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Erfahrungen mit Koffeinentzug?

Scar

Don’t buy upgrades, ride up grades.
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Hallo,

ich möchte mal eine Zeit lang ohne Koffein leben da ich mittlerweile pro Tag bis zu 8 Tassen Kaffee getrunken habe.

Nun bin ich seit Freitag „clean“ und habe doch mit recht starken Entzugserscheinungen zu kämpfen.

Das wären:
Kopfschmerzen
Müde/Abgeschlagenheit
Flauer Magen nach dem Essen
Relativ unmotiviert


Wenn ich nicht mit dem Kaffee aufgehört hätte würde ich sagen es handelt sich um Übertraining oder es bahnt sich eine Erkältung an.

Kann Koffein wirklich solche Entzugserscheinung auslösen?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Wann legt sich das wieder?
 

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Re: Erfahrungen mit Koffeinentzug?
Kann Koffein wirklich solche Entzugserscheinung auslösen?
Ja, Koffeinentwöhnung kann nach meiner Erfahrung schon einen gewißen Entzug auslösen.
Symptome hast du ja beschrieben.

Bei mir sind die typischen Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • (vor allem morgens) Antriebslosigkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Kaffeedurst ;)

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Ja, ich erlebe so eine Entwöhnung schon min. 2-3x im Jahr.
Zuletzt z.B. habe ich keinen Kaffee mehr getrunken als ich Covid hatte. Da wollte ich möglichst viel schlafen.

Wann legt sich das wieder?
Das ist vermutlich individuell. Bei mir geht das zügig. Maximal 2-3 Tage und die Entwöhnung ist bei mir durch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mhhh, ich trinke seit bestimmt 10 Jahren am Tag ca. 1,5Liter schwarzen Filterkaffee.
Bei mir ist es eher gewohnheit und ich kann auch nach Kaffee oder Energydrinks mich hinlegen und schlafen.

Im (Auto)Urlaub fällt der Kaffee meist weg und ich habe keine Symptome. Ähnlich am Wochenende, in der Früh eine Tasse beim essen und dann wars das für den Tag.
 
Bei mir ist es eher gewohnheit und ich kann auch nach Kaffee oder Energydrinks mich hinlegen und schlafen.
Ich könnte mir vorstellen dass du dann vielleicht eine Toleranz für Koffein entwickelt hast.
Dabei bilden sich wohl vermehrt Adenosin-Rezeptoren und das Koffein wirkt "schlechter".

Ähnlich am Wochenende, in der Früh eine Tasse beim essen und dann wars das für den Tag.
Das funktioniert bei mir auch. Ein Espresso am Morgen reicht, um keine Entwöhnungserscheinungen zu kriegen.


Generell muss man, glaube ich, Wirkung von Koffein und Entwöhnungssymptome, um die es Scar geht außeinander halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich möchte mal eine Zeit lang ohne Koffein leben da ich mittlerweile pro Tag bis zu 8 Tassen Kaffee getrunken habe.

Nun bin ich seit Freitag „clean“ und habe doch mit recht starken Entzugserscheinungen zu kämpfen.

Das wären:
Kopfschmerzen
Müde/Abgeschlagenheit
Flauer Magen nach dem Essen
Relativ unmotiviert


Wenn ich nicht mit dem Kaffee aufgehört hätte würde ich sagen es handelt sich um Übertraining oder es bahnt sich eine Erkältung an.

Kann Koffein wirklich solche Entzugserscheinung auslösen?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Wann legt sich das wieder?
Hast du mal überlegt, schrittweise nach unten zu schrauben?
Ich mache das aus gegebenem Anlass gerade selbst (zugegebenermaßen habe ich lediglich 4 Espresso am Tag), und es funktioniert relativ gut. Bin erst für ein paar Tage auf eine halbe Tasse Kaffee, dann weiter runter auf eine Viertel Tasse, und dann nichts mehr. Hat wie gesagt gut funktioniert.
 
Wenn man abends noch Kaffee trinken kann, hat man vielleicht niedrigen Blutdruck, das ist ja nicht unbedingt schlecht.

Wichtig ist, bei allen Diskussionen zu Gesundheitsthemen im Internet, dass es in der Regel ganz viele individuelle Ausprägungen bei den Leuten gibt, die dazu etwas schreiben. Bitte beachten!

Ich selber trinke nur noch morgens eine Tasse starken Kaffee, und ganz selten mal einen starken Tee tagsüber. Eine Dauerbeschallung über den Tag mit Coffein (Kaffee) und Theophyllin (Tee) verhindert halt die punktuelle positive Wirkung. Damals habe ich einfach ein paar Tage den Kopfschmerz und die Schlappheit in Kauf genommen.

"Die Xanthine Coffein, Theobromin und Theophyllin sowie der künstliche Arzneistoff Istradefyllin wirken als Antagonisten verschiedener Adenosinrezeptoren. Durch Hemmung der Rezeptoren im Nucleus praeopticus ventrolateralis ist auch deren schlafunterdrückender Effekt mitbegründet.

[...] empfehlen Neurologen, z. B. Andrew Huberman von der Stanford-Universität, sportliche Betätigung, um die Zeitspanne des morgendlichen Wachwerdens zu verkürzen, da der Adenosin-Spiegel bei physischer Aktivität sinkt."

Von hier:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Adenosin
 
Ok danke für die Antworten.

Ich hoffe dass sich die Symptome bald legen, diese Woche ist ohnehin Ruhewoche die Erholung sollte hoffentlich positiv mitwirken.

Von der Schrittweisen Entwöhnung habe ich auch gelesen aber ich finde es viel einfacher gleich ganz mit etwa aufzuhören.

Koffein hat mir eigentlich auch nichts mehr ausgemacht, nach Kaffee oder Redbull konnte ich Problemlos 10min später ins Bett gehen und schlafen.
 
Ich hatte beim Absetzen v8r einigen jahren von 3x2 Espressi täglich Kopfschmerzen und Müdigkeit. Das hat sich aber mach 3 Tagen gelegt. Danach war der Schlaf besser und ich war immer fit, auch ohne koffein.
2 Wochen später habe ich wieder mit 2x2 espressi täglich angefangen.

Jetzt habe ich das Coffein erneut abgesetzt, damit die regeneration vom besseren Schlaf profitieren kann.
Diesmal habe ich langsam abgesetzt. 3 Wochen lang halbiert, also 2x1 espresso täglich, dann eine Woche 1 espresso täglich, dann 1 Woche 1/2 täglich. Dann Ende. So gab es absolut 0 spürbare Entzugserscheinungen.
 
Was hast du mit der anderen Espressohälfte gemacht? :D
 
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