Neues Chiru Allure Gravel-Bike Titan trifft auf Renntempo

Das Chiru Allure markiert einen neuen Meilenstein für die französische Titan-Schmiede. Mit diesem Modell wagt sich die Marke erstmals in die Welt des schnellen Gravel-Racings und verspricht eine Mischung aus Leichtigkeit, Kraftübertragung und Eleganz.
Titelbild

Chiru Allure: Infos und Preise

Seit der Firmengründung 2009 durch Pierre Arnaud Le Magnan steht Chiru für hochwertige Titan-Bikes, die auf Abenteuer und Ultradistanz ausgelegt sind. Der Fokus lag stets auf Fahrrädern, die Komfort, Zuverlässigkeit und Leistung vereinen – sei es bei Modellen wie dem Divider oder Allroad-Varianten. Mit dem Allure – benannt nach dem französischen Begriff für Eleganz und Tempo – betritt Chiru nun Neuland: ein Gravel-Bike, das nicht primär für Bikepacking oder lange Distanzen, sondern für schnelle, intensive Rennen konzipiert ist. Ein Preis für das Allure wurde indes noch nicht kommuniziert.

  • Rahmen aus Titan
  • Vollständig integrierte Kabelführung
  • Optimierte Rohrkonstruktion für Gewichtsreduktion
  • Längere Radbasis mit kompakterem, steiferem Hinterbau
  • Rahmengrößen XS / S / M / L
  • Verfügbar ab sofort
  • www.chirubikes.com

Chiru Allure
#1 Chiru Allure - mit dem Allure präsentiert die Titan-Schmiede aus Frankreich ihr erstes Race-Gravel Bike. Daten wie Preise oder Gewicht sind noch nicht bekannt – wir sind gespannt, ob auf der kommenden Cyclingworld mehr Details preisgegeben werden.

Diashow: Neues Chiru Allure Gravel-Bike: Titanium trifft auf Renntempo
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Beim Allure setzt man auf eine nahezu vollständige Integration der Leitungen.
Schon seit 2009 haben sich die Franzosen ganz dem Werkstoff Titan verschrieben.
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Chiru Allure Details

Das Allure besteht aus Titan, einem Material, das laut Chiru die ideale Balance zwischen Leichtigkeit und präziser Steifigkeit bietet. Der Rahmen soll durch eine optimierte Rohrkonstruktion und Designanpassungen an Komponenten wie Steuerrohr und Ausfallenden leichter sein als bisherige Modelle der Marke. Ein Drittel der Gewichtsersparnis soll auf die Rohre entfallen, zwei Drittel auf das überarbeitete Design. Dabei bleibt das Motto „länger, stärker, schneller“ erhalten, allerdings mit einem Fokus auf kürzere, temporeiche Gravel-Distanzen. Leider lässt Chiru eine genaue Gewichtsangabe vermissen, die wir aber vielleicht auf der Cyclingworld schon nachholen können. Das Rad soll dort nämlich ausgestellt werden.

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#2 Headbadge 2 6c01d7
Schon seit 2009 haben sich die Franzosen ganz dem Werkstoff Titan verschrieben.
#3 Schon seit 2009 haben sich die Franzosen ganz dem Werkstoff Titan verschrieben.
Die Ausfallenden und die Bremsaufnahme sind minimalisitisch gestaltet.
#4 Die Ausfallenden und die Bremsaufnahme sind minimalisitisch gestaltet.
Beim Allure setzt man auf eine nahezu vollständige Integration der Leitungen.
#5 Beim Allure setzt man auf eine nahezu vollständige Integration der Leitungen.

Die längere Radbasis kombiniert mit einem kompakteren, steiferen Hinterbau soll die Kraftübertragung verbessern, während der vordere Rahmenbereich Vibrationen dämpfen soll. Erstmals setzt Chiru bei diesem Modell auf eine vollständig integrierte Leitungsführung, was nicht nur die Optik verfeinert, sondern auch die Aerodynamik unterstützen soll.

Wer fein verarbeitetes Titan zu schätzen weiß, ist hier genau richtig.
#6 Wer fein verarbeitetes Titan zu schätzen weiß, ist hier genau richtig.
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#8 ALLURE LOGO 1 A7c1ba

Die Entwicklung des Allure wurde maßgeblich von der Chiru Brigade beeinflusst, einer Gemeinschaft von Fahrern, die Feedback aus realen Einsätzen liefert. Seit Anfang 2024 soll klar gewesen sein, dass ein Bike für schnelles Gravel-Racing im Portfolio fehlt – das Allure ist die Antwort darauf. Preis und Gewichtsangaben liegen aktuell nicht vor, doch die Marke verspricht, dass das Modell ab dem 28. März 2025 verfügbar sein wird.

Geometrie

Die Geometrie des Allure wurde für den Einsatz im schnellen Gravel-Racing optimiert. Mit einer längeren Radbasis und einem steifen Hinterbau soll das Bike sowohl Stabilität als auch Agilität bieten. Die genauen Werte variieren je nach Größe (XS bis L), wobei die Sitzwinkel bei 73,8° und die Lenkwinkel zwischen 70,2° und 71,8° liegen sollen.

Rahmengröße XS S M L
Laufradgröße 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C
Reach 374 mm 392 mm 406 mm 419 mm
Stack 536 mm 547 mm 563 mm 590 mm
STR 1,43 1,40 1,39 1,41
Lenkwinkel 70,2° 70,5° 71° 71,8°
Sitzwinkel, effektiv 73,8° 73,8° 73,8° 73,8°
Oberrohr 525 mm 545 mm 565 mm 585 mm
Oberrohr (horiz.) 525 mm 545 mm 565 mm 585 mm
Steuerrohr 135 mm 145 mm 160 mm 185 mm
Sitzrohr 430 mm 450 mm 475 mm 500 mm
Kettenstreben 420 mm 420 mm 420 mm 420 mm
Radstand 1.013 mm 1.025 mm 1.047 mm 1.060 mm
Tretlagerabsenkung 73 mm 73 mm 73 mm 73 mm
Einbauhöhe Gabel 376 mm 376 mm 376 mm 376 mm
Gabel-Offset 55 mm 55 mm 55 mm 55 mm
Allure Logo 4 Cfed33
#9 Allure Logo 4 Cfed33
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#10 ALLURE 8a6c3f

Was haltet ihr vom neuen Chiru Allure?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Chiru

12 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Ich frage mich, welcher „echte“ Racer ein Titan Bike wählt, um damit Rennen zu fahren? 🤷🏻‍♂️

    Ist doch eher das berühmte Rad bzw. Titan der Stoff für die Eisdiele (?) und vollkommen in Ordnung, es auch dafür zu benutzen. 😃👋🏼
    jemand wie ich !
    Für mich sind die Titan und Gravelrennen ein echtes Match.
    Und ja B.Wertz machts vor wie es geht auf Titan schnell unterwegs zu sein .
  2. Ich finde der Rahmen hat eine ganz nette Geo und Platz für 45mm Reifen. Vom Titan würde ich mir speziell bei Offroadnutzung und bezogen auf Rennen eine geringere Anfälligkeit im Rahmen des ständigen hin und her transportierens oder durch Stein-Beschuss oder ähnliches erhoffen. Also insgesamt eine höhere Robustheit. Da müsste man natürlich die anderen Komponenten dann auch entsprechend auswählen. Wo wird der Rahmen geschweißt?

  3. @Pierre Le Magnan / Chiru: Ich spreche mich auch nicht gegen Titan aus 😉 ... Ein traumhafter Werkstoff und wie von @captain hook beschrieben sehr interessant. Carbonflanken der Felgen sind vermutlich aber nicht weniger empfindlich als Rahmen aus dem selben Werkstoff (?) ... In diesem Sinne also wohl doch eher eine Frage des Marketings? 🤷‍♂️😅 Und wenn es höhenmeterlastig wird, hat imho Carbon in Punkto Gesamtgewicht doch wieder die Nase vorn.
  4. Habe aus Interesse eben mal geguckt bei Mosaic - die Bikes sehen schon geil aus. Wie immer sind es am Ende aber wohl die Lackierungen, die den Funken überspringen lassen. Zu Gewichten und Preisen keine Aussagen - alles auf Anfrage (oder überlesen?). Und dann ja noch die übliche Diskussion im Nachbarfaden, dass die ganzen Gravelspezialisten wenig zu melden haben, wenn bspw. bei der CX-WM wieder die Straßenprofis mitfahren. Und ja: Um nicht wieder missverstanden zu werden - würde man mir so ein Bike wie dieses unter den Arsch klemmen als Sponsoring; ich wüsste nicht, warum ich es nicht (auch im Rennen) fahren sollte … ein Traum! smilie 😍

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  5. Ich finde der Rahmen hat eine ganz nette Geo und Platz für 45mm Reifen. Vom Titan würde ich mir speziell bei Offroadnutzung und bezogen auf Rennen eine geringere Anfälligkeit im Rahmen des ständigen hin und her transportierens oder durch Stein-Beschuss oder ähnliches erhoffen. Also insgesamt eine höhere Robustheit. Da müsste man natürlich die anderen Komponenten dann auch entsprechend auswählen. Wo wird der Rahmen geschweißt?
    Taiwan
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