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"Ampelverstöße" von allen nicht motorisierten Verkehrsteilnehmern, führen nur selten zu Unfällen, sind aber ein "Aufreger", genauso wie "Beleuchtungsverstöße" - scheinbare und wirkliche - im Grunde nie zu den Unfällen führen.
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...und Verkehrszeichen sollen bitte für alle
Verkehrsteilnehmer gelten.
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Ein Rotlicht nicht mehr zwangsweise beachten zu müssen, heißt ja nicht automatisch, sich nicht der Situation entsprechend verhalten zu müssen.
Wenn du da noch irgendwo eine Ausnahme für Zweirichtungsradwege etc einflechtest sehe ich das ähnlich: unbeleuchtete Radfahrer, die tatsächlich so “vorfahrtslos“ fahren wie nötig, wenn man unsichtbar ist, die haben keine Unfälle mit KFZ. Das trifft auf die typischen ohne-Licht-Gehsteig-ich-bin-ein-Fußgänger-Radler mehrheitlich zu.Es ist in der Tat so, dass es keinen, wirklich keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Einhaltung von Beleuchtungsvorschriften ( bei Radfahrern) und Unfällen gibt
Ansonsten dürfen Radfahrer auf Radwegen in Deutschland auch bei Rot rechts abbiegen
mittlerweile auch ohne zu Halten geradeaus fahren, wenn die Ampel an einer Einmündung steht und von rechts keine Fahrbahn kommt.
Wenn du da noch irgendwo eine Ausnahme für Zweirichtungsradwege etc einflechtest sehe ich das ähnlich: unbeleuchtete Radfahrer, die tatsächlich so “vorfahrtslos“ fahren wie nötig, wenn man unsichtbar ist, die haben keine Unfälle mit KFZ. Das trifft auf die typischen ohne-Licht-Gehsteig-ich-bin-ein-Fußgänger-Radler mehrheitlich zu.
Sobald sie aber etwas Distanz zu Autos gewinnen knallt es regelmäßig, untereinander sowie mit Fußgängern.
Vor allem, da Autofahrer nicht mit Verkehr aus der entgegengesetzten Richtung rechnen. Habe da auch eine Stelle, an der es fast täglich knallt und man dann noch beschimpft wird. Woher soll der Autofahrer das auch wissen?Der "zwei-Richtungs-Radweg" selbst ist hingegen eine Unfallverursacher für sich. Die Unfallgefahr ist sozusagen "system-immanent". Und das meist tagsüber.
Dabei sollte man als Entgegenkommender ja eigentlich besser wahrgenommen werden können, weil man sich permanent bis unmittelbar vor dem Abbiegevorgang in Blickrichtung des Autofahrers befindet. Da finde ich persönlich gleiche Fahrtrichtung bei gleichzeitigem verdecktwerden durch parkende Lieferwagen, Bushäuschen etc. um einiges gefährlicher... Da bremse ich auch immer viel stärker ab und mach ein paar mal Schulterblick, um sicherzugehen, was da neben/hinter mir passiert. Ganz toll ist es dann, wenn das Auto ohne zu blinken das abbiegen anfängt. Da habe ich auch das erste Mal einen Autofahrer angebrüllt, der mich fast umgenagelt hat. Ich hatte ihn dann lautstark darum gebeten, mittels Blinker wenigstens seine Umwelt von seinen Absichten in Kenntnis zu setzen, damit wir anderen für ihn mitdenken können, wenn er schon nicht guckt, wo er hinfährt. Der hat sich dann aber auch ziemlich kleinlaut gefühlt 100x entschuldigt...Vor allem, da Autofahrer nicht mit Verkehr aus der entgegengesetzten Richtung rechnen. Habe da auch eine Stelle, an der es fast täglich knallt und man dann noch beschimpft wird. Woher soll der Autofahrer das auch wissen?
Nein, denn der Autofahrer schaut ja in dem Moment in eine andere Richtung. Und zwar entgegengesetzt da er nur von dort Verkehr erwartet. Im Zweifel setzt er seinen Abbiegevorgang weiter, und schaut dabei weiterhin nach rechts, damit man auch niemanden im toten Winkel übersehen hat. Von daher halte ich das für extrem gefährlich.Dabei sollte man als Entgegenkommender ja eigentlich besser wahrgenommen werden können, weil man sich permanent bis unmittelbar vor dem Abbiegevorgang in Blickrichtung des Autofahrers befindet.
Bei mir hat's mit den Vertretern zum Glück nur zu Beinaheunfällen (Ich mit Auto.) gereicht. Unbeleuchtet auf Gehweg oder auch gerne falsche Fahrtrichtung bei Einrichtungs-"Radfahrer frei". Und die sind dann meist auch schneller, als Fußgänger. Blöd, wenn die dann einfach an der Kreuzung rüberfahren. Wie kleine Kinder: "Wenn du mich nicht siehst, triffst du mich auch nicht."Man braucht das gar nicht weiter so "aufzudröseln". Tatsächlich gehört die "Mangelbeleuchtung" oder nicht vorhandene Beleuchtung bei Radfahrern nicht zu den typischen Unfallursachen - so oder so nicht. Nur die "öffentliche Wahrnehmung" ist anders: genau entgegengesetzt, zudem selektiv und vor allem nicht der Realität entsprechend.
Zweirichtungsradwege haben m.E. auch zwei Probleme. Das Eine: Wahrnehmung durch Autofahrer.Der "zwei-Richtungs-Radweg" selbst ist hingegen eine Unfallverursacher für sich. Die Unfallgefahr ist sozusagen "system-immanent". Und das meist tagsüber.
Ja, in dem Moment des Abbiegens und (hoffentlich) unmittelbar davor schaut er woanders hin. Aber die ganze vorher schaut er doch (hoffentlich) nach vorne und kann (hoffentlich) erkennen, was da so passiert. Ich jedenfalls kriege beim Autofahren viel mehr davon mit, was vor mir passiert als hinter oder neben mir, einfach weil ich da hingucke, wo ich hinfahre. Und auch nie dermaßen spontan abbiege, dass ich nicht vorher schon mitbekommen hätte, was mir da so entgegenkommen könnte.Nein, denn der Autofahrer schaut ja in dem Moment in eine andere Richtung. Und zwar entgegengesetzt da er nur von dort Verkehr erwartet.
Viele Autofahrer blinken entweder gar nicht oder betätigen den Blinker nur noch mit einem Finger während des Lenkraddrehens. Dass das Blinken nicht anzeigen soll, dass man abbiegt, sondern vorher den Abbiegewillen anzeigen soll, scheint aus dem Bewußtsein Vieler entschwunden zu sein.Ganz toll ist es dann, wenn das Auto ohne zu blinken das abbiegen anfängt. Da habe ich auch das erste Mal einen Autofahrer angebrüllt, der mich fast umgenagelt hat. Ich hatte ihn dann lautstark darum gebeten, mittels Blinker wenigstens seine Umwelt von seinen Absichten in Kenntnis zu setzen, damit wir anderen für ihn mitdenken können, wenn er schon nicht guckt, wo er hinfährt.
Nein, das funktioniert so in der Praxis nicht. Kann ich anhand vieler Videoaufnahmen belegen. Wenn der Fahrer des PKW dort wartet dass der reguläre Radverkehr durchfährt schaut er zu 99% der Zeit nicht in Deine Richtung aus der Du kommst. Die meisten bekommen das nicht mit, dass ein Rad aus der vermeintlich falschen Richtung ankommt. Die konzentrieren sich auf den Verkehr von rechts und nicht von links, da von dort theoretisch auch nichts kommen kann / darf. Und sollte jemand von links kommen, dann ist er auch selbst schuld wenn er übersehen wird.Ja, in dem Moment des Abbiegens und (hoffentlich) unmittelbar davor schaut er woanders hin. Aber die ganze vorher schaut er doch (hoffentlich) nach vorne und kann (hoffentlich) erkennen, was da so passiert. Ich jedenfalls kriege beim Autofahren viel mehr davon mit, was vor mir passiert als hinter oder neben mir, einfach weil ich da hingucke, wo ich hinfahre. Und auch nie dermaßen spontan abbiege, dass ich nicht vorher schon mitbekommen hätte, was mir da so entgegenkommen könnte.