• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Unterschied 2-Fach, 3-Fach und Kompaktkurbel ?

MiketheBike schrieb:
Juhu, wieder die wöchentliche 2-fach-3-fach-Kompakt-Diskussion. :aufreg:

Haalloo, dazu haben wir schon ca. quaxtrilliarden Threads geöffnet und mit noch mehr Postings totgekaut.
Bitte mal die Suchfunktion nutzen. Da werden Sie geholfen.
Aber in keinem der qua.... (kannst du die Zahl mal in Ziffern darlegen) Freds haben wir ein einheitliches Ergebnis erreicht :D :D :D .
Also weiterdiskutieren!

Ich würde mich als guttrainierter Hobbyfahrer (bis jetzt 8-9tkm) bezeichnen und komme mit 39/27 überall hoch. Wenn es deutlich über 10 % geht, hat das aber mit einer Sonntagsnachmittagsspazierfahrt nichts mehr zu tun.
Sollte ich mir mal ein neues Rad zulegen, wird da sicherlich eine Kompaktkurbel drauf sein. Bergauf hast du damit sicherlich Vorteile, im Flachen ist es egal und bergab sind die Nachteil gering.
Bei 100 Kurbelumdrehungen fährst du bei 53/11 60km/h und bei 50/11 57km/h.

Schätze deine Beine ein und dann entscheide dich für 3fach oder Kompakt, mache dir nur vor dem Kauf darüber ausreichend Gedanken.

Volker
 

Anzeige

Re: Unterschied 2-Fach, 3-Fach und Kompaktkurbel ?
dooyou schrieb:
Kompaktkurbel würde ich außen vor lassen wenn du bei dir hauptsächlich im Flachen unterwegs bist.
Da hast du mit 3fach mehr Möglichkeiten auch dickere Gänge zu fahren!

Dann zeig mir mal die Hobbyfahrer, die 50*13 (oder mehr :eek: ) vernünftig treten können :wink2:

Man darf aber die Kurbel nicht alleine betrachten. Wichtig ist, mit welcher Kassette man sie kombiniert. Kompakt und eine Kassette mit 12 bis x Zähnen ist im Grunde witzlos, da kannst du auch eine 130er BCD Kurbel mit 13 bis x+n Zähnen nehmen und es kommt auf das gleiche heraus.
 
Ich sehe schon, jeder Denkt da anders :D

Fakt ist das ich nächste Saison sehr viel RR fahren werde, erstens als Grundlage für das MTB und zweitens weil ich mir ja ein neues kaufen werde das ich dann natürlich auch viel nutzen möchte ;)

Ich würde mich aber trotdem mehr als Genussfahrer bezeichen, sicher gebe ich auch mal ordentlich Speed wenn ich das möchte, aber der Weg ist das Ziel zählt dann doch meistens ( zumindest momentan beim MTB ).

Ich tue mir beim Bergfahren eher schwer, bzw. bevorzuge ich eine hohe Trittfrequenz, die fahre ich aber auch auf gerader Strecke ( fast ausschließlich das mittlere Kettenblatt beim MTB ).

Ich denke ich werde versuchen mal ein RR mit Kompaktkurbel und eines mit 3-Fach fahren zu können, damit ich den direkten Vergleich habe.

Was wäre denn teurer, das umrüsten von 3-Fach auf Kompakt oder umgekehrt ?
 
Abbath schrieb:
Dann zeig mir mal die Hobbyfahrer, die 50*13 (oder mehr :eek: ) vernünftig treten können :wink2:

Man darf aber die Kurbel nicht alleine betrachten. Wichtig ist, mit welcher Kassette man sie kombiniert. Kompakt und eine Kassette mit 12 bis x Zähnen ist im Grunde witzlos, da kannst du auch eine 130er BCD Kurbel mit 13 bis x+n Zähnen nehmen und es kommt auf das gleiche heraus.

ne 130er lochkreis kurbel, 39/52 oder 53, und hinten ne max 27,28er kassette drauf das sollte dicke reichen.
 
dooyou schrieb:
ne 130er lochkreis kurbel, 39/52 oder 53, und hinten ne max 27,28er kassette drauf das sollte dicke reichen.

:confused: Verstehe nicht, was das mit meiner Antwort zu tun hat?
Das Problem ist, daß Shimano meines Wissens nur 12-27 anbietet. Diese Kassette finde ich sehr grob abgestuft, wobei die "Schmerzgrenze" diesbezüglich natürlich individuell verschieden ist ;)
Recht sinnvoll für Hobbyfahrer (oder jeden Einsatzzweck, der sich nicht Rennen schimpft) finde ich eigentlich die von Campa angebotene 13-26 Kassette. Die ist schön fein abgestuft, bietet trotzdem eine relativ große Bandbreite und man kann alle Gänge Nutzen (kein 11er/12er Abschlußritzel). In dem Fall besorgt dann wirklich die Wahl der Kurbel die Anpassung an die Leistungsfähigkeit des Fahrers.
 
stimmt schon, aber 13-27 fehlt imho und zwischen 13-26 und 13-25 (diese kombinationen habe ich z.B., erstere 10s, zweite 9s) merke ich schon einen unterschied. bei 8s hilft dir 13-26 aber auch nicht weiter, daß ist afaik zu grob gestuft. evntl. werde ich beim nächsten wechsel aber die 13-25 gegen 13-23 tauschen, war mir gar nicht klar (danke für den hinweis), daß es die gibt, kannte nur die 14-25er...
 
ich find 18er ritzel toll. ich kann ja nur für mich sprechen und mir hat 12-27 (9s) nicht behagt, als ich es ausprobiert habe (glücklicherweise war die kassette eh kaputt und ich konnte sie reklamieren :D). fahre halt GA1 meist 53*17-21 und finde es entsprechend gut, wenn die kassette dort fein abgestuft ist.

edit: 13,14,15,16,17,18,19,21,23,26

edit2: ich bezog mich oben auf 9fach, sorry, wenn das nicht deutlich wurde.
 
Ich find das 18er Ritzel auf der Scheibe auch toll .... nur wenn ich in die Berge/Hügel fahre, dann gehts mir weniger ab ;) ... dann 12-23 in 10fach und da ist es dabei :D
 
Um Offtopic zu bleiben.... :D
mir passt die 12-27 und 3-fach sehr gut. Hab mal die 12-25 ausprobiert, war eher nix. Ich brauch oben rum die grobe Stufung 21-24-27. Meinem Schwager behagt die 12-25 auch nicht, der fand meine 12-27 super - ohne 18er.
Man muss dazusagen, dass bei uns quasi alles voller Berge und kurzer Stiche ist.

An meinem alten 11kg-Bianchi-Stahlross hab ich sogar ne 7-fach 14-26, vorne 53-39 Biopace ('89), ist am Berg grenzwertig, aber immer noch sehr schön fahrbar. Ab und zu fahr ich noch gerne damit, vor allem wenns nass ist, da Schutzschienen dran sind. (siehe pics).
 
MiketheBike schrieb:
Um Offtopic zu bleiben.... :D

Überhaupt nicht. Da liegt doch gerade bzgl. Kompakt vs. Triple der Hund begraben: Abhängig davon wie hoch der Stellenwert ist, den man der (engen) Stufung der Kassette beimißt, entscheidet sich, ob man mit Kompakt das gleiche Übersetzungsspektrum erreicht wie bei einer Triple oder "nur" den Übersetzungsbereich einer normalen zweifach Kurbel nach unten verschiebt (was ja auch durchaus sinnvoll sein kann).
 
Das ist ja eine richtig ausgeklügelte Philosophie mit den Übersetzungen. Ich fahre das, was gerade draufgeschraubt ist. Ich weiß auch garnicht so genau wieviel Zähne ich hauptsächlich fahre. Das fünfte Ritzel vom Größten her gesehen, bei einer 12-25 Kassette kombiniert mit dem 53 er Kettenblatt, das benutze ich meistens. ;)

L.
 
Hi,

hier meine bescheidene Meinung nach ca. 3000 kompakten Kilometern in praktisch jedem Gelände.

Ich selbst fahre 50/36, weil mir bei 50/34 der Sprung zu groß schien. Aber ausprobiert habe ich es nicht. Hinten je nach Einsatzgebiet 11-23 (Mittelgebirge, Flachland) oder 12-26 bzw. 12-27 (Hochgebirge).

Ich würde aber auch mit 53/39 und 12-27 zurechtkommen. Überall. Bei der Übersetzung hat mir noch nie irgendwo ein Gang gefehlt. Dann nehnm ich halt den nächsten und trete etwas schneller. Ist gerade bei GA ja durchaus sinnvoll. Ich werde an meinem Winterrad auch bei dieser Übersetzung bleiben.

Neulich am Timmelsjoch war ich schon froh, 36-27 zu haben. Andererseits wäre ich mit 39-27 vielleicht mit denselben Schmerzen einfach nur schneller gewesen? Schwer zu sagen.

Eine Kompaktkurbel bringt IMO nichts, wenn man mit 53/39 nicht zurechtkommt. Wer mit 39-27 so extreme Probleme bekommt, dass er über eine Umrüstung nachdenkt, der bekommt die auch mit 34-27, vielleicht etwas weniger extrem. Dann sollte man besser gleich zur Dreifachkurbel greifen. Und das Argument "wer braucht schon 53-12" halte ich nicht für angebracht. Ich brauche diese Übersetzung oft, nicht zuletzt beim KA Training in der Ebene, aber auch bereits bei längeren Strecken mit leichtem Gefälle. Und ich rede in letzterem Fall von Trittfrequenzen jenseits der 90.

Eine Kompaktkurbel bringt IMO etwas, wenn man prinzipiell mit 53/39 zurechtkommt, aber für spezielle Einsatzzwecke entweder enger abstufen will (z.B. flache Rennen) oder einen Gang mehr haben will (Gebirge). Das machen sogar richtig starke Fahrer so. Aber sie kann keinen Ersatz für eine Dreifachkurbel darstellen, egal mit welcher Kassette. Da wird immer irgendwo am Übersetzungsspektrum etwas fehlen.

Grüße

Michael
 
Es gibt ja auch schon eine Gegenbewegung zu der Übersetzungsvielfalt. Die heißt Singlespeed.
Es stellt sich die Frage, warum fährt man Rennrad ?

Da kann ich nur von mir aus gehen. Ich fahre Rennrad, weil ich gleichmäßige Bewegungsabläufe mag. Weil ich Landschaft b.zw. Geographie erleben will. Das Hoch und Runter. Ich brauche den Schmerz, den ein Berg bei mir verursacht. Ich liebe die selbst erzeugte Geschwindigkeit. Ich mag wenn der Wind mir um die Nase weht. Ich mag es zu improvisieren. D.h. eben nicht immer das passende Ritzel für jede Art von Steigung dabei zu haben. Wenn ich es einfach haben wollte, dann würde ich mir gleich ein Moped kaufen. Ich will es eben nicht einfach, sondern schwer haben. Ich denke, ich bin auch ein Kandidat für Singlespeed. Die Frage, wie weit komme ich mit einem Ritzel ist für mich spannender als, wie komme ich über den Berg ohne zuviel an Energie zu verschwenden.

Negativ ausgedrückt ist Rennradfahren eh die reinste Energieverschwendung, denn es gibt ja Motore.

L.
 
die aufzuwendende energie ist im großen und ganzen eh gleich. das ist eigentlich eine reine frage der biomechanik. und singlespeed ist sowieso die lösung. liebäugel auch mit sowas (sispi crosser mit 48*20 o.ä.) - ist mir aber zu teuer, mir deswegen noch nen rad hinzustellen.
 
Die alten Böcke bei uns im Verein fahren zum Teil noch "starre Nabe". Kein Freilauf und ein Ritzel. Die gehn ab wie nix. Da staun ich immer. Ich würde mich gnadenlos auf's Maul legen.

Aber ich denke Singelspeed kann man auch mit dem normalen Rennrad fahren. Man muss sich nur ein spezielles Laufrad besorgen oder selber bauen. Die Schalthebel einfach in Ruhe lassen geht auch. :D

L.
 
millenovanta schrieb:
Hi,

Eine Kompaktkurbel bringt IMO nichts, wenn man mit 53/39 nicht zurechtkommt. Wer mit 39-27 so extreme Probleme bekommt, dass er über eine Umrüstung nachdenkt, der bekommt die auch mit 34-27, vielleicht etwas weniger extrem. Dann sollte man besser gleich zur Dreifachkurbel greifen. Und das Argument "wer braucht schon 53-12" halte ich nicht für angebracht. Ich brauche diese Übersetzung oft, nicht zuletzt beim KA Training in der Ebene, aber auch bereits bei längeren Strecken mit leichtem Gefälle. Und ich rede in letzterem Fall von Trittfrequenzen jenseits der 90.

Michael

Das sehe ich auch so. Ich hab mir letztens eine Compact mit 34/50 geholt, da ich selten allein die Alpenpässe überquere. Es ist sehr unangenehm, wenn die Kollegen/Kolleginnen mit 3fach locker ihre gewohnte 85er Cadenz treten und man selbst mit 60 Umdrehungen wie ein Betonmischer rührt, um nicht laufend der Gruppe wegzufahren... :rolleyes:
Prinzipiell bin ich aber bspw. am Galibier und in Südtirol sehr gut mit meiner "alten" Kurbel zurechtgekommen.
Ein Test im Taunus (unter weitgehend identischen Bedingungen) hat im übrigen hinsichtlich Tempo bzw Gesamtfahrzeit keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Kurbeln ergeben. Zum kleineren großen Blatt (50 statt 53): 50 Zähne sind völlig ausreichend...


Cheers
H.
 
Hätte mal eine kurze Zwischenfrage!
Was ist leichter zu treten?
39-27 oder 34-25?

Und welcher Gang ist schwerer?
53-13 oder 50-12?
 
Zurück