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Konkrete Konfliktsituationen im Verkehr

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Das Wetter ist mal wieder klasse. Nur warum sind mehr Autos unterwegs als zu Stoßzeiten unter der Woche? Schon wieder Streiks der Öffis? Zumindest sind wieder einige Volkspolizisten unterwegs.
 
Es hätte so ein schöner Vormittag sein können. Aber auf den letzten Meter wird man knapp überholt. konnte heute nicht anders und hinterher und darauf angesprochen. Sein Argument, da wäre auch ein Radweg und den hätte ich benutzen müssen. mein Einwand das er dennoch 1, 5 Meter Abstand einhalten muss, ließ er nicht gelten. Interessante Rechtsauffassung. Wenn DU gegen die Regeln verstößt, darf ich das auch. Auge um Auge, Zahn um Zahn! ...das alte Testament hat doch Recht :D ..aber von so was lassen wir uns die gute Laune nicht vergraulen :bier:
 
Ging mit heute genauso. Alter, roter und getunter BMW überholt mich mit vielleicht 10 cm Abstand und gutem Tempo. So knapp war es schon lange nicht mehr! Das hat mir leider total die Fahrt versaut. Die Gedanken wieder auf das Mountainbiken oder Laufen umzusteigen kamen wieder hoch.
Bei Attacken von hinten hat man einfach keine Chance und ist völlig hilflos. Da ist die Frau die mir gestern beim linksabbiegen die Vorfahrt genommen hat doch geschenkt, weil ich damit immer rechne und bremsbereit bin.
 
Gestern mit dem MTB habe ich auf einer engen 30-Straße des RTRWeges (kurz vor dem Reistall, wenn man unterhslb des Kemnader Sees aus den Wiesen kommt) einen Micra durchgewunken. Der hat dann etwas zu knapp überholt, aber ich wusste ja, dass er kommt und die Straße ist echt recht schmal.
Der Polizeiwagen, der mich direkt nach ihm aber mit max. 30 cm Abstand auch noch überholen musste, kurz vor bis in eine nicht einsehbaren Rechtskurve hinein, in der er dann links abgebogen ist, musste aber echt nicht sein.

Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich bei den Massen an Radlern und Fußgängern drumherum nicht das passende gebrüllt habe, hätte lustig werden können

Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass die unbedingt dem Micra hinterherwollten.....falls wegen des etwas zu engen Überholens wäre das echt lächerlich.
 
In letzter Zeit war ich mehr mit dem Rennrad unterwegs als mit dem MTB. Früher war es immer umgekehrt.
Wenn ich eure Berichte so lese, scheint es ja Standard zu sein, dass man fast von der Straße gedrängt wird. Ich kann das voll bestätigen:

Am Freitag war ich in einer Stadt unterwegs. 2-Spurige Fahrbahn ohne Radweg, auf 50 beschränkt. Ich fuhr rechts außen. Mehrere hatten mich geschnitten, bis ich merkte, dass auf der linken Spur ein Traktor unterwegs war. Beim Wechsel auf die rechte Spur zum Überholen des Traktors haben mich die einfach übersehen. Ich war übrigens (fuhr lt. Tacho knapp 40) auch schneller als der Traktor.

Bei der übernächsten Ampel wollte mich einer überholen, obwohl die Autos vor uns standen. Mangels Überholweg kam er nicht vorbei und zog statt dessen nach rechts, bis ich ihm einmal kurz an die Türe klopfte. Da bremste er und ließ mich rein. Von da weg fuhr ich in Fahrbahnmitte. Letzteres erscheint mir in dichterem Verkehr aufgrund dieser Erfahrung sicherer.
 
Kleine, flotte Abfahrt auf einer noch kleineren Straße mit noch weniger Verkehr. Bergauf zuckelt eine Herde MTBs durch die Frühlingssonne. Ich passe mein Tempo an, die entgegenkommende Gruppe sortiert sich auf ihrer Seite ein und gibt damit eine gut rennradbreite Gasse frei (hier übertreibe ich, tatsächlich war es natürlich genug Platz, um gefahrlos zu passieren).

Bis auf die Dame im grünen Trikot, die seelenruhig in die entgegengesetzte Richtung eiert und so richtig gut zu macht. Ich vermute ja, dass ganz einfach dieses Plastikvisier die Sicht versperrt hat, eiernd bergauf kann der Kopf ja schon mal ein bisschen schwerer werden. Die MTBler können ja meinetwegen wirklich tragen, was sie wollen (sogar schwarze Socken ;)), aber wenn der Helm zum Kollisionsrisiko wird hört der Spaß doch hoffentlich auf?

Beim weiterfahren hat mich dann der Gedanke beschäftigt, dass es in dieser Situation womöglich sicherer gewesen wäre, die Pistensau zu markieren, mit einem lauten “EEEEY!“ ungebremst draufzuhalten und sich auf die dann entsprechend höher priorisierte Kommunikation innerhalb der Gruppe zu verlassen. Eine zutiefst unsympathische Vorstellung!
 
Gestern von Osnabrück nach Dortmund geradelt. Es gibt doch noch helle Autofahrer, die schon 10 Meter vor ihrem Vorfahrt-gewähren-Schild halten, um zu zeigen, dass sie einen gesehen haben und durchlassen; und Leute, die rechts am Rand stehen und wenn man näher kommt, den Blinker _rechts_ setzen und auf die Bremse treten.
Es besteht noch Hoffnung...
Was auf Zwei-Richtungs-Radwegen echt nerven kann: Sonntagsradler, die gemütlich nebeneinander fahren - was ja völlig okay und ihr gutes Recht ist - die sich aber erst ungefähr 5 Meter vor der Begegnung auf zwei Drittel oder auch mal die Hälfte des Radwegs einfädeln.
 
Die Helmthematik kann man auf mehrere Bereiche ausweiten. Auch im Straßenverkehr.
 
Das späte Einscheren Entgegenkommender kenne ich auch.

Rund um Osna hatte ich gestern trotz rechtswidriger Radwegnichtbenutzung keine Probleme mit den Autofahrern.
Bis an der allerletzten Kreuzung jemand Ortsfremder mir den Radweg zustellte. Aber das wusste ich vorher, man sieht das schon vorab wie jemand an die Kreuzung ranfährt.

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gestern zu spät unterwegs gewesen

nur Wochenendfahrer die schnell zum Abendbrot nach Haus wollten
man sollte wieder ne Mauer um Berlin ziehen;)
 
Ich hab' gestern auch meine Lektion gelernt: bei gutem Wetter Sonntags durch den schönen Waldweg fahren ist eine schlechte Idee. Macht nix, dass das zu einem 200km langen üppig beschilderten überregionalen Radweg gehört. Die meisten Spaziergänger schauen einen so verdutzt an, als ob da ein Clown nackig auf dem Einrad vorbeiführe. Halt, nein, das stimmt so nicht. Für den Clown hätte man Platz gemacht.

Ich will's den Leuten auch nicht verübeln. Hab' mich bei denen bedankt, die sich richtig positioniert hatten, und auch besonders bei denen, die auf meine Klingel reagiert haben. Die paar Beinahezusammenstöße mit Menschen, die meinten ein halber Meter sei Platz genug, oder auch mit denjenigen, die just in dem Moment als ich vorbeifuhr am linken Wegesrand wohl ein Gänseblümchen erblickten haben's mir aber schon versalzen. Ich geh nächsten Sonntag woanders hin… Blöd nur, dass auf der Straße die Sonntagsfahrer unterwegs sind…
 
Das wahre Abenteuer droht an Wochenenden auf dem Radweg rund um den Phoenix-See in Dortmund. Drei Meter breit, schön asphaltiert und durch einen Grünstreifen getrennt neben einem ordentlichen Fußweg mit "wassergebundener Decke" oder wie das heißt. Klar, selbst schuld, wer da am Wochendende durchradelt, aber das ist eine schöne Strecke auf dem Rückweg vom Osten.
Den Radweg teilt man sich dann mit Inlinern (okay, wenn sie es schaffen, schmalspurig zu fahren), Kinder auf Rollern und Rädchen (auch okay, die sollen es ja lernen) und jeder Menge Fußgängern, die keine Lust auf den Staub des Fußwegs haben, oder es so toll finden, zu viert bequem nebeneinander zu laufen. Die dann noch genervt schauen, wenn man klingelt. :mad: Pappnasen.
 
Ein ähnlicher Weg ist die Waldchaussee durch den Freeden in Bad Iburg (Nähe Osnabrück). Eine meiner Hausstrecken und gerade jetzt besonders beliebt bei Ausflüglern aller Art weil der ganze Wald blüht und es richtig gut duftet. Klare Empfehlung für jeden in der Nähe - bloß nicht sonntags!

Im Winter hab ich oftmals den ganzen Weg für mich allein.
 
Deswegen liebe Sonntags-Geplagte: Ab auf die Straße.... :cool: Jede Stadt hat diese übervölkerten Radwege. Dazu kommen noch all die Sonntags-Fahrer, die unsicher von rechts nach links taumeln, gerne mit knöpfen in den Ohren, den Hund an der Leine,....:mad:
 
Genau wie am Kemnader See. Deshalb meide ich diese Runden an sonnigen Sonntagen.
Meiden ist prima... Leider haben Renn-Radler und der gemeine Spaziergänger, Blader, Hundebesitzer etc.pp. Eins gemeinsam: alle sind sie dort zu finden, wo es schön ist.... Bleibt nur: raus aufs Land, wo dann Karawanen von Cabrio-Fahrern, Bikern... lauern....Der Rennradfahrer hat's schon schwer.....:p
 
Es gibt Sonntage, da suche ich mir die ruhigeren Straßen aus und dann gibt es Sonntage, an denen ich mich freue, dass mal ein bisschen was los ist draußen. Man kann sich die ganzen Menschen ansehen, die einem so entgegenkommen, und die, die in die eigene Richtung fahren kann man elegant überholen :) Macht die Fahrt weniger langweilig und gebts doch zu, am laufenden Band die Freizeitradler rechts stehen zu lassen macht schon Spaß irgendwo :D

Man muss als RRler dafür allerdings mental fähig sein, eine kleine Klingel zu montieren und diese auch zu benutzen, ohne geht es nicht. Hat man eine, weichen (bei mir zumindest) eigentlich fast alle rechtzeitig aus, wenn ich mich ebenfalls rechtzeitig ankündige. der 30er Schnitt ist locker machbar. Problematisch sind oft Rentner, die hören nix mehr...
 
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