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Kurbellänge - inwieweit relevant?

Weirdo

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Ich (1,87 groß) fahre an meinem Schlechtwetter- und Trainingsrad (RH 60) eine 2fach-Kurbel 53/39, Kurbellänge 172,5. Nun merkt man speziell nach dem langen Winter, daß man sich bergauf doch ein wenig schwerer tut, obwohl im Winter das MTB als Trainingsgerät herhalten mußte. Da es derzeit bei Bike-Discount die gleiche wie an meinem Rad verbaute, alte 105er Shimano-Kurbel für 30 Euro im Angebot gibt, nur eben in Kurbellänge 175, frage ich mich, wieviel diese 2,5 mm mehr Länge ausmachen und ob sich das überhaupt rentiert. Gefühlsmäßig merke ich die fehlenden 2,5 mm im direkten Vergleich zum MTB mit der 175er Kurbel gewaltig - stellt sich nur die Frage, ob das auch bergauf was bringt! Hat in dieser Hinsicht schon jemand von euch experimentiert bzw. Erfahrungen damit?

Gruß

Weirdo
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Sind alles nur subjektive Eindrücke. Mein Eindruck war auch, dass es sich mit einere 175er Kurbel besser klettern lässt.
Aber objektiv sind es halt nur 2,5 mm.

Bei dem geringem Preis, kannst du aber IMHO nichts falsch machen, alleine schon weil 2 Kettenblätter (ohne Kurbel und Schrauben) teurer werden würden.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Längere Kurbel spart etwas an Sattelhöhe, d.h. die Überhöhung ist etwas geringer.
Ich hab von 170 auf 175 mm gewechselt.
Man hat einen etwas größeren Hebelarm, jedoch kann die Trittfrequenz etwas darunter leiden.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Gefühlsmäßig merke ich die fehlenden 2,5 mm im direkten Vergleich zum MTB mit der 175er Kurbel gewaltig

Die 175 mm Kurbel benötigt bei gleicher Leistung und Drehzahl 98,57% des Drehmoments der 172,5 mm Kurbel. Wer das sicher unterscheiden kann, der ist ein besonders feinfühliger Mensch. Im Vergleich dazu verursacht der Schaltschritt vom 23er zum 26er Ritzel am Berg mit 11,5 % die 8-fache Drehmomentdifferenz.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Durch diese 2,5 mm bekommt man seine Knie beim Treten um 5 mm weiter hoch. Das sind knapp 2,9%. Wer meint, daß das wenig ist, der kann mal versuchen seine Sitzhöhe um diese 2,9% nach oben oder unten verändern bzw. seinen Lenker um 2,9% näher oder weiter an den Sattel bringen.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Die Kurbellänge muss zur Beinlänge passen. Ganz einfach. Dann kommen noch persönliche Vorlieben dazu. Und 2,5 mm machen durchaus einen Unterschied. Bei 30 € würde ich auf jeden Fall einen Versuch wagen. Wenn es dann nicht das Richtige ist, hat man für wenig Geld viel gelernt. Aber abgesehen davon sollte man auch bei allen Rädern mit der selben Kurbellänge fahren.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Durch diese 2,5 mm bekommt man seine Knie beim Treten um 5 mm weiter hoch. Das sind knapp 2,9%. Wer meint, daß das wenig ist, der kann mal versuchen seine Sitzhöhe um diese 2,9% nach oben oder unten verändern bzw. seinen Lenker um 2,9% näher oder weiter an den Sattel bringen.

Du irrst mit den 2,9% bezogen auf die Sitzhöhe. Selbst bei einem Zwerg wie ich es bin, machen 5 mm mehr oder weniger bezogen auf die Sitzhöhe von 850 mm nur 0,59% aus. Bei dem TE mit 187 cm Körpergröße ist die prozentuale Auswirkung noch kleiner.

Im Übrigen hatte ich den Eindruck, die Frage des TE bezog sich in erster Linie darauf, ob es mit der längeren Kurbel leichter zu treten ist.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

...ja ja, das ewige Thema Kurbellänge.

Hab neulich hier einen ähnlichen thread aufgemacht. War "mal wieder... Kurbellänge" in diesem Unterforum.

@LEEh: Wollte ja auch von 170 auf 175mm wechseln. Wie groß bist Du denn und bist Du mit Deinem Wechsel und dem Unterschied von 5 mm zurecht gekommen?

Generell brauch ich jetzt nicht mehr viel Worte verlieren... hab schon alles in o.g. thread gesagt, aber zur Ausgangsfrage:

Auf einen Versuch würd´ ich´s da auf alle Fälle ankommen lassen. Wenn meine Kurbel, die in 175 ans Rad kommen soll nur 30 € kosten würde hätt´ ichs schon längst versucht.

...und was mich immer wieder an dieser Kurbeldiskussion stört, bzw was nicht in meinen Schädel will. Wieso fährt man generell beim MTB 175er und beim RR wird einem dann genau gesagt... wenn du so groß bist, brauchst Du die und die Kurbellänge. Wenn ich mit 175 auf dem RR theoretisch nicht klarkomme, hat das Teil auch auf dem MTB nix verloren. Irgendwas kann also nicht passen. Und mit der 175 am MTB komm ich mit 172 cm und 82,5 cm Beinlänge sehr gut zu recht.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

@ wolle76
Ich bin sehr gut damit zurecht gekommen . Ich bin 182 cm groß und meine Schrittlänge beträgt 85 cm.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

..Wenn ich mit 175 auf dem RR theoretisch nicht klarkomme, hat das Teil auch auf dem MTB nix verloren. Irgendwas kann also nicht passen. Und mit der 175 am MTB komm ich mit 172 cm und 82,5 cm Beinlänge sehr gut zu recht.

Kommt drauf an. Viele fahren am MTB kraftbetonter und am Renner wird eher Wert auf eine hohe TF gelegt.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Hallo zusammen.
Würde mich auch mal interessieren.
Bin seit vielen Jahren MTBler, immer mit 175 mm Kurbeln.
Passt ideal. Und das bei 1,73 und 78cm Stummelbeinen!
Hab mir jetzt auch noch ein RR zugelegt. Rh53, montiert ist eine 170 mm Kurbel.
Momentan ist die komplette Sitzposition noch ungewohnt für mich.
Ich bilde mir ein einen Unterschied beim treten zu merken.
Der Zeitaufwand MTB und RR wird wohl in etwa gleich sein.
Sollte ich über eine neue RR kurbel in 175 nachdenken?
Kann mir schon vorstellen daß zwei unterschiedliche Kurbellängen nicht ideal sind. :ka:
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Das Kurbel-Thema ist in der Tat mittlerweile recht stark strapaziert, ohne dass brauchbare neue Erkenntnisse ans Tageslicht kamen. In der Quintessenz aus den bisherigen Beiträgen dazu lässt sich vielleicht folgendes Zwischenfazit ziehen:
* innerhalb der "handelsüblichen" Range an Kurbellängen zwischen 170 und 175mm sind Änderungen ziemlich unspektakulär und im Normalfall nicht mit erheblichen Mehrkosten bzw. auch technischen Anpassungen verbunden
* spannender erscheint dann die Frage, ob das genannte Spektrum an "handelsüblichen" Kurbellängen auch sämtliche Körperlängen/Schrittlängen ausreichend bedient
* für "exotische" Schrittlängen um die 100cm kann man seit wenigen Jahren nun auch "exotische" Kurbellängen verwenden, die mitunter auch 200mm überschreiten/erreichen. Hier wird dann anders argumentiert. Auf der einen Seite wird zurecht auf erfolgreiche lange Profi-Radler verwiesen, die "nur" 180-er Kurbeln fahren (oder sogar kürzer).
Praktisch gesehen, besteht dabei auch folgender Teufelskreis: Der Einsteiger kauft sich typischerweise ein preiswertes Erst-Rennrad mit maximal 175-er (Standard-)Kurbellänge, auch wenn er selbst 2m groß ist. Dann vergehen einige tausend km und nach einigen Jahren erreicht der ehemalige Rennrad-Einsteiger vielleicht den Status eines guten Fortgeschrittenen. Jetzt wird es meistens Zeit für ein neues Rennrad, welches dann gerne auch mal das 4- bis 5-fache des Einstiegs-Rades kosten darf. Aber welche Kurbel soll drauf?? Selbst bei den High End Gruppen ist bei maximal 180mm Schluss! Darüber hinaus ist unsicher, ob die jahrelange Gewöhnung an die 175-er Kurbel eine Umstellung auf etwas längeres als 180mm überhaupt mittelfristig gelingt. Und: Für einen Umbau auf etwas längeres müsste in fast jedem Fall ein technisch als veraltert geltendes Vierkant-Innenlager verbaut werden, was irgendwie nicht so sexy an einem High End Rennrad aussieht.
Auf der anderen Seite spricht die Logik eindeutig für eine prozentual zur Schrittlänge passende Kurbel.

Wenn also über potenzielle Wechsel von 172,5 zu 175mm gesprochen wird, und dabei Berichte von gefühlten erheblichen Leistungsunterschieden auftauchen, gehört das vermutlich eher in den Placebo-Bereich. Einige Radler - so wie ich auch - haben nicht um 2,5mm, sondern um 2,5cm gewechselt!!

Nach wie vor sollte daher gelten: Probier halt einfach das, was Du für geeignet hältst...und gut is! Probieren geht vor Studieren!
Viel Spaß!
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

... Praktisch gesehen, besteht dabei auch folgender Teufelskreis: Der Einsteiger kauft sich typischerweise ein preiswertes Erst-Rennrad mit maximal 175-er (Standard-)Kurbellänge...
Das ganze umgekehrt: Ein kleines Mädl mit einer SL von 70 cm hat sich ein preiswertes Erst-MTB mit der gewöhnlichen 175er Kurbel gekauft. Dann kaufte sich das Mädl eines Tages ein neues MTB, welches das x-fache von dem ersten gekostet hat und leistete sich dazu eine passende 165er Kurbel. Ergebnis: Gigantischer Frust, trotz einiger Ausfahrten und Kauf einer 175er Kurbel.
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

... Wenn also über potenzielle Wechsel von 172,5 zu 175mm gesprochen wird, und dabei Berichte von gefühlten erheblichen Leistungsunterschieden auftauchen, gehört das vermutlich eher in den Placebo-Bereich ...
Ich hab ja fast so lange Haxn, wie Du. Mit der 172,5er muß ich steil bergauf im 1. Gang ca. 10% schneller treten und fahren, als mit einer 175er, da ich das Teil sonst nicht getreten bekomme. So gesehen habe ich sogar eine Leistungsminderung, aber dafür fährt es sich angenehmer. :)
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Da es derzeit bei Bike-Discount die gleiche wie an meinem Rad verbaute, alte 105er Shimano-Kurbel für 30 Euro im Angebot gibt, nur eben in Kurbellänge 175, frage ich mich, wieviel diese 2,5 mm mehr Länge ausmachen und ob sich das überhaupt rentiert. Gefühlsmäßig merke ich die fehlenden 2,5 mm im direkten Vergleich zum MTB mit der 175er Kurbel gewaltig - stellt sich nur die Frage, ob das auch bergauf was bringt! Hat in dieser Hinsicht schon jemand von euch experimentiert bzw. Erfahrungen damit?

Ich kann mir ehrlich gesagt beim besten Willen nicht vorstellen, dass man am selben Rad einen Kurbellängenunterschied von 2,5mm überhaupt merkt...geschweige denn gewaltig. Aber dafür fehlt mir auch der direkte Vergleich. Ich hatte ja am selben Rad von 175mm-Kurbeln mit 8-fach 52/42 und 12-23 Kassette auf 200mm-Kurbel mit 11-fach 50/34 und 11-25 Kassette getauscht (und ein TF-Computer kam auch erst nach dem Umbau ans Rad). Zu meiner Zeit in Thüringen damals (1992 bis 1998) hatte ich dann sämtliche Steigungen (mitunter 14%) mit 42 x 23 im Wiegetritt gebolzt. Bis kurz vor dem Umbau bin ich wenige km auch hier im Umkreis von Düsseldorf gefahren.
Hier gibt es vielleicht einmal ein paar kurze steilere Anstiege, die man aber alle aus dem Sattel mit 34 x 25 getreten bekommt. Mein Gewicht liegt nun ca. 10kg über dem damaligen.
Einen direkten Vergleich habe ich lediglich, wenn ich mit meinem Schatz auf's Renntandem steige. Dort hab ich 175-er Kurbeln. Zu zweit erreicht man aber vermutlich deutlich mehr Drehmoment am Hinterrad, insofern hinkt der Vergleich auch erheblich.
Dennoch spüre ich, dass sich das nutzbare Drehzahl-Spektrum durch die langen Kurbeln nach unten erweitert hat. Soll heißen, bei TF's zwischen 60 und 80 kann ich deutlich harmonischer an Steigungen "drücken" und im Wiegetritt scheint ohnehin "alles" möglich zu sein. Im oberen Drehzahlbereich wird es dafür schwieriger. Schneller als 115 hab ich noch nie getreten, hatte ich früher aber mit Sicherheit auch nicht. Daher versuche ich, schrittweise höhere TF's zu treten. Da ist noch einiges drin. Ich bin aber überzeugt, dass ich mich mit 175-ern schneller an hohe TF's gewöhnen könnte. Aber wie erwähnt, ich hab um 2,5cm erhöht und nicht um 2,5mm...
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Das bedeutet:
Längere Kurbeln für Jan, kürzere Lance.
Sehe ich auch so (siehe auch #3).
 
AW: Kurbellänge - inwieweit relevant?

Die Kurbellänge bestimmt, wie stark das Knie gebeugt wird. Wie viel da 2,5 mm ausmachen hab ich noch nicht probiert.
Einen größeren Unterschied wird da die Sattelhöhe machen. Wie stark ist das Bein gebeugt, wenn die Pedale unten steht?
 
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