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Rennrad für Wenigfahrer-non-Profi :-)

heretic

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hallo,

ich bin auf der suche nach einem Rennrad...das sind sicher viele :i2:

Ich bin die letzten Jahre Trekking-Rad gefahren, welches ich teilweise modifiziert habe (kleines ritzel, lenker, pedalerie, schmale reifen)...

nun möchte ich gern auf ein Rennrad umsteigen. Ich fahre derzeit 2 x 20 km/woche, tendenz (hoffentlich) steigend). Ich mache nebenbei Kraftsport. Mein Kampfgewicht beträgt bei 1,75 m 90 Kg. Wie ich dem Forum bereits entnehmen konnte geht der Preis bei einem Rennrad bei um die 800 euro los. Mehr möchte ich auch nicht für das rad ausgeben. Es soll eine neues Rad sein.

Ich habe bisher 3 Räder gefunden welche bisher in meine engere Wahl gekommen sind. Das wären diese:

Specialized Secteur Sport X3

Dieses Rad hat teilweise Tiagra teilweise Sora-Ausstattung, weiß nicht ob es so toll ist der mix...Vorteil hier wäre, dass ich diesen Laden direkt vor Ort habe. Problem könnte eventuell mein Gewicht bei den Rädern sein?

zweites:
Cicli B Crook 105

scheinbar super Preis-Leistungsverhältnis, Anprobe ist hier allerdings schwierig da nur online zu bekommen.

und das dritte:
Stevens San Remo

auch ordentliche Komponenten, aber ebenfalls keine Anprobe möglich, da kein Shop in der Nähe mit diesem Rad

Was das Problem bei allen dreien ist, dass ich nicht weiß ob die betreffenden Laufräder meinen Körper dauerhaft bewältigen können und ob dies dann auch noch bequem für mich ist...

was meint ihr?...welches der drei würdet ihr bevorzugen oder habt ihr noch bessere Vorschläge?
 
AW: Rennrad für Wenigfahrer-non-Profi :-)

Deine Sorgen sind berechtigt.

Mein Tipp, vergiss die drei Räder und fahr die Saison noch mit Deinem Trecking-Rad. Im Saison-Endgeschäft (ab September) kannst Du dann zuschlagen, entweder bei nem lokalen Händler (oder einem der großen Versender) ein Vorsaisonrad mit mindestens 105er Ausstattung und stabilen Laufrädern ( z.B. klassisch Ultegra/CXP33). Dein Budget musst Du (für den Kauf beim Freundlichen) evtl. noch ein wenig anheben, dafür kannst Du da vielleicht besser noch über den LRS sprechen und Du hast mehr Zeit, in Ruhe zu testen und hast einen Ansprechpartner für praktische Fragen.
 
AW: Rennrad für Wenigfahrer-non-Profi :-)

Ich würde mir wegen deinen 90kg nicht so viele Gedanken machen. Bei einem Rad für 800 Euro sind die sicherlich stabil genug, wenn das Preis/Leistungsverhältnis halbwegs stimmt.
 
AW: Rennrad für Wenigfahrer-non-Profi :-)

Ich würde mir wegen deinen 90kg nicht so viele Gedanken machen. Bei einem Rad für 800 Euro sind die sicherlich stabil genug, wenn das Preis/Leistungsverhältnis halbwegs stimmt.

Sekteur:Tiagra Gruppe - Laufräder keine Angabe
Bornis Renner mit Shimano WH-RS 10
Stevens mit Tiagra-Explosion

Da stimmt dann wohl das P/L? :rolleyes:
 
AW: Rennrad für Wenigfahrer-non-Profi :-)

Mein Kampfgewicht beträgt bei 1,75 m 90 Kg.
Das sollte eigentlich kein Problem sein. Gerade in der Einstiegspreisklasse, in der die Rahmen noch nicht so extrem auf Leichtbau ausgerichtet sind. Und ein Shimano RS10 Laufradsatz wie z.B. beim Cicli B steckt das auch weg.

Ich habe seit 2 Monaten das gleiche Rad, allerdings mit der Vorjahres-Ultegra Ausstattung
(http://www.ciclib.de/Cicli-B-Crook-Ultegra-09.htm?shop=bornmann&SessionId=&a=article&ProdNr=A4366) für 900 Euro und bin extrem zufrieden. Sehr sauber aufgebaut und die Beratung am Telefon inklusive Abstimmung der Geometrie war auch top. Dabei kommt es dann darauf an, wen Du an der Strippe hast.

Mit der 105er Gruppe machst Du auch nichts falsch.



Mein Tipp, vergiss die drei Räder und fahr die Saison noch mit Deinem Trecking-Rad. Im Saison-Endgeschäft (ab September) [...]

Manche Wünsche muss man sich doch einfach sofort erfüllen! Ich selbst bin (viel zu) lange mit einem MTB mit Straßenreifen herumgefahren und weiß erst jetzt, worauf ich die ganze Zeit verzichtet habe. Wenn der TE jetzt schon ein Rennrad hätte, ok, dann könnte er ja diese Saison noch aussitzen und auf günstigere Preise warten. Aber diesen Wunsch bis September verschieben, dann fängt im Oktober das schlechte Wetter an und er ist gerade 2-3 mal auf seinem Renner gewesen? Ne, ne, willst Du ihn quälen? Gemeinheit der Tipp! :)
 
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.. zu dem RS 10 gibt einen Haufen Meldungen bzgl. Speichenbrüchen bei schwereren Fahren und große Serienstreuung der Qualität. Bei 90kg (all inklusiv gerne 95+) würde ich keine Kompromisse machen.

900 Euro sind nicht 800 Euro. In der Preisklasse bekommt man für etwas mehr Geld häufig echte Verbesserungen. Ist halt sehr knapp budgetiert.

Die Vorjahres-Ultegra am CicliB ist genau was ich meinte, nämlich Abverkaufsware wg. Gruppenwechsel. Warte ein wenig und spare etwas Geld oder leg noch was drauf. Ich persönlich würde einem Einsteiger nie raten zu Borni zu gehen. Viel Spass, wenn Du mal ein Problem hast. Aber manche Erfahrungen muss man halt selbst machen (Herdplatte....).

Und zum Thema gemein: Für 2x 20 km pro Woche braucht man kein Rennrad. Unter 50km zieh ich mir keine Radschuhe an. Deshalb: ich kenne ein paar Wiedereinsteiger, die sich bewusst so ein Saisonziel gesetzt haben (erstmal 1000 km fahren, 5-10 km abnehmen etc.), um sich dann mit nem Rennrad zu belohnen, daß man dann auch gleich wie ein Rennrad fahren kann. Das ist aber wirklich jedermanns persönliche Entscheidung.
Ich selbst würde wahrscheinlich erstmal was gebrauchtes (Preisklasse 400 Euro) oder gleich was anständiges kaufen, und dafür dann so 1200-1500 Euros ausgeben.....

:wink2:
 
AW: Rennrad für Wenigfahrer-non-Profi :-)

. zu dem RS 10 gibt einen Haufen Meldungen bzgl. Speichenbrüchen bei schwereren Fahren und große Serienstreuung der Qualität. Bei 90kg (all inklusiv gerne 95+) würde ich keine Kompromisse machen.
Bei meinem Vorjahres-Ultegra CicliB hatte ich für den gleichen Preis die ebenfalls Vorjahres Mavic Aksium "rausgehandelt" (von handeln eigentlich keine Rede: Kurz danach gefragt und ohne Probleme bekommen, liegen ja auch preislich nicht so weit von den RS10 weg). Dabei ging es mir aber hauptsächlich darum, nicht direkt bei einem neuen LRS die Naben öffnen, fetten und einstellen zu müssen (bei Shimano meist zu wenig Fett und zu kleinem Spiel ausgeliefert).

900 Euro sind nicht 800 Euro. In der Preisklasse bekommt man für etwas mehr Geld häufig echte Verbesserungen. Ist halt sehr knapp budgetiert.

Die Vorjahres-Ultegra am CicliB ist genau was ich meinte, nämlich Abverkaufsware wg. Gruppenwechsel. Warte ein wenig und spare etwas Geld oder leg noch was drauf. Ich persönlich würde einem Einsteiger nie raten zu Borni zu gehen. Viel Spass, wenn Du mal ein Problem hast. Aber manche Erfahrungen muss man halt selbst machen (Herdplatte....).
Das 900Euro Crook und das 775Euro Crook unterscheiden sich aber nur durch die Gruppe. Und die 105er ist sicher für den TE eine reelle Sache. (Auch wenn ich ich für mich dann doch lieber eine Ultegra haben wollte;))

Generell hast Du natürlich recht, den Kauf bei einem Versender in Frage zu stellen. Hängt halt davon ab, was er sich selbst an Reparaturen zutraut. Ist aber ein allgemeines Problem und hat weniger mit dem speziellen Versender zu tun. Ich selbst bin mit dem Laden sehr gut gefahren und habe den Eindruck, dass die Negativmeldungen zu B*rnmann häufig von Leuten kommen, die dort noch gar nichts gekauft haben.


Und zum Thema gemein: Für 2x 20 km pro Woche braucht man kein Rennrad. Unter 50km zieh ich mir keine Radschuhe an.
Bei 2 x 20km pro Woche kommt er im Jahr ja auch schon auf gute 2000km im Jahr. Und mit einem schönen Rennrad besteht Grund zur Hofnung, dass die Touren nicht nach 20km enden und etwas häufiger werden...
 
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Hallo Heretic,

ich habe mir vor 4 Wochen ein Rennrad beim Stadler gekauft.
888€ mit Shimano 105.
Ich fahre damit zur Arbeit (200km / Woche) und bin sehr zufrieden damit, bis auf die billigen Reifen die drauf waren, die habe ich durch 25er GP 4000 ersetzt.
Natürlich kannst du dort probefahren, und wenn du andere Teile willst, kannst du die sofort dort austauschen lassen. Ich bekam z.b. andere Pedale für umme und später auch noch Rabatt bei einer teuren Lampe weil ich das Rad dort gekauft hatte. Sie nehmen auch immer alles zurück falls es einem nicht gefällt.

Hier der Link:
http://www.zweirad-stadler.de/Fahrr...rtby=&marken=&vonSuche=&suchOption=&suchWert=
 
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also erstmal vielen dank für die antworten :wink2:

die saison abwarten würde ich gern vermeiden, da ich mich auf meinem bisherigen rad nicht weiter quälen möchte...zumindest nicht den ganzen sommer/herbst...

allzu viel geld möchte ich allerdings nun auch nicht für ein billig-rad verbraten...

also, was tun?

ich habe nun, nachdem ich erstmal nix schlechtes dazu finden konnte dieses Stratos geordert, welches von den Komponenten scheinbar recht o.k. zu sein scheint (zumindest für den anfang)...o.k., es ist etwas schwerer, aber gegen mein bisheriges bike immer noch leicht :-)

ich hoffe ihr steinigt mich jetzt nicht...

ich weiß noch nicht so richtig was die zukunft bringen wird aber, sollte ich weiter in diesem geringen maße fahren sollte dieses rad erstmal reichen...wenn es mehr werden sollte (was ich doch hoffe) werde ich das rad den durch etwas "ordentliches" ersetzen...

ich denke als einstieg sollte es für mich erstmal reichen...

sooo, dann heißt es nun erstmal abwarten, ein paar schuhe kaufen und los gehts...
 
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macht doch gar keinen soo schlechten Eindruck. Ich hoffe, bloss Du hast keinen 60er Rahmen gekauft. Die Laufräder sind wahrscheinlich nix - aber Dein Budget lässt ja zur Not noch ein wenig was zu.

Viel Spass damit - und wir wollen natürlich einen Zwischenbericht...:wink2:
 
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ja, klang recht gut und habe daher gleich zugeschlagen...habe natürlich nicht das 60er genommen, wäre da gar nicht raufgekommen :D...die 53 sollte mir passen.

war scheinbar das letzte, steht nun zumindest "ausverkauft" auf deren site.

zwischenbericht gibt es nach der ersten ausfahrt...kann es kaum erwarten...

nochmals vielen dank für eure hilfe
 
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Ich hätte bei Deinen Körperdaten auch auf 54/55 er Rahmenhöhe getippt - je nach OL könnte aber auch ein 53er passen. Geodaten oder Vorbaulängen/ Lenkerbreiten hab ich auch keine gesehen. Den Rahmen kenne ich nicht. Ist halt ein echtes Überaschungsei :D

Wenn der Rahmen unter Deinem Gewicht zu stark flext oder doch viel zu klein ist, kannst Du zumindest die Schaltung umschrauben lassen (Wert ca. 400 Euro). Bei den Laufrädern würde mich interessieren, wieviele km Du ohne Höhen-Seitenschlag und Speichenbruch über die Runden kommst.

Egal - jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Wünsche Dir viel Glück!
 
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Ich finde es absolut nicht in Ordnung: Überlegst Dir, ein Rennrad zu kaufen, stellst hier 'ne Frage und kaum 15 Stunden später ist schon alles gelaufen. Hör mal, wer ein Rennrad kauft, der muss LEIDEN!! Da überlegt man hin und her, entscheidet sich, wirft alles wieder über den Haufen und fängt mit den Überlegungen wieder von vorne an. Mindestes eine schlaflose Nacht (oder zumindest mal schlecht einschlafen können) wegen der Frage, ob es Kompaktkurbel oder 3-fach sein soll, gehört auch dazu.

Und Du: Kaufst einfach so mir nichts Dir nichts nach nicht mal einem Tag ein Rennrad. Ich bin entsetzt!:heul:



Trotzdem viel Spass mit Deinem Rennrad!
 
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ich nehme halt die ganze palette mit...erst mal richtig auf die fresse fliegen (mit dem kauf)...und mir dann den kopf zerbrechen beim nächsten kauf :D
 
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Ich hab mir erst ein altes, aber gut in schuß gehaltenes, stahlroß geholt. Und jetzt wo ich weiß das mir das gefällt kommt ein neues:)
passen in der größe und schön leicht und steif.
Man darf nicht vergessen das ein trekking schon eine ganz andere haltung hat zu einem rennrad.
 
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