Mondia1987
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Vor 7 Jahren habe ich mir zum Grundlagenausdauer Training fürs MTB-Fahren bei einem Händler ein altes Mondia Rennrad gekauft, das er in Kommission hatte. Der Vorbesitzer war um die 90 Jahre alt und hat damit immer für das Sportabzeichen trainiert. Allerdings ist er wohl unglücklich gestürzt und hatte sich darauf hin entschieden das Rad abzugeben. Beim Abholen hat der Händler noch schnell den Lenker ein bisschen in Form gebogen und den Achter im Hinterrad reduziert.
Da ich beruflich recht viel unterwegs war, habe ich das Rad nur ein paar Mal im Jahr am Wochenende ausgeführt, da ich seit März einen neuen Job in Heimatnähe habe, kann ich jetzt regelmäßig mit dem Mondia zur Arbeit pendeln. Auch habe ich jetzt Zeit mindestens einmal in der Woche eine kleine Tour zu machen um mein Herz-Kreislaufsystem wieder auf Vordermann zu bringen. Das macht mir alles sehr viel Spaß (hab in den letzten Wochen fast 500km auf das Rad gefahren) und ich wundere mich, wie ich früher nur so viel Zeit in rollenden Blechkästen verbringen konnte. Allerdings gibt es zwei Sachen, die mich an meinem alten Renner stören, die Rahmenschaltung und die Ritzel-Kurbel-Kombination, die eher auf Flachland als auf Berge abgestimmt ist.
Hier ein Bild vom aktuellen Zustand:
Anhang anzeigen 665329
Den Original Schneidersattel habe ich abmontiert und gegen einen mit meinen Sitzknochen kompatibleren getauscht. Soweit ich das abschätzen kann ist das Rad sonst noch komplett im Originalzustand (naja, die Reifen sind wohl nicht 30 Jahre alt
).Das Rad hat rundherum komplett die allererste Shimano 105er Gruppe verbaut (sogar am Steuersatz). Über die Shimanogruppen-Nr. bin ich auch auf den Bauzeitraum (1987-89) gekommen. Die wesentlichen Teile (Schaltung, Bremsen, Kurbel,... eben alles, was man tauschen muss um am Lenker schalten und ein Bergritzelpaket verbauen zu können) möchte ich jetzt gegen die aktuelle Shimano 105er Baugruppe (in schwarz) austauschen.
Den Umbau zum Alltagspendler und Spaßrenner, möchte ich hier dokumentieren. Und bei diversen Fragen und Problemen auf das gesammelte Wissen der Profis hier zurückgreifen.
Nachdem ich mich ein wenig in die Materie eingelesen habe, war meine größte Befürchtung, dass ich neben den ganzen Komponenten auch noch einen neuen LRS anschaffen und ihn in zu schmale Ausfallenden quetschen müsste. Allerdings hat das Nachmessen ergeben, dass die Ausfallenden 130mm auseinander liegen und das führt mich zur Frage, ob ich das Original Hinterrad nicht doch verwenden kann und mir so beim Umbau ein bisschen Geld sparen kann indem ich das neue 11-fach Ritzelpaket auf das alte LR bringe. Woran kann ich also erkennen, ob ich das neue Ritzelpaket auf die alte Nabe bekomme? Freilaufkörper vermessen und wenn ja, wie und wo? Oder ist das Laufrad so alt, dass sich der Standard inzwischen mindestens zweimal geändert hat und es reiner Zufall ist, dass der Hinterbau 130mm Breite hat.
Danke schon mal für eure Hilfe, ich hätte auch noch mehr Bilder, wollte aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
Da ich beruflich recht viel unterwegs war, habe ich das Rad nur ein paar Mal im Jahr am Wochenende ausgeführt, da ich seit März einen neuen Job in Heimatnähe habe, kann ich jetzt regelmäßig mit dem Mondia zur Arbeit pendeln. Auch habe ich jetzt Zeit mindestens einmal in der Woche eine kleine Tour zu machen um mein Herz-Kreislaufsystem wieder auf Vordermann zu bringen. Das macht mir alles sehr viel Spaß (hab in den letzten Wochen fast 500km auf das Rad gefahren) und ich wundere mich, wie ich früher nur so viel Zeit in rollenden Blechkästen verbringen konnte. Allerdings gibt es zwei Sachen, die mich an meinem alten Renner stören, die Rahmenschaltung und die Ritzel-Kurbel-Kombination, die eher auf Flachland als auf Berge abgestimmt ist.
Hier ein Bild vom aktuellen Zustand:
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Den Original Schneidersattel habe ich abmontiert und gegen einen mit meinen Sitzknochen kompatibleren getauscht. Soweit ich das abschätzen kann ist das Rad sonst noch komplett im Originalzustand (naja, die Reifen sind wohl nicht 30 Jahre alt

Den Umbau zum Alltagspendler und Spaßrenner, möchte ich hier dokumentieren. Und bei diversen Fragen und Problemen auf das gesammelte Wissen der Profis hier zurückgreifen.
Nachdem ich mich ein wenig in die Materie eingelesen habe, war meine größte Befürchtung, dass ich neben den ganzen Komponenten auch noch einen neuen LRS anschaffen und ihn in zu schmale Ausfallenden quetschen müsste. Allerdings hat das Nachmessen ergeben, dass die Ausfallenden 130mm auseinander liegen und das führt mich zur Frage, ob ich das Original Hinterrad nicht doch verwenden kann und mir so beim Umbau ein bisschen Geld sparen kann indem ich das neue 11-fach Ritzelpaket auf das alte LR bringe. Woran kann ich also erkennen, ob ich das neue Ritzelpaket auf die alte Nabe bekomme? Freilaufkörper vermessen und wenn ja, wie und wo? Oder ist das Laufrad so alt, dass sich der Standard inzwischen mindestens zweimal geändert hat und es reiner Zufall ist, dass der Hinterbau 130mm Breite hat.
Danke schon mal für eure Hilfe, ich hätte auch noch mehr Bilder, wollte aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
