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Rennen die interessant sind, aber (fast) keinen interessieren

Pim Ronhaar, hauptberuflich Crosser im Team von Trek, gewinnt heute sehr wahrscheinlich die Rundfahrt Flech de sud. Ein super interessanter Fahrer, der im Winter oft besser als nys war und auch erst 22 ist. Bin gespannt ob er bei Lidl zu den Profis auf die Straße wechselt oder in ein anderes World Tour Team - oder ja vielleicht wirklich ein völlig überzeugter Crosser
 

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Re: Rennen die interessant sind, aber (fast) keinen interessieren
Buchmann auf der schlussetappe der ungarn rundfahrt noch mal dritter. Dadurch in der Endabrechnung auf Platz 2 hinter Nys
 
Buchmann auf der schlussetappe der ungarn rundfahrt noch mal dritter. Dadurch in der Endabrechnung auf Platz 2 hinter Nys
Ein gutes Rennen von Ihm, vor allem nachdem er sich mit seinem Post schon auch unter Druck gesetzt hat nicht wie der letzte Trottel auszusehen.
Ungarn hat aber einmal mehr aufgezeigt wieso Buchmann nicht mehr gewinnt und letztlich auch für den Giro dann als Etappenjäger rausfiel - ohne Sprint gewinnt man heute nichts mehr, dafür ist die Leistungsdichte zu hoch und eng beisammen. (Und Ungarn zu flach zum wegfahren)
 
Das, was er in Ungarn gezeigt, kann er. Das war für seine Verhältnisse gute Form. Zu mehr langt es leider nicht. Das weiß man. Sicherlich auch bei Bora.
Daraus eine Kapitänsrolle für ne GT ableiten zu wollen, ist ganz schön vermessen. Ich glaube nicht, dass er sich mit der öffentlich beleidigten Leberwurst nen Gefallen getan hat, bei der Suche nach nem neuen Team.

Würde mich trotzdem freuen, wenn er auf gutem Niveau irgendwo unterkäme. Bei Rundfahrten wie Ungarn o.ä. wird sicherlich auch mal wieder ne Etappe für ihn abfallen, da dort die ganzen Aliens meist nicht dabei sind.
 
Die kapitänsrolle hat er nicht gefordert, sondern dass er den giro überhaupt mitfährt bzw gefordert in dem sinne aich nicht sondern er hat seiner Enttäuschung luft gemacht dass er nicht mitgenommen wurde
Es kommt darauf an, wie man den Post "interpretiert" - man kann auch den Eindruck gewinnen, dass er zumindest erwartet hat, (Co-)Kapitän zu sein ("borahansgrohe promised me the co-leadership for the GC"). Je nach Sichtweise kann man das als eine implizite "Forderung" auffassen oder eben nur wortwörtlich als Enttäuschung lesen.

Am Ende haben beide Seiten aneinander vorbei kommuniziert und keine Seite hat so richtig was gewonnen. Andererseits: getreu dem Motto, dass es keine schlechte PR gibt, steht Emu jetzt gut im Schaufenster und hat in Ungarn auch ordentlich geliefert. Zumindest ist er jetzt sichtbarer, als wenn er sich heimlich, still und leise ein anderes Team gesucht hätte.
 
Das, was er in Ungarn gezeigt, kann er. Das war für seine Verhältnisse gute Form. Zu mehr langt es leider nicht. Das weiß man. Sicherlich auch bei Bora.
Daraus eine Kapitänsrolle für ne GT ableiten zu wollen, ist ganz schön vermessen. Ich glaube nicht, dass er sich mit der öffentlich beleidigten Leberwurst nen Gefallen getan hat, bei der Suche nach nem neuen Team.

Würde mich trotzdem freuen, wenn er auf gutem Niveau irgendwo unterkäme. Bei Rundfahrten wie Ungarn o.ä. wird sicherlich auch mal wieder ne Etappe für ihn abfallen, da dort die ganzen Aliens meist nicht dabei sind.
Und ich glaube darauf sollte Emu sich konzentrieren. Top Ergebnisse in den kleineren Rundfahrten einfahren und bei einer berglastigen 3 Wochen Rundfahrt (am besten Giro und/oder Vuelta) auf Top 10 fahren. Das ist für ihn interessant und kann bei entsprechendem Streckendesign und bei entsprechender Teamunterstützung auch mal für einen Sieg (bei kleineren Rundfahrten) reichen. Und auf diese Art ist er für viele Teams (das oft genannte Cofidis, Arkea, Intermarche, Movistar, DSM) die UCI Punkte brauchen sehr, sehr wertvoll. Ich denke so kann er bei optimalem Saisonverlauf schon ca 1000 UCI Punkte generieren.
 
Und ich glaube darauf sollte Emu sich konzentrieren. Top Ergebnisse in den kleineren Rundfahrten einfahren und bei einer berglastigen 3 Wochen Rundfahrt (am besten Giro und/oder Vuelta) auf Top 10 fahren. Das ist für ihn interessant und kann bei entsprechendem Streckendesign und bei entsprechender Teamunterstützung auch mal für einen Sieg (bei kleineren Rundfahrten) reichen. Und auf diese Art ist er für viele Teams (das oft genannte Cofidis, Arkea, Intermarche, Movistar, DSM) die UCI Punkte brauchen sehr, sehr wertvoll. Ich denke so kann er bei optimalem Saisonverlauf schon ca 1000 UCI Punkte generieren.
Genau so machen es ja die Franz. Teams. Gregoire, Martinez, Cosnefroy holen sich das ganze Jahr über Top Platzierungen, Siege und Selbstvertrauen bei kleineren französichen Rennen. Problematisch sehe ich da nur, dass Emu gefühlt nur ein Mal im Jahr für 3 Wochen in konkurenzfähiger Form ist und danach selten mehr die Form für zweitklassike Rennen hat.
 
Genau so machen es ja die Franz. Teams. Gregoire, Martinez, Cosnefroy holen sich das ganze Jahr über Top Platzierungen, Siege und Selbstvertrauen bei kleineren französichen Rennen. Problematisch sehe ich da nur, dass Emu gefühlt nur ein Mal im Jahr für 3 Wochen in konkurenzfähiger Form ist und danach selten mehr die Form für zweitklassike Rennen hat.
Das mit der Form könnte man denke ich lösen, die genannten sind ja auch nicht das ganze Jahr in ihrer Bestform, wenn er keine GT fährt würde der Aufbau schon anders erfolgen. Aber das bereits öfters genannte Problem wäre, dass alle drei Buchmann im Sprint schlagen würden, da bleibt ja nur die Mont Ventoux Challenge
 
Buchmann hatte in den letzten Jahren genau wie Schachmann ziemlich viele Probleme mit seiner Gesundheit. Corona, diverse andere Infektionen, Gürtelrose, Sturzfolgen, etc. und konnte keine Saison mal richtig durchziehen.

Gibt bestimmt viele stärkere Rennfahrer und Siegfahrer war er noch nie, aber jetzt so zu tun, als hätte er in der WT nix verloren, finde ich ziemlich daneben.
 
Die Anstiege in Ungarn waren für Buchmann nicht lang genug. Bei der Tour de Suisse läufts bestimmt noch besser!
 
Buchmann hatte in den letzten Jahren genau wie Schachmann ziemlich viele Probleme mit seiner Gesundheit. Corona, diverse andere Infektionen, Gürtelrose, Sturzfolgen, etc. und konnte keine Saison mal richtig durchziehen.

Gibt bestimmt viele stärkere Rennfahrer und Siegfahrer war er noch nie, aber jetzt so zu tun, als hätte er in der WT nix verloren, finde ich ziemlich daneben.
Letztlich hat man so lange etwas in der WT verloren, solange ein Team Interesse hat. Bin mal gespannt, wer ihn übernimmt. Könnte mir durchaus vorstellen, dass er es nicht ganz leicht hat einen neuen Arbeitgeber zu finden, sollte Bora, was zu erwarten ist, den Vertrag nicht verlängern. Buchmann ist kein Siegfahrer und kein Publikumsliebling wie ein Alaphilippe, dürfte aber sicher immer noch ordentliche Gehaltsforderungen haben. Wie er im Hinblick auf seine Nichtnominierung reagiert hat, macht ihn sicher auch nicht interessanter...
 
Wenn die Leistungsdaten stimmen, kannst du auch Katzen erschießen oder ein Rassist sein und wirst trotzdem einen Vertrag bekommen. So ein Post interessiert doch niemanden.
 
Michi Schär wurde bei der Flandern 2021 disqualifiziert, weil er Littering betrieben haben soll (er hat einem Jungen am Strassenrand seine Flasche zugeworfen).

Hier fährt ein sportlicher Leiter eine Fahrerin an woraufhin diese stürzt und ihre Konkurrentin ebenfalls zu Fall kommt. Was passiert seitens UCI? Nichts. Die Fahrerin des sportlichen Leiters (die Mitgestürzte) gewinnt sogar noch das Rennen.

https://www.watson.ch/sport/velo/28...rt-mit-auto-in-fuehrende-seine-fahrerin-siegt
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Nix, richtig...

Über den Vorfall kann man diskutieren. Verdammt unglücklich. Er hat sich ja auch entschuldigt... sollte man ihn sperren? Geldstrafe? Ich denke mal, ne Geldstrafe wäre schon angebracht. Würde er, denke ich, auch akzeptieren.
Ansonsten sollte man es nicht überskandalisieren. Er fährt neben seiner Fahrerin, die Führende driftet leicht nach rechts, er räumt sie ja nicht absichtlich ab (und seine Fahrerin kommt genauso zu Sturz). Klar, er muss besser aufpassen.

Aber das Rennen war gestern, wer sagt denn, dass sich der französische Verband (wieso lastet man sowas immer sofort der UCI an?) nicht damit befasst?
 
Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Nix, richtig...

Über den Vorfall kann man diskutieren. Verdammt unglücklich. Er hat sich ja auch entschuldigt... sollte man ihn sperren? Geldstrafe? Ich denke mal, ne Geldstrafe wäre schon angebracht. Würde er, denke ich, auch akzeptieren.
Ansonsten sollte man es nicht überskandalisieren. Er fährt neben seiner Fahrerin, die Führende driftet leicht nach rechts, er räumt sie ja nicht absichtlich ab (und seine Fahrerin kommt genauso zu Sturz). Klar, er muss besser aufpassen.

Aber das Rennen war gestern, wer sagt denn, dass sich der französische Verband (wieso lastet man sowas immer sofort der UCI an?) nicht damit befasst?

Die UCI ist sehr schnell darin, einen Fahrer zu disqualifizieren, wenn er sich "daneben" benimmt. Hier werden aber Fahrerinnen schwer gefährdet und bisher ist gar nichts passiert (ein Statement würde schon mal helfen).

Die Führende driftet gar nirgends hin. Schau dir das Video an, da sieht man klar, wie das Auto immer mehr zur Mittellinie zieht und sie schliesslich abschiesst. Den Vogel schiesst der Autofahrer aber damit ab, dass er sich zwar entschuldigt aber behauptet, er wisse nicht, wer den Fehler gemacht hat. Als ob er das Video nicht kennt.

Was ist eigentlich mit jenem Autofahrer passiert, der damals an der TdF 2011 Johnny Hoogerland abgeräumt hat? Der wurde von der Tour suspendiert. Ich hoffe sehr, dass der sportliche Leiter für eine ganze Weile im Rahmen eines Rennens kein Auto mehr fahren wird.
 
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