Nein. Hier findet man was:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFa...echnungen/Umweltschutzmassnahmen/Aktuell.html
und das entspricht in etwa den 50 Mrd, die ich oben schon nannte. Wobei das nur die direkten Steuern sind. Wenn man wissen will wieviel Steuern Autofahrer zahlen
weil sie Auto fahren, müsste man alle Steuern zusammenrechen die beim bezahlen entstehen. Also z.B. auch die Umsatz-/Mehrwertsteuer, die man nochmal
oben auf den schon durch die Mineralölsteuer erhöhten Preis bezahlt. Und auch ein Teil der Versicherungssteuer besteht aus Steuern von Autofahrern.
Und was die Arbeitsplätze angeht: Mal bitte aufwachen! Wir hier in Bochum starten ja demnächst das grosse Experiment mit Opel. Da fallen natürlich nicht nur die gut bezahlten Arbeitsplätze direkt weg, sondern auch gleich noch dass was sie an Aufträgen in die unmittelbare und weitere Umgebung herausgegeben haben. Also kleinere Zulieferer und vor allem auch Handwerksbetriebe. Aber zum Glück ist das ja kein Problem, weil ja 3 Fahrradfahrer die Lösung haben. Ihr könnte ja Vorschläge machen, was demnächst auf dem Gelände passieren soll.
Aber bitte nichts was schon in Billiglohn-Ländern hergestellt wird, denn von dem Lohn der in Bangladesch fürs T-Shirt nähen bezahlt wird, kann hier keiner leben. Aber euch fällt da bestimmt was ein, weil das ja so einfach ist.
Wer 50 Mrd. nicht als "erheblichen Teil"erkennt, sollte sich mal beim Schäuble melden. Der ist bestimmt ganz gierig auf Vorschläge, wie man die einspart.
HaHa.......... mal abgesehen davon, dass selbst der ADAC nur mit Mühe und Not auf 30 Mrd. kommen, die angeblich rein durch das volkswirtschaftlich ach so wertvolle Autofahren zusammenkommen, und dafür nach wirklich jedem Strohhalm greifen, der sich bietet, sei er noch so klein, überschätzen Auto-Enthusiasten, die ihre Kosten beweinen, ihren "Beitrag" zum Steueraufkommen gnadenlos.
Die gesamten staatlichen Einnahmen, aus Steuern und Sozialabgaben belaufen sich in den letzten Jahren auf rund um 1 Billion Euro. In dem Verhältnis sind 30 Mrd. wirklich nur "Peanuts". Aber das ist gar nicht entscheidend.
Auch der ADAC blendet völlig aus, dass Verbrauchssteuern nicht zweckgebunden sind. Selbst die KfZ-Steuern waren allenfalls mal eine Maßnahme zur Finanzierung des Autobahnbaus. Eine Idee aus der Weimarer Republik übrigens, umgesetzt in den 50ern........ Gereicht hat das früher natürlich nie, allein mangels Masse und heute dürften kaum die Erhaltungsmaßnahmen des Autobahnnetzes gegenfinanziert sein.
Mineralölsteuern waren und sind vor allem strategische Steuern, zum Schutz heimischer Energieträger und zur Abwehr allzu großer Abhängigkeiten von Einfuhren primärer Energieträger. Die "Ökosteuer" soll schlicht Energieverbrauch verteuern und damit ein Anreiz zur Einsparung darstellen.
Ziel solcher "strategischer" Steuern ist also eher ,auch wenn für schlichte Gemüter eher paradox klingt, nach Möglichkeit weniger anzufallen.
Der motorisierte Individualverkehr generiert in erster Linie keine Einnahmen, sondern Kosten, den alle tragen, egal ob sie ein Auto besitzen oder nicht. Und von den Folgekosten durch extensiven Ressourcen-Verbrauch, Landschaft, Zersiedelung, Umweltbelastung, Co2 Ausstoß usw... braucht noch gar nicht die Rede zu sein.
Aber manch einer hält vielleicht sein eigenes Portemonnaie für das Abbild staatlicher Haushalte und kommt deswegen auf so krude Gedanken........ man weiß es nicht genau.
Einen Brüller landete mal ein Bekannter, der ernsthaft folgendes in etwa formulierte: ".................... sehe nicht ein, dass Radfahrer die Radwege nicht benutzen wollen, die cih als Autofahrer schließlich finanziere....." Blöder geht's nimmer.....................