Nee, ganz richtig heißt es
AF-S VR Micro-Nikkor 105 mm 1:2,8G IF-ED. Nikon-Objektive heißen schließlich Nikkore und Micro-Nikkore.
Warum schreib ich das: Das einzige Mal, wo ich zum Kennenlernen bei einem VHS-Fotoclub-Treffen war, wurden Bilder gezeigt und diskutiert, gute Sache eigentlich. Frage zu einem Bild: "Ist das mit einem Makro aufgenommen?" Antwort: "Nein, mit dem AF 105mm f/2.8 D Micro-Nikkor." [Vorgänger des o.g. Objektivs ohne Ultraschallmotor und Bildstabilisator, Anm. d. Red.] Beim gemütlichen Beisammensein hinterher ging das Canon- bzw. Nikon-Bashing zwischen Fragendem, Antwortendem und weiteren Mitgliedern munter weiter (okay, die wenigen Frauen haben sich rausgehalten); ich hab dann für mich beschlossen, dass mir der Verein zu kindisch ist. Ich noch am Anfang des Studiums, alle anderen mit wenigen Ausnahmen 50plus...
Das o.g. ist ein tolles Objektiv, das Canon-Pendant auch. Ebenso gibt es von anderen Herstellern für deren Kameras und von den Dritthersteller gute Makro-Objetive mit Vor- und Nachteilen. Welches System (Hersteller, Kameratyp, Format, FIlm/Digital) er bevorzugt, mag doch jeder für sich selbst entscheiden.

Ist halt so ein bisschen wie mit
Shimano und Campa...
Und frei nach Feininger, Adams und anderen Apologeten des Selber-Fotografierens: Entscheidend ist sowieso hinter der Kamera. Ja, das Objektiv ist heutztage ungeachtet des grade geschriebenen wichtiger als der Body (da steckt in vielen Fällen eh der gleiche Sensor drin), aber man muss eben auch beides zusammen richtig einsetzen können.
Ach und
@faliero: Wirklich schöne Bilder!
