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Ratschläge zur Übersetzung / Umstieg von 39-53 11-28

Oli1

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Guten Morgen,

aktuell schaue ich mich nach einem neuen Rennrad um. Fahre seit ca 15 Jahren ein Stevens Imperia mit einer 10-fach Ultegra mit 53-39 und 11-28. Mit gutem Trainingszustand, den ich schon lange nicht mehr hatte, komme ich damit gut zurecht auf meinen regelmäßigen Strecken und bewältige die ein oder andere hügelige RTF zufriedenstellend.
Mein zukünftiger Renner soll mir übersetzungstechnisch etwas entgegen kommen, damit ich Anfang der Saison nach einem faulen Winter auch mit zweistelligen Steigungen besser klar komme. Zu mir: Bin 43 Jahre alt und wiege knapp unter 70 kg bei 1,82 Körpergröße.

Ich denke an folgende Übersetzung:

Kurbel
36-52, um mal von der „Heldenkurbel“ weg zu kommen // 34-50 erscheint mir wegen der gewohnten Kurbel zu klein und würde ich nur in Betracht ziehen, wenn ich „richtige Berge“ vor der Haustür hätte

Kassette
11-30/32/34, ob 11 oder 12-fach steht noch nicht fest. Aber wie sind eure Erfahrungen zu den großen Ritzeln? Ab wann braucht man die wirklich und werden die Abstufungen dann unangenehm groß?


Welche Tipps, Ratschläge und Erfahrungen könnt ihr mir (weiter)geben?

Liebe Grüße
Oli
 
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Re: Ratschläge zur Übersetzung / Umstieg von 39-53 11-28
Schau mal hier:
28 .
Hilfreichster Beitrag geschrieben von wounded knee

Hilfreich
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Kassette
11-30/32/34, ob 11 oder 12-fach steht noch nicht fest. Aber wie sind eure Erfahrungen zu den großen Ritzeln? Ab wann braucht man die wirklich?
Wenn man sie hat, nutzt man sie auch. Es kommt immer ein Hügel und/oder Trainingszustand, bei dem man sich nicht quälen möchte. Ob man das dann wirklich braucht, steht auf einem anderen Blatt. Ich fahre zb als kleinste Übersetzung 43:40, also knapp übersetzt. Ich würde aber auch am Anfang des Jahres Untersetzungen schalten, einfach um nicht zu schwitzen und auszukühlen. Hängt aber alles sehr individuell von Leistung, Gewicht und bevorzugter Trittfrequenz ab.
 
Ich verlinke meinen alten Beitrag zu dem Thema: Link

Ich habe die leichten Übersetzungen mittlerweile echt zu schätzen gelernt.
Lieben Dank. Bei Ritzelrechner hab ich schon reingeschaut. Mit ner 11-34er Kassette hätte ich bereits 3 Gänge, die von der Abstufung her unter meinem jetzigen kleinsten Gang wären. Klingt interessant, zumal es ein paar Steigungen gibt (15%), bei denen ich besser zurecht käme, weil das eigene Limit besser kompensiert werden kann, so wie du es beschreibst.
 
Sprich vorne 43 und hinten 40? Ist das dann ein Gravelbike? 🤔
nee, halfstep. vorne 47/43 und hinten 8-fach 11-40. Sehr individuell zusammengestellt. Aber darum geht es ja hier nicht, sondern um kleine Übersetzungen und da ist es bei mir knapp über 1:1, also vergleichbar mit 36:34.
 
Also mein Sweetspot liegt aktuell bei 52/36 zu 11-30. Damit hab ich ausreichend leichte und schwere Gänge und die Gangsprünge sind für mich ok. Im flachen und welligen kann ich fast immer auf dem großen Blatt fahren.

Bin davor auch schon mal 50/34 11-25, 50-39 11-28, 53/39 11-28 und 11-30 gefahren.

Die Variante mit 50/39 war insgesamt am besten aber manchmal gab es dann Sprints wo doch ein Gang gefehlt hat, Nachteil auch dass man dann öfter auf dem 11er rumrödelt, die Kette also nicht so gerade läuft.

Die Variante mit 53/39 war auch fast immer top, aber wenn die Wellen dann doch etwas mehr werden war halt vorne öfter schalten angesagt und 39-30 waren mit beispielsweise auf den Kanaren doch zu fett wo man regelmäßig über 20 Prozent Steigung hat.
 
Also mein Sweetspot liegt aktuell bei 52/36 zu 11-30.
Die Variante mit 53/39 war auch fast immer top, aber wenn die Wellen dann doch etwas mehr werden war halt vorne öfter schalten angesagt und 39-30 waren mit beispielsweise auf den Kanaren doch zu fett wo man regelmäßig über 20 Prozent Steigung hat.
Ich will dir gar nicht absprechen, dass du damit klarkommst, aber für Hobbyfahrer mit weniger Leistung und/oder auch mal faulen, entspannten Fahrten:
damit ich Anfang der Saison nach einem faulen Winter auch mit zweistelligen Steigungen besser klar komme.
Wird das ganz schön schwer. Unpraktisch auch, wenn man halbwegs schnell kurbeln will und auch mal mit unterschiedlich starken Leuten fährt.
@alfton hat das auch sehr gut beschrieben.
Ich selbst werde mir wahrscheinlich mal ein Rad mit 52/36 - 11-30 aufbauen, aber das ist dann nur für bestimmte Zwecke. Ansonsten passt 50/34 - 11-34 für alles.
 
Ich habe 2 RR, fahre je einmal 50/34 bzw. 52/36 (Hauptrad), Kassette ist 11fach mit 11-28.
Komm damit überall rauf und ich hab in meiner Umgebung einige Strecken mit durchschnittlichen Steigungen von 9% und steiler.

Da ich gern härter trete passt das für mich gut, meine Freundin hat 34/34 als 1. Gang, für sie ist das ideal, vor allem wenn`s länger bergauf geht. Wobei sie da den 1. Gang als Rettungsring hat und meistens mit 2./3. Gang fährt.

Im flachen/welligen bin ich mit dem 52er gefühlt einen Tick schneller wie mit dem 50er KB. Ganz vergleichen kann ich das nicht, andere Laufräder bzw. Reifen. Und natürlich 2 unterschiedliche Rennräder.
 
Er kommt von 53/39 zu 11-28, wäre also schon mal eine Erleichterung. Kann der TE natürlich nur selbst einschätzen wie viel Erleichterung er braucht.

Generell sollte man das große Kettenblatt nur so groß wie nötig wählen, damit man länger drauf bleiben kann.
 
Es ist doch ganz einfach, man überlegt sich wieviel % leichter es zum aktuellen Stand werden soll und der Rest ist Grundschule Mathe.
Was nützen Erfahrungen von anderen mit anderer Leistungsfähigkeit, Vorlieben u.a.
 
Es ist doch ganz einfach, man überlegt sich wieviel % leichter es zum aktuellen Stand werden soll
Das ist halt doch recht abstrakt und man muss schon testen wie man mit dem leichtesten/schwersten Gang, der Überschneidung der beiden Kettenblättern und den Gangsprüngen klarkommt und wie der Schräglauf sich dann darstellt in der Praxis.
 
Das ist halt doch recht abstrakt und man muss schon testen wie man mit dem leichtesten/schwersten Gang, der Überschneidung der beiden Kettenblättern und den Gangsprüngen klarkommt und wie der Schräglauf sich dann darstellt in der Praxis.
Ja wenn es um den kleinsten Gang geht, wird die Kette halt unweigerlich etwas schräg laufen oder? Wenn Du immer perfekte Kettenlinie fahren willst dann nimm ein Fixie.
Gangsprung ist doch relativ egal, schaltest halt das Kettenblatt und dann 1-2 Ritzel, dann geht es weiter, so what. Da wird immer aus einer Kleinigkeit eine Wissenschaft gemacht, dabei ist das alles total profan und wenig relevant.
 
Erstmal lieben Dank für eure Erfahrungen und Anregungen.
Ich weiß ja nicht, wo ihr alle herkommt bzw wie gut ihr euch auskennt…. die Spitzen meines Trainingsgebiets liegen in den südlichen Ausläufen des Sauerlands (ab/um Fröndenberg, Menden, Wickede) bzw im Teuto (Lienen, Tecklenburg).
Mit der aktuellen Übersetzung bin ich eigentlich fast immer überall hochgekommen, hab halt nur mal mehr und mal weniger Sterne gesehen. Radfahren darf und muss auch mal wehtun.
Ich glaube, dass ich mit ner 52/36 Kurbel schon deutlich mehr Spaß hätte und eine nach unten weiter abgestufte Kassette mir mehr Trittkomfort bietet, zumal ich gerne >100 trete.
 
Ich fahre 52/36 und 11-34, die drei größten Ritzel nutze ich wenn überhaupt nur am Berg. Alle anderen Gangsprünge sind fast identisch zur 11-30.
Also für mich gilt: "besser haben, als brauchen". Die paar Gramm Mehrgewicht sind nicht ausschlaggebend.
 
Ich fahre 52/36 und 11-34, die drei größten Ritzel nutze ich wenn überhaupt nur am Berg. Alle anderen Gangsprünge sind fast identisch zur 11-30.
Also für mich gilt: "besser haben, als brauchen". Die paar Gramm Mehrgewicht sind nicht ausschlaggebend.
Ja genau, ein paar Rettungsringe können nicht schaden und mit meinen knapp 70 kg mache ich mir über das Gewicht nicht viele Gedanken 😅
 
Ja wenn es um den kleinsten Gang geht, wird die Kette halt unweigerlich etwas schräg laufen oder? Wenn Du immer perfekte Kettenlinie fahren willst dann nimm ein Fixie.
Gangsprung ist doch relativ egal, schaltest halt das Kettenblatt und dann 1-2 Ritzel, dann geht es weiter, so what. Da wird immer aus einer Kleinigkeit eine Wissenschaft gemacht, dabei ist das alles total profan und wenig relevant.
Da hast du jetzt nicht verstanden was ich meinte. Ich wollte nur darauf hinaus, dass es mehr Aspekte gibt als es nur den kleinsten Gang.
 
Then go for it!
Ich habe einen quasi "perfekten" Kettenlauf auf meiner bevorzugten 52/19 und 52/17.
 
Erstmal lieben Dank für eure Erfahrungen und Anregungen.
Ich weiß ja nicht, wo ihr alle herkommt bzw wie gut ihr euch auskennt…. die Spitzen meines Trainingsgebiets liegen in den südlichen Ausläufen des Sauerlands (ab/um Fröndenberg, Menden, Wickede) bzw im Teuto (Lienen, Tecklenburg).
Mit der aktuellen Übersetzung bin ich eigentlich fast immer überall hochgekommen, hab halt nur mal mehr und mal weniger Sterne gesehen. Radfahren darf und muss auch mal wehtun.
Ich glaube, dass ich mit ner 52/36 Kurbel schon deutlich mehr Spaß hätte und eine nach unten weiter abgestufte Kassette mir mehr Trittkomfort bietet, zumal ich gerne >100 trete.
Überlege einmal, welchen größten Gang Du tatsächlich brauchst.
Generell sollte man das große Kettenblatt nur so groß wie nötig wählen, damit man länger drauf bleiben kann.
Das stimmt, bei 50/34 und z.B. 11-34 hinten kann man normalerweise in der Ebene und bei welligem Terrain alles auf dem gr0ßen Blatt fahren und muss nur bei richtigen Steigungen auf das kleine Blatt schalten.
 
Es gibt bekanntlich nicht nur Shimano. Bei SRAM haben die sich schon ganz gut einen Kopf gemacht. Das 10er Ritzel eröffnet ganz neue Perspektiven. Dann reicht ein 46er oder 48er großes Blatt und ein entsprechend kleines Blatt vollkommen.
Auf jeden Fall muss es 12-fach werden. Im einfachsten Fall gibt es zwei leichte Gänge mehr. Damit zu fahren ist keine Schande. Im Gegenteil: du bekommst die Leistung dann nicht aus dem Drehmoment/der Kraft, sondern aus der Winkelgeschwindigkeit/den Kurbelumdrehungen pro Zeiteinheit.
 
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