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Konfliktsituationen im Verkehr

Hatte gestern echt den Kaffee auf:

Erlebt in Haan, nähe D`dor

Mit dem Kaffee auf hast du die Sprachregion schon festgelegt.. das kennt man im Süden nicht und blickt suchend nach dem vermeintlichen leeren Kaffeetopf... hat zu ein paar Missverständnissen geführt bevor ich das kapiert hab

Die Reaktion mit dem Aussteigen und ist das wovor ich Angst hab ..Anklopfen/ in direkte Kommunikation gehen mach ich nur noch, wenn ich vorher schon eine Exit Strategie hab. 🙏🙏
 
Äußerlich offensiv unterwegs sein und...
Äußerlich offensiv? Das könnte als Provokation oder gar Kampfansage verstanden werden. Dabei hilft Dir eine virtuelle Knautzone, "ich bin im Recht", nicht.
immer bremsbereit ist besser.
Besser als was? Bremsbereit, wenn jemand im Auto von hinten kommt? Bremsbereit wenn Dein Gegenverkehr überholt?
Rechte einfordern und wahrnehmen.
Rechte einfordern als einsamer Radfahrer unter sehr vielen Autos? Das wird so nichts. Das kann keine Abhilfe sein.
 
warum soll ich mit Schrittgeschwindigkeit auf einem Gehweg daher schleichen, wenn ich es nicht muss und einfach nur möglichst schnell zu meinem Ziel möchte, was auf der Straße meist sehr viel schneller geht?
Du sollst ja nicht dort fahren und ich will nicht zum Schnellfahren auf Gehwegen anstiften. Aber wenn es vorrangig um Schnellsein geht, verhält man sich dann nicht wie die vielen Autofahrer?
Zusätzlich führt das zu Konflikten mit Fussgängern, man ist näher an gefährlichen Ausfahrten dran, häufig außerhalb des direkten Blickwinkels und es ist sehr häufig ein ewiges auf und ab aufgrund diverser Absenkungen. Das tut sich doch kein Rennradfahrer freiwillig an.
Das ist zutreffend, das mag ich auch nicht. Ein Rennradfahrer tut sich das auch nicht ganz freiwillig an. Die öffentliche Straßenverkehr ist aber auch keine Rennbahn. Ohne Kompromisse geht es nicht.
 
Besser als was? Bremsbereit, wenn jemand im Auto von hinten kommt? Bremsbereit wenn Dein Gegenverkehr überholt?

Deshalb fahre ich immer mit ausreichend Abstand zum Fahrbahnrand.
Damit kann der von hinten bei Gegenverkehr nicht überholen und der Gegenverkehr unterlässt dies auch.
 
Mal was Positives: meine sonntägliche Gravelrunde durch die spaziergängerüberfüllten Wälder hat sich ungefähr so angehört: "Bitte! danke! Sehr gerne! ...." Vielleicht lags auch am sonnigen Wetter ;)
Gut so, das ist mir nicht unbekannt. Das liegt auch nicht nur am schönen Wetter. Vor allem daran, wie man sich gegenüber langsameren Verkehrsteilnehmern verhält. Egal wo und womit.
Aber was hat das mit dem Gravelrad zu tun? Weil man im Wald sowieso langsamer fährt? Dann geht es doch auch auf dem Gehweg, meine ich. Als Möglichkeit, nicht als Muss. Denn auch mit dem Rendrad kann man mal langsam fahren.
 
Deshalb fahre ich immer mit ausreichend Abstand zum Fahrbahnrand.
Damit kann der von hinten bei Gegenverkehr nicht überholen und der Gegenverkehr unterlässt dies auch.
Abstand ist richtig, die Hintermänner und -frauen im Auto werden es uns trotzdem nicht danken.

Was Du vorgeschlagen hast ist aber kein Kompromis, sondern der Stärke hat "Recht".
Nein, das war nicht gemeint. Der Kompromiss wäre, dass nicht nur Autos langsamer fahren sollen, sondern auch Rennradfahrer. Also immer dann, wenn es Konfliktbereiche, also Enge, gibt. Es wäre nicht gerecht, von Autofahrern ein Dahinterbleiben und Langsamfahren zu verlangen und selbst mit dem RR so schnell wie man nur kann fahren zu wollen.
 
Du sollst ja nicht dort fahren und ich will nicht zum Schnellfahren auf Gehwegen anstiften. Aber wenn es vorrangig um Schnellsein geht, verhält man sich dann nicht wie die vielen Autofahrer?
wenn ich nur auf der Straße innerhalb des erlaubten, sprich mit zulässigem Tempo und ohne andere zu gefährden fahre? Verstehe nur ich das nicht?
 
Die Reaktion mit dem Aussteigen und ist das wovor ich Angst hab ..Anklopfen/ in direkte Kommunikation gehen mach ich nur noch, wenn ich vorher schon eine Exit Strategie hab. 🙏🙏
Hat Anklopfen denn schon mal einen Erfolg gezeigt? Außer die Antwort etwa so: "Und Du, was machst Du..." ist doch nichts zu erwarten. Geht es uns besser danach? Auch nicht, so oder so nicht.
 
Was Du vorgeschlagen hast ist aber kein Kompromis, sondern der Stärke hat "Recht".
exakt!
Abstand ist richtig, die Hintermänner und -frauen im Auto werden es uns trotzdem nicht danken.


Nein, das war nicht gemeint. Der Kompromiss wäre, dass nicht nur Autos langsamer fahren sollen, sondern auch Rennradfahrer. Also immer dann, wenn es Konfliktbereiche, also Enge, gibt. Es wäre nicht gerecht, von Autofahrern ein Dahinterbleiben und Langsamfahren zu verlangen und selbst mit dem RR so schnell wie man nur kann fahren zu wollen.
deswegen fährt auch kein Rennradfahrer auf dem Gehweg.
Und genau das, was du schreibst, verlangt die StVO. Wenn die Straße für einen geübten Rennradfahrer Tempo 20 erlaubt, darf er da 20 fahren, geht es bergab oder er ist Profi auch 50. So oder so muss der Autofahrer dahinterbleiben, wenn keine geeignete Überholmöglichkeit besteht.
 
Nee, bzw. exakt falsch verstanden.
deswegen fährt auch kein Rennradfahrer auf dem Gehweg.
Doch, doch.
Und genau das, was du schreibst, verlangt die StVO.
Was?
Wenn die Straße für einen geübten Rennradfahrer Tempo 20 erlaubt, darf er da 20 fahren, geht es bergab oder er ist Profi auch 50. So oder so muss der Autofahrer dahinterbleiben, wenn keine geeignete Überholmöglichkeit besteht.
Ja, wenn Radfahrer auf der Straße fahren dürfen, dürfen sie schnell fahren.

Nur auf dem Gehweg, wo Radfahren erlaubt ist, dürfen sie es nicht, dort gilt Schrittgeschwindigkeit. Soweit die Regeln.

Aber es hilft ja nicht ab, wenn man sich aufregt, weil man trotzdem mit 30 cm Abstand überholt wird. Das geschriebene Recht auf Deiner Seite zu haben, schützt Dich nicht.
 
Natürlich nur, wenn "Fahrrad frei" dabei steht, aber auch dann nur Schrittgeschwindigkeit.
Um was gings jetzt?
 
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