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Loctite Löslichkeit

kmbbf

Fettes Würstle
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Ich möchte in Zukunft Loctite mittelfest zur Schraubensicherung verwenden, wo es etwas gröber zur Sache geht, z.B. Tretlager und Kurbel, damit ich da nicht mehr mit so großer Kraft zudrehen muss, dass ich Angst habe, was kaputt zu machen. Dazu habe ich aber 2 Fragen:

1. Wie löse ich solche Schrauben dann wieder? Wirkt da auch eine Einweichkur mit Brunox o.ä.? Oder muss man da was ganz anderes verwenden? Oder gibts da nur Muskelkraft?

2. Wie fette ich das Gewinde? Muss ich das dann zum Teil fetten und zum Teil mit Loctite bedröppeln? Oder ersetzt das Loctite das Fett?

Vielen Dank schon mal.
 
Das vorgesehene Drehmoment ist ja nicht nur dafür da, daß die Schrauben nicht rausfallen...Letztlich gehts fast immer um eine ausreichende Flächenklemmung der verschraubten Teile, damit die Teile sicher, knarzfrei und ohne Spiel sitzen.
Insofern find ich die Idee, mit loctite weniger Drehmoment nehmen zu müssen, nicht gerade förderlich...

Überhaupt fallen mir kaum stellen am RR ein, wo ich es in Erwägung zöge, bestenfalls beim ITA-Innenlager oder den Schaltungsröllchen.

Und da ichs nicht nutze, kann ich auch nichts übers spätere Lösen sagen...

Gruß messi
 
Pave schrieb:
trocken entfettet (kein Fett) arbeiten, zum Lösen die Stellen erwärmen! :dope:

Cool, vielen Dank schon mal für die schnelle Antwort. Vielleicht krieg ich ja noch eine...? :rolleyes:

Ohne Fett - heißt das, dass ich dann den Kleber auf das ganze Gewinde auftrage? Ich habe gedacht, dass man da nur ein paar Tropfen aufträgt.

Und wie sehr soll man das denn dann erwärmen? Ich habe nämlich beim letzten mal Tretlager Ausbauen das Tretlager ca. 30 min mit einem normalen Fön versucht anzuwärmen. Hat aber nix gebracht. Da half nur 3 Tage Brunox. War aber auch kein Loctite aufm Gewinde.
 
chörli schrieb:
Auf das ganze Gewinde verteilen?????
1/2 -3 Tropfen genügen doch immer!!!!!!!!

Ja genau, ich hätte es mir auch so vorgestellt, dass da nur ein paar Tropfen drauf gehören, sonst kriegt man das doch nicht mehr auf (oder?). Aber ist dann das Knarzen nicht vorprogrammiert, wenn das Gewinde überhaupt nicht gefettet ist?

Sorry, dass ich so viele Fragen stelle. Aber ich möchte vermeiden, dass ich x mal Kurbeln und Tretlager ein- und wieder ausbauen und Touren unterbrechen oder abbrechen muss, bis es passt. Will lieber fahren als schrauben.
 
kmbbf schrieb:
Ja genau, ich hätte es mir auch so vorgestellt, dass da nur ein paar Tropfen drauf gehören, sonst kriegt man das doch nicht mehr auf (oder?). Aber ist dann das Knarzen nicht vorprogrammiert, wenn das Gewinde überhaupt nicht gefettet ist?

Sorry, dass ich so viele Fragen stelle. Aber ich möchte vermeiden, dass ich x mal Kurbeln und Tretlager ein- und wieder ausbauen und Touren unterbrechen oder abbrechen muss, bis es passt. Will lieber fahren als schrauben.

Also ich würde überhaupt nicht mit Loctide im Tretlager-u. Kurbelbereich arbeiten. Habe auch noch nie gehört d.d. im prof. Bereich (Werkstatt)Anwendung findet. Montiere wie gehabt nach entsprechender Vorgabe und gut ist es. Gruss Alfri
 
das einzige was an meiner rad/klamotten kombination mit loctite befestigt wird sind die schräubchen an den pedalplatten, sowie die beiden querschrauben am umwerfer die den käfig zusammenhalten. dat waret.

@pave

bevor du die tips mit der wärme gibst solltest du einmal auf den fläschchen lesen was da so zur anwendung steht, soll er das mit nem bunsenbrenner machen ?
 
Anaerobe Klebstoffe wie Loctite Schraubensicherung haben eine Zersetzungstemperatur von ~300°C.

Erwärmen ist aber bei mittel-(blau) bzw. niedrigfester(rosa) Schraubensicherung nicht nötig, so hoch ist die Festigkeit nicht.

Ein, zwei Tropfen auf das vordere Ende des Gewindes aufgetragen verteilen sich bei Eindrehen im gesamten Gewinde. Das ist gewollt und gut so.

Knarzen kann da auch nichts, da der Kleber alle Spalten, in denen es potentiel Bewegungen geben könnte ausfüllt und aushärtet.

Neben der Sicherung gegen Lösen verhindert Schraubensicherungskleber sehr zuverlässig (besser als Fett) Korrosion.
 
Es ging ja um Loctite halbfest (nicht hochfest), das verwendet man schon manchmal bei Ital. Gewinden auf der rechten Lagerschale. Die können sich unterwegs schon mal rausdrehen. Wenns lösen nicht geht, einfach mit dem Heissluftfön kurz anwärmen, geht bei Alu sehr schnell. :dope:
 
So, ich fasse zusammen:

- eigentlich nicht nötig (sorry, ich werds aber trotzdem ausprobieren)
- ohne Fett arbeiten
- vorne aufs Gewinde wenige Tropfen auftragen
- Sollte sich eigentlich ohne Tricks lösen lassen
- Trick: gscheit erwärmen (auch wenn manche sagen, 300 Grad wären nötig)

Ich glaube, das kriege ich hin. Werde es beim nächsten Warten des Tretlagers und der Kurbeln mal testen.

Vielen Dank für die Tipps!
 
kmbbf schrieb:
So, ich fasse zusammen:

- eigentlich nicht nötig (sorry, ich werds aber trotzdem ausprobieren)
- ohne Fett arbeiten
- vorne aufs Gewinde wenige Tropfen auftragen
- Sollte sich eigentlich ohne Tricks lösen lassen
- Trick: gscheit erwärmen (auch wenn manche sagen, 300 Grad wären nötig)

Ich glaube, das kriege ich hin. Werde es beim nächsten Warten des Tretlagers und der Kurbeln mal testen.

Vielen Dank für die Tipps!
Und wenn Du der Herr Vorsicht bist, einen Schraube in den Schraubstock einspannen , vorn aufs Gewinde 1/2 Tropfen Loctite geben und Mutter aufdrehen. Nach 3Sek. Versuchen die Mutter zu lösen.
Es wird Dich überraschen, wie dieser 1/2 Tropfen seine Arbeit macht.:jumping: Ob ich das englisch Fabrikat richtig geschrieben hab??
ZU Deutsch: Sekundenkleber!!!!!!!!!garantiert gramatisch richtig.:jumping: :jumping:
 
Loctite würde ich auch nur bei häufigem selbstständiglösen nehmen.
Das blaue (heißt glaub ich 243) was auch im Automobilbau verwendet wird,
löst sich zwar selten aber auch schon mal von alleine...
Losbrechmoment laut Loctite 20Nm

Wenn Schrauben und Schlüssel nicht zerrupft sind geht das auch immer wieder ausseinander
 
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