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Canyon-Reperatur bei lokalen Hädlern

Högi

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Habe jetzt seid ca 1,5 Monaten endlich mein Canyon Passione Elite und als ich bei zwei meiner lokalen Händler anfragte, ob Sie zukünftige Service bzw Reperaturarbeiten durchführen würden, musste ich feststellen, dass Sie dazu nicht bereit sind. Wollte mir den Weg nach Koblenz ersparen!

Habt ihr auch schon ähnlich Erfahrungen gemacht oder liegt es im kölner Umland an der Konkurenz durch Schrotthändler wie ZweiradFeld und BOC???

Als der Neukauf des Rads anstand war ich auch schon bei diesem Händlern, um mir Angebote einzuholen aber sie gaben sich weder Mühe noch zeigten Sie großes Interesse mir ein Rennrad aus Ihrem Sortiment zu verkaufen. Also sind sie es ja selber Schuld das man dann woanders sein Rad kauft. Ich Frage mich haben sie es nicht nötig dann über Servicearbeiten sich Ihre geld zuverdien? Sie motzen zwar dann über Canyon und Co, dass sie die Preise kaputt machen aber vielleicht sollte man sich im Wandel der Zeit und weit verbreitetem Internetverkauf, sich den Gegebenheiten anpassen und über Service Geld verdienen anstatt zu jammern über rücklaufigen Fahrradabsatz.
O-Ton des Händlers: Dann lassen sie Ihren Schrott auch da reparieren wo Sie ihn herhaben! Da wunderts mich dann nicht weshalb immer mehr kleine Händler schließen müssen, wenn sie sich so stur stellen, anstatt sich den neuen Bedingungen flexibler anzupassen.
 
.... und wenn der Händler dann 60 - 80 EUR pro Stunde verlangt, dann schreien alle im Internet: Wucher.. :cool:
 
Hallo,

in groben Zügen teile ich die Meinung von Högi. Daran dass viele Leute beim Versender kaufen, werden die Händler nichts ändern. Warum dann nicht mit diesen Leuten trotzdem Geld verdienen, anstatt so einen auf Kindergarten zu machen? Wenn ich einen Laden hätte, würde ich sagen "klar, gerne übernehme ich den Service, allerdings zu etwas höheren Preisen als Kunden die bei mir gekauft haben" Ich fände das durchaus fair.

Zudem muss ich immer wieder fsetstellen das die meißten Händler nicht die Spur von ordentlichem Service oder Beratung bieten. Ganz zu schweigen von dem Mist den manche so rumstehen haben. Es gibt hier in Dresden und Umgebung vielleicht 20-30 Händler, von denen lediglich 3-4 akzeptabel sind. Und selbst bei denen kommt es noch darauf an, von wem man bedient wird. Das ist manchmal echt zum heulen, wenn man schon mal bereit ist zum Händler zu gehen und etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchte.

Nur soviel dazu!

Gruß

René
 
Dieses Thema läßt sich so einfach nicht diskutieren.
Grundsätzlich bin ich schon der Meinung, daß wer sich seine Teile oder ganze Räder Im Versand besorgt auch zusehen muß, wie er alleine damit zurecht kommt. Erst Geld sparen wollen und dann die Kompetenzen eines Händlers einfordern ist nicht die feine englische Art. Man darf sich dann nicht wundern, wenn sich der Händler sträubt, höhere Preise verlangt oder das Rad ganz nach hinten anstellt. Ein "kooperativer" Händler könnte allerdings durch faire Behandlung neue Kunden gewinnen anstatt sie zu verschrecken.
Aber ich kann auch verstehen das man im Versand kauft muß, weil die Händler vor Ort sauschlecht sind oder nur uraltes Material stehen haben. Im Raum Köln trifft das sicherlich nicht auf alle zu.
 
Schliesse mich Pannenkönig in jedem Wort an. Hier in Bremen ist es allerdings ein leichtes gute Händler zu finden, da gibt es ein ganzes Dutzend von. Wenn ich Radhändler wäre und es mir leisten könnte, würde ich Canyon-Kunden schon zu meiner Belustigung wegschicken. Wer den Tünkram glaubt, den die so in ihren Katalogen verbreiten und dann auch noch bereit ist, relativ viel Geld für Räder auszugeben, die man so oder ähnlich im Internet überall billiger bekommt, um dann ggf. auch noch Monate drauf zu warten, kann getrost auch noch zur Unterhaltung der arbeitenden Bevölkerung herhalten. :p
 
also ich würde lieber wie pave oben schon angedeutet hat zu üblichen handwerkskonditionen die reperatur ausführen - und mich dann schlapplachen, wenn ich die visage des kunden beim überreichen der rechnung sehe :D
 
Wenn man solche Statements liest, braucht man sich über die wirtschaftliche Situation in Deutschland nicht zu wundern.

Geld verdienen durch Reparaturarbeiten am Versenderrad ? Igittibäh !
Der Kunde hat ja nicht bei mir gekauft. Da bin ich jetzt beleidigte Leberwurst und repariere ihm das Fahrrad nicht. Da kann mir der Kunde bezahlen, was er will.

Kein Wunder, dass Deutschland im Dienstleistungsbereich in Europa und der Welt ziemlich weit hinten steht (Stichwort Servicewüste). Erzähle so eine Einstellung mal einem US-Amerikaner. Der lacht sich tot.

Tvaellen,
der kein Versandrad sondern ein Pinarello fährt
 
RigobertGruber schrieb:
Schliesse mich Pannenkönig in jedem Wort an. Hier in Bremen ist es allerdings ein leichtes gute Händler zu finden, da gibt es ein ganzes Dutzend von. Wenn ich Radhändler wäre und es mir leisten könnte, würde ich Canyon-Kunden schon zu meiner Belustigung wegschicken. Wer den Tünkram glaubt, den die so in ihren Katalogen verbreiten und dann auch noch bereit ist, relativ viel Geld für Räder auszugeben, die man so oder ähnlich im Internet überall billiger bekommt, um dann ggf. auch noch Monate drauf zu warten, kann getrost auch noch zur Unterhaltung der arbeitenden Bevölkerung herhalten. :p

Tagtag, Ich fahr seit neustem ein Canyon Passione Legatio. Ich habe bei Canyon meinen Renner gekauft, weil,
1. Canyon in fast allen Tests und Bewertungen in der oberen Liga mitspielt,
2. die Steifigkeitswerte der Rahmen sehr gut sind,
3. Ich in keinem Radladen der Umgebung ein vergleichbar gut ausgestattetes Rennrad in der selben Preislage finden konnte.

Vor einer knappen Woche kam mein Canyon nach rund 2 1/2 Wochen Wartezeit an. Wirklich ein sehr schön verarbeites Rad, vom Rahmen über die Schaltbremszugdinger zum Rest. (^^) Laufräder, Lenker und Pedale dran. Paar Schrauben nachgezogen, Schaltung bischen exakter eingestellt, Druck in Reifen nach oben korrigiert und losgefahren. Fährt sich spitzenklasse... find ich jedenfalls o_O.

Die meisten (kleineren) Reparaturen können ich und/oder mein Vater selbst vornehmen. Wäre wirklich mal was, was wir nicht beheben könnten kann man's , nach eventueller Abweisung der örtlichen Radhändler, immer noch mal einschicken und erträgt dann halt mal paar Wochen ohne Rad.

War auf jeden Fall eine gute Entscheidung bei Canyon zu kaufen.

Jedenfalls kann ich deinem Post nicht ganz zustimmen, ;).

Schöne Grüsse BiNkZ
 
Mal ganz blöd dazwischengefragt:
Was steht denn eigentlich in den Garantiebedingungen der Versender? Darf denn eigentlich der örtliche Händler Hand anlegen, ohne daß ihm gegebenenfalls generös der schwarze Peter überreicht wird, weil durch seine Arbeit die Garantie des Versenders erloschen ist?
Möglicherweise hat der eine oder andere Händler auch schon mal eine solche Erfahrung gemacht.

Ich persönlich würde nicht sagen, daß wir, zumindest in dem mir bekannten Fahrradmarkt, in einer Service-Wüste leben. Ein Händler, der sich nicht darauf einlässt ein Canyon oder was ähnliches zu reparieren muß nicht gleich ein Service-Verweigerer sein.
Wenn einer beim Versender bestellt um 100 Euro zu sparen, der wird freiwillig sein Rad wieder einpacken wenn Ihm der Händler sagt: "Die Reparatur dauert 2 Stunden und kostet dementsprechend 90 Euro (wenn Daimler Fahrräder bauen würde gar 180)". Mit diesen 90 Euro, die der Händler völlig zurecht aufrufen würde, wäre auch der Preisvorteil zunichte.

Also: wenn Versender dann selberschrauben! Ansonsten: Unterstützt euren örtlichen Händler, denn auch er wird euch unterstützen.

Gruß Frank
 
was würdet ihr Canyon Besitzer denn bezahlen wenn ich 1 Stunde am Canyon Rad arbeiten würde??

Jetzt mal Butter bei die Fische...
 
Geld verdienen durch Reparaturarbeiten am Versenderrad ? Igittibäh !Der Kunde hat ja nicht bei mir gekauft. Da bin ich jetzt beleidigte Leberwurst und repariere ihm das Fahrrad nicht. Da kann mir der Kunde bezahlen, was er will.

Komplette Zustimmung.

Ihr geht doch auch zur billigsten Bank, um einen Kredit aufzunehmen. Trotzdem nimmst du die Dienste deiner Hausbank in Anspruch. Wer kauft denn hier seine HiFi Komponenten beim Elektropartner um die Ecke, der noch ausbildet? Gehst zu zu Ikea oder suchst du den heimischen Polsterer auf? Dein Haus baut die Firma, reparieren/renovieren tun es die Hilfsarbeiter dann schwarz! Der Wasserhahn vom Baumarkt oder Aldi, wenns leckt kommt der Mechaniker von der Installationsfirma. PC von Media, reparieren beim Händler um die Ecke. Da schickt dich keiner nach Haus. Es gibt sogar Firmen, die Werben damit, dass sie alles reparieren, egal wo gekauft.

Absolute Heuchelei! Wahrscheinlich krakeelen die größten "Geiz-ist-geil-Verfechter" am lautesten. Peinlich!

Ich befürchte bei meinen local Dealers dasselbe, wenngleich sie beim Verkaufsgespräch in puncto Canyon verständlich reagiert haben. Aber zum Glück kannst du ja fast alles selber machen, egal ob Igittcanyon oder Correktpinarello. Irgendwie hat biken ja was Verbindendes, gelt?

Thomas
 
schwergewicht schrieb:
Mal ganz blöd dazwischengefragt:
Was steht denn eigentlich in den Garantiebedingungen der Versender? Darf denn eigentlich der örtliche Händler Hand anlegen, ohne daß ihm gegebenenfalls generös der schwarze Peter überreicht wird, weil durch seine Arbeit die Garantie des Versenders erloschen ist?
Möglicherweise hat der eine oder andere Händler auch schon mal eine solche Erfahrung gemacht.

Ich persönlich würde nicht sagen, daß wir, zumindest in dem mir bekannten Fahrradmarkt, in einer Service-Wüste leben. Ein Händler, der sich nicht darauf einlässt ein Canyon oder was ähnliches zu reparieren muß nicht gleich ein Service-Verweigerer sein.
Wenn einer beim Versender bestellt um 100 Euro zu sparen, der wird freiwillig sein Rad wieder einpacken wenn Ihm der Händler sagt: "Die Reparatur dauert 2 Stunden und kostet dementsprechend 90 Euro (wenn Daimler Fahrräder bauen würde gar 180)". Mit diesen 90 Euro, die der Händler völlig zurecht aufrufen würde, wäre auch der Preisvorteil zunichte.

ad 1) Mit Verlaub: das ist -juristisch gesehen- dummes Zeug. Wie soll die Werkstatt dafür haften, dass eine Garantie erlischt. Ausserdem geht es ja gerade um Arbeiten nach Ende der Garantiezeit.

ad 2) wie würdest du es denn bezeichnen ? Ich würde die Argumentation ja verstehen, wenn wir -wie in der Kfz-Branche- vertraglich gebundene Händler hätten, die nur Colnago, Pinarello, Trek usw. verkaufen und reparieren dürfen. Aber das gibt es ja in der Fahrradbranche so gut wie nicht.

Was würdest du denn sagen, wenn ich von Erfurt nach -sagen wir- Düsseldorf umziehe, ich dann zum Händler gehe und er mir sagt: das Pinarello haben sie hier nicht gekauft, das repariere ich nicht. Servicewüste, ja oder nein ? wohl ja
Was ändert sich dann, dass auf dem Rahmen Canyon statt Pinarello steht ? Richtig: nichts.
Ergo geht es nur darum, Leute zu bestrafen, weil sie "das Falsche" gekauft haben. Und das ist Kindergarten, große Gruppe, bzw. Servicewüste par excellence. Mit kaufmännischem Verhalten hat das jedenfalls nichts zu tun. Denn bei diesem Händler, der ihn in dieser Situation hat "hängen lassen", kauft der Kunde ganz bestimmt kein Rad. Viel eher betreibt er Negativpublicity im Bekanntenkreis ("schon gehört, der xy hat mein kaputtes Rad nicht repariert. Hat er wohl nicht nötig")

Die Autobranche inb Deutschland versucht schon seit Jahren auf ähnliche Art und Weise die sog. EU-Importe zu bekämpfen. Bislang sind sie noch immer damit auf die Nase gefallen.

ad 3) der Preisunterschied beträgt mehr als 100 Euro. Daher hinkt das Beispiel. Ausserdem geht es ja nicht darum, dass die Reparatur zu teuer ist, sondern dass die Leistung von vorneherein verweigert wird.

Gruss
Tvaellen
 
tvaellen schrieb:
Mit kaufmännischem Verhalten hat das jedenfalls nichts zu tun.
RigobertGruber schrieb:
Wenn ich Radhändler wäre und es mir leisten könnte...

Und überhaupt: Mit dem lächerlichen Argument, der Händler könne ja an der Reparatur sein Geld verdienen, redet ihr euch euer Kaufverhalten nur schön, obwohl ihr genau wisst, wie schädlich es ist. Da helfen dann auch die wilden Anschuldigungen von nocampa nichts, der ganz genau wie im Kindergarten die schöne alte "Thomas hat aber auch"-Argumentation bemüht, um sein eigenes Verhalten zu rechtfertigen - und das in völliger Unkenntnis des Kaufverhaltens der Leute, die er anspricht. Respekt!! Ich hatte damals wenigstens gesehen, was Thomas gemacht hat... ;)
 
na da verwechselt aber einer was: VW hat zig tausend Händler in Europa. Fallen hier Garantiearbeiten an, hat die jeder VW Händler zu machen. Der entsprechende VW Händler bekommt das wieder von VW erstattet.

Aber es gibt keine Canyon Händler, sondern nur einen Internethandel und 1 Ladengeschäft und die müssen die Garantiearbeiten machen. Legt ein anderer Händler die Hand an haftet er und nicht Canyon.. und Canyon lacht sich schlapp und erstattet gar nichts..

und die "Geiz ist Geil" Sparfüchse die Canyon fahren, wollen doch auch hier sparen oder meinst du die zahlen 60 - 80 EUR für die Stunde.. da lach ich mich auch schlapp.. und deshalb langen die Händler diese Räder nicht an, die wollen sich doch hinterher mit den Kunden nicht auch noch wegen der Höhe der Rechnung rumschlagen..
 
Auf der anderen Seite muss man natürlich gar nicht erst vermögender Radhändler sein, um sich gut unterhalten zu lassen. Da reicht einfach ein Forumsbesuch: :lol:

BiNkZ schrieb:
Ich habe bei Canyon meinen Renner gekauft, weil,
1. Canyon in fast allen Tests und Bewertungen in der oberen Liga mitspielt,
2. die Steifigkeitswerte der Rahmen sehr gut sind,
 
@RigobertGruber

Die Qualität deiner postings verbietet oft sowieso jede ernst gemeinte Antwort ;) ;)

Fakt ist: Wer ein Canyon kauft, sollte ein dickes Fell haben, hat aber auf jeden Fall viel Spaß im Leben.

So long, haut rein

Thomas (gähn)
 
RigobertGruber schrieb:
Und überhaupt: Mit dem lächerlichen Argument, der Händler könne ja an der Reparatur sein Geld verdienen, redet ihr euch euer Kaufverhalten nur schön, obwohl ihr genau wisst, wie schädlich es ist.

Na wenn das so ist, dann sollten alle lokalen Radhändler schnellstmöglich beantragen, in die Liste der gemeinnützigen Organisationen aufgenommen zu werden. Schließlich verdienen sie ja an der Reparaturen kein Geld sondern machen das alles nur aus altruistischen Motiven. :spinner:

Dann hätte ich aber auch gerne zusätzlich zur Rechnung, die ich bezahle, jedesmal eine Spendenquittung :eyes:
 
Für mich stellt sich auch mal die Frage warum kauft einer überhaupt beim Versender. Kann mir einer von Euch einen Händler mit einem solchen Warenangebot wie z.B. Rose, Arnold (Canyon) ode rdergleichen nennen ??
Was ich nicht tolerieren kann ist, die Beratung zum Kauf beim Fachhändler holen, wobei welcher Händler kennt sich denn mit Rannrädern aus, die meisten verkaufen das viel zu wenig, und dann beim Versand kaufen.
Sollte ein Händler ein Versandrad ablehnen mit der Begründung, ichhätte es nicht bei ihm gekauft, müßte er mir erstmal ein solches Rad anbieten können, da mal abgesehen vom Preis, eher von der Auswahl.
Ich bau meine Räder alle selbst und biete auch bekannten an die ihren zu warten oder aufzubauen. Welcher Händler tut das noch ??
Grüße
Chris
 
tvaellen schrieb:
Na wenn das so ist, dann sollten alle lokalen Radhändler schnellstmöglich beantragen, in die Liste der gemeinnützigen Organisationen aufgenommen zu werden. Schließlich verdienen sie ja an der Reparaturen kein Geld sondern machen das alles nur aus altruistischen Motiven. :spinner:

Dann hätte ich aber auch gerne zusätzlich zur Rechnung, die ich bezahle, jedesmal eine Spendenquittung :eyes:


Dann vergleich mal die Kosten / Arbeitsstunde die ein 2-Rad Mechaniker (Meister) auf die Rechnung schreibt mit denen eines Installateurs (Gas/Wasser, Elektro) oder KFZ Mechanikers. Geld verdienen die an den Arbeiten, die wirklich jeder selbst machen kann (Schaltung/Bremsen einstellen, Schlauch wechseln :eek: ) und für die eine Fachwerkstatt nicht viel Zeit investieren muß. Aber ich wünsche dir viel Spaß beim Kauf eines (richtig guten) handgebauten Laufrades mit realistischem Stundenlohn für den Handwerker...

...und daß canyon räder mehr als 100,- preisvorteil bieten ist der größte schwachsinn, den ich hier seit langem gelesen habe. das gilt wenn überhaupt für das sowieso nicht lieferbare plastikfahrrad.
 
Ich bin vor 4 Jahren nach KA gekommen.
Bis vor zwei Jahren habe ich beim lokalen Händler nur Reifen, Züge und sonstige Kleinteile gekauft. Meinen Rahmen hatte ich bis dato aus Bad Honnef, die Gruppe aus dem Internet. Rad aufbauen etc. habe ich immer selbst gemacht.
Dann kam ein neuer Rahmen (direkt von einer Messe) und eine neue Gruppe (Versandhändler, sonst gab es die nirgends).
Mein Radhändler hat den Rahmen bewundert, die DA25th gestreichelt und gesagt, dass er selbstverständlich das Innenlager und die Kurbel einbaut.
Seit dem kaufe ich eigentlich alles bei ihm. Ich bekomme automatisch 10% auf alle Teile, bin mir dennoch bewußt, dass ich bei manchen Teilen z.B. einer Deda-Kurbel durchaus 50 bis 70 Euro mehr als im Internet zahle. Für kleinere Dinge, wie eben Kurbel wechseln oder mal ein paar Schräubchen zahle ich gar nicht. Ich bekomme Eintrittskarten zur Eurobike und 2-3 min nachdem ich im Laden bin, habe ich einen frischen Espresso in der Hand, die Mechaniker kommen kurz aus der Werkstatt um zu quatschen oder bitten mich herein um mir andere Kundenrahmen, die sie gerade bearbeiten, zu zeigen. Möchte man einen Rahmen oder Teile die der Händler nicht im Sortiment hat, wird das einfach von ihm besorgt.
Das ist Service und Kundenbindung. Ich mag solche Einstellungen bei Dienstleistern und weiß aus eigener Erfahrung (auch Dienstleister), dass man langfristig besser damit fährt.
Und potentielle Kunden zur eigenen Belustigung vorführen, weil sie angeblich schlechte Produkte gekauft haben und nun doof dastehen, ist wohl das Letzte.

Grüße
Wheeland
 
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