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Selbstreparieren und warten

joebuck

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Hi Freaks,

mich würde interessieren wie ihr euer Rad in Schuß haltet.

Bei mir läuft das so, dass ich eigentlich immer bloß die gleichen Kleinigkeiten (Putzen, Flicken, einige Schrauben mal anziehen,...) sicher hinbekomme. Wenn es um "größere" Dinge wie Bremszüge, Gangschaltungszüge, Kettenwechsel, Ritzelwechsel, Tretlager,... oder so was geht, dann lass ich das mittlerweile lieber bleiben, weil vorher wars dann meistens doch besser als nachher. Anderseits sind mir Werkstätten einfach zu teuer. Also über kurz oder lang wird mein Rad dann wohl abschrabbeln.

Wie macht ihr das? Bringt ihr das so automäßig zur Inspektion oder habt ihr euch alles selbst beigebracht. Oder müsst ihr dem Verfall zuschauen oder schlimmstenfalls selber noch nachhelfen durch super-kompetente Selbstreparatur? Gibt es da irgendwelche Kurse (Ich weiss, dass der ADFC Werkstatttermine anbietet, kennt ihr die?)?
Keep on rolling

joebuck
 
Der Titel ist etwas irreführend.
*korinthenkackmodus ein*
Also wie denn nu?

Erst selbst reparieren und dann warten (was passiert)?
*korinthenkackmodus aus*

Also ich für meinen Teil warte und repariere selbst. Man behandelt in aller Regel sein Rad besser und im Falle eines Falles weiß man woher das Knacken kommt - und kann sich dann selber eine runterhauen.
Außerdem bin ich hier im Fahrradladenniemandsland und müsste erst mal ein gutes Stück durch die Gegend fahren um mein Rad dort inspizieren zu lassen.

D.I.Y. rules.... ;)

Gruß Frank
 
Ich warte und repariere an meinem Bike nach Möglichkeit alles selbst. Manchmal mangelt es an dem entsprechenden Werkzeug, dann bringe ich das Rad mal kurz zu unserem Händler um die Ecke.
Grundlegende Dinge der Wartung sollte man schon beherrschen, d. h. Bremsen einstellen, Bowdenzüge kontrollieren, Schaltung einstellen.
Wenn man sich das Ganze mal von einem Fachmann hat zeigen lassen, ist es auch überhaupt nicht mehr schwer ! ;)
Unser Händler vor Ort hat sogar mal Kurse abgehalten, wo man das Notwendigste lernen konnte. Jetzt allerdings nicht mehr, weil er merkte, das ihm die Kunden weggeblieben sind ! :D

Finger weg von Dingen, von denen man keine Ahnung hat ! Dafür fahren wir einen Tick zu schnell !
Und bitte immer mit dem richtigen Werkzeug. Gerade im Zeitalter von Carbon ( Drehmomentschlüssel ! ) kann man eine Menge falsch machen.

Ich finde es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man sein Bike selber einmal richtig generalüberholt hat. Fühlt sich gleich viel besser an !


Gruß,
Ragnar

Mitglied der Stevensbande
 
@schwergewicht

Eh ist klar, der Titel ist ein wenig unklar: sollte eigentlich anzeigen, dass es hier um die Frage des Selbstreparierens und SELBSTwartens geht. Nicht um das Warten im Sinne von "Warten auf Godot". Obwohl das eigentlich auch ein zutreffendes, schönes Wortspiel ist, wie mir durch deinen Hinweis klar wurde: Da ich mein Rad nicht Warten kann, muss ich warten bis es verschrabbellt, wenn ich nicht wie du und ragnar Selbstreparieren lerne.

@Ragnar

o.k. ich verstehe, dann und wann braucht man einfach Hilfe von fachkompetenten Leuten: Händler (machen das nicht gerne, kann ich verstehen), Vereine (ein Grund in einen einzutreten?), Radsport-Forum, ...

@all

kennt ihr in Frankfurt und Umgebung Händler oder sonstige Gruppen/Vereine, die von Zeit zu Zeit Werkstatt-Sessions anbieten?
(wär eigentlich auch was als Stadtteilprojekt; da fällt mir "Das Geheimnis des Fahrradhändlers" von Sempé ein)
Was haltet ihr von Büchern zum Thema Rennrad-Werkstatt? Bringen die Euch was, oder eher learning by doing?

keep on rolling

joebuck
 
Ich hab das gleiche Problem, aber Bücher bringen nur begrenzt was,als Hintergrundinfo worum`s geht sind sie gut.
Ich habe mir einen neuen Vorbau drangebammelt nach Lehrbuch-jetzt knackt`s und ich werd das Rad zum Händler bringen müssen,weil ich nicht mehr weiter weiss...
Learning by doing kann also teuer werden, die Tricks und Kniffe-so einfach sie manchmal auch sein mögen-die muss einem halt jemand zeigen..
Hätte ich allerdings genug Schotter würde ich auf Teufel komm raus weiter allein schrauben-weil`s einfach Spass macht (mir jedenfalls!) :cookie:
 
Mache alles selber, habe auch alles Werkzeug.Habe aber auch schon 25 Jahre Erfahrung dabei. Habe aber auch am anfang jede menge Lehrgeld :wut: bezahlt und dabei viel Glück gehabt.
 
hallo

ich habe mir irgendie alles selber beigebracht. läuft bis jetzt ganz (sehr)gut.
ich empfehle sich mal ein altes rad(mtb oder trekkingrad oder so) zu beschaffen und an dem mal " learning by doing" zu betreiben(habe es auch so gamacht).
beim rr ist es ja auch gut, dass alles ersichtlich ist, also keine federgabel, scheibenbremse oder nabenschaltunge, so kann man sich mit gewisser schulischer grundbildung, intelligenz und zeit, das meißte selber zusammenreimen. aber nichts überstürzen! zur not in einem kompetenten internet forum fragen. oft hilfreich sind auch hauseigene explosionszeichnungen und anleitungen der hersteller.

ranger hat es schon guter weise angesprochen: mit neuen high tech geräten sollte man pingelinger sein, als mit älteren rädern, da sie einfach nicht so robust und "plump" gemacht gebaut.

mit büchern habe ich noch keine erfahrungen.
 
Ich bin auch Anfänger was Pflege und Wartung angeht, darum hab ich mir letztens ma des Buch "Die Rennrad-Werkstatt" (von der Zeitschrift Tour, Verlag Delius Klasing) gekauft. Es ist zwar mit 15 € für ein Buch nicht ganz billig, allerdings finde ich das alles fast perfekt beschrieben ist und auch durch viele Bilder sehr anschaulich ist. Und vor allem ziehmlich akutell was die Technik angeht. Davor hatte ich so ein allgemeines Buch für Fahrräder, indem allerdings Worte wie Carbon nie verwendet wurde. In dem Rennrad-Werkstatt Buch wird halt alles speziell für das Rennrad beschrieben. Es werden zum Beispiel auch Themen wie Knackgeräusche und deren Beseitigung oder Notfallreperaturen (z.B. Was mache ich wenn die Sattelstütze im Rahmen steckt und nicht mehr raus geht. etc) behandelt.

Kann ich nur weiter empfehlen !!!!!

Vielleicht kennt ihr ja noch bessere Bücher ?

Dominik
 
Also ich werde mir mal kurzfristig das "dreieinhalb"-Buch besorgen und fürs Lernen hab ich gerade mal den ADFC angegoogelt. Die bieten Werkstatttermine mit Beratung und Betreung an. Hier die links für

Frankfurt:
http://www.adfc-frankfurt.de/aktuell/selbsthi.htm

München:
http://www.adfc-muenchen.de/

Berlin:
http://www.adfc-berlin.de/service.cm#selbsthilfe

Gibts aber auch noch in anderen Städten, habe aber nur die drei angeklickt. Kosten: in Frankfurt 0, in München 5, in Berlin 10 EUR (für Nichtmitglieder).

Ich berichte bei Gelegenheit, wenn ich mal an einem Termin teilgenommen habe. Oder hat jemand schon mal bei sowas mitgemacht und kann schon mal vorab was dazu sagen?

Keep on rolling,

und dankbare Grüße

joebuck
 
Hi
ich schraube schon an Rädern rum, seit ich radfahren kann. Also über 25 Jahre. Allerdings hab ich vorher nie ein richtiges RR besessen, und einige spezielle Baugruppen muß ich erst mal auseinandernehmen, um zu sehen, was damit los ist.
Damit das nicht zum teuren Puzzlespiel wird, hab ich mir heute auch das Werkstattbuch von tour bestellt, wie weiter oben beschrieben wurde, scheint das ja ganz brauchbar zu sein.
Ich hab heut auch ein erstes Paket mit Werkzeug und nem Zentrierständer bekommen, bei Drehmomentschlüssel bin ich noch auf der Suche.
Zu billig kann teuer werden, aber über 80 EUR für nen Schlüssel 2-20Nm erscheint mir auch etwas teuer. Mal sehen, was es so gibt.
Hat da jemand ne günstige Quelle aufgetan?
Ansonsten bin ich mit Werkzeug eigentlich überkomplett ausgestattet.
Und viel Vertrauen in Werkstätten hab ich eigentlich nicht.
 
Hi,also ich versuche auch alles selbst zu machen und scheitere gelegentlich
am richtigen Werkzeug.....z.B. passende Abzieher für verschiedenste Räder.....da gehe ich dann schon mal zum
Radladen und lasse mal etwas "abziehen".(kostet dann auch kaum was)

Ein Rennrad hat einen Rahmen,2 Laufräder,paar Lager und Antriebskomponenten
und einen Lenker mit Vorbau ,sowie Sattel und Bremsen und noch paar Kleinteile........muß doch möglich sein,das kpl. selbst zu warten,pflegen und zu reparieren......mir macht es jedenfalls Spass,solange mein bescheidenes Knowhow und mein ebenso bescheidenes
Spezi Werkzeug ausreichen.Und einen Schaden alleine zu reparieren und auch nur z.B. ein Laufrad mit Schlag zu zentrieren......oder Bremsen/Schaltung exakt einzustellen.......das ist klasse und macht ein Fachhandel nicht unbedingt besser,glaube ich mal.....

Außerdem ist es für mich wichtig,Reparaturen selbst auszuführen......das war bei Mofas und Motorrädern so und auch bei Autos.Ich habe insg. bestimmt Einiges an Lehrgeld bezahlt und weiss immer noch nicht viel,aber zu einer Werkstatt gehe ich nur im Notfall und weiss dann auch genau,was ich will,was die wiederum richtig nervt...... :D :D : (kann ich auch verstehen....)

Gruß Horst
 
ich versuche viel selbst zu machen. aber ich hab zur not auch kompetente hilfe jederzeit 500 meter weit weg: dort wohnt ein freund und der ist fahrradmechaniker.

aber ich weiß noch, als ich die erste nabe aufgeschraubt habe und mir natürlich die kugel auf den boden gekullert sind. war natürlich auch eine weg.

aber so ist das und sowas in der richtung wird immer wieder passieren. Schonmal versucht einen normalen ahead-Steursatz in einen rahmen für integrierte steuersätze zu hauen? da denkt man: ahead is ahead. aber nix da. normal, semi-integrateed und integrated gibts. Wie lang muss die Achse für eine dreifach Miche-Kurbel sein. Muss ich mir ein neues Innenlager kaufen oder einfach meine alten Kurbeln ersetzen?

Die lieblingsbeschäftigung der fahrradhersteller ist es, möglichst viele sondermaße zu erfinden und sich auf keinen fall auf irgendwelche normen einzulassen. das kost natürlich lehrgeld.

und das macht die sache natürlich auch nicht einfacher. am fahrrad schrauben ist nicht das schwierige, die mechanische funktionsweise einer gangschaltung zu verstehen. sondern die kunst ist zu wissen, dass beispielsweise ein campa-abschlußring nicht gleich campa-abschlußring ist, wie mir im fahrradladen klar wurde:

"Hi. Ich hätte gern einen Campa-Abschlußring, damit ich die Ritzel auf der Nabe meines neuen Hinterrades festziehen kann."

"Ja, was für einen denn?"

"Naja: einen für Campa."

"Da gibt es ja nun verschiedene .... "

"9fach"

"Nein, mit was für einem Gewinde?"

"Ist das nicht egal? Da ist doch immer gleich ..... "

"Neeee! was hast denn du für eine Nabe?"

"Ne Ritchey WCS" (In der hoffnung, der fahrradhändler wisse nun, was er mir verkaufen müsse)

"Hm .. mit Campa-Freilauf? Gibts das überhaupt ..."

"Ja. Steht doch bei mir auf dem Flur "

"Dann birng dein Hinterrad doch am besten mal mit, dann such ich dir den richtigen raus."

also nach hause, am nächsten tag wieder zum fahrradladen gelatscht, und so weiter ...

***

Und so geht das andauernd: Da habe ich mein erstes hinterrad eingespeicht. es war total nervig und war am ende total krumm und schief. Und außerdem irgendwie alles falsch. Also alles wieder von vorne. Und es war trotzdem nicht in der mitte und schlingerte. also den freund & fahrradmechaniker angerufen, und zugeschaut, wie's geht. und nach alle der mühe steht man wie blöde im Radladen und hat null ahnung, was für ein Gewinde diese scheiß nabe hat. Dabei ist das doch noch lange kein Carbonhightech oder etwas superspezielles, sondern einfach nur ein Abschlußring, der auf einen Campa Freilauf passen soll.

Aber macht Spaß und man lernt immer mehr. Wenn man da Bock drauf hat sollte man es das machen. Wenn nicht, nervt es wie tierisch. Und ist teuer. Werzeug und Material.

Also versuchs einfach (aber keinen Scheiß bauen, grade vorne in der Gabel-Vorbei-Lenker-Kombination!)

Peer
 
stimmt: hatte ich ganz vergessen - einfach bei Smolik nachschauen.
:)

Ja das Teil, um das es geht, mit in den Laden bringen ist nie verkehrt.
Aber das zeigt auch, dass das Bestellen von einzelteilen im Internet imm vorraussetzt, dass man genau weiß was man braucht.

wenn man das aber weiß, ist das natürlich alles kein Problem :-)

P
 
Das oben beschriebene Buch ist für den Anfang OK aber wenn es ins Detail, ans Lager oder den Steuersatz geht kann mans vergessen.
Auch sonst sind einige Passage eher für die Hauskatze.

Für Autos gibt es zwei Klassiker: "Jetzt helfe ich mir selbst" und "So wirds gemacht" -> Sowas fürs Rad wäre nicht schlecht.

gruß

SUT
 
Jupp schrieb:
Hi
ich schraube schon an Rädern rum, seit ich radfahren kann. Also über 25 Jahre. Allerdings hab ich vorher nie ein richtiges RR besessen, und einige spezielle Baugruppen muß ich erst mal auseinandernehmen, um zu sehen, was damit los ist.
Damit das nicht zum teuren Puzzlespiel wird, hab ich mir heute auch das Werkstattbuch von tour bestellt, wie weiter oben beschrieben wurde, scheint das ja ganz brauchbar zu sein.
Ich hab heut auch ein erstes Paket mit Werkzeug und nem Zentrierständer bekommen, bei Drehmomentschlüssel bin ich noch auf der Suche.
Zu billig kann teuer werden, aber über 80 EUR für nen Schlüssel 2-20Nm erscheint mir auch etwas teuer. Mal sehen, was es so gibt.
Hat da jemand ne günstige Quelle aufgetan?
Ansonsten bin ich mit Werkzeug eigentlich überkomplett ausgestattet.
Und viel Vertrauen in Werkstätten hab ich eigentlich nicht.

Also was den Dremo angeht, habe ich mal günstige Angebote bei Louis gesehen. Ist zwar ein Motorradzubehörhändler, aber mein Dremo hat damals glaub ich so um die 20 € gekostet...
 
stephy schrieb:
Also was den Dremo angeht, habe ich mal günstige Angebote bei Louis gesehen. Ist zwar ein Motorradzubehörhändler, aber mein Dremo hat damals glaub ich so um die 20 € gekostet...
Hi stephy,

wie bist denn mit dem Teil zufrieden? Würdest Du es denn wieder kaufen oder lieber bissel mehr Geld für bessere Qualität ausgeben? Steh nämlich auch grad vor der Kaufentscheidung eines solchen.........
 
also ich habe zwar nur den großen von louis.... ich glaube so ab 20nm aufwärts, habe mir aber den kleinen aus der serie mal bei nem freund geliehen... gott sei dank... sonst hätte ich nicht die kéos anbringen können... obwohl, ging nur auf einer seite, denn er löst nur beim festziehen aus.... aber der kleine war auch super....
 
hi, wie ihr lest bin ich immer noch nicht viel sicherer im selbstreparieren. jetzt will ich (bzw. muss ich) das innenlager an meinem crossroad comp inspizieren, da dieses schrecklich knarrt und knackt. nur: welches werkzeug brauche ich? oder wärs am besten wenn ich mir einen werkzeugkoffer besorge, weil man verschiedenste teile brauch? kann mir da jemand was zusagen...(in der montageanleitung steht was von tretlagergehäusewerkzeug. aber: was ist das?)

das sind die details:


Kurbelgarnitur Truvativ Elita Cyclocross 46/38 Z.
Kurbellängen 170mm(RH52,54cm)
Innenlager Truvativ Giga Pipe Isis Drive 108/68mm

sollte das per posting zu klären sein, wärs toll, wenn mir jemand auch noch einen link zu einer bebilderung hier reinstellen könnte.

ich danke euch

joebuck
 
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