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Kaufberatung zu gebrauchtem Rennrad

28 sind für einen Renner voll i.O., oder?
Jupp.
Auf meinem 25 Jahre alten RR hatte ich 23‘er und vor ein paar Jahren auf 28‘er gewechselt.
Das wurde dann komfortabler.

Du bist noch jung und bügelst mit den Waveboards über die Bumps, da machen dir die kleinen Schläge auch nichts aus und du wechselst nicht auf einen komfortablen Freerider.

So ist es auch mit der Reifenbreite. Je breiter der Reifen * um so weniger Luftdruck kannst du fahren um su mehr federungskomfort hast du. Macht bei sehr schlechten Asphalt was aus.
Ich als Ü60 denke für die Zukunft über eine größere Reifenfreiheit für das nächste Rad nach. Kann aber bei meinem nicht mehr als 28 ausprobieren.
 

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Re: Kaufberatung zu gebrauchtem Rennrad
Da ich kleiner bin kann ich nicht aus eigener Erfahrung berichten was die Größe angeht, aber ich finde Canyon hat einen Rechner der eine ganz gute grobe Orientierung gibt.
Hier wärst du bei deinen Maßen und einem Canyon Ultimate (sehr sportlich, aber nicht extrem von der Geo her) bei einer L. Vergleicht man dann Stack und Reach bist du genau auf der Radon 58. In Kombination mit der Empfehlung im Zweifel die kleinere Größe zu nehmen wäre aus meiner Sicht die Sache eindeutig.
 
Ohne dieses Radon selbst zu fahren/ kennen, kann ich ja nur beurteilen was ich vom Lesen gut finde.

@Umdenblock und @nehonimo haben Punkte gefunden, die Du für Dich abklären musst. Reifenbreite und Größe des Rahmens.
Für mich kann ich die natürlich beantworten, für Dich eher nicht ...

Wenn Du komplett unsicher bist; ausprobieren ist keine Option? Keine Ahnung wie das bei Radon machbar ist.
 
Ach Leute... hatte gehofft, Ihr entscheidet für mich :p

Ich fasse zusammen:
60er:
  • Gestrecktere/längere Haltung
  • Breiterer Lenker ("mehr Kontrolle")
  • Geringere Überhöhung (durch Rahmenhöhe und Vorbau, flach und gestreckte Haltung)
  • Lenkwinkel 73 (falls Unterschiede spürbar)

Mögliche Anpassung beim 60er:
- Kürzerer bzw. geneigter Vorbau, um kompakter bzw. "steiler/Sportlicher" zu sitzen


58er:
  • Kompaktere Haltung
  • Schlankerer Lenker (Weniger "Busfahrer-Haltung" --> schnittiger?)
  • größere Überhöhung (letztendlich steilerer Sitzhaltung)
  • Lenkwinkel 72 (falls Unterschiede spürbar)

Mögliche Anpassung beim 58er:
- längerer Vorbau, um nicht ganz so "gestaucht" zu sitzen

Ich werde nachher/morgen im Fahhrad-XXL ein 58er und 60er fahren und schauen, wie Sie daher kommen.
Wie Ihr sagt und ich gelernt habe, ist das leider nicht aussagekräftig, da jeder Hersteller/Modell anders ist. Aber vllt. bekomme ich dann schonmal eine Idee.

Verdammt schade, dass man die Radons nicht Probefahren kann.

PS: Echt unfassbar, was man hier aufschnappen kann! Danke euch ❤️
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ging es ähnlich wie dir und ich bin vor 2 Jahren in den schönen Sport des Rennrad fahrens eingestiegen. Zunächst mit einem Gravel Bike und haben dann relativ fix gemerkt, dass schnell über Asphalt fliegen mehr mein Ding ist, als durch Gelände zu holpern.

War seit vielen Jahren auf dem Mtb und durchaus mit Geometrien vertraut. Habe trotzdem erstmal zu groß bzw. Zu lang gekauft. Heißt mir war der Reach zu lang und wie die Vorrender schon sagten, ist es nur begrenzt möglich ein Rennrad sinnvoll kleiner zu bekommen.

Mein Tipp wäre daher ein Canyon Endurance im angestrebten Preisbereich mit einer vernünftigen Gruppe oder ein cube attain oder agree (sportlicher). Ich bin selbst sehr glücklich mit einem Attain in 60cm. Bin 1,9m groß mit 92,5cm Innenbeinlänge, also zwischen 58 und 60cm. Da ich gerne weniger Überhöhung fahren wollte, habe ich auf 60cm gesetzt. Das war am Ende das Entschedungskriterium. Du kannst auch bei einem endurance Renner die Spacer rausnehmen und damit die geo sportlicher ausrichten. Beim stack ist halt irgendwann Ende bei einem kleineren Rahmen. Den Vorbau kann man günstig gegen einen anderen tauschen. Für einen Einstieg in unseren geliebten Sport würde ich heute ein attain https://www.cube.eu/de/cube-attain-slx-goblin-n-yellow/825310 empfehlen. Gewicht aufgrund des Alu Rahmens leicht erhöht aber für den Preis völlig in Ordnung und sonst alles dran was du brauchst. Bei mehr budhet geht natürlich mehr https://www.cube.eu/de-de/cube-attain-c-62-race-blackline/825400. Hier gibst für einem kleinen Aufpreis bereits einen Carbon rahmen. Beide haben eine 105 Gruppe und die ist wirklich top. Warum wäre ich in deinem Fall für cube. A: die geometrie ist nicht zu aggressiv und du kannst durch Anpassung relativ viel in Richtung sportlicher machen B: cube gibt's an jeder Ecke und vielleicht hast du Glück mal eine 58cm und eine 60cm probesitzen. Die attain haben alle die gleiche geo, vom günstigsten Einsteiger bis zum C62 Slt meines Wissens. Viel Erfolg dir :-)
 
Ach Leute... hatte gehofft, Ihr entscheidet für mich :p

Ich fasse zusammen:
60er:
  • Gestrecktere/längere Haltung
  • Breiterer Lenker ("mehr Kontrolle")
  • Geringere Überhöhung (durch Rahmenhöhe und Vorbau, flach und gestreckte Haltung)
  • Lenkwinkel 73 (falls Unterschiede spürbar)

Mögliche Anpassung beim 60er:
- Kürzerer bzw. geneigter Vorbau, um kompakter bzw. "steiler/Sportlicher" zu sitzen


58er:
  • Kompaktere Haltung
  • Schlankerer Lenker (Weniger "Busfahrer-Haltung" --> schnittiger?)
  • größere Überhöhung (letztendlich steilerer Sitzhaltung)
  • Lenkwinkel 72 (falls Unterschiede spürbar)

Mögliche Anpassung beim 58er:
- längerer Vorbau, um nicht ganz so "gestaucht" zu sitzen

Ich werde nachher/morgen im Fahhrad-XXL ein 58er und 60er fahren und schauen, wie Sie daher kommen.
Wie Ihr sagt und ich gelernt habe, ist das leider nicht aussagekräftig, da jeder Hersteller/Modell anders ist. Aber vllt. bekomme ich dann schonmal eine Idee.

Verdammt schade, dass man die Radons nicht Probefahren kann.

PS: Echt unfassbar, was man hier aufschnappen kann! Danke euch ❤️
Also, der große Vorteil beimR1 ist, es ist ein NBB
Lenkerbreite, VorbauWechsel kannst du alles einfach und günstig selbst erledigen.
Bevor du den Vorbau wechselst, ein YouTube Video anschauen, damit du weißt, welche Schrauben zuerst und welche zuletzt gelöst werden beziehungsweise angezogen werden.
Die meisten Vorbau kann man auch umdrehen, um mehr Höhe zu gewinnen.

Ich vermute daher, dass ich ein kleineres Rad besser anpassen lässt.
Wenn du beim größeren alles besser draußen hast, wird es schwieriger, noch weiter runterzukommen.

Wenn du Probefahrten machst, dann nimm ein Maßband mit.
Miss von Langer Oberkante zum Boden. Und von Tretlagermitte zu Boden.
Oberkante Lenker minus Tretlager Mitte ist dann der Stackplus
Und miss von Sattelende zu den STI. Dann kannst du sehen, wie weit das sechziger länger ist als das 58. Manchmal hat der Händler auf dem einen Rad eine Sattelstütze mit Setback auf dem anderen nicht. Sattel * unterschiedlich nach hinten oder vorne geschoben. Was natürlich dann das Gefühl, ob das eine Rad länger oder kürzer ist verfälscht wird.
Ach, Sattelhöhe würde ich auch messen.

Du kannst dann auch versuchen, mit solchen Werten Bike-Stats.de zu füttern und mit dem R1 zu vergleichen.
Dafür brauchst du dann noch die Länge des Vorbaus und Höhe der Spacer inclusive Höhe der oberen Steuersatz Kappe.
 
Ganz vergessen: Bei Versendern findest du mehrheitlich eine etwas bessere P/L. Die Cubes sind aber auch da einen Kampfansage an den Markt und vergleichbar zu canyon und rose oder teilweise sogar etwas besser.

Jetzt das Aber: Wenn du den Service nicht selbst machen kannst, solltest du hier vorsichtig sein. Viele lokale Händler lehnen Versender kategorisch ab. Bitte bei der Entscheidung bedenken ;-)
 
@Schemti
Die beiden Links für das Attain hatte ich schon in Beitrag 35 gepostet, aber dadrauf hingewiesen, dass die eher eine gemütliche Position haben.
Der TO möchte aber gerne eine sportliche Position, daher könnte das Atin vielleicht nicht das richtige Rad für ihn sein.
 
Sorry - beim Durchlesen übersehen :-). Gut das einer aufpasst! Dann vielleicht eher in Richtung Agree gehen, das ist sportlicher oder beides probesitzen und vergleichen. Kenne genug Leute im Bekanntenkreis die beim ersten Bike zu sportlicher gekaufthhaben, weil keine Rennraderfahrung und dann am Ende bei einem kleinen endurance Renner gelandet sind und mehr Überhöhung fahren oder einen minimal längeren Vorbau.
 
Die Cubes haben leider keine sonderlich gut austauschbaren Lenker/Vorbauten. Schwierig wenn man noch die Position finden will, wie hier der TE.
 
Hier mal das R1 und das Attain in jeweils 58 und 60
https://www.bike-stats.de/geometrie...62_2025_58&Bike4=CUBE_ATTAIN C:62 SLX_2025_60

Wenn man unter dem Bild auf den Maulschlüssel des jeweiligen Rades drückt, dann kann man noch Vorbau, Länge, Steck, und Lenker eingeben. Dann werden auch die Lenker ins Bild gezeichnet und man hat noch ein besseren Eindruck vom Größenunterschied.
Beim Bild muss man dann horizontale und vertikaler Ausrichtung: Tretlager: auswählen. Das ist nicht immer vor selektiert.
 
Kaufe das 60er Radon! Weniger Stack=Überhöhung und einfacher für die Einsteiger 1,90m.

Kleinteile wie Vorbau, Sattel *, Sattelstütz, Lenker sind dank der "altmodischen" Bauweise einfach anzupassen.

Und, ganz wichtig: das Rad ist ein Problemlos-Simpel-Bike und falls Du vom Bike Virus befallen wirst und alles racy-sporty-stylisch-freaky werden soll wirst Du in 2 Jahren sowieso ein anderes pornöses Rad kaufen und von deinen eigenen Erfahrungen leben. Das Radon hat kein Geld gefressen.

Falls Du ein Freizeitfahrer bleibst der in der Saison ein paar schöne Sonntagstouren macht und nicht groß investieren willst, dann ist das Radon ein problemloser Begleiter.
 


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