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Verkehrssicherheit erhöhen

gubbler

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1 Oktober 2020
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Hallo zusammen,

die Gefahr fährt auf dem Rad immer mit. Was sind aus eurer Erfahrung die gefährlichsten Situationen und was sind Tipps, mit diesen umzugehen?

Die aus meiner Sicht zwei gefährlichsten Standard- Situationen:

1. Ortsdurchfahrten: überall sind Einfahrten, Kreuzungen und parkenden Autos. Von überall kann plötzlich ein Auto kommen, einem die Vorfahrt nehmen und einfach los fahren.
2. Kreuzungen, innerorts und außerorts: man selbst hat Vorfahrt, sieht aber ein Auto recht zügig auf die Kreuzung zu fahren. Sieht der Fahrer einen? Wenn nicht wird man wegrasiert, richtig ekelhafte Situation.

Wie versuche ich damit umzugehen?

1. Ganz allgemein: Aufmerksamkeit erhöhen. Vor allem auffällige Kleidung, buntes Rad, Rücklicht
2. Defensiv fahren. Immer damit rechnen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer was dummes machen. Klappt bei mir leider nicht immer, habe immer wieder Situationen, bei welchen ich danach denke, dass ich hätte anders reagieren können. Habe selbst auch schon öfter Vorfahrten genommen, teils wegen Unkenntnis der Vorfahrtsregelungen, teils wegen unterschätzten Bremswegen.
3. Reichlich Abstand zu parkenden Autos halten.

Habt ihr weitere Tipps?

Beste Grüße
gubbler
 
Ich finde Kreisverkehre mit aussen liegender Fahrspur für Fahrräder gefährlich.
Habe solch eine auf der täglichen Strecke.

Bleibt der Radler brav ganz außen am Fahrbahnrand und quert dabei Abfahrten, so wird er leicht von abbiegenden Autos umgefahren beim Abbiegevorgang.

Meine Gegenmittel:
ich bleibe ganz innen im Kreisverkehr, so lange bis ich selbst ausfahren muss.
So ist bislang nix passiert.
 
Für mich sind die gefährlichsten Situationen die, wo ich nichts machen kann. Also insbesondere der von hinten kommende Verkehr - v. a. auf Landstraßen. Vorausschauend fahren sollte sowieso Standard sein, also zum Thema Kreuzungen, parkende Autos etc.
 
Städte sind gefährlich und nachts umso mehr, selbst Licht hilft da nur begrenzt zum Markieren wenn überall Lichtquellen sind.
 
In 20 Jahren hatte ich 4x PKW-Kontakt - 3x durch Unaufmerksamkeit / Gleichgültigkeit der Autofahrer, 1x weil ich selbst abgelenkt war. Alles in der Innenstadt.

Es hilft, nicht auf seinem Recht zu bestehen und verkehrsarme Routen zu planen. Sichtbarkeit ist immer sinnvoll, war aber bei meinen Erfahrungen nicht ausschlaggebend.
 
Ich finde auch Radwege, v.a. beliebte Routen wie unsere Mainradwege, gerade zu Stoßzeiten wie Sonntagnachmittag bei Kaiserwetter sehr gefährlich, weil da einfach Wildwuchs herrscht, alle möglichen Deppen fahren nebeneinander obwohl viel Verkehr, Kinder scheren einfach aus und die Alten machen keine Anstalten, die zum rechts fahren zu bewegen, Jogger mit Knopf im Ohr akustisch abgekoppelt wechseln ohne zu glotzen auf einmal die Richtung (mir schon mal zum Verhängnis geworden) etc pp. Zu solchen Zeiten fühl ich mich dann auf dem MTB auf einsamen Wald- und Feldwegen deutlich wohler.
 
Ich finde auch Radwege, v.a. beliebte Routen wie unsere Mainradwege, gerade zu Stoßzeiten wie Sonntagnachmittag bei Kaiserwetter sehr gefährlich, weil da einfach Wildwuchs herrscht, alle möglichen Deppen fahren nebeneinander obwohl viel Verkehr, Kinder scheren einfach aus und die Alten machen keine Anstalten, die zum rechts fahren zu bewegen, Jogger mit Knopf im Ohr akustisch abgekoppelt wechseln ohne zu glotzen auf einmal die Richtung (mir schon mal zum Verhängnis geworden) etc pp. Zu solchen Zeiten fühl ich mich dann auf dem MTB auf einsamen Wald- und Feldwegen deutlich wohler.
Fairerweise muss man sagen, dass du hier viele Stereotype aufzählst, aber eine Problemgruppe unterschlägst: Rennradfahrer, die obwohl es sehr voll ist, schnell fahren.
Auch das ist einfach nicht i. O., es gibt kein Recht auf schnelles Fahren...
 
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