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Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

Eigenes Profiteam gründen?

  • Ja, gute Idee!

    Stimmen: 14 28,6%
  • Keine Ahnung, müsste man genauer prüfen!

    Stimmen: 9 18,4%
  • Schwachsinn, das kann nie klappen!

    Stimmen: 26 53,1%

  • Umfrageteilnehmer
    49

wscharinger

Hobby oder was ...?
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94032 Passau, Am Erlenbach
Hallo RR-Gemeinde,

bei der ganzen Doping-Diskussion geht mir immer mal wieder der Zusammenhang zwischen Profi-Sport und Sponsoring durch den Kopf. Immer wieder ist die Rede davon, die Fahrer müssten eben Siege vorweisen um bei Sponsoren im "Rennen" zu bleiben...

Seht ihr eine Möglichkeit, ein eigenes Profiteam auf die Beine zu stellen und zu finanzieren? Wie hoch muss so ein Jahresetat für ein Team sein?
Ich finde die Idee eines solchen "demokratisch" gestützten Teams sehr reizvoll und die Identifikation mit der breiten Radfahrergemeinde wäre sicherlich hoch. Das Team könnte _ohne_ Doping einfach mal schauen, was so möglich ist und das Interesse am Team würde nicht so sehr von Erfolgen abhängen.

Andererseits, wie kann man sowas handhaben? Was mein ihr?

Gruß
Werner
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

find´ ich eine tolle Idee! :)

Naja, man müsste halt aber schon erst mal gewisse Leistungen erbringen, um an UCI-Profirennen teilnehmen zu können.. Ansonsten müsste man einen ganz neuen Radsportbund gründen.. und bis das die breite Öffentlichkeit interessiert.. :ka:

Aber natürlich könnte das alles funktionieren, wenn man die richtigen Leute zusammenbringt, und sich alle Beteiligten 100%ig engagieren. DANN geht immer was :)
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

naj super und von leben ? sponsoren wohlen erfolge. wer bezahlt alles material etc ? wieder sponsoren ? wer hat ein interesse euch bei grossen rennen zu sehen ? funktioniert nicht :aetsch:
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

find´ ich eine tolle Idee! :)

Naja, man müsste halt aber schon erst mal gewisse Leistungen erbringen, um an UCI-Profirennen teilnehmen zu können.. Ansonsten müsste man einen ganz neuen Radsportbund gründen.. und bis das die breite Öffentlichkeit interessiert.. :ka:

Welche Leistungen wären das denn? Hast du da mehr Infos / Links?

Aber natürlich könnte das alles funktionieren, wenn man die richtigen Leute zusammenbringt, und sich alle Beteiligten 100%ig engagieren. DANN geht immer was :)

Ja, erst mal einen harten Kern an Interessierten bilden, dann Anforderungen feststellen, Aufgaben definieren, Zeitplan festlegen usw. Könnte Spaß machen! :)
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

Naja, man müsste halt schon mal in Rennen so schnell wie ein Profi gefahren sein.. außerdem ist die Teilnehmerzahl auch bei Profirennen begrenzt, und nur eine kleine Anzahl minimal schlechterer Teams wird zugelassen (z.B. bei Tour de France)

Aber viel mehr weiß ich auch nicht.. lässt sich bestimmt alles ergoogeln :)
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

naj super und von leben ? sponsoren wohlen erfolge. wer bezahlt alles material etc ? wieder sponsoren ? wer hat ein interesse euch bei grossen rennen zu sehen ? funktioniert nicht :aetsch:

Ich glaube schon, dass das Konzept erst mal Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erreichen würde. Und das positive Image wäre gerade für kleine Sponsoren (lokal orientiert) von Interesse. Viele kleine, einige größere und 1-3 große Sponsoren könnten das Volumen schon zusammenbringen. Ein unabhängiger Verein, demokratisch aufgebaut, könnte die Glaubwürdigkeit erhöhen usw...

Ich habe nicht gesagt, dass sowas leicht wäre, aber interessant und lohnend für alle Beteiligten wäre es meiner Meinung nach schon. :cool:
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

Naja, man müsste halt schon mal in Rennen so schnell wie ein Profi gefahren sein.. außerdem ist die Teilnehmerzahl auch bei Profirennen begrenzt, und nur eine kleine Anzahl minimal schlechterer Teams wird zugelassen (z.B. bei Tour de France)

Also ein Team gründen, dass gleich eine Wildcard für ein Protour Rennen bekommt denke ich kann man vergessen, es sei denn man hat einen kräftigen Geldgeber ;)
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

Bevor Ihr irgendein Team von 0 aus dem Boden stampft, wäre es wahrscheinlich sinnvoller ein bestehendes Team (semiprofessionell) Euren Wünschen entsprechend "umzuformen".

Das ist weitaus einfacher und schneller gemacht. Man hat Fahrer und Sponsoren und Teamführung und Erfolge und etc. und setzt diesem Team einfach seinen "look" auf.
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

Bevor Ihr irgendein Team von 0 aus dem Boden stampft, wäre es wahrscheinlich sinnvoller ein bestehendes Team (semiprofessionell) Euren Wünschen entsprechend "umzuformen".

Das ist weitaus einfacher und schneller gemacht. Man hat Fahrer und Sponsoren und Teamführung und Erfolge und etc. und setzt diesem Team einfach seinen "look" auf.

Ja, man hat erdopte Erfolge... wie geil... :lol:
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

sponsoren =erfolgsdruck....
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

Bevor Ihr irgendein Team von 0 aus dem Boden stampft, wäre es wahrscheinlich sinnvoller ein bestehendes Team (semiprofessionell) Euren Wünschen entsprechend "umzuformen".

Das ist weitaus einfacher und schneller gemacht. Man hat Fahrer und Sponsoren und Teamführung und Erfolge und
...doping! Glaub mal ja nicht, dass nur im absoluten Hochleistungssport gedopt wird, auch wenn nicht mit so viel finanziellen Aufwand. Bei diesem Übel liegt das Verhältnis von 1/8 zu 7/8 wie beim Eisberg wohl noch viel schlimmer.

Auch wenn ich im "Profitrikot" fahre, der Profiradsport tangiert mich noch nicht einmal periphere.

Doch back to topic: Ich denke nicht, dass dies funktionieren wird. Ohne Geld geht hier wohl recht wenig. Und niemand hat Geld zu verschenken - er möchte immer eine Gegenleistung.
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

@geradinger
Ja, deshalb schein mir der Hinweis von MTB-Fahrer auch ganz schlüssig.

@MTB-Fahrer
Gute Idee. Ich habe aber kein Ahnung, in welchen Größenordnungen sowas liegt. Was hat so ein Profiteam für einen Jahresetat? 1 Mio, 2,3...10? Wo ist die unterste Grenze, ab der sowas noch Sinn macht? Kriegt man Trainer, Betreuer und wie schaut so ein administratives Rückrat aus? Ich stelle mir das als kleine Firma vor.

@goody-w-85
Wie könnte man so ein Team bei den Amateuren verankern?

Kriegt man euerer Meinung nach für so ein Team auch Profifahrer? Unter welchen Bedingungen würde ein Zabel oder Voigt dafür Fahren?
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

sorry aber wie blöd muss man sein ? du brauchst ne menge geld richtig viel geld. nicht 4 oder 6,7 oder 8 millionen euro. und du hast druck von den geldgebern immer weil man dafür einen gegenwert will. sorry bei soviel naivität :aetsch:
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

Also ich find die Idee toll mit den Nationen Teams !

Es sollten aber nur ungedopte Profis fahren dürfen . Da würde ich vorschlagen , nur Abgeordnete der Parlamente der einzelnen Länder sind zum Start berechtigt .
Die sind nicht gedopt , höchstens geschmiert .
Die Etappen werden stark gekürzt , z.B. 30 km flach und dann L´Alpe d´Huez . Das dürfte trotzdem für gut 4 Stunden Sendezeit reichen .
Das wäre schon spannend zu sehen , was unsere Jungs aus Berlin so drauf haben , im Vergleich zu den Spaniern , Italienern , Franzosen .....
Westerwelle am Berg , schiebt schneller als die Mitbewerber .....
Scharping kriegt wieder einen Platz im Parlament , und darf das deutsche Team anführen... natürlich im Stada Trikot
Ein übler Knilch , wer Böses dabei denkt ......
Klasse !
Ordentlich bezahlt werden sie auch , und wir kriegen endlich etwas für unser Geld .
Der Sieger kriegt das ´´ Gelbe ´´ , und ist für ein Jahr Präsident der EU .
Die Europa Wahlen können wir uns dann natürlich schenken .
Spart eine Menge Geld .
Der Gewinner des Bergtrikots kriegt den Butterberg , und für die anderen Sieger werden wir auch was schönes finden .
Allein schon die Aussicht , Münte und Angie als sportliche Leiter im deutschen Teamfahrzeug , ein Genuß .
Das wäre schon toll , aber wird wohl nur ein Traum bleiben .
Wir werden wohl weiter mit den alten Protagonisten leben müssen .
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

@gosy
Stimme ich zu, aber wenn viele kleinere Sponsoren das Ding finanzieren, ist man nicht auf einzelne angewiesen und der direkte Einfluss ist dann auch nicht gegeben.

@kuota
Ja klar, die Gegenleistung wäre Aufmerksamkeit. Und die wäre bei so einer Aktion erstmal schon da. Vor allem, wenn man sich eben klare Statuten gibt "_kein_ Doping", "_kein_ Erfolgsdruck", "wir schauen mal, was man sauber erreichen kann" usw. Und wieviel Deutsche würden nicht gerne "ihr" Team fahren sehen? Die Erfolge wäre da erstmal nicht so wichtig.

Was ist mit Euskaltel? Sind die nicht auch von einem Verein getragen?
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

@kuota
Ja klar, die Gegenleistung wäre Aufmerksamkeit. Und die wäre bei so einer Aktion erstmal schon da. Vor allem, wenn man sich eben klare Statuten gibt "_kein_ Doping", "_kein_ Erfolgsdruck", "wir schauen mal, was man sauber erreichen kann" usw. Und wieviel Deutsche würden nicht gerne "ihr" Team fahren sehen? Die Erfolge wäre da erstmal nicht so wichtig.

1) "erstmal" nicht so wichtig wird sich ändern, früher oder später muss es eine Gegenleistung geben.
2) Ich bin mir nicht sicher (und das ist jetzt kein Sarkasmus): Mußten nicht alle Fahrer in gewissen Teams unterschreiben, dass sie nicht Dopen? Oder stand auf dem Blatt etwas anderes?
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

Und wieviel Deutsche würden nicht gerne "ihr" Team fahren sehen? Die Erfolge wäre da erstmal nicht so wichtig.
Klar, eine typisch Deutsche Tugend, so auch gesehen am LVC! "Was nur 10te von 11? Scheiss Platzierung!" :rolleyes:

Was ist mit Euskaltel? Sind die nicht auch von einem Verein getragen?
Schon ein "Verein", die gleiche Sparte wie die TKom.

Gruss, Bidonvergesser
 
AW: Eigenes Profi-Team für Deutschland aufmachen?

1) "erstmal" nicht so wichtig wird sich ändern, früher oder später muss es eine Gegenleistung geben.
2) Ich bin mir nicht sicher (und das ist jetzt kein Sarkasmus): Mußten nicht alle Fahrer in gewissen Teams unterschreiben, dass sie nicht Dopen? Oder stand auf dem Blatt etwas anderes?

Ja, jetzt sind wir bei der grundsätzlichen Frage. Wie groß schätzen wir den Einfluss der Sponsoren (Geldgeber), der Manager/Betreuer/Ärzte und schließlich der Fahrer selbst auf das Doping ein? Werden die Fahrer vom Erfolgsdruck getrieben oder sind sie das Opfer ihres eigenen Ehrgeizes? Oder läuft die große Masse nur einigen gedopten Fahrern hinterher, um irgendwie mithalten zu können? Dietz stellt sich ja eher vor die Fahrer und stellt sie als Getriebene dar. Wo also können dann Nachwuchsfahrer ohne Doping überhaupt was werden? Über diese Schiene bin ich ja überhaupt auf die Idee mit dem Team gekommen.
 
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