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Angst vor dem eigenen Selbst?!

die meisten lassen sich nur noch noch bei Sturm oder in Gruppen oder mit beidem gleichzeitig knacken.
Sorry für kurzen ot. Habe zwar kein Strava, aber schaue ab und zu in die Garmin Segmente.
Bin aber eine Hobby Lusche.
Da werden im flachen auf 10Km über 60Km/h und auf 4Km ein Schnitt von über 80Km/h erreicht.
Sturm gibt’s auch ab und zu.
Dachte immer, die sind da mit dem Auto lang bei über 80Km/h und vergessen die Uhr zu stoppen oder so.
Geht sowas mit dem Rennrad?
 
Sorry für kurzen ot. Habe zwar kein Strava, aber schaue ab und zu in die Garmin Segmente.
Bin aber eine Hobby Lusche.
Da werden im flachen auf 10Km über 60Km/h und auf 4Km ein Schnitt von über 80Km/h erreicht.
Sturm gibt’s auch ab und zu.
Dachte immer, die sind da mit dem Auto lang bei über 80Km/h und vergessen die Uhr zu stoppen oder so.
Geht sowas mit dem Rennrad?

Ich komme nicht aus dem hohen Norden, aber war dort schon häufiger (auch mit dem Rad) unterwegs. Der Wind kann da schon so brutal sein, dass bei kräftigem Rückenwind (direkt von hinten) das wie ein Segel wirkt. Da wären die von dir genannten Geschwindigkeiten schon im Bereich des Möglichen, denke ich mal.

Hier bei uns sind die Segmente meist vorne von Profis/Semiprofis (KOMs) besetzt und die sehen dann entsprechend so aus, dass sie deutlich über den dann folgenden Plätzen liegen. Beispielsweise liegt der KOM bei 65 km/h im Schnitt, der 2. und 3. Platz noch bei knapp über 60 km/h und dann gehts direkt runter auf 46 km/h und ein paar Plätze tiefer (unterhalb Top 10) nähern wir uns schnell der 40er-Marke. Das Segment wurde von knapp 19.000 Sportlern bislang gefahren. Bei kleineren Segmenten siehts aber nicht viel anders aus.

Das ist so gesehen also normal. Daher finde ich die Segmente trotzdem sinnvoll für mich als Hobbysportler. Ich muss (und sollte) mich ja nicht mit den Topfahrern messen, sondern mit der breiten Masse der anderen Hobbyfahrer. Klar kann man jetzt nicht erwarten, mit 40-80 Kilometern wöchentlich großartig KOMs abzuräumen, aber es gibt ausreichend kleinere Segmente, wo man (bzw. ich) durchaus die Top10 und auch mal vordere Plätze anstreben kann. Und auch nur gegen sich selbst die PB zu verbessern ist doch ein schöner Erfolg.
 
Ich habe mich gefragt, was ein übermächtiges Selbst sein kann. Wie ist das gemeint? Als Narzissmus oder als etwas überforderndes?

„Das Selbst“ ist ein Begriff, der in der Psychologie mit vielen, teilweise unterschiedlichen Bedeutungen verwandt wird. In der Regel ist damit gemeint, dass und wie ein Mensch „sich selbst“ als einheitliches, autonom denkendes und handelndes Wesen wahrnimmt, also als ganze Person, als Persönlichkeit.8 May 2016

Was ist das Selbst? - Werner Eberwein

Anhang anzeigen 1581779
Werner Eberwein
https://werner-eberwein.de › was-ist-

Nichts dergleichen, ich meine den Begriff ganz simpel verstanden

Wenn ich also z.B. ein Segment auf Strava in Zeit XY fahre und zwei Monate später diese Zeit nicht mehr erreiche, verliere ich gegen mich selbst und empfinde dies als Niederlage. Psychologisch beleuchtet hat das vermutlich mit übersteigerten Erwartungshaltungen zu tun und der mangelnden Erfahrung (Jahreszeit, Wetter, Training et.). Sicherlich auch mit ausgeprägtem Ehrgeiz. Narzissmus ist das aber bestimmt nicht, da es ja nur auf die eigene Person abzielt.
 
Sorry für kurzen ot. Habe zwar kein Strava, aber schaue ab und zu in die Garmin Segmente.
Bin aber eine Hobby Lusche.
Da werden im flachen auf 10Km über 60Km/h und auf 4Km ein Schnitt von über 80Km/h erreicht.
Sturm gibt’s auch ab und zu.
Dachte immer, die sind da mit dem Auto lang bei über 80Km/h und vergessen die Uhr zu stoppen oder so.
Geht sowas mit dem Rennrad?

Nein, das ist zuviel, sag ich mal einfach. Also hier, gute Amateure, vielleicht mal KT, auf unseren wirklich freien, exponierten Geraden, ohne jeglichen Höhenmeter, so auf 5-8 Km Länge, da liegen die KOMs dann so meist bei +/- 50 Km/h, hier und da mal 52. Meist RR, hier und da TT. "Verifiziert", da entweder dabei, oder man kennt sich. Da reichen dann selbst bei Rückenwind und Windstärke 7-8 mal ein paar Bäumchen, damit alles verwirbelt und man auf einmal drunter liegt. Dann muss man schon wieder 55-60 fahren, damit es wieder passt.. und das, wie gesagt, auf einige Kilometer, das ist schon nicht ohne, selbst mit 55er Kettenblatt.

Man möge sich auch vor Augen halten, dass die Sprintfinals der Profis auf den letzten 2-3 Km auch "nur" bei 60 liegen, ich stoppe da immer gern mal mit, 60 ist ja genau eine Minute pro Kilometer, passt meistens. Und die sind unzweifelhaft schon wirklich flott.

Vollverkleidete Velomobile auf Segmenten übrigens mal außen vor, bei dem Ganzen, die mischen da ja auch gern mal mit, aber sorgen auch gern mal für depperte Ergebnisse.

Und natürlich, wenn es Strecken sind, auf den mal ein Profifeld langeskaliert ist, oder ein prominent besetztes Zeitfahren bei Starkwind war.. okay, mag dann auch mal 60(+) sein.

Beispielsweise liegt der KOM bei 65 km/h im Schnitt, der 2. und 3. Platz noch bei knapp über 60 km/h und dann gehts direkt runter auf 46 km/h und ein paar Plätze tiefer (unterhalb Top 10) nähern wir uns schnell der 40er-Marke.
..aber auf welche Länge? Und bei Profis muss man tatsächlich auch immer mal aufpassen, ob es ggf. Motortraining war. Auch Pogi wurde schonmal ein KOM (Poggio) auf Strava geflaggt, weil er sogar dazuschrieb, dass es hinter nem Motorroller war. :D
 
Wenn ich also z.B. ein Segment auf Strava in Zeit XY fahre und zwei Monate später diese Zeit nicht mehr erreiche, verliere ich gegen mich selbst und empfinde dies als Niederlage.

Durch das Messen hat man halt einen "Virtual Partner".

Das gleiche Prinzip funktioniert auch mit Schrittzählern bei Herzpatienten. Dafür muss man nicht die "angefressenen RR-Fahrer" bemühen.

https://www.aerzteblatt.de/news/sch...bewegung-cc238459-2278-495d-b4ab-142b772f81f4
 
..aber auf welche Länge? Und bei Profis muss man tatsächlich auch immer mal aufpassen, ob es ggf. Motortraining war. Auch Pogi wurde schonmal ein KOM (Poggio) auf Strava geflaggt, weil er sogar dazuschrieb, dass es hinter nem Motorroller war. :D

Das scheint wirklich etwas sonderbar zu sein. Die anderen Segmente spiegeln auch das, was du oben beschrieben hast. Werte über 60 km/h gibt es nur bei kurzen Sprints mit Gefälle. Stefan Küng hält hier z.B. einen KOM über knapp 2 Kilometer und 0.0% Steigung mit 56 km/h im Schnitt.

Nehmen wir mal ein typisches Segment auf einer Hausstrecke von mir. Das ist 2,5 Kilometer lang bei 0,1 % Steigung. Da liege ich als Hobbystrampler derzeit auf Platz 8 von 261 mit 39,8 km/h (windstill) und der KOM liegt bei 54,8 km/h. Danach noch einer knapp bei 50 km/h und dann geht es rasant in meine Gefilde runter.
 
Und natürlich, wenn es Strecken sind, auf den mal ein Profifeld langeskaliert ist, oder ein prominent besetztes Zeitfahren bei Starkwind war.. okay, mag dann auch mal 60(+) sein.
Danke @Teutone und @Pompööös für eure Einordnungen.

@Pompööös bin eben darüber
gestolpert.

Ich vergleiche mich auch mit meinen PBs.
Seit kurzem habe ich PM und versuche damit zu trainieren. Leider muss ich gerade wieder mal bei 0 anfangen.
Ich hoffe das Video hat mir den Anstoß gegeben, nicht aus jeder Fahrt eine Trainingseinheit zu machen. Vielleicht hilft das dann mehr für die gewisse Lockerheit aus der man dann wieder die mentale frische gewinnt, die man braucht.
 
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