Giuliano Calore ist ein facettenreicher Charakter. Ein echter Typ. Einer der in der Bar um die Ecke gerne wettet. Ein Freigeist. Ein Gentleman der alten Schule. Ein leidenschaftlicher Rennradler. Ein 77-jähriger durchgeknallter Draufgänger? Mit Sicherheit!
Je oller, desto doller. Am 31. Juli 2015 wollte es der Oldtimer noch einmal wissen und einen letzten Rekord in die Geschichtsbücher zaubern. In einem Alter, in dem andere im Rollstuhl im Altenheim sitzen, ist Calore die 48 Serpentinen des Stilfser Jochs hinunter gefahren – bei Nacht, und wie es sich für Giuliano Calore gehört, natürlich ohne Lenker und ohne Bremsen. Einzige Hilfsmittel war eine Taschenlampe und der Mondschein.
Und so hat das ganze ausgesehen.
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Ende des Jahres kommt die Dokumentation 48 Tornanti di Notte heraus. Die Filmemacher von Reelhouse haben den Italiener bei seinen letzten Abenteuern begleitet und einen Blick in die Vergangenheit geworfen: Ein stetiger Konflikt zwischen der Gier nach dem Einmaligen und dem Pflichtbewusstsein eines dreifachen Familienvaters. Die Aufnahmen halten uns den Spiegel vor und reflektieren unsere eigenen Ängste und Sehnsüchte.
Gute Unterhaltung!
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