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Fernpass oder Reschen April 25 (Route nach Meran)

Alternativ könnte man auch südlich von der Straße über einen Schotterweg auf die Norbertshöhe fahren. Das Stück anfangs im Inntal bleibt natürlich weiterhin auf der Hauptstraße.
Da kann man aber problemlos dem Radweg "Via Claudia Augusta" abseits der Hauptstraße folgen. Letztes Jahr gab es eine Sperre auf ein paar km wegen Hangrutsch, das ist m.W. wieder beseitigt.
Ich würde auf jeden Fall die Norbertshöhe wählen. Über den Ofen sammelt man beträchtlich mehr Höhenmeter und wie es in der Höhe wettermäßig ausschaut, ist an Ostern auch ein Risiko.
Der Schotterweg nach der Norbertshöhe ist eher nicht Rennrad-tauglich, mit dem Graveller wäre es eine Option.
Der Brenner wäre in der Variante über Bozen OK, aber da ist auch nicht unbedingt weniger Verkehr als auf der Norbertshöhe zu erwarten, obwohl an den Hauptreisetagen die Autobahn vierspurig ist und somit weniger Autos über die Bundesstraße ausweichen. Dafür sind es viel mehr km.
 

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Re: Fernpass oder Reschen April 25 (Route nach Meran)
Da kann man aber problemlos dem Radweg "Via Claudia Augusta" abseits der Hauptstraße folgen. Letztes Jahr gab es eine Sperre auf ein paar km wegen Hangrutsch, das ist m.W. wieder beseitigt.
Ich würde auf jeden Fall die Norbertshöhe wählen. Über den Ofen sammelt man beträchtlich mehr Höhenmeter und wie es in der Höhe wettermäßig ausschaut, ist an Ostern auch ein Risiko.
Der Schotterweg nach der Norbertshöhe ist eher nicht Rennrad-tauglich, mit dem Graveller wäre es eine Option.
Der Brenner wäre in der Variante über Bozen OK, aber da ist auch nicht unbedingt weniger Verkehr als auf der Norbertshöhe zu erwarten, obwohl an den Hauptreisetagen die Autobahn vierspurig ist und somit weniger Autos über die Bundesstraße ausweichen. Dafür sind es viel mehr km.
Meines Wissens folgt die "Via Claudia Augusta" im kurzen Schweizer Teil ab der Grenze doch den Hauptstraßen über Martina und die Norberthöhe. Der "Via Claudia Augusta"-Verlauf im Bereich des Fernpasse ist ferner defintiv nicht (renn)radtauglich.
https://www.komoot.com/de-de/tour/40100519
Unter der Woche wird für den Normaltrainierten die Norbertshöhe aber gut fahrbar sein.

Ich habe den Ofenpass ins Spiel gebracht, da nach Alternativen gefragt wurde. Ob der TO derart alpine Pässe an Ostern fahren möchte, weiß nur er selber. Anderseits hatte er den Arlbergpass ja selbst vorgeschlagen.
Mir wären auch bei Topwetter im April die Temperaturunterschiede zwischen Tal und Pass zu extrem. Rein landschaftlich ist für mich die Strecke Zernez->Ofenpass->Val Müstair/Glurns aber ein absolutes Highlight.

Wenn als Startort auch Füsssen möglich wäre, könnte man alternativ auch via Reutte->Plansee->Linderhof->Ettaler Sattel (B23!)->GAP->Mittenwald->Leutasch nach Telfs ins Inntal fahren. (Der immer wieder verlockende Zirler Berg ist für Radler gesperrt! Und unglaublich verkehrsreich.) Von dort weiter über den Radweg nach Innsbruck->Brennerpass.
Vom Brenner nach Bozen gäbe es einen Radweg nach Bozen bzw. weiter nach Meran (Etschtalradweg). Ab dem Brenner sehe ich weitestgehend keinen Autoverkehr mehr.
https://www.komoot.com/de-de/tour/4909792
Die Bundesstraße ab dem Brennerpass bis Sterzing ist unbedingt zu meiden, da auf der Autobahn vor Sterzing die Luegbrücke saniert wird.
Blöd bliebe bei dieser Varianten die sehr verkehrsreiche B23 im Bereich des Ettaler Sattels bis Oberau, allerdings geht es hier zumeist berab. Ab Oberau lassen sich verkehrsarme Wege finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin @pfeffer2004
bin vor einigen Jahren von Garmisch an den Gardasee gefahren und habe auch die Route Fernpass, Reschenpass, Vinschgau, Meran etc. genommen.
Fernpass ist am Tag mit dem Rad eine extrem heikle Geschichte, die ich nicht machen würde. Mein Zeitplan lag so, dass ich in der Nacht über den Fernpass gefahren bin und da absolut nix los war, respektive ich niemanden behindert hab.
Anbei mal meine Route von damals - vielleicht kannst Dir ja was rausziehen, was Dir irgendwie hilft.
 

Anhänge

Die Route über den Arlberg beibehalten, aber nur bis Landeck fahren.
Dann den Bus nehmen von Landeck bis Nauders.
Fährt laut Plan einmal stündlich und nimmt auch Bikes mit.
Kajetansbrücke einsteigen würde auch gehen, aber wenn der Buss voll ist oder kein Platz mehr für das Rad ist stehst du dumm da.
Hier der Fahrplan.
https://www.tlbus.at/wp-content/uploads/Linie-273-Gueltig-ab-10.03.2025.pdf
 
Fernpass hab ich einmal mit dem Rad gemacht. Nicht zu empfehlen, außer evtl. zu Tagesrandzeiten wo nicht viel los ist.
Mal unabhängig von der Sperre am Reschen würde ich immer die Norbertshöhe nehmen. Ist definitiv die bessere Alternative als der Reschen. Außer vieleicht in der Abfahrt. Da geht's auch am Reschen ganz passabel.
 
Also, nicht das ich das jetzt für die hier geplante Tour unbedingt empfehlen würde, aber sooo schlimm ist der Fernpass Nord-Süd auch nicht. Man muss ja erst 4 km unterhalb der Passhöhe auf die Fernpassstr und wirklich steil ist es nicht, das geht schnell! Und die Straße ist da eigentlich so breit, dass man gut überholt werden kann, auch bei Gegenverkehr.
Und bergab ist man dann ja eh schneller als die Autos...

Aber wenn wir schon dabei sind, uns lustige Alternativen aus zudenken: Man könnte den Fernpass umfahren indem man ab Bichlbach Richtung Westen über den (sehr schönen) Namlos Sattel fährt und dann übers Hahntennjoch wieder zurück.
Das ist allerdings in Hinblick auf Umweg und extra Höhenmeter maximal bescheuert... Aber schön!
 
Meines Wissens folgt die "Via Claudia Augusta" im kurzen Schweizer Teil ab der Grenze doch den Hauptstraßen über Martina und die Norberthöhe. Der "Via Claudia Augusta"-Verlauf im Bereich des Fernpasse ist ferner defintiv nicht (renn)radtauglich.
https://www.komoot.com/de-de/tour/40100519
Unter der Woche wird für den Normaltrainierten die Norbertshöhe aber gut fahrbar sein.
Ja, das ist richtig. Aber auf der österreichischen Seite ist man fast komplett auf kleinen Gemeindestraßen und Wirtschaftswegen unterwegs. Der Teil durch die Schweiz ist nicht allzu lang.

Wenn als Startort auch Füsssen möglich wäre, könnte man alternativ auch via Reutte->Plansee->Linderhof->Ettaler Sattel (B23!)->GAP->Mittenwald->Leutasch nach Telfs ins Inntal fahren. (Der immer wieder verlockende Zirler Berg ist für Radler gesperrt! Und unglaublich verkehrsreich.) Von dort weiter über den Radweg nach Innsbruck->Brennerpass.
Vom Brenner nach Bozen gäbe es einen Radweg nach Bozen bzw. weiter nach Meran (Etschtalradweg). Ab dem Brenner sehe ich weitestgehend keinen Autoverkehr mehr.
https://www.komoot.com/de-de/tour/4909792
Die Bundesstraße ab dem Brennerpass bis Sterzing ist unbedingt zu meiden, da auf der Autobahn vor Sterzing die Luegbrücke saniert wird.
Blöd bliebe bei dieser Varianten die sehr verkehrsreiche B23 im Bereich des Ettaler Sattels bis Oberau, allerdings geht es hier zumeist berab. Ab Oberau lassen sich verkehrsarme Wege finden.
Diese Variante hat nicht nur den Charme, durch die schöne Leutasch zu führen, wo ich mein Rentnerdasein verbringe, sie ist auch fast durchgängig verkehrsarm. Die kurze Abfahrt von Ettal nach Oberau auf der Bundesstraße ist unproblematisch, da man bergab kaum langsamer als der mororisierte Verkehr ist. Und ab Oberau folge man dem wunderschönen Loisachtal-Radweg östlich der Bahnlinie nach Garmisch; weiter auf getrenntem Radweg entlang bzw. nahe der B2 nach Mittenwald.

Die Baustelle Autobahn-Luegbrücke liegt nördlich des Brenners, deshalb schrieb ich, dass dies zu Verkehrsbelastung auf der Tiroler Brenner-Bundesstraße führen kann. Nur an einigen Hauptreisetagen ist die Autobahn komplett vierspurig, sodass man die alte Brennerstraße in Erwägung ziehen kann.
Im Notfall hilft aber die S-Bahn bis zum Pass, der ja eh nicht besonders reizvoll ist.

Ja, die Südtiroler Seite ist fein, der Radweg gut ausgebaut, und auf der Staatsstraße ist es bergab bis Sterzing auch kein Problem. Im Rahmen des Fötzi wird da auch immer gefahren.
 
Bin schon mehrmals über den Fernpass, und zwar aus beiden Richtungen, fand's nie so schlimm. Je mehr Verkehr, desto langsamer läuft's. Straße ist breit genug und bergab schwimmt man mit.

Von Osten kommend würde ich aber auch über den Arlberg fahren - sofern die Biehler Höhe noch unpassierbar ist. Beim Reschen gilt es, sich genau zu informieren, was da an Bauarbeiten ansteht. Sollte es nämlich so sein, dass du als Radler die klassische Strecke trotz Kfz-Sperre befahren kannst, wäre das der Jackpot.

Ofen ist schön, aber Flüela und Albula haben da noch Wintersperre. Ginge also nur Verlad oder Julier. Ersteres ist irgendwie witzlos, Letzteres weit.
 
Die Baustelle Autobahn-Luegbrücke liegt nördlich des Brenners, deshalb schrieb ich, dass dies zu Verkehrsbelastung auf der Tiroler Brenner-Bundesstraße führen kann. Nur an einigen Hauptreisetagen ist die Autobahn komplett vierspurig, sodass man die alte Brennerstraße in Erwägung ziehen kann.
Ich kann als ansässiger nur weiterhin darauf hinweisen, dass es trotz der Luegbrücken Bauarbeiten zu fast keinen bis keinen Beeinträchtigungen auf der alten Brennerstrasser (der Bundensstrasse) kommt.
Grundsätzlich kommt es einer Lotterie gleich, ob auf der Autobahn mal viel und mal mehr Stau oder überhaupt Stau ist. An allen Tagen schon alles erlebt.
Wenn starker Stau ist, besteht zudem ein Abfahrtverbot (was am WE kontrolliert wird) für Transitverkehr.

Man kann die Bundesstraße ohne Bedenken einplanen.

PS: Und bis Matrei gibt es eh die generell zu empfehlende Strecke über alte Römerstraße (Ellbögen, etc).

Gute Tour!
 
Bin begeistert wie viele Vorschläge hier kommen. :)
Werde ich mir alle in einer ruhigen Minute mal anschauen.

An Ostern sind halt noch nicht viele Pässe offen, daher ist die Routenwahl etwas eingeschränkt und eigentlich möchte ich auch nicht oft in großen Höhen sein.

Mein ursprünglicher Gedanke war, Bodensee, Arlberg, Norbertshöhe, Vinschgau. Nur bin ich da halt ein wenig ins Stocken geraten, da der Reschen halt gesperrt ist und die Autos auch über die Norbertshöhe fahren werden.


Habe dann auf Komoot gesehen, dass auch theoretisch Fernpass, Brenner, Jaufen gehen würde. Daher meine Frage,

Jetzt habe ich aber ja noch viel mehr Möglichkeiten :)
 
Aber wenn wir schon dabei sind, uns lustige Alternativen aus zudenken: Man könnte den Fernpass umfahren indem man ab Bichlbach Richtung Westen über den (sehr schönen) Namlos Sattel fährt und dann übers Hahntennjoch wieder zurück.
Das ist allerdings in Hinblick auf Umweg und extra Höhenmeter maximal bescheuert... Aber schön!
Im Prinzip eine gute Idee, und da der TE auch tendenziell aus Richtung Westen (Schwaben) kommt gar kein so großer Umweg. Da könnte man aus dem Alpenvorland auch gleich durchs Tannheimer Tal, den Gaichtpass runter zum Hahntennjoch. Einziges Problem. Er will Ostern fahren und das Hahntennjoch ist in der Regel nicht vor Mai geöffnet.
Und dass das Hahntennhoch in Punkto extra Höhenmeter eine Hausnummer ist, steht außer Frage.
 
Bin begeistert wie viele Vorschläge hier kommen. :)
Werde ich mir alle in einer ruhigen Minute mal anschauen.

An Ostern sind halt noch nicht viele Pässe offen, daher ist die Routenwahl etwas eingeschränkt und eigentlich möchte ich auch nicht oft in großen Höhen sein.

Mein ursprünglicher Gedanke war, Bodensee, Arlberg, Norbertshöhe, Vinschgau. Nur bin ich da halt ein wenig ins Stocken geraten, da der Reschen halt gesperrt ist und die Autos auch über die Norbertshöhe fahren werden.


Habe dann auf Komoot gesehen, dass auch theoretisch Fernpass, Brenner, Jaufen gehen würde. Daher meine Frage,

Jetzt habe ich aber ja noch viel mehr Möglichkeiten :)
also wenn du mit dem Rad über den Arlberg fährst, dann kannst auch gut über die Norbertshöhe. Das wird sich was das Verkehrsaufkommen angeht nichts schenken. Fall im April Hochtannbergpass auf ist, wäre die Alternative durch den Bregenzer Wald zum Hochtannbergpass und Flexenpass rüber zum Arlberg und Arlberg nur runter, da rollst bis St. Anton eh im Verkehr mit und danach wird es deutlich weniger Verkehr
 
Ich kann als ansässiger nur weiterhin darauf hinweisen, dass es trotz der Luegbrücken Bauarbeiten zu fast keinen bis keinen Beeinträchtigungen auf der alten Brennerstrasser (der Bundensstrasse) kommt.
Grundsätzlich kommt es einer Lotterie gleich, ob auf der Autobahn mal viel und mal mehr Stau oder überhaupt Stau ist. An allen Tagen schon alles erlebt.
Wenn starker Stau ist, besteht zudem ein Abfahrtverbot (was am WE kontrolliert wird) für Transitverkehr.

Man kann die Bundesstraße ohne Bedenken einplanen.

PS: Und bis Matrei gibt es eh die generell zu empfehlende Strecke über alte Römerstraße (Ellbögen, etc).

Gute Tour!
Das kann ich so nur bestätigen!

Von Innsbruck bis Matrei auf der Römerstraße, dann weiter östlich der Sill bleiben (ist als Radweg ausgeschildert) bis Steinach. Ca. 1km Gravel kurz vor Steinach, ist aber mit dem Rennrad problemlos befahrbar.

Und sollte auf der Bundesstraße dann tatsächlich zuviel Verkehr sein, kann man die kurze Strecke bis zum Brenner mit der S-Bahn fahren. Kostet von Steinach ca. 3 € und Reservierung für Fahrrad ist auch nicht notwendig
 
Im Prinzip eine gute Idee, und da der TE auch tendenziell aus Richtung Westen (Schwaben) kommt gar kein so großer Umweg. Da könnte man aus dem Alpenvorland auch gleich durchs Tannheimer Tal, den Gaichtpass runter zum Hahntennjoch. Einziges Problem. Er will Ostern fahren und das Hahntennjoch ist in der Regel nicht vor Mai geöffnet.
Und dass das Hahntennhoch in Punkto extra Höhenmeter eine Hausnummer ist, steht außer Frage.
Hab oben auf dem Hahntennjoch auch im Juli schon bitterlich gefroren und bin auf der Rückseite dann im Regen runtergeeiert...
 
also wenn du mit dem Rad über den Arlberg fährst, dann kannst auch gut über die Norbertshöhe. Das wird sich was das Verkehrsaufkommen angeht nichts schenken. Fall im April Hochtannbergpass auf ist, wäre die Alternative durch den Bregenzer Wald zum Hochtannbergpass und Flexenpass rüber zum Arlberg und Arlberg nur runter, da rollst bis St. Anton eh im Verkehr mit und danach wird es deutlich weniger Verkehr
Am Arlberg fahren die meisten Autos durch den Tunnel, und bis zum Tunnel gibt es die wenig befahrene Nebenstraße durch die Dörfer, teils auch einen Radweg, der die Tunnel umgeht.
Daher ist das Verkehrsaufkommen dort sicher deutlich geringer als an der Norbertshöhe, für die es derzeit keine Ausweichroute gibt. Dennoch, die paar km sind sicher machbar.

Die Variante, durch den Bregenzer Wald zu fahren, wird vielleicht nicht gehen, denn die Verbindung vom Hochtannberg bis zum Flexen hat Wintersperre. Wann da wieder aufgemacht wird, ist nicht ganz sicher.
 
Guten Tag,

wenn das Wetter an Ostern mitspielt (mit dem Rennrad) würde ich gerne mit dem Rad nach Meran fahren. (Wohne ca. 70km südlich von Stuttgart)

Eigentlich war klar, dass ich über den Bodensee und dann Arlberg und Reschenpass (Anfahrt über Norbertshöhe) machen möchte. Allerdings ist der Reschen jetzt ja für den Autoverkehr gesperrt und Umleitung geht über die Norbertshöhe. Daher ist dort vermutlich viel los.

Alternativ wäre auch über den Fernpass möglich, aber der soll ja auch viel befahren sein.

Gibt es andere Alternativen? Oder was ist besser? Vllt. hat ja jemand Ideen.
Was ich mich dabei frage:
Warum suchst Du Dir hierfür gerade die Osterfeiertage aus, wo sowieso mehr KFZ-Verkehr durch die Alpen herrscht?
 
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