Es ist die Antwort auf die Frage, wie breit das
Felgenband sein soll. Nämlich etwas breiter als die Maulweite, damit es an den Seiten Halt findet und nicht seitlich verrutscht.
Da nützt aber ein
Felgenband nix dagegen, im Gegentum - das Band unterstützt ein Wandern des Reifens samt
Schlauch noch.
Das ist ja nicht sein Problem. Er will eine Isolationsschicht zw.
Schlauch und Felgenboden.
Im Rennradbereich habe ich noch nie von einem Ventilabriss durch wandernden
Schlauch gehört. Ich hatte im Forum auch einmal danach gefragt, aber keiner hatte das jemals erlebt. Meine These ist, daß dies ein Problem der MTBler sein könnte, das - ohne sachlichen Grund - zu uns rübermigriert ist. Die leichten
Reifen und hohen Drücke scheinen beim Rennrad das Problem nicht entstehen zu lassen. (Für mehr Input zu dem Thema bin ich dankbar)
Wenn man dennoch Vorsichtsmaßnahme dagegen ergreifen will, könnte man noch den
Schlauch mit Talkum behandeln. Das ist IMO sowieso empfehlenswert, wenn man hohe Temperaturen erwartet, damit
Schlauch und
Reifen nicht so sehr zusammen backen.
Ich habe einmal für mich einen Hitzetest mit einem Bügeleisen gemacht, da schnitt das klassische Velox
Felgenband (Baumwolle zum kleben) sehr gut ab, da es sehr hitzebeständig war und auch bei hohen Temperaturen keinerlei Veänderungen aufwies. Die getesteten Plastikbänder hatten recht schnell Blasen geworfen.
Noch besser sollte Kapton-Tape sein, ein sehr dünnes Klebeband, das in der Industrie zu Isolationszwecken (bis über 400 Grad) benutzt wird und dabei extrem dünn und leicht ist (<2 Gramm = eine Schicht am 700C Rad). Darüber evtl. noch eine Schicht Stan's (o.ä) um abzudichten. Damit sollte man dann für jede Abfahrt gerüstet sein. Diese Lösung sollte dünner ausfallen als Velox oder normales
Felgenband und daher die Probleme bei der Montage der
Reifen, die man mit Tubeless-Ready-
Felgen gerne hat, reduzieren.