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Hüftschmerzen, was nun

Bill

Niemals fremdschämend
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19 August 2005
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Servus!
Habe vor einem vierteljahr mit RR- Fahren angefangen. Vorher fuhr ich nur MTB und hatte nie irgendwelche Problene oder Schmerzen. Nachdem ich die anfänglichen Schmerzen am Knie endlich weg sind, zwackts jetzt an der Hüfte. Und zwar nur auf der rechten Seite, genau am "Drehgelenk". Diese Schmerzen habe ich erst seit ein paar Ausfahrten und sind beim Fahren nicht permanent spürbar, aber immer wieder. Dabei spielt es auch keine Rolle ob ich Ober- oder Unterlenker fahre.Nach dem fahren beim rumgammeln auf den Sofa zB. habe ich einen richtig stechenden Schmerz , wenn ich mich auf die rechte Seite lege. Auch beim normalen rumlaufen sticht es zwischendurch. das geht dann etwa 5 Tage lang so. Habe auch schon trainingspausen von mehr als einer Woche eingelegt - ohne erfolg - nach 20Km wieder dasselbe. Wer hat ne Idee was ich tun könnte? "Nicht rumgammeln" gilt nicht :D !
 
Bin zwar kein Arzt, das hört sich aber für mich als typischer Überlastungsschmerz an. Falls es das sein sollte reicht auch eine Pause von einer Woche nicht aus. Hast du den Sattel evtl. zu hoch eingestellt ? Dadurch kippt das Becken beim treten ab!

Würde aber auf jeden Fall zum Arzt gehen !!!!
Da war ich heute auch, und der hat bei mir so manches festgestellt....:(
 
Hi

behaupte mal, den Arzt kannste dir sparen, sofern du was für deine Rückenmuskulatur tust. Probiere es doch mal mit Laufen, ist nach meiner Erfahrung gut für den Rücken. Auf korrekte Armbewegung bei Joggen achten...

Gruß
Bergmarder
 
Bergmarder schrieb:
Hi

behaupte mal, den Arzt kannste dir sparen, sofern du was für deine Rückenmuskulatur tust. Probiere es doch mal mit Laufen, ist nach meiner Erfahrung gut für den Rücken. Auf korrekte Armbewegung bei Joggen achten...

Gruß
Bergmarder
Du meinst das hängt mit der Rückenmuskulatur zusammen ? Wie kommst du darauf?
 
Bill schrieb:
Servus!
Habe vor einem vierteljahr mit RR- Fahren angefangen. Vorher fuhr ich nur MTB und hatte nie irgendwelche Problene oder Schmerzen. Nachdem ich die anfänglichen Schmerzen am Knie endlich weg sind, zwackts jetzt an der Hüfte. Und zwar nur auf der rechten Seite, genau am "Drehgelenk". Diese Schmerzen habe ich erst seit ein paar Ausfahrten und sind beim Fahren nicht permanent spürbar, aber immer wieder. Dabei spielt es auch keine Rolle ob ich Ober- oder Unterlenker fahre.Nach dem fahren beim rumgammeln auf den Sofa zB. habe ich einen richtig stechenden Schmerz , wenn ich mich auf die rechte Seite lege. Auch beim normalen rumlaufen sticht es zwischendurch. das geht dann etwa 5 Tage lang so. Habe auch schon trainingspausen von mehr als einer Woche eingelegt - ohne erfolg - nach 20Km wieder dasselbe. Wer hat ne Idee was ich tun könnte? "Nicht rumgammeln" gilt nicht :D !

Hallo:

Das kann natürlich viele Ursachen haben. Aber ich hatte letzes Jahr ein ähnliches Leiden an der linken Hüfte, nachdem ich auf meinem Alltagsrad gestürzt bin (hatte Rechtsregel im Autoverkehr übersehen und ein Auto hätte mich fast überfahren).

Ich habe mich verenkt. Zwei Monate hatte ich dann immer Schmerzen beim Radfahren.

Irgendwann dann, waren die Schmerzen weg (das ganze Stretching und Wärmflasche hat nichts geholfen).

Bei mir kommt noch hinzu, dass mein linker Fuß etwas größer ist als mein rechter und das habe ich immer auf dem Schwinn-Mountainbike und eher weichen Sattel gespürt. Im Sommer habe ich mir ein neues MTB von Corratec gekauft (so eines mit Bow-Rahmen) und ich hatte auf diesem Rad niemehr Schmerzen an meiner linken Hüfte. Ich führe das aber auf den Sattel zurück; auf dem Sattel am Corratec sitze ich auch nach 5 Stunden ohne Schmerzen.

Kann es vielleicht sein, dass Dein Sattel zu weich ist und wichtige Nerven eingequetscht werden? Ich persönlich wundere mich ja, daß ich auf dem schmalen, harten, Rennradsattel an meine Moser auch keine Schmerzen mehr habe.

Gruß,
hohesC
 
Bill schrieb:
Du meinst das hängt mit der Rückenmuskulatur zusammen ? Wie kommst du darauf?

Hallo:

Laufen würde ich persönlich keine 10 Minuten überstehen. ich fahre zwar mit 39/23 einen Berg hoch, aber das Joggen?

In der britischen Zeitschrift "Cycling+" war einmal eine Joga-Übung für den Rücken abgebildet. Die ist wirklich brutal. Anfangs hatte ich mehr Schmerzen dabei als gut war. Aber jetzt schaffe ich die Joga-Stellung über eine Minute und sie tut meinem Rücken gut.

Wenn man ein bisschen im Internet sucht, so findet man eine paar brauchbare Joga-Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur.

hohesC
 
Bill schrieb:
Du meinst das hängt mit der Rückenmuskulatur zusammen ? Wie kommst du darauf?
Zum einen habe ich darüber mal 'nen Bericht gesehen, Sender weiß ich nicht mehr. Zum anderen allgemeine Lebenserfahrung, dass Laufen gut für den Rücken und gesamten Bewegungsapparat ist.

@hohes C: Wenn ich keine 10 Minuten joggen könnte, würde ich mir doch leichte Sorgen um meinen Gesundheitszustand machen (klingt politisch vielleicht nicht korrekt, aber wir sind in einem Sport- und nicht in einem Invaliden-Forum). Keiner erwartet einen Marathon. Dann versuche es doch wenigstens mit normalem Gehen, zügig bergauf.

Gruß
Bergmarder
 
Bergmarder schrieb:
Zum einen habe ich darüber mal 'nen Bericht gesehen, Sender weiß ich nicht mehr. Zum anderen allgemeine Lebenserfahrung, dass Laufen gut für den Rücken und gesamten Bewegungsapparat ist.

@hohes C: Wenn ich keine 10 Minuten joggen könnte, würde ich mir doch leichte Sorgen um meinen Gesundheitszustand machen (klingt politisch vielleicht nicht korrekt, aber wir sind in einem Sport- und nicht in einem Invaliden-Forum). Keiner erwartet einen Marathon. Dann versuche es doch wenigstens mit normalem Gehen, zügig bergauf.

Gruß
Bergmarder

Hallo:

Also, mir reicht es, wenn ich eine 5-Stunden Tour mit dem Rennrad mache
und dabei zwischendrinn die 1800hm mit 39/23 fahre. Im letzten Monat bin ich mit dem Rennrad als Invalide fast 1000km gefahren.

Joggen ist nichts für mich und ich sehe nicht ein, warum ich mir die Qual des Joggen antun soll.

Gruß,
hohesC
 
hohesC schrieb:
Hallo:

Joggen ist nichts für mich und ich sehe nicht ein, warum ich mir die Qual des Joggen antun soll.

Gruß,
hohesC
Tja,

falls du im Alter mal anfangen solltest mit 'nem kleinen Triathlon zu liebäugeln ist das aber gaaaaannnnz, gaaaannnz schlecht, so ohne joggen...und wenn du mal Mountainbiken willst - huch eine häßliche Schiebepassage - die muß dann auch im scharfen Schweinsgalopp genommen werden.

Andererseits - der Jüngste biste wohl auch nicht mehr, sonst braucht man kein 23er:D .

Außerdem geht's nicht um dich, denn du bekommst ja scheinbar - so wenig ich wie ich - Hüftbeschwerden. Ich rate nach wie vor zum sanften Joggen oder auch ausgiebigen Waldspaziergang.

Gruß
Bergmarder
 
IMHO kommst du um einen Arztbesuch kaum drum rum.
- Joggen/Laufen: Ist im Prinzip schon gut für die Rückenmuskulatur, aber nur solange du anständig/aufrecht läufst. Auch viele Läufer haben das Problem, daß die Muskulatur speziell für lange Distanzen überfordert ist. Wer richtig laufen will, macht am besten Kräftigungsübungen zusätzlich.
- Wenn du tatsächlich Gelenkprobleme hast ist Laufen eh nicht so gut, weil die Gelenkbelastung durch die Erschütterung viel größer ist als beim Radeln.
Meines Wissens nach kann es bei Hüftschmerzen schon ein paar mehr Ursachen geben, die aber besser zu diagnostizieren sind als z.B. im Knie.
Ich selbst hatte ähnliche Symptome wie du, aber die Diagnose konnte letzlich nur der Arzt nach dem Röntgen treffen. Heute ist zwar Laufen/Joggen für mich nix mehr, aber ich kann Sorgenfrei radfahren.

Grüße
Daniel
 
Bergmarder schrieb:
Tja,

falls du im Alter mal anfangen solltest mit 'nem kleinen Triathlon zu liebäugeln ist das aber gaaaaannnnz, gaaaannnz schlecht, so ohne joggen...und wenn du mal Mountainbiken willst - huch eine häßliche Schiebepassage - die muß dann auch im scharfen Schweinsgalopp genommen werden.

Andererseits - der Jüngste biste wohl auch nicht mehr, sonst braucht man kein 23er:D .

Außerdem geht's nicht um dich, denn du bekommst ja scheinbar - so wenig ich wie ich - Hüftbeschwerden. Ich rate nach wie vor zum sanften Joggen oder auch ausgiebigen Waldspaziergang.

Bergmarder

Hallo: Also, dass stimmt, dass ich mit meinen 31 Jahren Steigungen über 12% mit der Rentnerübersetzung 39/23 fahre (habe leider keinen größeren Gang mehr). Aber vielleicht sollte ich die nächsten 1000hm mit durchschnittlich 10% Steigung mit 39/19 fahren.

Also bitte: laßt uns Invaliden auch mitmachen. Nicht jeder fährt bei der Tour mit und überholt Lance mit seinen 500 Watt am Berg.

Und man kennt ja die Geschichte von dem deutschen Radprofi (habe Namen vergessen), der erst kürzlich, nachdem er seine Karriere aufgegeben hatte, einmal bei einem Marathon mitlief. Auf den ersten 25km ging es ihm ganz gut; danach wurde ihm schlecht; und die letzten 5 Kilometer konnte er sich mit Gehen nur mehr noch ins Ziel schleppen. Er meinte, dass keine Tour de France ihn jemals so fertig gemacht hat.

Gruß,
hohesC
PS: Ich bin auch Mountainbikefahrer.
 
Moin,

Du meinst Marcel Wüst - sein Auftritt beim Köln-marathon war ja auf fast allen Känalen wiederholt zu sehen:D

Zurück zum Thema: ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall zum Arzt gehen, der wird ein Röntgen-Bild schiessen und dir (i.d.R.) sofort sagen können, woran es liegt. Vielleicht sitzt das Hüftgelenk nicht richtig in der sog. "Hüftpfanne", dass kann schon recht schmerzhaft sein - und dann ist Laufen definitiv genau das FALSCHE, was man machen kann und soll, ich spreche da aus Erfahrung:(
laufe aber trotzdem:spinner:

Gruss, Pogo
 
Pogo schrieb:
Vielleicht sitzt das Hüftgelenk nicht richtig in der sog. "Hüftpfanne", dass kann schon recht schmerzhaft sein - und dann ist Laufen definitiv genau das FALSCHE, was man machen kann und soll, ich spreche da aus Erfahrung:(
laufe aber trotzdem:spinner:
Gruss, Pogo

Du weisst aber schon, daß du dir damit deinen Knorpel ruinierst und der nicht nachwächst??
 
hohesC schrieb:
Hallo: Also, dass stimmt, dass ich mit meinen 31 Jahren Steigungen über 12% mit der Rentnerübersetzung 39/23 fahre (habe leider keinen größeren Gang mehr). Aber vielleicht sollte ich die nächsten 1000hm mit durchschnittlich 10% Steigung mit 39/19 fahren.

Also bitte: laßt uns Invaliden auch mitmachen. Nicht jeder fährt bei der Tour mit und überholt Lance mit seinen 500 Watt am Berg.

Und man kennt ja die Geschichte von dem deutschen Radprofi (habe Namen vergessen), der erst kürzlich, nachdem er seine Karriere aufgegeben hatte, einmal bei einem Marathon mitlief. Auf den ersten 25km ging es ihm ganz gut; danach wurde ihm schlecht; und die letzten 5 Kilometer konnte er sich mit Gehen nur mehr noch ins Ziel schleppen. Er meinte, dass keine Tour de France ihn jemals so fertig gemacht hat.

Gruß,
hohesC
PS: Ich bin auch Mountainbikefahrer.
Uiiii,

du bist aber leicht aus der Reserve zu locken. Wollte dich doch (mit der Übersetzung) nur 'n bisschen ärgern. Mountainbiken habe ich gerade aufgegeben (brennt nicht konstant genug in den Beinchen:p ).

Auf den blöden Einfall, 'ne Marathon Strecke laufen zu müssen ohne ernsthafte Vorbereitung, kam ich vor über 20 Jahren mal. War lustig danach, sich einfach nicht mehr bewegen zu können:D .

Außerdem habe ich doch selber gleich bekannt, dass mein Post politisch unkorrekt sein wird, da es nunmal viele Leute gibt, für die Laufen nichts ist, warum auch immer.

Gruß
Bergmarder
 
vor ca. 20 Jahre sagte mein Arzt, dass ich mit 18 `ne neue Hüfte brauche, die 18 habe ich seit fast 15 Jahren überschritten und festgestellt, dass es mir mit (moderatem und vernünftigem Training) besser geht also ohne.

Gruss,
Pogo
 
Re: Hüftschmerzen, was nun ?

Also, ich habe diese Woche noch frei. Werde dann morgen mal zum Arzt gehen. Danke für die Tipps!
 
Re: Hüftschmerzen, was nun ?

Bill schrieb:
Also, ich habe diese Woche noch frei. Werde dann morgen mal zum Arzt gehen. Danke für die Tipps!


doc auf jeden fall. tut es seitlic weh oder eher vorne? könnte auch einfach eine überbelastete sehne sein die irgendwo schrubbt!! war bei mir neulich so höhe rechtes hüftgelenk vorne. war aber dann nur ne leicht gereizte sehne die am beckenknochen geschrubbelt hatte ;-) sowas kann aber eben nur der fachmann abklären.

und nun zu laufen hin oder her. jeder muss doch für sich entscheiden ob einem joggen gefällt oder nicht. udn das klassische joggen dann plötzlich mit mal absteigen und schieben beim mtb biken zu vergleichen ist wohl ein witz. man kan sich beim laufen durch fehlhaltung, falsche schuhe usw auch viel kaputt machen mit gelenken, knochen und sehnen.!!

grüße coffee
 
Re: Hüftschmerzen, was nun ?

coffee schrieb:
man kann sich beim laufen durch fehlhaltung, falsche schuhe usw auch viel kaputt machen mit gelenken, knochen und sehnen.!!

grüße coffee

und ebenso beim biken!

hier im forum ist es sehr auffällig, dass selten eine "richtige" trainingsgestaltung durchgeführt wird - was ist mit einigermaßen sinnvollem trainingsaufbau inklusive ausgleichstraining, krafttraining (kraftaufbau, rumpfkrafttraining (!), training der eher wenig beanspruchten antagonisten) oder auch laufschule (lauf-abc)?

hier wird oftmals auf die optimale ausstattung am rr sehr viel wert gelegt - doch wie steht es mit der "ausstattung" des eigenen körpers? trainingsprinzipien gelten ja nicht nur für den leistungssportler, sondern sind allgemein übertragbar ... von daher kann man nur raten, dass training nicht so einseitig zu gestalten - wenn man eine sportart langfristig ohne große gesundheitliche probleme durchführen möchte ....

@ bill:gut, dass du zum doc gehst - kann sich genauso gut um eine hüftdysplasie handeln, die sich jetzt über's rr ärgert ... vielleicht lässt du dir mal von einem sportphysio einen trainingsplan zur medizinischen trainingstherapie aufstellen?

gruß, chris :wink2:
 
Bergmarder schrieb:
Auf den blöden Einfall, 'ne Marathon Strecke laufen zu müssen ohne ernsthafte Vorbereitung, kam ich vor über 20 Jahren mal. War lustig danach, sich einfach nicht mehr bewegen zu können:D .

grins, das hatte ich vor ein paar jahren auch mal. es war ein heilsames erlebnis.
aber ich bereue nichts. kann ich doch nun von mir behaupten, marathon wie die (rad)profis gelaufen zu sein.
:lol:
 
Re: Hüftschmerzen, was nun ?

chris_12 schrieb:
und ebenso beim biken!
hier wird oftmals auf die optimale ausstattung am rr sehr viel wert gelegt - doch wie steht es mit der "ausstattung" des eigenen körpers? trainingsprinzipien gelten ja nicht nur für den leistungssportler, sondern sind allgemein übertragbar ... von daher kann man nur raten, dass training nicht so einseitig zu gestalten - wenn man eine sportart langfristig ohne große gesundheitliche probleme durchführen möchte ....

gruß, chris :wink2:

Hallo: Also, ich mache zweimal die Woche Kraftraining; aber nur daheim und mit Hanteln, Expander und vor allem mit der Königsfeder. Zusätzlich Stretching und ein paar Joga-Übungen.

Zum Ausgleich gehe ich oft die 6km zur Uni. Heute zum Beispiel ging ich 45 Minuten.

Gruß, hohesC
 
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