Gravel Bike bis 2.200 € – was kann man erwarten?
Ein Gravel Bike um 2.000 Euro passt für viele in die Budgetplanung. Deshalb ist in dem beliebten Preisbereich das Angebot an schnellen und vielseitigen Modellen fürs Schotterfahren besonders groß.
Aluminiumrahmen, gepaart mit einer Carbongabel sind in der Preisklasse die Regel. Einzig Cube fährt mit dem Nuroad C:62 auch einen Carbonrahmen um 2.000 Euro auf.
Schaltung
Aber längst nicht alle Hersteller schaffen es, in dieser Preisklasse auch ein attraktives Paket zu schnüren. Das haben wir bei der Recherche für diese Übersicht festgestellt. Und es spiegelt sich in der zusammengestellten Liste. Manchen genügt eine 10-fach Schaltung. Anderen gelingt es, eine 12-fach-Gruppe unterhalb 2.000 Euro anzubieten. Sehr große Hersteller wie Cube oder Decathlon sind dabei klar im Vorteil, wenn es schlicht um „die beste Schaltgruppe“ fürs Geld geht.

Aber ein gutes Gravel Bike ist mehr als eine Schaltgruppe und ein prestigeträchtiger Rahmenwerkstoff. Danach sind wir auch bei der Auswahl der 10 spannendsten Budget Gravel Bikes 2025 für die Liste vorgegangen. Gute Testerfahrungen konnten Kandidaten ebenso qualifizieren wie ein der Papierform nach herausstechendes Preis/Leistungsverhältnis. Auch schlicht eine Sonderstellung aufgrund besonders guter Anpassung an einen speziellen Einsatzbereich zählt – hier ist das Marin Gestalt X10 das beste Beispiel.
Vielseitigkeit – Schutzbleche und Bikepacking
Was allen Gravel Bikes um 2.000 Euro gemeinsam ist: Sie sind sehr gute Allrounder. So haben sie meist eine komfortablere Sitzposition für Touren. Sie offerieren zudem viele Montagemöglichkeiten für Gepäck oder auch Gepäckträger. Selbst mit Schutzblechen und Licht lassen sich manche Bestseller Gravel Bikes besonders einfach nachrüsten, was sie von vielen teureren Modellen unterscheidet.

Unterschiede, auf die immer ein genauer Blick lohnt, finden sich besonders in diesen Punkten:
- Gewichtszulassung Manche bieten bis 150 kg, andere nur 110 kg – wer groß und/oder schwer ist, sollte genauer hinsehen
- Übersetzung Besonders Modelle mit 1-fach Schaltung sind manchmal mit eher schweren Gängen ausstaffiert, etwa manche SRAM XPLR-Antriebe. Wer aber im Flachen oder Hügeligen wohnt oder gerne mit Kraft fährt, kann auch hier gut bedient sein. Mit MTB-Kassette sind auch die 1-fach Antriebe gut für Berge.
- Größen-Auswahl Einige Hersteller bieten ihre Modelle besonders kleinschrittig an, auch das kann ein Vorteil sein. Sehr gute Abstimmung auf kleine Größen fanden wir bei Canyon und Rose mit 650b-Laufrädern.
- UDH Schaltauge Wer über ein späteres Upgrade mit elektronischer Schaltung nachdenkt, sollte auf dieses Rahmendetail achten.
- Reifenfreiheit Mehr ist hier mehr: mehr Komfort, mehr Traktion. Man bedenke: Mit Schutzblechen schrumpft der Platz noch etwas, so dass aus 47 mm schnell 42 mm werden. Der Trend geht klar zu Platz für 50 mm breite Reifen.
Sitzposition und Geometrie
Zum Vergleich der Sitzposition und generellen Geometrie könnt ihr die Bikes in unserem Geometrie-Tool Geometrics nebeneinander stellen.
Hier haben wir einen Vergleich von 7 Gravel Bikes bis 2.200 Euro in mittlerer Größe.

Cube Nuroad C:62
Cube stellt das einzige Budget Gravel Bike mit Carbonrahmen in diesem Überblick und es ist auch das Einzige, das wir in diesem Preisbereich finden konnten. Der Rahmen besitzt alle Eigenschaften, die uns bei unserem Cube Nuroad C:62 Test schon aufgefallen sind: viel Reifenfreiheit bis zu 50 mm in 700c, Leitungsintegration und ein geringes Gewicht von 1.150 g (laut Hersteller). Kein Wunder, dass es auch das leichteste Bike der Liste ist. Auch UDH ist bereits an Bord und Schutzbleche können ebenso wie Gepäckträger angebaut werden und die Gewichtszulassung stimmt mit 130 kg ebenfalls.
- Gewicht*: 9,3 kg
- Rahmenmaterial: Carbon
- Schaltgruppe: Shimano GRX 610 1×12
- Reifenfreiheit: bis zu 50 mm (700c)
- Reifen: Schwalbe G-One Allround, 45 mm in 700c
- Preis: ab 1.999 €
- www.cube.eu

Cannondale Topstone 2
Während das Cannondale Topstone Carbon gerade einen Nachfolger bekam, steht er für das Topstone 2025 in Alu noch aus. Es zählt zu den beliebten Bestseller Gravel Bikes, denn es kann viel mitnehmen (Gewichtszulassung 150 kg) und hat eine gelungene Gravel Geometrie, die viel Vertrauen verleiht. Die Sitzposition ist eher komfortabel. Die Schaltgruppe fällt zwar gegenüber dem Rest etwas ab, kann aber mit einem breiten Spektrum dank 46-30 zu 11-34 punkten. Leider sind nur 37 mm breite Reifen ab Werk dabei.
- Gewicht*: k.A.
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX RX400 2×10
- Laufradsatz: Cannondale, Alu
- Reifen: WTB Riddler, 37 mm in 700c
- Preis: ab 1.999 €
- www.cannondale.com

Canyon Grizl 7 AL
Das Canyon Grizl überzeugt durch seine Vielseitigkeit und robuste Ausstattung – in unserem Canyon Grizl Test gefiel uns auch der hohe Komfort an der Sattelstütze, gepaart mit einer in der Preisklasse eher seltenen, leicht sportlichen Sitzhaltung. Mit Schwalbe G-One Bite Reifen in 45 mm ist es auf Schotter und Waldwegen genauso zu Hause wie auf der Straße und kann Reifen bis 50 mm aufnehmen. Dank zahlreicher Montagepunkte für Gepäckträger und Schutzbleche sowie eigenem Schutzblechset eignet es sich auch für längere Touren und Bikepacking-Abenteuer. In den kleineren Rahmengrößen kommt es mit 650b-Laufrädern, was gerade für kleinere Fahrer von Vorteil ist. Auch der Preis kann sich gemessen an der Ausstattung sehen lassen.
- Gewicht*: 10,68 kg (gewogen, M, mit Campagnolo Ekar Schaltgruppe)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX 610 2×12
- Reifenfreiheit: bis 50 mm in 700c
- Laufradsatz: DT Swiss Gravel LN, 24 mm Innenweite
- Reifen: Schwalbe G-One Bite 45 mm
- Preis: 1.899 €
- www.canyon.com

Giant Revolt 0
In unserem Giant Revolt Test von 2023 überzeugte uns das günstigste Gravel Bike der Marke in allen Belangen. Nach wie vor ist es mit 53 mm Reifenfreiheit, allen wünschbaren Montagemöglichkeiten und herausragendem Komfort ein überaus attraktives Gesamtpaket. 150 kg Gewichtszulassung machen es zusätzlich interessant. Sogar eine Dropper-Post lässt sich montieren und auch der Shimano GRX 610/820 Mix mit 2×12 Gängen ist in dem Preisbereich eine Ansage.
- Gewicht*: 9,9 kg (gewogen, M)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX RX610/820 2×12
- Laufradsatz: Giant S-X2 Disc, Alu
- Reifen: Giant Cross Cut, 40 mm in 700c
- Preis: ab 1.999 €
- www.giant-bicycles.com
- Gewicht*: 10,74 kg (gewogen)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX RX610 1×11
- Laufradsatz: Ghost, Alu
- Reifen: Maxxis Ravager Exo, 40 mm in 700c
- Preis: ab 1.999 €
- www.ghost-bikes.com
- Gewicht*: k.A. kg
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX RX400 2×10
- Laufradsatz: Orbea, Alu, 21 mm Innenweite
- Reifen: Vittoria Terreno Dry, 37 mm in 700c
- Preis: ab 1.999 €
- www.orbea.com
- Gewicht*: 10,01 kg (gewogen, 55)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX RX400 2×10
- Laufradsatz: Rose G25 Gravel
- Reifen: Continental Terra Trail 45 mm
- Preis: ab 1.999 €
- www.rosebikes.de
- Gewicht*: 10,4 kg (Herstellerangabe)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: SRAM Apex 1×12
- Laufradsatz: Syncros Race X25 Disc Räder
- Reifen: Schwalbe G-One Bite, 45 mm Tubeless Ready
- Preis: 1.999 €
- www.scott-sports.com
- Gewicht*: k.A.
- Rahmenmaterial: Series-3 Aluminium
- Schaltgruppe: Microshift Sword 1×10
- Laufradsatz: Marin, Alu, 25 mm Innenweite
- Reifenfreiheit: bis zu 50 mm (700c) oder 54 mm (650b)
- Preis: ab 1.799 €
- www.marinbikes.com
- Gewicht*: 9,45 kg
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX 820 1×12
- Reifenfreiheit: k.A.
- Laufradsatz: DT Swiss G1800 Spline 25
- Reifen: Continental Terra Trail, 40 mm in 700c
- Preis: 1.999 €
- www.radon-bikes.de
- Gewicht*: k.A.
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX 2×11
- Laufradsatz: Shimano RS171 DB
- Reifenfreiheit: bis zu 52 mm (700c)
- ReifenVittoria Terreno Dry, 45 mm in 700c
- Preis: ab 2.199 €
- www.ridley-bikes.com
- Gewicht*: 10,4 kg
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Schaltgruppe: Shimano GRX 2×12
- Reifenfreiheit: bis zu 50 mm (700c)
- Reifen: Continental Terra Trail, 40 mm in 700c
- Preis: ab 1.699 €
- www.decathlon.de

Ghost Asket Advanced
Das Ghost Asket Advanced setzt seinen Schwerpunkt klar beim Bikepacking. Für Touren mit Taschen ist hier mehr vorgesehen, als bei vielen anderen, sogar die Tasche im Rahmendreieck kann angeschraubt werden. Ein Mix aus Shimano GRX 810 (mit XT-Kassette) und GRX 600 stellt 1×11 (eher dick ausgelegte) Gänge bereit, mit einer Übersetzung von 40 zu 11-42. Das zulässige Gesamtgewicht ist mit 120 kg in Ordnung. Interessant macht das Asket Advanced auch die beruhigte Geometrie für viel Fahrsicherheit offroad. Auch die Reifenfreiheit ist mit 50 mm fürs Gelände vorbereitet.

Orbea Terra H
Das Orbea Terra H sticht schon heraus, weil es neben dem Ridley Kanzo Adventure die einzige Möglichkeit bietet, es individuell auszustatten, und das für weniger Geld als bei den Belgiern. Ein anderer Lenker ohne Rise, Schutzbleche oder ein hochwertigerer Oquo Laufradsatz zählen zu den Optionen. Mit Shimano GRX 400 Shiftern bietet es 2×10 Gänge, die Kurbel mit 46-30 stammt aber schon aus der GRX 610-Serie. Die Reifenfreiheit ist nicht ganz so üppig: 45 mm in 700c.

Rose Backroad AL GRX 400
Unser letzter Rose Backroad AL Test ist bereits fast 3 Jahre her, aber das Gravel Bike der Bocholter wirkt immer noch up to date. Komfort und Vielseitigkeit sind seine großen Stärken, mit denen es auch damals den Test gewann. Für 1.999 € bietet es mit der GRX RX400 Schaltgruppe von Shimano einen zuverlässigen Einstieg. Die 2×10-Gang Schaltung mit 11-34 Kassette und 46-30 Kettenblatt eignet sich für Touren in jedem Terrain. Die Rose G25 Gravel Laufräder mit 25 mm Maulweite bieten eine stabile Basis, während die 45 mm breiten Continental Terra Trail Reifen auch abseits befestigter Wege viel Grip versprechen. Mit vielen Montagepunkten für Gepäckträger und Licht ist das Backroad AL ideal für Alltagsfahrer und Bikepacker.

Scott Speedster Gravel
Das Scott Speedster Gravel ist ein sportliches Gravel Bike mit Aluminiumrahmen und integrierten Leitungen. Ausgestattet mit der SRAM Apex Schaltgruppe und einer Kurbel mit 42 Zähnen und 11-44 Kassette, ist es eher auf hügeliges Terrain ausgelegt. Schutzbleche können montiert werden, was das Bike auch für Alltagsfahrten und Touren prädestiniert. Mit sieben Rahmenhöhen finden auch große und kleine Fahrer die passende Geometrie. Gut ist auch, dass Scott gleich 45 mm dicke Reifen für viel Komfort und Traktion mitgibt – daran gemessen scheint auch das Gewicht recht gut für die Preisklasse. Den gleichen Rahmen gibt es am Bergamont Grandurance 8 für 1.799 € mit Shimano GRX 610 mit 1×12 Gängen und dann besserer Bergübersetzung (40 / 10-45).

Marin Gestalt X10
Das Marin Gestalt X10 ist eines der seltenen trail-tauglichen Gravel Bikes in dieser Preisklasse. Mit seinem längeren Radstand, flacherem Lenkwinkel und breiten Lenkern verspricht es dort maximale Kontrolle. Es bietet Platz für bis zu 50 mm breite Reifen auf 700c oder sogar 54 mm auf 650b-Laufrädern. Mit zahlreichen Montagepunkten eignet es sich auch hervorragend für Bikepacking-Abenteuer. In Kauf nehmen muss man eine Microshift Sword 1×10 Schaltung und die Scheibenbremsen arbeiten hier mechanisch statt hydraulisch. Aber ähnliche Abenteuer-Tauglichkeit für das Geld gibt es sonst nicht oft.

Radon Regard 10.0
Das Radon Regard setzt sich für 1.999 Euro mit einem geringen Gewicht von 9,4 kg (laut Hersteller) in Szene. Die Ausstattung kann sich mit der Shimano GRX 1×12 Gruppe auf 820er-Niveau sogar etwas vom übrigen Angebot in dem Preisbereich abheben. Auch einen DT Swiss G1800 Spline 25 Laufradsatz gibt es hier, während die übrigen Hersteller auf hauseigene Radsätze setzen. Die Reifen sind eher auf Speed auf feinen Wegen getrimmt: Continental Terra Speed in 40 mm sind dran. Die Gewichtszulassung gibt mit 115 kg ebenfalls im Vergleich weniger Spielraum.

Ridley Kanzo Adventure
Das Ridley Kanzo Adventure punktet mit einer enormen Reifenfreiheit von bis zu 52 mm in 700c und bietet die Möglichkeit, Schutzbleche und ein Lichtsystem zu integrieren. Mit den Shimano RS171 DB Laufrädern und 45 mm Vittoria Terreno Dry Reifen ist es für viele Terrainarten gerüstet. Dank UDH-Schaltauge bleibt es auch für wahrscheinliche, zukünftige Antriebe von SRAM flexibel. Das Bike bietet eine komfortable, aber dennoch sportliche Sitzposition und eignet sich besonders für lange Touren und Bikepacking.

Van Rysel GRVL AF GRX 2×12
Auf das Van Rysel GRVL AF sind wir schon bei der Velofollies Messe in Belgien aufmerksam geworden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Decathlon Fahrradmarke wirkt auf dem Papier äußerst interessant. Denn GRX 2×12 gibt es für das Geld sonst nicht. Auch bei den Montagemöglichkeiten – Schutzbleche, Gepäckträger, Cages an der Gabel – lässt sich das Van Rysel GRVL nicht lumpen und wartet mit einer guten Reifenfreiheit von 50 mm in 700c auf. Einziger Haken auf dem Papier: die geringe Gewichtszulassung von 110 kg.

Beste Gravel Bikes bis 2.200 € im Überblick
Hier findet ihr noch einmal alle 10 Gravel Bikes der Preisklasse bis 2.200 Euro aus unserer Auswahl im direkten Überblick zum Vergleichen.
Modell | Preis | Gewicht ab | Gruppe Einstiegsmodell | Gewichtszulassung | Reifenfreiheit | Besonderheiten |
---|---|---|---|---|---|---|
Cube Nuroad C:62 | 1.999 € | 9,3 kg (Herstellerangabe) | Shimano GRX 610 1x12 | 130 kg | 50 mm in 700c | Carbon-Lenker, integrierte Leitungsführung, Carbon-Sattelstpütze |
Rose Backroad AL | 1.999 € | 10,01 kg (gewogen, 55) | Shimano GRX 400 2x10 | 110 kg | 45 mm in 700c | Carbon-Sattelstütze |
Canyon Grizl 7 | 1.899 € | 10,68 kg (gewogen, M) | Shimano GRX 600 / 810 2x12 | 120 kg | 50 mm in 700c | Carbon-Sattelstütze |
Scott Speedster Gravel 20 | 1.999 € | 10,4 kg | SRAM Apex 1x12 oder Shimano GRX 2x12 | 120 kg | 45 mm in 700c | Carbon-Sattelstütze |
Giant Revolt 0 | 1.999 € | 9,9 kg (gewogen) | Shimano GRX 610 2x12 | 150 kg | 53 mm in 700c | Carbon-Sattelstütze |
Ghost Asket Advanced | 1.999 € | 10,74 kg (gewogen) | Shimano GRX 810 1x11 | 120 kg | 50 mm in 700c, mit Schutzblech 45 mm | Carbon-Sattelstütze |
Ridley Kanzo Adventure Alu | 1.999 € | k.A. | Shimano GRX 400 2x10 | 111 kg | 52 mm in 700c | Alu-Sattelstütze |
Cannondale Topstone 2 | 1.999 € | k.A. | Shimano GRX 400 2x10 | 150 kg | 45 mm in 700c | Alu-Sattelstütze |
Marin Gestalt X10 | 1.699 € | 10,3 kg (online Angabe) | Microshift Sword 1x10 | 136 kg | 50 mm in 700c | Alu-Sattelstütze |
Van Rysel Gravel AF GRX | 1.699 € | 10,4 kg (M) | Shimano GRX 610 2x12 | 110 kg | 50 mm in 700c | Alu Sattelstütze |
Radon Regard 10.0 | 1.999 € | 9,45 kg | Shimano GRX 820 1x12 | 115 kg | 45 mm in 700c, mit Schutzblech 40 mm | Alu Sattelstütze |
Orbea Terra H | 1.999 € | Shimano GRC 400 2x10 | 117 kg (Fahrer und Gepäck) | 45 mm in 700c | Carbon Sattelstütze |
Fazit: Beste Gravel Bikes bis 2.200 Euro 2025
Für diesen Überblick haben wir uns viel mehr Gravel Bikes der Preisklasse bis 2.200 Euro angesehen, als es letztlich in diese Liste geschafft haben. Das eine oder andere Modell hätte mit ähnlichen Eigenschaften noch hierhin gepasst, aber viele Modelle waren schlicht der Papierform nach in keinem Punkt attraktiver oder sogar schon auf den ersten Blick deutlich schlechter aufgestellt. Deshalb: kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Exklusivität.
Ebenso haben wir keine Rangliste aufgestellt, finden jedoch, dass ein paar Modelle auf ihre Art eine besondere Erwähnung verdienen. Ganz klar gehört dazu das Cube Nuroad C:62. Als einziges Carbon-Modell im Preisbereich, mit noch dazu besserer Ausstattung und rund einem Kilo geringerem Gewicht ragt es heraus, die Sitzposition ist aber eher sportlich. Auch das Giant Revolt 0 sticht aus der Menge heraus: Seine Auslegung für viel Komfort, die massive Reifenfreiheit, 12-fach Schaltung mit perfekter Berg-Abstufung und hoher Gewichtszulassung ist konkurrenzlos. Beide Modelle haben wir auch schon getestet. Wer besonders aufs Geld achtet, für den scheint auch das Van Rysel mit ähnlicher Ausstattung wie das Giant, aber weit geringerem Preis ein lockendes Angebot. Hier fehlt uns aber noch eine Testerfahrung.
Ausblick: Diese günstigen Gravel Bikes könnten 2025 kommen
Wer die oben gelisteten Bikes aufmerksam studiert hat, wird feststellen, dass einige Bikes bekannter Hersteller nicht genannt wurden. Die meisten Modelle haben einen Produktzyklus von ungefähr drei bis vier Jahren. Welche Bikes könnten also langsam mal wieder ein Update vertragen?

Zwei äußerst beliebte Klassiker in dieser Aufstellung haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel (sind aber nicht unzeitgemäß): das Rose Backroad AL ebenso wie das Canyon Grizl AL. Beide wären Kandidaten für ein Modell-Update, das besonders spannend ausfallen dürfte. Auch das Orbea Terra H, das nicht hier aufgelistet ist, ist ein beliebtes Gravel Bike, das ein Update bekommen könnte. Nicht zuletzt ist spannend, was Bulls mit dem Grinder vorhat. Das unlängst erschienene Espresso Grinder mit innen verlegten Leitungen und Zügen könnte zeigen, in welche Richtung es geht.
Welches Bike unserer Übersicht wäre euer Favorit für 2025?
Mehr Übersichten zu den besten Bikes ihrer Kategorie 2025:
11 Kommentare
» Alle Kommentare im Forum"Rose Backroad AL GRX 400. - Nur mit 2x10 Gang-Schaltung, aber nach wie vor up to date und bei uns Test bewährt."
Interssant, dass das Photo aber eine 1 fach Schaltung zeigt
Witzigerweise mein günstigstes Rad om Stall mit den meisten km im Jahr und 0 Problemen.
Jetzt im Nachhinein hätte ich mir damals 2 holen sollen, eins für den jüngsten.
Ein 50x11 Schnellgang für die Rheinebene ist gesetzt.
Ich sehe hier cube und radon wie immer auf Augenhöhe. Während cube mit dem Carbonrahmen "blendet", bietet Radon für mich nochmal das bessere, weil nicht zuletzt nachhaltigere, Gesamtpaket. Damit meine ich nicht das Material (Plastik vs. Alu), sondern die Tatsache, dass ich beim Radon absolut nix wegwerfen oder tauschen muss. Das Ding hat, wie alle Bikes von denen, eine absolute 'no bullshit'-Austattung, kompromisslos bullet-proof. So "knallhart kalkuliert" kriegt das sonst niemand hin.
Meine Meinung: Anbauteile und LRS sind teilweise individuell und super schnell getauscht. Schaltgruppen umbauen wird in den aller seltensten Fällen gemacht und den Rahmen tauscht man nie, insofern was Langfristigkeit angeht:
besserer Rahmen >> bessere Schaltung > Anbauteile
Edit: Außerdem gibt's bei Radon keine Alurah-women zu kaufen, das finde ich echt nicht mehr zeitgerecht
Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular: