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Konkrete Konfliktsituationen im Verkehr

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Huhn? Ei?
Gäbe es diese Straßen nicht hätte ich kein RR, mein MTB braucht keine Auto-Straßen! Man paßt sich eben den Gegebenheiten an. (siehe unten)
Naja, ob ich das glauben kann...die meisten Radfahrer nutzen ja sogar dann die Strasse, wenn daneben ein Radweg ist. Und nicht selten wird dann die schlechte Qualität genannt :D.
Glaub mal, die meisten Autofahrer wären froh wenn du ihre Strassen irgnorierst und mit dem MTB irgendwo, aber bloss nicht auf der Strasse fahren würdest. Macht aber kaum jemand.

Wäre der Individualverkehr mit dem Auto nicht politisch gewollt und deshalb subventioniert würde meine Entscheidung vermutlich anders aussehen.

Und wieder eine Behauptung die nicht stimmt, dabei bist du nicht mal auf meine Antwort zu deiner vorhergehenden Behauptung eingegangen. So bringt diskutieren natürlich nichts, weil dir irgendwann nichts mehr einfällt was du behaupten kannst, und ich schon viel früher keine Lust habe darauf zu antworten.
 
Glaub mal, die meisten Autofahrer wären froh wenn du ihre Strassen irgnorierst und mit dem MTB irgendwo, aber bloss nicht auf der Strasse fahren würdest.
Es sind nicht "ihre" Straßen!

Und wieder eine Behauptung die nicht stimmt, dabei bist du nicht mal auf meine Antwort zu deiner vorhergehenden Behauptung eingegangen. So bringt diskutieren natürlich nichts, weil dir irgendwann nichts mehr einfällt was du behaupten kannst, und ich schon viel früher keine Lust habe darauf zu antworten.
Aha!

Fakt ist, dass ...
So diskutiert es sich natürlich viel besser! :rolleyes:
 
Und du tust es schon wieder:...
Was genau ist "es" ? ;)

Anderen ist die Bequemlichkeit wichtig. Vieleicht empfinden sie die sogar als Luxus, so wie du evtl. den Urlaub in Übersee (als Beispiel). Bequemlichkeit nicht für wichtig zu halten ist eben deine Meinung.

Das ist sehr verkürzt dargestellt. Autofahren an sich ist ja nicht nur "bequem", sondern in dem erreichten Ausmaß der Lebensqualität manchmal eben auch abträglich.
In Frankreich z.B. wurden aus diesem Grund ja unlängst Fahrverbote ausgesprochen - um danach wieder flugs zur Tagesordnung überzugehen,
sobald die erlaubten Feinstaub-Grenzwerte wieder erreicht waren.
Was wir brauchen, ist ein wirkliches Umdenken, d.h. wie kann die Mobilität möglichst ressourcen- und umweltschonend sichergestellt werden.
Darüber wird derzeit - mit großem Erfolg übrigens - wohl nur in Kopenhagen nachgedacht.

Wenn dir das nicht passt musst du politisch darauf hinwirken, dass ein solches Verhalten verboten wird. Sollte es dir nicht gelingen dafür eine Mehrheit zu finden, hast du Pech gehabt. Dann bleibt es erlaubt.

Ach Gottchen, das ist mir zu einfach: Wer mit Verboten arbeitet, hat oft keine Argumente.
Mir wäre es lieber, wenn hierzulande über das eigene Mobilitätsverhalten öfter nachgedacht und debattiert würde.
Einfach mal - sprichwörtlich - ;) andere Wege gehen.
Wenn dann noch von Seiten der Politik Anreize geschaffen würden, erledigen sich viele Dinge von selbst. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So diskutiert es sich natürlich viel besser! :rolleyes:

Dann nenn doch einfach Summen und Projekte, wo Geld in die Beseitigung der Schäden geflossen ist. Wenn man genau weiss wie teuer doch die Folgeschäden sind, wird man doch wohl ein paar Daten nenne können. Wichtig ist nur, dass die dann nicht virtuell sind, sondern wo echtes Geld geflossen ist.
 
Dann nenn doch einfach Summen und Projekte, wo Geld in die Beseitigung der Schäden geflossen ist.
Solange das Verständnis dafür fehlt, daß Schäden nicht unbedingt immer in Euro und Cent darstellbar sind zweifle ich daran, ob es überhaupt Sinn macht weiter zu diskutieren!
 
Und btw: Autofahrer bekommen kein Geld vom Staat, sondern können einen Teil der Ausgaben von der Einkommensteuer absetzen. Das ist ein kleiner Unterschied, den jeder Selbstständige versteht.
Na dann erläuterte doch bitte mal, warum genau es denn richtig ist, dass Kollege X plötzlich weniger Steuern zahlt als sein Kollege Y, nur weil X für ein paar Quadratmeter mehr zum gleichen Preis nach Hinterhügelhausen gezogen ist.

“Gerade als Selbstständiger“ (was für eine Phrase!) solltest du hoffentlich sehr genau wissen, wo die Grenze zwischen gewerblichen und privaten Ausgaben liegt. “Wohnen, wo andere Urlaub machen“ fällt so deutlich unter Privatvergnügen wie wenig anderes.
 
Und wer beurteilt wann es bequem ist, und ab wann es abträglich wird?

Vermutlich jeder selbst!
Allerdings würden viele individuelle Entscheidungen wohl anders ausfallen wenn jeder wirklich alle Konsequenzen seines Handelns tragen müßte, auch alle finanziellen!
 
Solange das Verständnis dafür fehlt, daß Schäden nicht unbedingt immer in Euro und Cent darstellbar sind zweifle ich daran, ob es überhaupt Sinn macht weiter zu diskutieren!

Aehmm... du hast behauptet:

Würden alle durch den Autoverkehr entstehenden Kosten auf die Autofahrer umgelegt werden würden sich einige ganz schön umgucken.

Wenn man Kosten auf Autofahrer umlegen möchte, wäre irgendeine Wähung schon nicht schlecht.
 
Ziemlich eindimensional gedacht!

Andererseits zeigt es sehr schön, wie man die meisten Leute bei den Eiern packen kann: Nur über die Kohle!
 
Na dann erläuterte doch bitte mal, warum genau es denn richtig ist, dass Kollege X plötzlich weniger Steuern zahlt als sein Kollege Y, nur weil X für ein paar Quadratmeter mehr zum gleichen Preis nach Hinterhügelhausen gezogen ist.

Weil sein Einkommen gesunken ist, bzw. dadurch das er mehr Geld aufwendet um überhaupt sein Einkommen zu erzielen. Dieses Prinzip gilt aber nicht nur beim Pendeln. Wenn ich als Unternehmer etwas herstelle, kann ich die Fremdkosten dafür absetzten. Ich könnte also jetzt die "Zutaten" für 1000€ einkaufen, oder eben für 2000€. Absetzen kann ich aber die tatsächlichen Kosten, egal ob es nun klug war die Zutaten für 2000€ zu wählen. Falls es dich beruhigt: Die 2000€ bekommt jemand, der davon ebenfalls Einkommensteuer zahlt, und so weiter....

Du darfst auch nicht vergessen, daas auch wenn er einen höheren Betrag absetzten kann, zunächst mal höhere Kosten entstehen die ich ja auch bezahlen muss (der Punkt wird immer gerne vergessen). Nur weil ich beim Absetzen Steuern spare, bedeutet das ja nicht, dass ich insgesamt günstiger davon komme. Und so ganz stimmt das beim Pendeln bzw. der Pendlerpauschale eben auch nicht. Ein billiges Auto das weniger Kosten verursacht bringt die gleiche Ersparnis wie der teurer SUV, weil pauschal nach Kilometern abgerechnet wird.
Betrachtet man alle Kosten die ein Auto verursacht, müsste man vermutlich (hier backt sich jeder seine eigene Berechnung, je nach Lobby und Interessenlage) die Kilometerpauschale erhöhen. Oder anders ausgedrückt: Der Autofahrer bekommt nur einen Teil seiner tatsächlich anfallenden Kosten erstattet. Selbst wenn er ein billiges Auto wählt. Gefahren wird aber trotzdem, eben weil es bequem ist.
 
Betrachtet man alle Kosten die ein Auto verursacht, müsste man vermutlich (hier backt sich jeder seine eigene Berechnung, je nach Lobby und Interessenlage) die Kilometerpauschale erhöhen. Oder anders ausgedrückt: Der Autofahrer bekommt nur einen Teil seiner tatsächlich anfallenden Kosten erstattet. Selbst wenn er ein billiges Auto wählt. Gefahren wird aber trotzdem, eben weil es bequem ist.

Nein, gefahren wird trotzdem weil die Bequemlichkeit zu billig zu bekommen ist!
 
Ziemlich eindimensional gedacht!

Andererseits zeigt es sehr schön, wie man die meisten Leute bei den Eiern packen kann: Nur über die Kohle!

Im Augenblick zeigt es nur, dass hinter deinen Behauptunge nur heisse Luft steckt. Deine Steuern und Abgaben können z.Z. noch so niedrig sein, weil Autofahrer mit ihren Steuern einen erheblichen Teil des gesamten Staates finanzieren und damit einen Teil dessen übernehmen, was du sonst zahlen müsstest.
 
Im Augenblick zeigt es nur, dass hinter deinen Behauptunge nur heisse Luft steckt. Deine Steuern und Abgaben können z.Z. noch so niedrig sein, weil Autofahrer mit ihren Steuern einen erheblichen Teil des gesamten Staates finanzieren und damit einen Teil dessen übernehmen, was du sonst zahlen müsstest.
Das zeigt nur, wie unaufmerksam du liest!
Um ins Detail zu gehen: Ich fahre mit dem Auto, Motorroller oder Motorrad zur Arbeit, zahle also 3x Kfz-Steuer + Mineralölsteuer + Mehrwertsteuer, etc. für meine Kraftfahrzeuge, was ich mir nur leisten kann weil es verhältnismäßig billig, nein, eigentlich viel zu billig ist!
Andererseits besitze ich 4 Fahrräder, bin dadurch quasi mehrheitlich Radfahrer und würde liebend gerne mit dem Rad zur Arbeit fahren, leider ist es aber zu weit, unbequem oder was auch immer. Du kannst also weiter deinem "Feindbild" frönen!
 
Um ins Detail zu gehen: Ich fahre mit dem Auto, Motorroller oder Motorrad zur Arbeit, zahle also 3x Kfz-Steuer, + Mineralölsteuer, + Mehrwertsteuer, etc. für meine Kraftfahrzeuge, was ich mir nur leisten kann weil es verhältnismäßig billig, nein, eigentlich viel zu billig ist!
Jetzt bin ich schon etwas verwirrt, weil sich eben selten Leute beschweren dass etwas zu billig sei und deshalb gleich mehrer Sachen davon kaufen. Ich vemute das mit dem billig bezieht sich darauf, für wie wenig Geld man all das haben kann, weil all das zu haben irgendwie unvernünftig ist. Richtig?
Und warum kaufst du dann Auto, Roller und Motorad? Umweltschutz? Du hättest die Kohle auch spenden können. Zum Beispiel für die Beseitigung von Umweltschäden durch KFZ. Aber frag mich nicht nach Kontonummern, denn ich kenne keine Organisation die an sowas arbeitet.

Andererseits besitze ich 4 Fahrräder, bin dadurch quasi mehrheitlich Radfahrer und würde liebend gerne mit dem Rad zur Arbeit fahren, leider ist es aber zu weit, unbequem oder was auch immer. Du kannst also weiter deinem "Feindbild" frönen!

Da weiss ich auch keinen Rat, kann dich aber an den User usr weiter vermitteln, denn der scheint der Meinung zu sein, dass man nicht so weit weg wohnen darf. Frag ihn am besten selbst was du machen sollst.
 
Jetzt bin ich schon etwas verwirrt, weil sich eben selten Leute beschweren dass etwas zu billig sei und deshalb gleich mehrer Sachen davon kaufen.
Ich beschwere mich nicht, ich stelle nur fest, was du vehement bestreitest.
Auch wenn es dich verwirrt, man kann Kraftfahrzeuge nutzen und muß sich nicht gleichzeitig als Melkkuh der Nation fühlen!
Du diskutierst hier nicht automatisch mit Rad fahrenden Ökos und Nasenbohrern, die von Hupen und Blasen keine Ahnung haben. So wie du diskutierst scheinst du das aber leider zu denken ...
Schade eigentlich!

N8!
 
Deine Steuern und Abgaben können z.Z. noch so niedrig sein, weil Autofahrer mit ihren Steuern einen erheblichen Teil des gesamten Staates finanzieren und damit einen Teil dessen übernehmen, was du sonst zahlen müsstest.
KFZ-Steuer und Steuern auf Krafstoffe machen etwa zehn Prozent des Haushalts aus, als "erheblich" würde ich das noch nicht bezeichnen. Wenn man dann noch bedenkt, dass diese sich nicht nur aus privaten Fahrzeugen zusammensetzt, sondern auch aus gewerblich genutzten (LKWs, Nutzfahrzeuge, Transporter, etc.) dann schrumpft das ganze noch weiter zusammen. Abzüglich der beim Finanzamt erstatteten kosten bleibt da beim Staat wahrscheinlich nicht mal so viel hängen. Genaue Zahlen fände ich dazu interessant.

Man kann es auch noch anders sehen: Hört jemand auf Steuern für ein Fahrzeug zu zahlen, dann wird er irgendwo anders sein Geld auch schon irgendwie los und zahlt darauf diverse andere Steuern.
 
Im Augenblick zeigt es nur, dass hinter deinen Behauptunge nur heisse Luft steckt. Deine Steuern und Abgaben können z.Z. noch so niedrig sein, weil Autofahrer mit ihren Steuern einen erheblichen Teil des gesamten Staates finanzieren und damit einen Teil dessen übernehmen, was du sonst zahlen müsstest.
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Ich bin gerade etwas faul, um mich durch die Seiten des BuFiMi zu wühlen, oder wenigstens durch die -Seiten der bpb, die das gut zusammengefaßt irgendwo haben.....

Aber das sollte reichen, um mit einer einfachen Überschlagsrechnung zu sehen, wie sehr die "armen Autofahrer" den "Staat finanzieren"............... 2007 wurden wohl 31,8 Mrd. € für Erhalt und Neubau von Straßen ausgegeben......

Autofahrer tragen mit ihren Steuern den Staat....................HAHA.......:D:D

http://www.bpb.de/
 
Danke @lagaffe für diesen argumentativen Volltreffer.
So ähnlich hatte ich die Aufteilung der einzelnen Steuerarten noch im Hinterkopf,
war mir aber nicht sicher. Spielten wir hier Schiffeversenken.... @Lusche70 wäre jetzt unter Wasser. :D

...
Man kann es auch noch anders sehen: Hört jemand auf Steuern für ein Fahrzeug zu zahlen, dann wird er irgendwo anders sein Geld auch schon irgendwie los und zahlt darauf diverse andere Steuern.

Ganz genau !
Diese Überlegung ließe sich im übrigen auch auf dieses gern genommene - leidige - Arbeitsplatzargument
der Automobilbranche übertragen:
Die Kenntnisse und Fertigkeiten dort ließen sich auch woanders nutzbringend einsetzen, wenn es gelänge,
den individualen Automobilverkehr zu reduzieren.
Die Konstrukteure der Pinion-Nabe etwa, die ja aus der Automobilbranche kommen, haben das gut vorgemacht.
Es wird hierzulande nur zu gerne davon ausgegangen, daß ein Berufsfeld bzw. die ausgeübte Tätigkeit irgendwie in Stein
gemeißelt sei. Scheint ein deutsches Phänomen zu sein. ;)
 
Danke @lagaffe für diesen argumentativen Volltreffer.
So ähnlich hatte ich die Aufteilung der einzelnen Steuerarten noch im Hinterkopf,
war mir aber nicht sicher. Spielten wir hier Schiffeversenken.... @Lusche70 wäre jetzt unter Wasser. :D

Nein. Hier findet man was:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFa...echnungen/Umweltschutzmassnahmen/Aktuell.html

und das entspricht in etwa den 50 Mrd, die ich oben schon nannte. Wobei das nur die direkten Steuern sind. Wenn man wissen will wieviel Steuern Autofahrer zahlen weil sie Auto fahren, müsste man alle Steuern zusammenrechen die beim bezahlen entstehen. Also z.B. auch die Umsatz-/Mehrwertsteuer, die man nochmal oben auf den schon durch die Mineralölsteuer erhöhten Preis bezahlt. Und auch ein Teil der Versicherungssteuer besteht aus Steuern von Autofahrern.
Und was die Arbeitsplätze angeht: Mal bitte aufwachen! Wir hier in Bochum starten ja demnächst das grosse Experiment mit Opel. Da fallen natürlich nicht nur die gut bezahlten Arbeitsplätze direkt weg, sondern auch gleich noch dass was sie an Aufträgen in die unmittelbare und weitere Umgebung herausgegeben haben. Also kleinere Zulieferer und vor allem auch Handwerksbetriebe. Aber zum Glück ist das ja kein Problem, weil ja 3 Fahrradfahrer die Lösung haben. Ihr könnte ja Vorschläge machen, was demnächst auf dem Gelände passieren soll.
Aber bitte nichts was schon in Billiglohn-Ländern hergestellt wird, denn von dem Lohn der in Bangladesch fürs T-Shirt nähen bezahlt wird, kann hier keiner leben. Aber euch fällt da bestimmt was ein, weil das ja so einfach ist.

Wer 50 Mrd. nicht als "erheblichen Teil"erkennt, sollte sich mal beim Schäuble melden. Der ist bestimmt ganz gierig auf Vorschläge, wie man die einspart.
 
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