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unterwegs mit dem klassiker

Finde es leider nicht, wollte eigentlich noch ein Foto aus Luxemburg hinterher posten. Da gibt es auch diese RE Doppeldecker mit Radabteil, die habe ich mir nicht genauer angeschaut. Im "normalen" Zug dann nur Platz für wenige Räder (hochkant, wie hier im IC), manchmal auch ohne Radabteil. Also mit dem Renner in den Zug, Rad und Radler in ein 3er Sitz am Wagenanfang gesetzt, Beine hoch, Nickerchen, 1 1/2h später entspannt aussteigen. Kostet 1,20 mit 10er Ticket.
 

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Re: unterwegs mit dem klassiker
Ich wohne ja in Luxemburg und bin auch schon öfters mit dem Rad im Zug gefahren. Das normale einzel ticket kostet 2 EUR und gilt 2 Stunden. Ein Tagesticket kostet 4 EUR und gilt bis zum frühen Morgen des Folgetages.
Was manchmal ärgerlich ist, ist daß die Sitze im Fahrradabteil ab und an durch "Fußgänger" besetzt sind, obwohl noch massig "normale" Plätze frei sind...
Aber man kann sich hier über die Situation für Fahrradreisende wirklich nicht beschweren.

Gruß,

Axel
 
Okay, das war 2012. 2h Ticket 1,50, 10er Stempelpaket für 12,-. Aber mit 2 Euro kann man auch noch Leben, dafür bekommt man in Köln gerade mal 4 Stationen mit Bus/Straßenbahn, eine Station S-Bahn ist schon teurer. Dafür gibt es für 2,40 auch schon 3 Kugeln Eis, das habe ich aus L anders in Erinnerung ;)
 
Wo waren wir. Artern ca. 17:30 Uhr.

In Artern war an jenem Wochenende Zwiebelmarkt und somit waren alle Übernachtungsmöglichkeiten bereits vergeben. Dies bedeutete, dass wir weiter nach Osten fahren mussten, in der Hoffnung irgendwo doch noch etwas zu bekommen. Mit etwas Herumtelephoniererei ergatterten wir zwei Ferienzimmer im 10km entfernten Roßleben. Schließlich mit den letzten Sonnenstrahlen im Rücken flogen wir dort ein.
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Roßleben, ach dieses Roßleben. Was kann man über dieses Städtchen schon erzählen. Eigentlich nix.
Unsere Herberge war die ehemalige „Mausefalle“, ein Suffloch in Ponderosa-Style. Nach dessem Ende diente das Objekt als Unterkunft für Kanuselbstbauer - viell so ein Selbsterfahrungs-Life-Balance-Müll.
Die nächste Futterstelle hatte wegen Geschlossener Gesellschaft zu und die einzige Pizzaria hatte noch Teig für drei Pizzen und das Fassbier sowie der Rotwein waren aus. Also gab es den Rest u.a. leckeres lauwarmes Apoldaer Spezial
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aus der Flasche. Anschließend zog es uns in die einzige Spelunke von Roßleben mit dessen wundersamen Wirt Ronny. Das war das Highlight der ganzen Tour. Dass es so etwas noch gibt, unglaublich. Mit leichten physischen Ausfallerscheinungen, allmählich einsetzenden Erinnerungslücken und das teilweise Vergessen der feinen Kinderstube ging es je nach Zustand zeitlich gestafflelt ins Bett.

Am nächsten Tag stand die Heimreise an. Klärchen begrüßte uns mit ihrer vollen Kraft.
Der Radweg war auf einmal verschwunden und so landeten wir in der Nähe von Burg Wendelstein im Nichts.
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Nach dem Wiederfinden des rechten Weges holperten wir nach Memleben und danach weiter nach Wangen. Der Nebel klebte noch auf den Feldern und in den Wipfeln der Bäume an den Berghängen. Das war so malerisch, man wollte ewig hier unterwegs sein.
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In Wangen gab es Frühstück in Maria's Stübl mit Hausmannskost vom wortwörtlich heimischen Herd. Wenn das die Hygienetanten...egal...es hat vorzüglich geschmeckt.
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Nach gefühlten fünf Metern nahmen wir kurz für Nebra die nächste kulinarische Auszeit - Kaffee, Federweißer, Kuchen. Dat musste sein. Anschließend folgten wir der Unstrut auf uns bereits bekannten Terrain.
Nächster Stopp war das am Fuße der Weinberge gelegene Freyburg. Landschaftlich ist es sehr schön, aber an jenem Tag störten die vielen Touristen die Idylle. Der Wein hätte besser sein können - viell Tourispezialcuvée??
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Bis Großheringen zu viert danach zu dritt heitzten wir nach J. Erneut mit den letzten Spätsommersonnenstrahlen erreichten wir schließlich die heimischen Duschen.
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Erkenntnisse:
- Die GP-Lösungen haben sich bewährt, es war ein deutlich angenehmeres Fahren.
- Mein GP war zu schmal. Die Tubus-Schnellspanner-Aufnahme hielt zwar einwandfrei, aber einige zusätzliche graue Haare beim Einbau gab es trotzdem. Bei einem
notwendigen Radaus-/einbau wär's zudem nervenaufreibend geworden.
- Das Kotter ist - logischerweise - nicht dafür ausgelegt so nen Teil dranbasteln zu können. Daher war der Schwerpunkt ziemlich weit hinten mit gefühlter Wheely-Gefahr.
- Das nach vorn Schieben der Taschen war nicht möglich wegen der großen Latschen. Wenn aber der Panzer samt Fahrer einmal rollte, war's OK. Über den schönen
Windschatten freuten sich die Kolleschen nicht nur einmal.:mad:
- Der Unstrutradweg ist sehr empfehlenswert. Auch für kurze und längere Touren mit Kind und Kegel ist er sehr gut geeignet mMn. We'll be bäck!! :D
- Der Ilmradweg fällt da etwas ab, zumindest die Teilstücke, die wir bis jetzt befahren haben.
- Die Leute in der Gegend sind ausgesprochen hilfsbereit, freundlich und z.T. - wie Ronny - etwas skurril.

Schee war's!!
 
@dschenser hat zu viel Zeit, ich schick mal besser das Road Ace los.:D

Hm, Verwandschaft hockt in Naumburg. Da muß ich wohl auch mal Radstartbiwak machen.

Sehr schön, die Feiningerlandschaften und Eingebohrenentränken.:)
 
Den Feiningerradweg (bei/um WE) sind wir auch scho gefahren und abgewandert. Die Kirchen sind recht hübsch und wenn man Fotos der Gemälde bei der Hand hat, kann das ne interessante Kulturtour werden. In Buchfart jibt et lecker Getränk, falls die Butze mal auf hat.:)
Naumburg is ja auch nicht all zu weit weg von J. Möge er mit einem (Stahl-)Ross herbeigeritten kommen.:D
 
@dschenser : In der Gegend war ich vor einigen Wochen unterwegs. (http://eisenschweinkader.org/archives/2014/09/22/7-auf-einen-streich-oder-ein-spaetsommertraum/)
Das war so schön, daß unser nächstes Projekt den Arbeitstitel "Von Dom zu Dom" oder "die kleinsten Weinbaugebiete" heißt. Start in Naumburg, Ziel in Meißen. Termin: Frühjahr 2015.

Twobeers
Das klingt ja sehr interessant.:daumen: Gibt es nen genaueren Termin? Wie wollt ihr fahren bzw. welche Route? Würde es dem Kollesch mal unterbreiten, obwohl, der will ja nur noch radeln und ist dabei. Hoffe nur, dass mein Knie bald wieder in Ordnung kommt um übern Winter nicht all zu viel Substanz zu verlieren. Näheres viell per PM?
 
Das klingt ja sehr interessant.:daumen: Gibt es nen genaueren Termin? Wie wollt ihr fahren bzw. welche Route? Würde es dem Kollesch mal unterbreiten, obwohl, der will ja nur noch radeln und ist dabei. Hoffe nur, dass mein Knie bald wieder in Ordnung kommt um übern Winter nicht all zu viel Substanz zu verlieren. Näheres viell per PM?
Nehmt ihr mich da bitte mit in die Unterhaltung auf ? Das ist nämlich ein schon lang gehegter Wunsch von mir, da endlich mal mit dem Rad zu fahren - bisher habe ich mir das immer nur durch das Zugfenster angeschaut, wenn ich von Berlin nach München oder vice versa gefahren bin ...
 
Was ist das denn das weiße am Sattel? Sieht so nach Sturzring aus. Eine schwarze Bianchi Flasche und Pumpe könnten auch gut dazu passen.
Schwarz gefällt mir gar nicht. Und der Sattel ist nur deshalb schwarz, weil mir die honigfarbene Version zu teuer war. Die Zefal-Luftpumpe baut eine hohen Druck und ist zuverlässig, wenn auch teilweise schwarz. Aber schwarze Trinkflasche?
Schlimm genug, daß es fast nur noch kackschwarze Reifen in 20mm gibt :(
Das Teil unterm Sattel ist ein doppelter Flaschenhalter, den ich einmal zusammengefrickelt hab, weil an heißen Tagen 2 Flaschen zuwenig sind. Ist aber auch für andere Dinge gut, wie man sieht ;)
Hatte bisher nur noch keine Lust, den wieder abzunehmen. Zumal ich mehrere Wochen nach einer Handgelenks-OP eh nicht fahren konnte.

 
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