Phonosophie
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Ne. Big Tobaco kriegt NIE WIEDER auch nur EINEN Cent von mir.

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Ne. Big Tobaco kriegt NIE WIEDER auch nur EINEN Cent von mir.
Ne. Big Tobaco kriegt NIE WIEDER auch nur EINEN Cent von mir.Bin glücklich mit meiner E-Dampfe. Aber diese Hexenjagt auf Raucher finde ich trotzdem zum kotzen.
Aber diese Hexenjagt auf Raucher finde ich trotzdem zum kotzen.
Ich fühle mich durch Auto und - Industrieabgase belästigt. Wenn die verboten werden akzeptiere ich auch das Rauchverbot.Ich würde das Rauchen ja grundsätzlich überall erlauben, und zwar da, wo andere Leute dadurch nicht belästigt werden!![]()
............und um Schwimmflügel.btw:
Es ging um Helme!![]()
...
In Demokratien wird nun mal nach Mehrheit entschieden...
Was ziemlich egal ist, denn mir geht es darum ob die subjektive Bewertung der Gefahr ohne Helm ausreicht um dafür eine Mithaftung, eine Pflicht und vor allem auch das herablassende Verhalten der "Helmfreunde" begründen kann. Und dafür ist es M.M.n. zulässig und erforderlich sich mal objektiv, mit Hilfe von Statistiken, mit der wirklichen Gefahr und Motivation zu beschäftigen. Ich könnte dir noch viele andere Tätigkeiten nennen, die gefährlich sind, die aber niemand verbieten möchte oder bei der niemand eine Pflicht zum allumfassenden Körperschutz einführen möchte, obwohl es sicherer wäre.A) das ist hier ein Rennradforum und kein Schwimmforum
Super schlau argumentiert, wenn die Ertrunkenen alle 80-jährige Nichtschwimmer wären. Du kannst auch als überdurchschnittlicher Schwimmer ertrinken, und das passiert auch tatsächlich.B) im Thread geht es um die angeführte BGH Entscheidung, nicht darum, ob jemand Schadenersatz zusteht, wenn er ohne Schwimmflügel ertrinkt
C) ich kann mich, auch mit einer Person im Schlepp, überdurchschnittlich lange in einem Gewässer mit hoher Strömungsgeschwindigkeit, ohne Hilfsmittel, über Wasser halten. Aber ich habe meine Schädeldecke nicht widerstandsfähiger bekommen
Ich halte MTB-Fahren, zumindest wenn das Rad da benutzt wird wofür es gebaut wurde, für zu gefährlich für Dich und würde es deshab verbieten, weil mich und die von mir finanziert Versicherung das nur Geld kostet und ein "ordentlicher und verständiger" Mensch niemals so ein Risiko für sich eingehen würde....
Du entscheidest aber auch auf welche Schaukel deine Kinder dürfen, ob sie ins Freibad dürfen, Kart fahren, Ski fahren, was sie essen und was sie trinken. Mit zunehmendem Alter abnehmend natürlich. Aber sobald sie erwachsen sind, so wie ich, entscheidet man selbst wo man schauckelt, ob man Kart oder Ski fährt. Find ich absolut ok. Niemand will dir oder deinen Kinder den Helm wegnehmen.E) meine Kinder tragen Helm und finden es normal, weil ihre Eltern es auch machen
F) als ich Kind war, gab es maximal Sturzringe und nur weil es damals keine Radhelme gab, muss ich das heute nicht verweigern
Es muss aber, wie ich schon schrieb, das letzte Mittel sein. Es gibt, abgesehen von "Sonderrechten" (Feuerwehr etc.) keine Ausnahmen bei einer roten Ampel und wir brauchen auch keine Ausnahmen wenn es um Schadenersatz bei einem Unfall geht. Entweder ist einer Schuld, oder beide sind zu gewissen Anteilen am entstehen des Unfalls schuld und hat dementsprechend vollständige oder anteilsmässige wiedergutmachung zu leisten.Die Gesetze sind rappelvoll mit unbestimmten Begriffen, die im Einzelfall so mit Sinn zu füllen sind, dass zum Entscheidungszeitpunkt möglichst wenig Leuten das Kotzen kommt. Da geht sie hin, die von Dir oben so ersehnte Rechtssicherheit.
Ich möchte in gar keinem "Mief" leben, weshalb du von mir aus auch alles tun kannst, was mir nicht direkt schadet. Und für die Fälle die mir indirekt schaden (als haftender Teil der Gesellschaft) halte ich die bisherigen Regeln für vollkommen ausreichend. So gut wie niemand verletzt sich absichtlich, sondern hat ein eigenes Interesse gesund zu bleiben. Und jeder hier geht Risiken ein die nicht sein müssten und wird dann doch von der Solidargemeinschaft oder der entsprechenden Versicherung im schlimmsten Fall aufgefangen.Das sehen die Vertreter der Mindermeinung immer so. Oft genug ändert sich aber auch was zum objektiv Besseren, weil doch viele Leute schlauer, gelassener oder toleranter werden. Möchtest Du z.B. noch im bürgerlichen Mief der Fünfziger leben?
Das hätte deiner Frau natürlich auch mit Helm passieren können, weil die Halswirbelsäule durch den Helm nicht geschützt wird. Siehe den Unfall bei "Wetten dass". Das sieht nicht halb so schlimm aus wie das was man in vielen Videos auf Youtube sehen kann. Die Folgen sind ja bekannt.Huh? Wieso so persönlich? Also ich trage Helm weil ich vor bald zwanzig Jahren mal einen Abgang meiner Frau ansehen durfte, der mit Glück nur mit einer fetten Beule abging. Das hätte auch damit enden können, dass ich sie seitdem im Rollstuhl schieben, wickeln und füttern dürfte und ich bin sehr dankbar, dass dem nicht so ist. Aber unser Thema hier ist Rechtssicherheit vs. Individualgerechtigkeit. Egal, wo die Mehrheitsmeinung herkommt - damit, die als Manipulationsergebnis abzutun, wenn Sie von Deiner abweicht, machst Du es Dir zu einfach.
Du meinst so wie beim Downhill fahren, Alkohol trinken, Rauchen, Übergewicht, oder bei dem was man an Risiken sieht in Youtube Videos sieht? Ich habe noch nicht gehört das da dann die Leistung z.B. der Krankenkassen verweigert wird. So ganz FDP-Konform sind wir also noch nicht. Zum Glück.Ja mach doch, wie schon oft in diesem Thread gesagt. Der Diskussionspunkt ist doch: Wenn Du Dinge tust, die zwar nicht verboten, aber nach gesellschaftlichem Konsens (wir reden da nicht über das Helmtragen, da gibt es den eben nicht) saublöd sind, kannst Du nicht erwarten, dass Du bei negativen Konsequenzen überhaupt nicht in die Mitverantwortung genommen wirst.
Ich versuch's nochmal: Gesetze sind immer unvollständig und hinken immer hinter geänderten Lebensumständen her. Deshalb muss im Einzelfall geprüft werden, ob es für Haftungsfreiheit reicht, dass man kein Gesetz übertritt. Es heißt: "Recht ist das ethische Minimum!" und nicht das abschließende Regelwerk...denn wer alles richtig macht und sich an alle Regeln gehalten hat, sollte nicht für Schäden haften die jemand verursacht der eben NICHT alles richtig gemacht hat.
Dass ein Helm nicht vor jedem möglichen Unfallgeschehen schützt ist ein Grund, ihn auch dort, wo er schützt, nicht zu verwenden? Deine Entscheidung ob Du einen trägst, und ich habe kein Problem, wenn jemand "Helm mag ich einfach nicht" sagt, aber diese Begründung fände ich unintelligent.
Ist Dein Problem nicht im Kern, dass Du die öffentliche Meinungsbildung zu wenig beeinflusst?.
Was ziemlich egal ist, denn mir geht es darum ob die subjektive Bewertung der Gefahr ohne Helm ausreicht um dafür eine Mithaftung, eine Pflicht und vor allem auch das herablassende Verhalten der "Helmfreunde" begründen kann. Und dafür ist es M.M.n. zulässig und erforderlich sich mal objektiv, mit Hilfe von Statistiken, mit der wirklichen Gefahr und Motivation zu beschäftigen. Ich könnte dir noch viele andere Tätigkeiten nennen, die gefährlich sind, die aber niemand verbieten möchte oder bei der niemand eine Pflicht zum allumfassenden Körperschutz einführen möchte, obwohl es sicherer wäre.
Super schlau argumentiert, wenn die Ertrunkenen alle 80-jährige Nichtschwimmer wären. Du kannst auch als überdurchschnittlicher Schwimmer ertrinken, und das passiert auch tatsächlich.
(Natürlich mache ich aber mit dem Rad keinen Unfall, weil ich einfach überdurchschnittlich gut Rad fahre...
Ich halte MTB-Fahren, zumindest wenn das Rad da benutzt wird wofür es gebaut wurde, für zu gefährlich für Dich und würde es deshab verbieten, weil mich und die von mir finanziert Versicherung das nur Geld kostet und ein "ordentlicher und verständiger" Mensch niemals so ein Risiko für sich eingehen würde....
Sooo und diese Argumentation lassen wir jetzt mal 10 Jahre von der Versicherunglobby durch die Medien prügeln...Mal sehen wie lange du noch ein "ordentlicher und verständiger Mensch" bist, der mit dem MTB im Wald fahren darf.
Du entscheidest aber auch auf welche Schaukel deine Kinder dürfen, ob sie ins Freibad dürfen, Kart fahren, Ski fahren, was sie essen und was sie trinken. Mit zunehmendem Alter abnehmend natürlich. Aber sobald sie erwachsen sind, so wie ich, entscheidet man selbst wo man schauckelt, ob man Kart oder Ski fährt. Find ich absolut ok. Niemand will dir oder deinen Kinder den Helm wegnehmen.
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Bin mir gar nicht so sicher, ob das vor allem Gefühle sind. Sicher auch zu einem erheblichen Teil, aber meistens geht's doch um Geld und dass man wenig davon hergeben will.Nein, mein Problem ist, dass die "öffentliche Meinungsbildung" vor allem auf "Gefühle" setzt, statt auf Fakten, und mit diesen Gefühlen mir dann was vorgeschrieben wird.
Nix, Du bist höchstens anderer Meinung als Andere. Das ist erfreulicherweise nicht verboten, Du wirst Dich nur damit abfinden müssen, dass Deine Meinung nicht immer die allgemeine öffentliche wird.Was läuft da bei mir falsch?
Im Auto trage ich keinen Helm. Rennfahrer tun's. Klar gibt es Unfälle, bei denen ein Helm im Auto helfen könnte, das Risiko erachte ich aber für mich als unterhalb der Schwelle, die mich zum Helmtragen im Auto veranlassen würde. Beim Rad sehe ich das anders. Ich bin übrigens schon mal nach einer RTF mit Radhelm ins Auto gestiegen - Helm ist so leicht und sitzt so bequem, dass ich ihn kaum noch merke. Das Verhältnis zwischen Sicherheitsgewinn und Aufwand dafür oder Belästigung dadurch ist für mich hier auf der richtigen Seite. Deine Ansicht dazu darf gerne anders sein.
Du vermisst also das Geld dass an Leute bezahlt wird, die ohne Helm gefahren sind. Ehrlich wahr? Mir kommt das auch nur wie das Gefühl vor. Über welche Summe reden wir denn da, und welche private Risiken würdest du damit selbst absichern wollen, die ich in Zukunft nicht mehr für dich bezahlen werde? Eher Ski fahren oder MTB?Bin mir gar nicht so sicher, ob das vor allem Gefühle sind. Sicher auch zu einem erheblichen Teil, aber meistens geht's doch um Geld und dass man wenig davon hergeben will.
Ich vermisse ne Menge Dinge nicht, mich stören ne Menge Dinge nicht, die andere machen und die denen wichtig sind. Das kann nicht der Maßstab sein.Ich bin übrigens schon mal nach einer RTF mit Radhelm ins Auto gestiegen - Helm ist so leicht und sitzt so bequem, dass ich ihn kaum noch merke.
Deine Einzelmeinung ist nie der Maßstab. In der Tat.Das kann nicht der Maßstab sein.
b) Du hast die Frage gestellt, warum ein Helmbefürworter keine Schwimmflügel trägt, also habe ICH für MICH geantwortet.
Mir ist es verständlich, dass ich mich eine gewisse Zeit gefahrlos über Wasser halten kann, irgendwann aber untergehe, wenn ich nicht an Land gehe. Wie es mir auch verständlich ist, dass mich der Helm nicht bei allen Unfällen schützt.
Deine Einzelmeinung ist nie der Maßstab. In der Tat.
Ich verstehe zwar den Grundsatz der Diskussion hier, wegen Schuldfrage und weil man sich als Versicherer vor Zahlungen drücken könnte so,
aber ganz abgesehen von dem ganzen rechtlichen Kram, geht mir die Diskussion am Pops vorbei, weil ich sowieso immer einen Helm trage.
Sorry, aber du vermischt die Fragen und Antworten. Wenn zu einem "allgemein" agumentiert wird beziehst du das auf Fall Helm. Wird was auf Fall Helm bezogen geantwortet dann ist deine akumentationEs ist keine Einzelmeinung, wenn laut Gericht 89% der Radfahrer keinen Helm tragen. Wenn die Mehrheit der Maßstab ist, frage ich mich über was die Helmfreunde eigentlich reden.