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Der große Kritikthread: Was geht mir hier grad auf die Ketten?

Jetzt gibt's hier gleich ne Anleitung zu"Wie verpfeif ich meinen Nachbarn am besten" DDR lässt grüßen🫣
 

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Re: Der große Kritikthread: Was geht mir hier grad auf die Ketten?
Warum ist die sprachliche Diskriminierung noch präsent? Warum werden diese Worte genutzt und von Mods! akzeptiert? Warum geht das nicht in die Köpfe rein?
Weil es längerfristige Prozesse sind, die Sprache an sich in ihrer immerwährenden Dynamik dahin anzupassen, dass es sich ethisch für wirklich alle trägt. Als Endvierziger kann ich mich noch gut an die Sprache der 80er und 90er erinnern, da galt es als völlig normal, Farbige, Menschen mit Behinderung, Frauen, Minderheiten und alle anderen vom verherrlichten Ideal des Patriarchats abweichenden Personen mit einem gerüttelt Maß an Chauvinismus zu begegnen. Das Publikum hat gelacht und das war letztlich der bestätigende Positivverstärker...

Menschliches Verhalten ist geprägt von Verhaltens- und Denkmustern. Vielfach praktizierten und damit automatisierten Vorgängen, die häufig nicht mit Introspektion bekleidet werden sondern auf direktem Weg absolviert werden. Es gibt glücklicherweise eine positive Bewegung der intensiveren Reflexion, die jedoch mangels Willen, Wissen oder schlicht aufgrund fehlender kognitiver und emotionaler Ressourcen nicht allen Leuten zugänglich ist. Die Lernkurve dieser Leute anzuschubsen, mag manchmal als sinnloses Unterfangen erscheinen, hin und wieder lässt sie sich aber abbilden.

Mir hilft im Alltag immer wieder die Erinnerung an einen Spruch: Diskutiere niemals mit Idioten. Die ziehen Dich auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit Erfahrung. Ging mir erst gestern wieder mal so, als ich in ner Whatsapp-Gruppe deutlich abwertend als "Linksgrüner" bezeichnet wurde, weil ich als Mitarbeiter eines Klinikprojekts auf einem Zeitungsfoto abgebildet war. Von einer Person mit Masterabschluss in BWL, Prokurist eines mittelständischen Unternehmens. Da kann ich mich nur kopfschüttelnd und kommentarlos abwenden.
 
Es ist gemeldet worden. Mit den entsprechenden Hinweisen. Es ist ignoriert worden.
Ich kann mich gerade nicht entsinnen, aber vielleicht wurde es nicht als schwerwiegend oder gravierend genug eingeschätzt. Wenn Dich etwas trifft dann melde es aber gerne. Oder erwähne einen der Mods in der Diskussion im Faden, dann kann man das öffentlich ansprechen und erörtern. Dann kann @Theodor1 sich auch mal als Blockwart beteiligen 👍
 
Mir hilft im Alltag immer wieder die Erinnerung an einen Spruch: Diskutiere niemals mit Idioten. Die ziehen Dich auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit Erfahrung. Ging mir erst gestern wieder mal so, als ich in ner Whatsapp-Gruppe deutlich abwertend als "Linksgrüner" bezeichnet wurde, weil ich als Mitarbeiter eines Klinikprojekts auf einem Zeitungsfoto abgebildet war. Von einer Person mit Masterabschluss in BWL, Prokurist eines mittelständischen Unternehmens. Da kann ich mich nur kopfschüttelnd und kommentarlos abwenden.
Das sagt rein gar nichts über das geistige Niveau und den Charakter aus. Auch in den Hierarchyebenen sind dumme Nüsse unterwegs. Wie das von Dir geschilderte Beispiel zeigt.
 
. als ich in ner Whatsapp-Gruppe deutlich abwertend als "Linksgrüner" bezeichnet wurde, weil ich als Mitarbeiter eines Klinikprojekts auf einem Zeitungsfoto abgebildet war. ...
Dass die Bezeichnung "Linksgrüner" im allgemeinen Sprachgebrauch nunmehr "abwertend" aufgefaßt wird,
finde ich erheiternd. Das wußte ich gar nicht. Ich wurde auch mal so betitelt und fand das eher amüsant.
Als hingegen die Spitzenkandidatin einer vom Verfassungsschutz beobachteten Partei öffentlich als "Nazi-Schlampe" tituliert wurde, war das erlaubt, weil "Satire". ... . Da muß man sich dann wohl ein dickeres Fell zulegen. Das ist sicher hilfreich - nämlich für den Fall, daß mal ein "richtiges" Problem kommt.
 
Das sagt rein gar nichts über das geistige Niveau und den Charakter aus. Auch in den Hierarchyebenen sind dumme Nüsse unterwegs. Wie das von Dir geschilderte Beispiel zeigt.
Die Frau eines Freundes sagte ihm mal:

"XXX, im Grunde Deines Herzens bist Du doch ein Prolet!"

Davon hat er mir später mal in seiner Zahnarztpraxis erzählt, er fand die Charakterisierung wohl selbst ganz treffend...aber er kann sich bei Bedarf auch gut verstellen.
 
Weil es längerfristige Prozesse sind, die Sprache an sich in ihrer immerwährenden Dynamik dahin anzupassen, dass es sich ethisch für wirklich alle trägt. Als Endvierziger kann ich mich noch gut an die Sprache der 80er und 90er erinnern, da galt es als völlig normal, Farbige, Menschen mit Behinderung, Frauen, Minderheiten und alle anderen vom verherrlichten Ideal des Patriarchats abweichenden Personen mit einem gerüttelt Maß an Chauvinismus zu begegnen. Das Publikum hat gelacht und das war letztlich der bestätigende Positivverstärker...

Menschliches Verhalten ist geprägt von Verhaltens- und Denkmustern. Vielfach praktizierten und damit automatisierten Vorgängen, die häufig nicht mit Introspektion bekleidet werden sondern auf direktem Weg absolviert werden. Es gibt glücklicherweise eine positive Bewegung der intensiveren Reflexion, die jedoch mangels Willen, Wissen oder schlicht aufgrund fehlender kognitiver und emotionaler Ressourcen nicht allen Leuten zugänglich ist. Die Lernkurve dieser Leute anzuschubsen, mag manchmal als sinnloses Unterfangen erscheinen, hin und wieder lässt sie sich aber abbilden.

Mir hilft im Alltag immer wieder die Erinnerung an einen Spruch: Diskutiere niemals mit Idioten. Die ziehen Dich auf ihr Niveau herab und schlagen Dich dort mit Erfahrung. Ging mir erst gestern wieder mal so, als ich in ner Whatsapp-Gruppe deutlich abwertend als "Linksgrüner" bezeichnet wurde, weil ich als Mitarbeiter eines Klinikprojekts auf einem Zeitungsfoto abgebildet war. Von einer Person mit Masterabschluss in BWL, Prokurist eines mittelständischen Unternehmens. Da kann ich mich nur kopfschüttelnd und kommentarlos abwenden.
Da weiß man auch nicht, ob man lachen, weinen oder kotzen soll…
 
Warum das so ist? Würde sagen- weil die Leute / Männer sich grundsätzlich ihrer Privilegien nicht bewusst sind und keinen Bock auf Veränderung haben.
Die, die am lautesten über Gendern, Neue Heizungen oder „Überfremdung“ jammern, sind mMn die, die eigentlich gar kein Problem damit haben müssten.
Bei den meisten Formen von Sexismus gehts ja erstmal nur darum, kurz zurückzutreten, und zu überlegen, ob mein verhalten gerade vielleicht ein bisschen oder sehr daneben ist.
Also- wenn ich mit einer langjährigen Kollegin einen trinken gehe, kann ich auch mal nen Pimmel-Witz machen.
Wenn ich als Chef die neue Praktikantin zu nem Kaffee einlade ausserhalb der Firma ist die Konstellation einfach ne andere. Da kommentiere ich dann eben nicht, wie toll ihr doch diese enge Hose steht.
Ist eigentlich nicht so schwer, aber muss man sich halt ein bisschen anstrengen dafür..
 
Themenwechsel.

Ich glaube, ich bin inzwischen eindeutig zu alt für diese Welt:

Textausschnitt aus einem Forumsbeitrag:

9k.png


Vorstellung eines neuen Rennradschuhs (aus den Info-News hier):

S-Works_Ares_2.png


Ein Rennrad für 9.000,- €, Rennradschuhe für 550,- €?
Geht's noch? 🤪
 
Den Sexismus müssen wir Männer doch auch hinnehmen🤔
Was erwartest du von Usern die entweder im Sport oder im Beruf mit harten Bandagen gekämpft haben? Das die sich hier wie Lämmchen geben. Klar, so Wichte die außer Studium nichts gebacken bekommen haben lassen hier den Intellektuellen raushängen, das sind dann Mods Lieblinge😇.
OK, ich dachte an die Mädelsabende😇


Du hast echt einiges nicht verstanden.
 
Bevor ich mich mit Namen und/oder Bild einer anderen Person dekoriere sollte ich wenigstens ein paar Dinge über die Zitierten wissen.
Mal eben am Rande notiert.

PS. schwach finde ich es dennoch. (keinen eigenen Arsch in der Hose?)
pps. gilt nicht nur für Countrysänger
 
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