Olddutsch
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Ne Schuhmacher gut bürgerliche Kneipe in der D'dorfer Altstadt
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So, für das Feilen war in den letzten Tag leider keine richtige Zeit. Also ich mich mit den verbleibenden Baustellen befasst, die ich auch in der Wohnung bearbeiten kann - Züge verlegen!
Also erstmal eine gute Position für die Hebel ausloten und die Stelle markieren:
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Dann die Schellen demontieren, auf den Lenker schieben und mit einwickeln:
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Hebel wieder ran und das Lenkerband sporadisch drum werfen um zu gucken wie es aussieht:
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Gefällt mir erstmal gut so:
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So... dann mal den ersten Zug verlegt... und direkt kam die Frage auf, wohin mit den Wäscheleien?!
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Also von unten in den Bremshebel und ein Stück unter das Lenkerband ist klar, aber dann? Den Rest einfach baumeln lassen? Man könnte den Lenker natürlich auch komplett wickeln, aber soweit ich mich erinnere, waren diese Modelle immer nur im Griffbereich gewickelt. Also nochmal alte Bilder checken:
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Auf jeden Fall nur im Griffbereich gewickelt. So wie es aussieht den Lenker auch gebohrt und Zuführung von innen. Bei Drogan hingegen:
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Außen lang verlegt und mit einem zusätzlichen Stück Tape einfach an den Lenker gewickelt... Interessant! Ein Einzelfall - Nein! Das Rad von Ludwig im FF Museum ist ebenfalls so aufgebaut:
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Das ist auf jeden Fall nicht die schönste, aber die praktikabelste und sicherste Variante
Umgemünzt auf mein Rad bedeutet es, dass ich nun nur noch ein Stückel Klebeband brauche:
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Was meinen meine fleißigen Mitleser dazu?![]()
Ich finde, da muss authentisches DDR-Klebeband ran. Unsauber abgerissen mit dem Eckzahn im Regen hinter der Heckklappe vom Barkas versteckt.Ich habe inzwischen eine, für mich zufriedenstellende, Lösung für mein Problem mit der Zuführung am Lenker gefunden. Wie bereits erläutert, kommt eine Innenverlegung nicht in Frage und zeitlich bzw "historisch" authentisch war wohl die Variante mit dem Klebeband.
Trotz der teilweise abschreckenden Bilder habe ich mich nun auch für diese Variante entschieden, allerdings mit einem "finish" aus speziellem Aluklebeband (das im übrigen bombenmäßig klebt, da brauch man drunter eigentlich garkein anderes Tape).
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Obwohl ein sauberes und knitterfreies verlegen mit dem Aluband kaum möglich ist, bin ich zufrieden damit. Mit dem Band fällt es am wenigstens auf bzw stört mich der Anblick kaum und trotzdem entspricht es vom Stil her meiner Drogan-Vorlage![]()
Ich finde, da muss authentisches DDR-Klebeband ran. Unsauber abgerissen mit dem Eckzahn im Regen hinter der Heckklappe vom Barkas versteckt.
Würde ich jetzt so nicht verallgemeinern. Aber für die Besten wurde in der DDR schon gutes Zeug gebaut. Und auf der Ebene schaute jeder mal bei jedem, was der grad machte. Aber Profiräder müssen ja auch authentisch sein.Klingt fast so als ob da noch der Neid an der Tatsache nagt, dass die DDR-Räder in vielen Belangen der Konkurrenz voraus waren und die Italiener da einfach abkupfern mussten![]()
Ab Mitte der 80-er hatte der DRSV mehrere VW-Bullys....Ich finde, da muss authentisches DDR-Klebeband ran. Unsauber abgerissen mit dem Eckzahn im Regen hinter der Heckklappe vom Barkas versteckt.
und unser arme Dynamo-Verein musste sich mit einem Barkas und einer MZ begnügen. Und das, obwohl wir den Doppelolympiasieger von 2000 gefunden und groß gemacht haben...Ab Mitte der 80-er hatte der DRSV mehrere VW-Bullys....
OK, dann nehmen wir eben den Wolf. Der ging auch auf unser Konto.Ohne Zeitmaschine konnte doch keiner wissen,was mal wird.
Warte lieber ab. Nachher haste französisches Gewinde und das zweimal links oder so. Dazu Shimano-Schaltzüge un das falsche Gewinde im Schaltauge.Mal eben schnell die Kettenblätter ranknallen und die Kurbel montieren - dachte ich! Aber nee, mit solch nervigen Problemen habe ich auf der Zielgeraden absolut nicht mehr gerechnet.
Aber der Reihe nach: wie man in Beitrag #347 sehen konnte, wollte ich eigentlich ein 47er Strada Blatt als "kleines" Kettenblatt verwenden da ich das optisch wesentlich besser finde und es auch gut zu einem Zeitfahrer passt (darum hatte ich die kleinen Querstege entfernt).
Bei der Montage stellte sich dann jedoch heraus, dass das Kettenblatt leider viel zu groß und die Standard Strada Welle von Campa zu klein bzw zu kurz ist:
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Wie man auf dem Bild gut sehen kann, passt das vorn und hinten nicht
Durch Zufall gab es in der kleinen Bucht gerade eine 115.5mm Campa Strada ITA-Welle ähnlichen Baujahrs für nen schmalen Taler. Die Wartezeit hab ich mit dem Durchwühlen meiner Restkisten überbrückt. Dabei habe ich noch ein modifziertes 46er Campa Strada Blatt gefunden. Erstmal kurz geärgert, weil ich mir nicht nur das Geld für das 47er (zum Glück nicht so viel bezahlt), sondern auch die Zeit fürs modfizieren hätte sparen können
Nunja wie dem auch sei, kurze Zeit später kam der Postbote und brachte mir meine 115.5er Welle. Also das 46er Blatt auf die Kurbel, Welle tauschen und dann...
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...feststellen dass ein 46er auch mit langer Welle noch zu groß ist
Aber das ist ja kein Drama, denn beim Wühlen in der Kiste habe ich ebenfalls noch ein 42er Super Record Strada Blatt gefunden. Und da 52/42 damals der Standard war, sollte das ja passen. Also das 46er wieder ab und dass 42er wieder rauf:
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Dabei musste ich dann feststellen dass es sich bei dem 42er um ein moderneres mit BCD 135 handelt... da bekommste wirklich Motten ey
Also nochmal bei Kleinanzeigen geschaut - wieder mit mehr Glück als Verstand - und ein 42er SR Strada Blatt mit dem BCD 144 für nen 10er abgegriffen.
Nach erneuter Wartezeit konnte ich dann eeeeeeendlich alles montieren:
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Abgerundet wird das Ganze noch durch einen Satz passender Staubkappen
Jetzt wo die Kurbel dran ist, kann ich auch endlich die Schaltzüge "anschließen", die Schaltung einstellen und die Kette rauf ziehen. Die passenden Pedale liegen auch schon parat.
In ein paar Tagen endet dann also auch dieser Faden...![]()
Warte lieber ab. Nachher haste französisches Gewinde und das zweimal links oder so. Dazu Shimano-Schaltzüge un das falsche Gewinde im Schaltauge.
Ich kann dich beruhigen. Inzwischen fehlen nur noch Kette und Pedalen. Schaltung is fertig![]()