Wie überall im Leben, muss jeder für sich in den Griff bekommen, also ob er sich da reinreitet. Stichwort /Modewort Burnout.
Da springe ich mal rein, gerade wegen deines Ausdruckes "Modewort". Ich beschäftige mich aktuell sehr mit BurnOut als auch mit BoreOut. Ich bin übrigens defintiv ein Kandidat für Nummer 2.
Und, wenn man sich mit den Themen aus psychologischer als auch aus biochemischer Sicht mal annähert - und zum Glück finden Depressionen, Burn / Boreout Erkrankungen endlich mal die Aufmerksamkeit die sie verdienen, findet man erstaunliche Paralleln dazu, wie sich Leute im Sport verhalten.
Und möglichweise auch dazu, warum gerade Männer einer gewissen Alterkategorie nun danach streben, im Sport auf einmal neue Höchstleistungen erzielen zu wollen.
Runtergebrochen und ganz nüchtern auf den Tisch gelegt, ist es nichts anderes als der stetige Drang nach Anerkennung und Wertschätzung. Oder um es ganz unromantisch zu sagen: Der Sog nach Endorphinen, Serotonin, Dopamin etc.
Wenn man dann mal guckt, wie gewisse Tools, sagen wir mal Strava und Social Media unsere Gehirne manipulieren, ist es kein Wunder, dass die Erkrankung zur "Mode" wird. Übrigens auch schon früh bei Kindern und Jugentlichen zu beobachten.
Ich arbeite einer "Geburtsstätte" von BurnOut, gleichzeitig auch an der Brutstätte von BoreOut, deswegen ist das Thema so präsent.
Das soll jetzt in keiner Weise aus bedeuten, dass Menschen, die ehrgeizig Sport machen, irgendwie von irgendwas bedroht sind. Aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass es gewisse Zusammenhängen geben kann und der eine oder andere dafür sehr empfänglich ist.
To whom it may concern, aber ggf ist einfach eine gesunde Selbstreflexion mit sich selber hier und da eine Idee. Und ich sag ja immer, wenn dabei rauskommt, das alles tippi toppi ist, umso besser
