Ich könnte schnell ein Frieden mit den E-bikes machen, wenn man sie so darstellt, was sie sind:
Ein MOFA 2.0 statt des knatternden 25km/h-MOFAs:
Weniger Rohstoff, weniger Energie reingesteckt; beweglicher und leichter, kein Lärm, kein Dreck, kein Gestank; gute Notfahreigenschaften. Kurzum: eine absolute und deutliche Verbesserung des MOFAs.
Allerdings werden E-bikes in der Vermarktung und im Kauf als "verbessertes Fahrrad 2.0" dargestellt und wahrgenommen; möglichst auch noch weitgehend versteckt. Man benutzt das gute Fahrradimage (gesund, nachhaltig, einfach, effektiv, umweltschonend....) und überträgt es auf MOFAs, die dann die wirklichen Fahrräder verdrängen. Das macht mich sauer!
So als kleines Beispiel: Im 3ten Programm werden regelmäßig Radtouren vorgestellt; so am Flusstal lang, ohne größere Berge. Tagesetappen um die 50km. Alles ok. Aber mit einer Selbstverständlichkeit fahren ALLE mit Mofas??? Wozu? Fast jeder kann 50km-Tagestouren mit einer minimaler Vorbereitung bewältigen, die Grenze ist nicht die Erschöpfung, sondern eh der Hintern. Aber der Gedanke, ein normales Rad zu nehmen, ist schon inzwischen ein absurder, auch der Redakteur kommt garnicht auf die Idee...selbstverständlich braucht man da ein Hilfsmotor.
Gruß messi