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Corona-Hügel-Challenge

Bin sowas die letzten 8 Tage täglich gefahren…😉
Ausdauer-Block ist nun beendet, nach etwas recovery werde ich nun ~5 Wochen HIIT/VO2max-Fokus angehen🙂🦵🏼
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PS: Wobei ich eigentlich schon wieder erholt bin 🤷‍♂️:rolleyes: Waren auch nicht nur 10 min HF < 40 sondern quasi 1,5 h… B-SI auch im normalen Bereich. Kann ganz schön viel Sport machen wenn die Arbeit wegfällt;-)
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Strammes Programm. 🤩
 
Ihr macht mich ja sehr neidisch mit den Trainingslager Geschichten ebenso ist anscheint ganz Instagram im Trainingslager. Ich halte durch in in einigen Jahren werde ich das auch mal ausprobieren. ;)

Du bist nicht alleine... mein Strava Feed scheint gerade kollektiv in Spanien oder Italien zu sein.
 
Du bist nicht alleine... mein Strava Feed scheint gerade kollektiv in Spanien oder Italien zu sein.
Was ich an Bildern von Malle, z.B. von der Tankstelle zum Puig, gesehen habe, sieht das dort mittlerweile mehr nach Völkerwanderung als nach Rad-Urlaub aus. Wäre mir glaube ich zu voll.
 
Und heute morgen gehört, Wetterstatistik der letzten 2 Monate, Malle 50 Tage mit Regen, Deutschland 3. 😁
Leider nix, über das man sich freuen sollte. In Spanien haben die Niederschläge zwar einen Teil der Dürre beseitigt, aber auch nicht überall, dafür werden weite Teile Nord- und Ostdeutschlands vom europäischen Dürre-Observatorium bereits auf den Status "Beobachten" bzw. "Warnung" gesetzt.

März diesen Jahres
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März letzten Jahres
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Dann lass uns allgemein noch über die Sinnhaftigkeit eines "Trainingslagers" auf Malle reden, heutzutage. In März und April eigentlich seit Menschengedenken immer so'ne Sache (wer sich "pro" fühlt, schon im Februar, wer "pro" ist, im Januar), man kann Glück mit dem Wetter haben, aber oft ist auch ne Menge Pech dabei. Entweder hatten die Bekannten, eine Woche vorher/nachher, oder man selbst Pech. Aber "früher" gings halt nicht anders, wenn man kein Hardcore-Winter-draußen-Fahrer war. Ab Mai wird's dann natürlich langsam sicherer vom Wetter, aber dann ist für viele schon der Zweck des Trainingslagers nicht mehr erfüllt. Und Trainingslager zu Zeiten von Zwift? Man kommt doch eh fit und strukturiert aus dem Winter. Bleibt also der soziale Aspekt: mit der beliebten Trainingsgruppe, mit Leuten, die einem abseits des Rades zu 80% eh auf den Piss gehen, nun ganztägig Zeit verbringen. Trockenen Mandelkuchen und zerschnibbelte Apfelsinen in Petra, die "eindeutig 10x besser schmecken als bei uns". Täglich der gefrustete Blick aufs Wetter, wenn wieder 14 Grad, Sturm und Schauer gemeldet sind, dazu Hagel in den Bergen. Immer falsch angezogen unterwegs. Hat alles seinen Reiz, klar, da stört dann auch die Erkältung/Grippe/Covid nicht, die man sich definitiv im Flieger auf dem Hin- oder Rückflug einfängt. Eine Trainingspause nach dem Trainingslager schadet ja eh nicht. Ach, hört mir auf.. :rolleyes:
 
Ich war schon länger nicht mehr auf Malle, aber als ich da noch hinflog, waren wir meistens im Februar da. Im Februar gibt es zwar etwas mehr Regen als im März, dafür fuhr man dann eh nicht mit der Erwartung hin, dass man jeden Tag Sonne und Temperaturen um die 20 Grad hat und wenn mal durch Regen ein zusätzlicher Ruhetag dazu kommt, ist das gut zu ertragen. Dafür ist im Februar die Insel immer noch recht leer gewesen und die ganze Stimmung "gechilled", auch im Verkehr. Ob das heute noch so ist, weiß ich aber nicht, es scheint auf Mallorca mittlerweile ganzjährig sehr viel voller zu sein, als früher.

Meiner Meinung nach überschätzten viele Leute auch den Impact von Trainingslagern auf die Form. Natürlich kann man mEn in so einem Trainingslager mehr und härter trainieren als Zuhause - jedenfalls wenn man ein Hotel gebucht hat, weil man sich um nichts kümmern muss und den Fokus ganz auf den Sport legen kann. Das bringt nicht nur was für die Form, sondern sorgte auch für mentale Erholung. Allerdings ändert das auch nichts dran, dass man schon Zuhause regelmäßig strukturiert trainieren muss, um überhaupt in der Lage zu sein, im TL große Umfänge und Intensitäten zu machen und dann ist der zusätzliche Formaufbau durch ein TL auch nur ein sehr begrenzter Zugewinn an Form.

Dass solche Reisen durch den Kontakt mit vielen Menschen in den Hotels, den Aufenthalt am Flughafen und im Flieger etc. außerdem ein Gesundheitsrisiko darstellen, ist auch nicht zu bestreiten. Früher fing man sich dort nur eine Erkältung ein (bin auch mehrfach mit Erkältungen aus solchen Tls gekommen, früher hätte ich das dem "Open Window-Syndrom" zugeschrieben, die Erklärung dürfte aber zweifelhaft sein, lag wahrscheinlich eher an den vielen Kontakten auf diesen Reisen). Mittlerweile kommen viele Leute mit Covid zurück, in meinem Umfeld auch welche mit anschließenden kardiologischer Problemen. Da ist die mühevoll aufgebaute Form dann wieder dahin und schlimmstenfalls kommt sie auch nie wieder.

So schön die Malle-TLs früher auch waren, mittlerweile kann ich mich dafür nicht mehr so richtig begeistern. Ich will noch ein paar andere Gegenden mit dem Rad erkunden - als Trainingsreviere finde die Costa Blanca oder Andalusien wesentlich interessanter als Mallorca. Im März oder April kann man meist auch schon in D. oder F. ganz gut Radfahren.
 
Ich fliege zwar in der nächsten Woche in kein Trainingslager, aber doch zum Rennrad fahren nach Mallorca.
Das Wetter war ja in den vergangenen Wochen auf Mallorca und auch in Spanien, etc. eher nicht so ideal, daher habe ich die Hoffnung dass es ab nächster Woche deutlich besser wird.
Wir sind erstmals im Süden, in Can Pastilla untergebracht, mal sehen was es von dort zu erkunden gibt- wenn ich mir meine Fahrten vom letzten Jahr ansehe, weiß ich ja wo ich (lange) nicht war und den richtigen Standort gewählt hab, zudem ist es auch auf einer kleinen Insel wie Mallorca im Süden meist etwas wärmer.
btw - bei 2 Besuchen in Petra wurden keine Orangenscheiben mehr gesichtet.
Allerdings fahren wir auch eher immer gegen den Strom, d.h. rush our wird überall gemieden. Wir sind auch immer nur zu zwit unterwegs. Couple things.

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Ich hab vorhin auch mal die möglichen Wettkämpfe aufgeschrieben. 10km und das Zeitfahren ist gesetzt ansonsten nur ein Wettkampf im Monat. Die Vorbereitung fürs Zeitfahren ist eigentlich nicht gegeben. Sozusagen Paniktraining über Ostern 🤪
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Ich war (nicht nur) deshalb auch im „Radurlaub“.

Einmal in der „Woche“ nass geworden, Horden durch Fahrten ins Gebirge vermieden – durch‘s Schilf konnte es aber schon mal voll sein. Nach P. d. Valldemossa eher nicht😍 Selbst Sa Calobra war verkehrstechnisch easy und fast leer…
 
So meine lieben ihr wollt es ja so - weiter geht’s mit dem Reisebericht- dieses Mal würde ich ihm die Überschrift geben: Abwechslungsreich- aber nicht für jeden

Gestartet in Murek ging es alsbald durch die Weinberge der Südsteiermark/Slowenischen Grenze. Bei strahlendem Sonnenschein 🥰 Weinberge Typisch ging es entweder supersteil hoch - oder genauso steil wieder runter - rhythmisch ist etwas anderes - ich komm damit Gott sei Dank gut klar 😅
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Zeit für ein Päusschen - @ronde2009 es gab sogar einen Gartenschlauch mit dem ich das Rad (an sich denkend abgespritzt habe)✌️

Irgendwann ging es auf ein Privatsträsschen - das alsbald auch nicht mehr geteert war - erst sanft ansteigend- später steil und plötzlich war ich in Slowenien 😅

Dort lotste mich das Navi einen steilen Berg durch eine Schlucht runter - das GPS sprang hin und her - und ich war mir ab einem Punkt unsicher ob ich hier wirklich richtig war; das Sträßchen wirkte wirklich nicht vertrauenserweckend - und ewig steil. Internet gab es auch nicht - und es kam kurzfristig Panik auf - durchatmen- hilft ja nix irgendwo wird es schon hinführen…. Irgendwann tauchten Häuschen auf und ich war Gottseidank richtig 😅

Nach Reuß ging es auf einen Radweg/Sträßchen durch eine absolut urig-verlassene Gegend - an und an Höfe, Gänse - Hühner -Esel auf und ab, urige Fichtenwälder und und Graslandschaften wechseln sich ab.
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Dann geht es auf den Drau Radweg- eine gute alternative zur Bundestraße - der Radweg schlängelt sich wellig am Hang entlang - er ist überwiegend geteert, es gibt aber Gravelabschnitte - die ich gut mit meinen 25mm Reifen fahren konnte.
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In Dovorak sehe ich das erste Kaffe 🥰
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Und dann folgt ein klassischer TT Abschnitt- die ersten und einzigen 15 flachen Kilometer der Strecke - da geht was 🤩
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Bevor es wieder einen Abstecher in die Berge geht - diesmal als Pässchen 🥰
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Also wirklich abwechslungsreich- ich denke im Sommer müsste man hier und da ein bisschen mehr die Dörfer abklappern um Wasser nachzufüllen- und jeder der die Nachfahren möchte muss sich klar sein, dass es wirklich unrythmisch und auch etwas “abenteuerlich” ist - aber wirklich null verkehr und absolute Einsamkeit inmitten wahnsinnig toller Landschaften 🥰
 
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