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Training mit Rouvy – Vorgestellt! Ötztaler Strecke vor dem Rennen fahren

Nicht nur Amateure, sondern auch WorldTour Teams nutzen die Möglichkeit, sich mit virtuellen Trainingseinheiten auf der Trainingsplattform Rouvy auf bevorstehende Rennen vorzubereiten. In unserer Serie „Vorgestellt!“ werfen wir heute für euch einen Blick auf Rouvy und und zeigen euch die Möglichkeiten anhand von Trainingseinheiten unter anderem auf den vier Anstiegen für den Ötztaler Radmarathon.
Titelbild

Strecke schon vor dem Rennen kennenlernen

Team Visma – Lease a Bike tut es, Team Lidl – Trek tut es – und dank Rouvy haben auch viele Amateur-Sportler die Gelegenheit, sich schon vor einem bevorstehenden Rennen auf die Strecke vorzubereiten. Bevor man einen Wettkampf bestreitet, ist es immer hilfreich, einen „Recon“ zu fahren und die Begebenheiten zu erkunden. Wohnt man in der Nähe, ist es in der Regel keine große Sache, dort zu trainieren. Ist der Kurs jedoch weit von zu Hause weg oder gar in einem anderen Land, oder ist die Strecke oder Teile davon eigentlich für Radfahrer gesperrt, ist es in der Regel sehr schwierig oder gar unmöglich eine Besichtigung durchzuführen.

Dank der Online-Trainingsplattform Rouvy ist es nun ein ganzes Stück leichter geworden, den gewünschten Rennkurs schon vor dem Rennen abzufahren und dabei kennenzulernen. Zwar nicht in der Realität, dafür jedoch auf einer virtuellen Plattform mit realen Filmaufnahmen, die auf der Originalstrecke aufgenommen wurden. Dank der Zusammenarbeit mit Ironman und der Challenge Family bietet Rouvy nicht nur Strecken von vielen Radrennen an, sondern hat auch viele bekannte Triathlon-Bikesplits im virtuellen Angebot. So kann man sich schon vor dem berühmten Tag X zu Hause mit der Rennstrecke bekannt machen.

Diashow: Training mit Rouvy – Vorgestellt!: Ötztaler Strecke vor dem Rennen fahren
Ebenso wie die schweißtreibende Strecke von St. Leonhard zum Timmelsjoch.
Wer ernsthaft trainieren will sollte das Realitätsniveau auf 100 % stellen
Dank der Videoaufnahmen und dem Höhenprofil kann man sich sinnvoll auf das bevorstehende Rennen vorbereiten.
Ist kein Video hinterlegt, wie für die Gesamtstrecke des Ötzi, ist die Belastung dennoch realitätsnah, aber man fährt auf der Landkarte.
Auch mit der Challenge Family besteht eine Kooperation.
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Du möchtest die original Rennstrecke der Ironman-WM auf Hawaii kennenlernen?
# Du möchtest die original Rennstrecke der Ironman-WM auf Hawaii kennenlernen? - Auf der Online-Traings-Plattform Rouvy kein Problem!
Dank der Zusammenarbeit mit Ironman gibt es viele berühmte Triathlon-Bikesplits auf Rouvy.
# Dank der Zusammenarbeit mit Ironman gibt es viele berühmte Triathlon-Bikesplits auf Rouvy.
Auch mit der Challenge Family besteht eine Kooperation.
# Auch mit der Challenge Family besteht eine Kooperation.

Das hat den großen Vorteil, dass man ziemlich schnell einen guten ersten Eindruck von den bevorstehenden Herausforderungen bekommt. Es wird sich natürlich nie 1:1 so anfühlen wie im echten Leben, aber dank der Hinterlegung aller GPS-Daten bekommt man auch ein Gefühl für die Steigungen und Bergabfahrten und kann sich besonders herausfordernde Passagen oder gefährliche Stellen einprägen.

Strecken finden

Während man zum Beispiel die Triathlon-Strecken von Ironman und Challenge recht schnell durch die Eingabe eines der beiden Suchwörter finden kann, sind andere bekannte Veranstaltungen oft (noch) etwas versteckt oder gar nicht unter dem offiziellen Namen auf Rouvy zu finden. So werden etwa unter dem Suchbegriff „Ötztaler“ nur zwei nicht genauer definierte Strecken mit Video und die komplette Strecke ohne Video angezeigt.

Daher hilft es unter den Begriffen der einzelnen Anstiege zu suchen, also Kühtai, Jaufenpass, Brenner und Timmelsjoch. So finden sich die interessantesten Teilstücke, die man so sehr einfach in sein Training und in die Vorbereitung integrieren kann. Wer die komplette Strecke am Stück fahren möchte, findet ebenfalls einen hinterlegten Kurs auf Rouvy, der ist allerdings zumindest aktuell noch ohne Video. In dem Fall sieht man auf dem Bildschirm der App die jeweilige Position auf einer Landkarte und die sonstigen Informationen wie Steigung, gefahrene Kilometer, Höhenmeter usw.

Um euch das Suchen zu ersparen, hier die Links zu den vier großen Steigungen beim Ötztaler Radmarathon:

Öetz-Kühtei
Innsbruck – Brenner
Sterzing – Jaufenpass
St. Leonhard – Timmelsjoch

Der Anstieg von Sterzing auf den Jaufenpass ist Teil des Ötztaler Radmarathons
# Der Anstieg von Sterzing auf den Jaufenpass ist Teil des Ötztaler Radmarathons - er lässt sich (bequem) zu Hause auf dem Smartrainer kennenlernen.
Auch der Anstieg von Ötz nach Kühtai findet sich auf Rouvy.
# Auch der Anstieg von Ötz nach Kühtai findet sich auf Rouvy.
Ebenso wie die schweißtreibende Strecke von St. Leonhard zum Timmelsjoch.
# Ebenso wie die schweißtreibende Strecke von St. Leonhard zum Timmelsjoch.
Ist kein Video hinterlegt, wie für die Gesamtstrecke des Ötzi, ist die Belastung dennoch realitätsnah, aber man fährt auf der Landkarte.
# Ist kein Video hinterlegt, wie für die Gesamtstrecke des Ötzi, ist die Belastung dennoch realitätsnah, aber man fährt auf der Landkarte.

Wichtige Passagen vorher trainieren

Plant man die Teilnahme an einer Triathlon-Langdistanz oder einem Radmarathon wie zum Beispiel dem Ötztaler, dann wird man die Strecke aufgrund der Länge und der daraus resultierenden Belastung in der Regel nicht öfter am Stück trainieren. Rouvy bietet den großen Vorteil, dass man sich im Training auch einzelne Passagen vornehmen kann. Wie weiter oben schon erwähnt, gibt es zum Beispiel alle vier Anstiege des Ötztaler Radmarathons als Einzelstrecke auf der Plattform. Diese sind perfekt geeignet, sich ein Bild davon zu machen, was einem im Rennen erwarten wird.

Ist die Fitness aktuell noch nicht gut genug, einen kompletten Anstieg mit realen Leistungswerten zu erklimmen, besteht sogar die Möglichkeit in den Einstellungen der App den Realitätsfaktor nicht auf 100 % sondern niedriger einzustellen. So kann man dann halbwegs entspannt virtuell nach oben kurbeln und erhält dennoch schon mal einen optischen Eindruck und eine Vorstellung von der mentalen Herausforderung. Denn wer nicht in den Bergen wohnt, ist nicht immer daran gewöhnt zwei Stunden am Stück oder noch länger bergauf zu fahren.

Wer ernsthaft trainieren will sollte das Realitätsniveau auf 100 % stellen
# Wer ernsthaft trainieren will sollte das Realitätsniveau auf 100 % stellen - wer noch nicht ganz fit ist, darf zum Kennenlernen der Strecke auch ein wenig schummeln.
Dank der Videoaufnahmen und dem Höhenprofil kann man sich sinnvoll auf das bevorstehende Rennen vorbereiten.
# Dank der Videoaufnahmen und dem Höhenprofil kann man sich sinnvoll auf das bevorstehende Rennen vorbereiten.
Wer ohne virtuelle Partner fährt und sich unterwegs nicht von TV oder Musik ablenken lässt, wird auch mental auf die langen Anstiege vorbereitet.
# Wer ohne virtuelle Partner fährt und sich unterwegs nicht von TV oder Musik ablenken lässt, wird auch mental auf die langen Anstiege vorbereitet.

Wer schon halbwegs fit und im Training ist, sollte keine Probleme haben, die vier langen Anstiege des Ötztalers einzeln auf Rouvy zu bewältigen. So bekommt man ein gutes Gefühl für die Anforderungen, die am Renntag warten, und man kann die Strecke schon mal halbwegs verinnerlichen. Später in der Vorbereitung kann man die einzelnen Anstiege dann regelmäßig fahren und sieht an den hoffentlich verbesserten Zeiten oder zum Beispiel einem niedrigeren Puls auch den Trainingsfortschritt wachsen. Wer die Gelegenheit zu einem realen Trainingscamp vor Ort hat, kann zudem die virtuellen Trainings mit der Realität abgleichen und daraus seine Lehren für zukünftige Online-Trainings ziehen.

Zudem kann man sich mit möglichst vielen Trainingsfahrten auch den Streckenverlauf mehr oder weniger einprägen und sich markante Stellen merken, an denen entweder besonders hohe Leistungen erforderlich oder auch mal eine kleine Erholung möglich sind.

So vorbereitet sollte man deutlich besser ins Rennen gehen können und halbwegs vor bösen Überraschungen gewappnet sein. Auch ohne jemals vor dem Event live vor Ort gewesen zu sein.


Für Transparenz: Beiträge in unserer Rubrik „Vorgestellt!“ werden von Rennrad-News erstellt, aber ihre Produktion wird vom Hersteller bezahlt. Deshalb sind sie eindeutig als Anzeige gekennzeichnet. Dennoch steckt in den Bildern und den Texten die Erfahrung der Redaktion, die auf diese Weise mitfinanziert wird. Das ermöglicht auch die Produktion der ganzen Vielfalt unabhängig produzierter Tests, Ausprobiert- und Service-Artikel.

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9 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Im Artikel wird aber klar, was bei Rouvy noch fehlt… die Routen schlummern teilweise unentdeckt vor sich hin, weil keine Lamdkarte mit den Strecken a la quäldich besteht. Ansonsten würden die Videos von den Teilstrecken viel leichter gefunden werden …

  2. Für die ganze Strecke laut Text nicht.
    Die Essenz der Strecken steht zur Verfügung, nämlich das berghoch.
  3. Im Artikel wird aber klar, was bei Rouvy noch fehlt… die Routen schlummern teilweise unentdeckt vor sich hin, weil keine Lamdkarte mit den Strecken a la quäldich besteht. Ansonsten würden die Videos von den Teilstrecken viel leichter gefunden werden …
    Gab es mal, der FR besteht bereits.
    Ich habe einen Namen der Pässe in das Suchfeld eingegeben und hatte dann schnell die 4 Strecken.
  4. Ich habe mir schon schwer getan, die 4 Anstiege zu finden. Die gesamte Strecke (auch wenn noch ohne Video) finde ich leider nicht.

    Generell finde ich die Suchfunktion auf ROUVY echt nicht gut.
    Wie schon ein Vorredner geschrieben, wäre eine Art Karte wo man die Routen anspinnen kann nett.

  5. Schade - GCN und RTF hätte ihrem Bericht einen Test/Vergleich Live/Rouvy hinzugefügt.
    Seid Ihr Ötzi und Rouvy auch schon gefahren? - frage für den Freund eines Freundes 🙂

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