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Konkrete Konfliktsituationen im Verkehr

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Wirklich ernsthafte Frage da ja auch im Lager der Radfahrer die Meinung differenzieren:
Was ist der Unterschied ob man mit dem Auto in einer 30er Zone 30 fahren muss ohne Radler vorneweg oder mit Radler vorne weg der sogar noch schneller fährt?
Tja, es sollte eigentlich keiner sein.

Meine 2-Stufentheorie :D:
"Delikt" #1. Man setzt sich über die StVO hinweg (na gut, das ist die Freiheit eines Jeden. Man muss halt die Konsequenzen selber tragen).
"Delikt" #2. Man erwartet von Anderen, dass diese sich auch über die StVO hinwegsetzen, damit man selber nicht behindert wird, oder erwartet, dass Andere überhaupt von der Fahrbahn verschwinden sollen, wenn man kommt. (Da wird die Freiheit des Anderen arg beschnitten, das ist dann krassester Egoismus, Abwertung des Anderen.)
Wenn jeder versuchen würde, nur #1 zu "begehen", wäre der Straßenverkehr viiiel entspannter.

Aus irgendeinem Grund scheint #2 auf Deutschlands Straßen gesellschaftlich akzeptiert zu sein :crash:
 
Man, man, man - entweder fahrt ihr echt nie Auto oder aber ihr seid echte Oberlehrer.

Wenn ich auf meinen Runden in einer 30ger Zone unterwegs bin und mich da das eine oder andere Auto überholt - wo ist das Problem?! Solange ich nicht gefährdet bin, ist doch alles in Butter. Wenn der Überholer meint, schneller fahren zu müssen, soll er doch. Weshalb sollte ich ihn durch meinen Fahrstil belehren oder gar provozieren?
 
Geanu das ist es...es wird angenommen, der Radfahrer nimmt einem Autofahrer eine Freiheit, die nicht existiert. Daraus folgt der "Überholreflex".
Dies kommt aber nur beim Radfahrer zum tragen. Fährt da n Moped, Trecker oder Kutsche, wird das akzeptiert.

Das glaube ich jetzt weniger. Wenn ich manchmal sehe, wie Rollerfahrer bedrängt werden, die haben es kein Stück besser als wir auf dem Rennrad. Bei Treckern wird ebenfalls gedrängelt, nur wird es der Landwirt nicht als schlimm empfinden, er sitzt ja weit oben auf einem schwereren und viel robusterem Fahrzeug.

Man mache sich mal den "Spaß" mit dem PKW bei einer einspurigen Autobahnbaustelle das maximal erlaubte Tempo strikt ein zu halten. Da mutieren schüchterne Familienväter hinter einem zu Kettensägemördern. Genau in einer derartigen Situation hatte ich mal einen auf den ersten Blick lieben Großvater im uralten Benz hinter mir. Am Ende der Baustelle war es ein wütender alter Mann, mit Hupe, Lichthupe, viel zu dichtem Auffahren und wildem Gestikulieren. Als es dann endlich wieder zweispurig wurde und gleichzeitig die Geschwindigkeit unbeschränkt hättet ihr den mal ab gehen sollen, als ich erst gemütlich nach rechts gewechselt habe und mein Auto danach schneller beschleunigen konnte. :p
 
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inCUBEus:

Ich fuhr 2012 rund 30.000km Auto und rund 8.500km Rad in 2013 ;-) 5500 von den Rad Km in der Stadt HH.

Ich hab auch kein Problem damit, wenn ich in einer 30er Zone überholt werd wenn ich schon 30 fahre, obwohl ich mir da das Kopfschütteln nicht verkneifen kann. Solang das mit dem Abstand einigermassen hin haut...von mir aus

Veloma:
Delikt" #1. Man setzt sich über die StVO hinweg (na gut, das ist die Freiheit eines Jeden. Man muss halt die Konsequenzen selber tragen).

Sehe ich nicht so. Der Fahrradtacho ist mit Sicherheit nicht geeicht, daher zeigt er mit Sicherheit mehr an als wirklich gefahren wird (Sollte auf jeden Fall so sein, auch beim Auto). Nur beim GPS Tacho hab ich ein ziemlich genaue Geschwindigkeit.
Also mit 35kmh laut Tacho abzüglich einer (beim Rad größeren) Toleranz komm ich bei round about 30 realen KMH raus. Die Rechsprechung gibt dem Radfahrenden 1m Sicherheitsabstand zum Fahrbahnrand und schon bewegt sich der Radfahrende absolut in StVo konformem Bereich.

Ob das jetzt nett ist oder besonders cool sei mal dahin gestellt. Ich würd ggf. die Autos auch vorbei lassen um meine Ruhe zu haben. Aber wenn ich dann jede Minute anhalten muss oder ins Grün ausweichenum da ein Auto vorbei zu lassen, obwohl es eine Veranlassung dazu gibt, hätt ich da irgendwann auch keine Lust mehr zu


DWenn dort tatsächlich derartig zu schnell gefahren wird, beschwere dich beim Ordnungsamt. Dort mal zu blitzen sollte sich ja lohnen.

Aus meiner Erfahrung juckt das die Behörden nicht. Ich wohne in einer 30er Zone mit Kindergarten und Schule ohne einen Zebrastreifen, Wohngebiet. Da das gerne als Abkürzung zum Airport genutzt wird, fahren da welche mit bis zu 80kmh. Selbst der Linienbus (der da eigentlich gar nicht fahren dürfte) fährt da im verengten einspurigen Bereich 50. Eine Beschwerde bei der Polizei&Ordnungsamt brachte folgendes: Ein kurz vor der Rente sehtender Polizist wurde zu mir zum Ortsgespräch zitiert und setzte sich auf meinen Sofa und schaute mich durch seine halb heruntergelassene Brille an mit folgenden Aussagen: "Das weiss man daß hier die Taxis bis zu 80 fahren, aber dies würden die ja nur nachts machen und somit ja auch keine Kinder gefährden" (Aha...30er Zone gilt also Nachts nicht??!) Man könne da auch nicht blitzen da die Straße einen Bogen mache (Quatsch). Auch seien in 30er zonen keine Zebrastreifen erlaubt (Noch mal Quatsch).
Bei einer Blitzaktion vo 5 jahren sei der schnellste 40 gewesen (Ach ja, Blitzen geht also doch? Vor 5 jahren war der Verkehr hier auch nicht so krass wie heute, aber das Juckte Mr. Cop nicht)

Auch der Motorradfahrer der neulich bis in 3. Gang voll beschleunigt hat, sah der Polizist kein Problem, eher an meiner Einschätzung. Das sei eine 600er gewesen und die schaffe ja kleine 80 au dieser Strecke der 30er Zone (3. Gang voll ausgefahren an meiner alten 600er war die Karre bei 100).

Wir (haben 2 kleine Kinder) sollen uns nicht so anstellen, man lebe ja in einer Großstadt.
Als ich dann erwiderte, daß ja die Polizei sich auch nicht so anstellen muss wenn ich mal meinen Autoanhänger zur Hälfte auf dem (4m breiten) Gehweg stelle (hatte desw. mal ein Ticket bekommen) während 20 Anwohnerparkplätze in der Umgebung wegen Bauarbeiten belegt und geperrt wurden, wurd er pampig.

Bäm....ich wusste nichts mehr zu sagen...So viel Bullshit hab ich noch keinen Polizisten reden gehört, zudem das Problem auch laut Nachbarn seit 10 jahren besteht und von Jahr zu jahr schlimmer wird.

Schade daß ich keine Aufzeichnung davon gemacht habe, ich war eigenltich von einem anderen Gesprächsverlauf ausgegangen.
 
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Veloma:
Delikt" #1. Man setzt sich über die StVO hinweg (na gut, das ist die Freiheit eines Jeden. Man muss halt die Konsequenzen selber tragen).

Sehe ich nicht so. Der Fahrradtacho ist mit Sicherheit nicht geeicht, daher zeigt er mit Sicherheit mehr an als wirklich gefahren wird (Sollte auf jeden Fall so sein, auch beim Auto). Nur beim GPS Tacho hab ich ein ziemlich genaue Geschwindigkeit.
Also mit 35kmh laut Tacho abzüglich einer (beim Rad größeren) Toleranz komm ich bei round about 30 realen KMH raus. Die Rechsprechung gibt dem Radfahrenden 1m Sicherheitsabstand zum Fahrbahnrand und schon bewegt sich der Radfahrende absolut in StVo konformem Bereich.
Ob das jetzt nett ist oder besonders cool sei mal dahin gestellt.

Ich versteh jetzt nicht ganz, was Deine Antwort mit meinem Post zu tun hat ;). Ich meinte mit #1 (Nichteinhalten der StVO) lediglich allgemein Dinge wie: bei orange/rot rüber, Tempolimit nicht beachten, etc... Also: ich meinte z.B. den Autofahrer, der Dich trotz Tempolimit überholen wollte (und dabei offensichtlich sauer wurde), und nicht Dich ;).
 
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Veloma: ok, da hatte Dich falsch verstanden. Dachte Du meinst da den Kollegen (War nicht ich) der die Autos hinter sich her fahren lies in der 30er Zone. ;-)
 
Moin, auch ich kenne die Spezies "löse-dich-in-Luft-auf"-Huper.
Ärgerlich, aber meist ungefährlich.
Vorfahrt nehmen, knapp überholen, schneiden ...
Da bin ich auch manchmal "Opfer".
Bedauerlich, wenn dann bei ganz üblen Delikten eine Anzeige im Sand verläuft.

Aber sooo untätig ist die Rennleitung manchmal nicht.
Besonders beim lasern in Tempo30-Bereichen an Schulen und Kindergärten.
Manchmal schaff ich da mit dem MTB nur gute 25km/h.
Dann fahre ich eben recht weit rechts und wenn der Blechdosenbetreiber das als Signal zum zügigen überholen nimmt ...
Funktioniert auch wenn man selbst Blechdose fährt.

Bin dann mal weg, bischen biken. Mit dem MTB :D
 
inCUBEus:

Der Fahrradtacho ist mit Sicherheit nicht geeicht, daher zeigt er mit Sicherheit mehr an als wirklich gefahren wird (Sollte auf jeden Fall so sein, auch beim Auto).

Wenn Du den Radumfang richtig eingibst, dann ist der Fahrradtacho mit Sicherheit genauer als jeder Autotacho. Kannst Du einfach überprüfen, wenn Du die gefahrene Strecke in GPSies eingibst und die gefahrenen KM auf dem Tacho mit der Länge der Strecke auf GPSies übereinstimmt.
 
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So schmal sieht die Strasse jetzt aber nicht aus

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Wenn Du den Radumfang richtig eingibst, dann ist der Fahrradtacho mit Sicherheit genauer als jeder Autotacho. Kannst Du einfach überprüfen, wenn Du die gefahrene Strecke in GPSies eingibst und die gefahrenen KM auf dem Tacho mit der Länge der Strecke auf GPSies übereinstimmt.
Yepp. Und wenn man dann noch seine Dreisatz-Kenntnisse hervorkramt und aus der Differenz von Tach und Navi-Angaben bei einer genügend langen Strecke die nötige Korrektur für den Reifenumfang errechnet, ist es garantiert genauer als ein Autotacho.
 
Yepp. Und wenn man dann noch seine Dreisatz-Kenntnisse hervorkramt und aus der Differenz von Tach und Navi-Angaben bei einer genügend langen Strecke die nötige Korrektur für den Reifenumfang errechnet, ist es garantiert genauer als ein Autotacho.
jo
meiner ist auch nach GPS strecke geeicht:daumen:
 
sieht auf jeden Fall aus wie ein schicker Weg zum Radeln. :daumen:
Ärgerlich, daß dort so viele Autos (zu schnell) unterwegs sind.
 
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