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Hausgemachte Fahrtverpflegung - Der Rezepte-Sammelthread für "aufm Rad"

BernieMoves

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Mahlzeit!

Nachdem es immer wieder mal Thema ist, dachte ich mir, lasst uns das Schwarmwissen mal etwas bündeln.

Ich habe das Kaufzeugs etwas satt und würde gerne damit anfangen, mir die Verpflegung für auf dem Rad selbst zu bauen.

Hier soll es also um eure liebsten Rezepte für selbstgemachte Verpflegung auf dem Rad gehen, abseits der bekannten Maltoflasche/Racepace Mische. Ganz egal ob Riegel, Rice Cakes, Milchreis, Dattelbällchen... you name it.

Wenn möglich, bitte die Rezepte verlinken (ggf zusätzlich direkt hier reinkopieren, Webseiten werden oft gelöscht) und dazu schreiben, was da so an KH pro Portion rumkommt und wie lang das Zeug haltbar ist.

Ob wir hier auch Mahlzeiten für direkt nach dem Training (neudeutsch "Post Ride Recovery Meals") diskutieren, oder das lieber in einen eigenen Thread auslagern, schauen wir mal.

Also, auf geht's!
 

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Re: Hausgemachte Fahrtverpflegung - Der Rezepte-Sammelthread für "aufm Rad"
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Scar

Hilfreich
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abseits der bekannten Maltoflasche/Racepace Mische

Ich habe früher mal für lange ruhige Fahrten eine von den zwei Flaschen mit relativ viel Instant-Haferflocken mit Wasser aufgeschüttelt.

Naturlich hat das Grenzen, da es ja noch durchs Mundstück muss und man muss auch noch Wasser zutrinken. Aber war mal was anderes als die Maltoplörre.

Das beste Rezept für selbstgemachte Riegel finde ich leider gerade nicht mehr. Der Teig wurde bei niedrigen Temperaturen auf Backpapier gebacken/getrocknet und dann in Riegelform geschnitten.
 
Ich finde die Energy Balls ganz lecker!

Die können auch gut eingefroren werden! Ich habe bei selbst gemachten Dingen meist das Problem, dass man es innerhalb weniger Tage aufbrauchen muss, da es sich ainfach nicht so gut hält wie gekauftes. Das Problem hatte ich auch schon mit Müsliriegeln, Eiweißbrot, Pesto... usw. Daher schaue ich, dass es möglichst auch gut zum enifrieren geht, damit ich gleich einen großen Vorrat machen kann.
 
ich würde das tatsächlich als motivationsmittel verwenden: wenn man nicht in der spitzengruppe ins ziel kommt, muss man die mische trinken. dann sieht auch pogi nur mehr mein hinterrad.

danke für das EF rezept, das werd ich wohl mal adaptieren.
 
Wer die Clif Bars mag, hier ein Rezept für die Peanut Butter Variante. Halten bei mir locker 14 Tage im kühlen:

https://www.browneyedbaker.com/homemade-clif-bars-no-bake/

Die Mengenangaben sind im Original etwas schräg, da US Einheiten. Hier meine angepassten Mengen, dann bleiben auch nicht soviel Reste:

  • 200 g Datteln entkernt
  • 25 g Physalis getrocknet
  • 120 g schnell kochende Haferflocken
  • 20 g Soja Proteinschetzel
  • 40 g knuspriges Reismüsli
  • 60 g grob gehackte Erdnüsse oder Cashew
  • 35 g Chia oder gemahlener Leinsamen oder Sesam
  • 200 g Erdnussbutter
  • 175 ml (245 g) brauner Reissirup
  • 1 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 30 g Kakaonibs oder 70 g halbsüße Mini-Schokoladenstückchen
  • 1,5 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
 
Solche Reisriegel finde ich auch durchaus interessant. Reis ist ja allgemein gut verträglich und liefert viel Energie, grade auch vielleicht für Leute die mit Haferflocken ihre Probleme haben.

Nur den Frischkäse im Rezept verstehe ich nicht, Eiweiß ist ja während der Aktivität eher überflüssig ausser in Bereichen des Ultracyclings.

Was ich auch nicht verstehe ist das viele Rezepte relativ viel Fettanteil mit Butter, Nüssen etc. haben. Ist das wirklich förderlich? Fett liegt ja eher schwer im Magen.

Oder was ich auch noch gefunden habe eine Variante aus Gries
 
guter Punkt.
aber wieso dann das?
Anhang anzeigen 1596532

:D

Es kann ja durchaus sein dass das Fett einen Sinn hat und ich ihn nicht sehe. Grundsätzlich sollte der Körper ja genug Fett haben um dieses im Bedarf zu nutzen, dafür sollte es kein externes Fett benötigen.

Ich bin kein Koch und weis jetzt nicht was die Butter und die Nüsse für eine „Funktion“ in dem Rezept haben aber wahrscheinlich kann man sie auf einfach weglassen.

Ich habe einfach mal einen Versuch gestartet und 500g Reis mit 100g Marmelade (für den Geschmack) und 5g Salz gekocht. Das ganze auf einem Backblech verteilt, Platt gedrückt und in den Ofen geschoben. Mal schauen was raus kommt als Futter für die Einheiten am Wochenende.

Lohnt sich ein Diskussionsthread oder kann alles hier rein?
 
Hier erzählt Will Girling stellenweise viel darüber, warum zu viel Fette und Proteine im Essen für AUFM RAD seiner Meinung nach nicht gut sind:

 
Soweit och das verstanden habe auch eher keine Empfehlung für Fett während dem Sport.

Das Reisexperiment ist erstmal fertig und halbwegs abgekühlt. Die Riegel sind relativ Fest, sollten also gut zu transportieren sein wenn man sie in etwas Frischaltefolie einmacht oder in die Oberrohrtasche packt. Mit etwa 1cm sind sie etwas flach geworden, macht zwar erstmal keinen Unterschied aber hätte sie lieber etwas höher gehabt.

Konsistenz finde ich gut und lassen sich einfach essen, nur etwas wenig Geschmack. Hätte gedacht dass 100g Marmelade etwas mehr Power haben. Vielleicht Schneide ich das nächste mal ein paar Datteln rein oder Rosinen. Verträglichkeit teste ich morgen aber ich denke bei Reis mit Zucker und Salz kann nicht viel schief gehen.
 

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Falls jemand mal was Besonderes probieren will. Mads Pedersen hat seine Spezialverpflegung in Rennen verraten: Mische aus Brokkolisaft, Bicarb und Monster Energy.
Brokkolisaft für das Gewissen. Monster Energy für den Sponsor. Und Bicarb für die Wirkung oder wie? Mal im Ernst, wofür der Brokkolisaft?
 
Raketentreibstoff für den Nachbrenner 🚀
Bei mir würde das eher vorne heraus kommen, was wohl eher aus Bremshilfe taugen würde. Im Kindergarten hatte ich mal auf den Teller gekotzt, weil ich unbedingt den Brokkoli essen sollte, den ich aber überhaupt nicht mochte. Seitdem bekam ich nur noch das was mir schmeckte. 😇
 
Ich backe seit einiger Zeit meine Riegel immer nach dem unten stehenden Rezept. Es ist zum Teil selbst kreiert, da ich einerseits eher herzhaften Geschmack (ständig Süßes auf dem Rad geht mir auf den Geist) und andererseits möglichst schnell zu kauende Riegel haben wollte. Die Menge passt bei mir für ein großes Backblech (ich backe meistens gleich zwei direkt hintereinander), die Riegel kommen danach ins Gefrierfach (große Box mit Backpapier zwischen den Schichten, damit sie nicht zusammen kleben). Haltbarkeit ist auf diese Art mit Sicherheit etliche Monate.

750g Instant-Haferflocken (hier in Österreich unter "Hafermark" erhältlich)
500g Malto
330g Erdnussmehl (hauptsächlich für den Geschmack)
250g Honig
1 gehäufter EL Salz
1 Packung Backpulver
ca. 1 Liter heißes Wasser (Menge ergibt sich bei der Verarbeitung)

Die trockenen Zutaten mischen, dann nach und nach Wasser und Honig dazu und weiter mischen. Die Menge Wasser gerade so groß genug wählen, dass am Ende keine trockenen Reste der Hafermischung übrig sind. Den gesamten Kleister (extrem zähes Zeug... ;)) auf einem Backblech verteilen und bei 180°C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen. Den dabei entstehenden Wasserdampf sollte man gelegentlich aus dem Ofen lassen, damit die Masse möglichst viel Feuchtigkeit verliert. Nach dem Backen gleich in die gewünschte Größe schneiden. Danach auskühlen lassen, bevor man sie verpackt.
 
Ich backe seit einiger Zeit meine Riegel immer nach dem unten stehenden Rezept. Es ist zum Teil selbst kreiert, da ich einerseits eher herzhaften Geschmack (ständig Süßes auf dem Rad geht mir auf den Geist) und andererseits möglichst schnell zu kauende Riegel haben wollte. Die Menge passt bei mir für ein großes Backblech (ich backe meistens gleich zwei direkt hintereinander), die Riegel kommen danach ins Gefrierfach (große Box mit Backpapier zwischen den Schichten, damit sie nicht zusammen kleben). Haltbarkeit ist auf diese Art mit Sicherheit etliche Monate.

750g Instant-Haferflocken (hier in Österreich unter "Hafermark" erhältlich)
500g Malto
330g Erdnussmehl (hauptsächlich für den Geschmack)
250g Honig
1 gehäufter EL Salz
1 Packung Backpulver
ca. 1 Liter heißes Wasser (Menge ergibt sich bei der Verarbeitung)

Die trockenen Zutaten mischen, dann nach und nach Wasser und Honig dazu und weiter mischen. Die Menge Wasser gerade so groß genug wählen, dass am Ende keine trockenen Reste der Hafermischung übrig sind. Den gesamten Kleister (extrem zähes Zeug... ;)) auf einem Backblech verteilen und bei 180°C Ober-/Unterhitze 30-40 Minuten backen. Den dabei entstehenden Wasserdampf sollte man gelegentlich aus dem Ofen lassen, damit die Masse möglichst viel Feuchtigkeit verliert. Nach dem Backen gleich in die gewünschte Größe schneiden. Danach auskühlen lassen, bevor man sie verpackt.
Wie verpackst du das für unterwegs und es haltbar?
 


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