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Reifen und Geschwindigkeit

Biky

Diamant-Fahrer Senior
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Zu Zeit fahre ich die Reifen Michelin Carbon (700 x 23c). Diese sollen eine lange Laufleistung haben und gute Trainingsreifen sein.
Nun habe ich aber auch gelesen dass andere Reifen das RR schneller machen sollen. Nun ist meine Frage: Wie groß ist der Einfluss der Reifen auf die Durchschnittsgeschwindigkeit? Gleicher Fahrer gleiche Technik vorausgesetzt.
 
AW: Reifen und Geschwindigkeit

ich denke in erster Linie wird es auch darum gehen, ob du mit dem für den jeweiligen Reifen richtigen Reifendruck unterwegs bist, um den optimalen Rollwiderstand zu haben

der "schnellste" Reifen wird nichts helfen, wenn du mit zuviel oder zuwenig Druck fährtst und somit das Potential des Reifens wieder vertust

allerdings glaube ich auch, dass man die Unterschiede im gefahrenen Durchschnitt kaum wahrnehmen wird - ausser man ist wirklich im Extrembereich (extrem zuwenig/zuviel) Druck unterwegs
 
AW: Reifen und Geschwindigkeit

das was stetre76 anführt ist mit sicherheit richtig.

nichts desto trotz kann ich bestätigen, das es einfach reifen gibt die schlechter rollen als andere. gibt ja auch in einschlägigen magazinen reifentests hierzu.

an meinem klassiker fahre ich schlauchreifen und an meinem neuen renner als interimslösung billige drahtreifen. beide reifensätze hab ich mit 8 bar aufgepumpt. die räder sind mit ca. 8,5 kg gleich schwer. ich kann nur grob schätzen, da die windbedingungen jedes mal anders sind. würde aber meinen das mit den schlauchreifen 0,5 - 0,75km/h im schnitt mehr drin sind.

wie gesagt, der wind spielt mit sicherheit den entscheidenderen faktor.
 
AW: Reifen und Geschwindigkeit

Zu Zeit fahre ich die Reifen Michelin Carbon (700 x 23c). Diese sollen eine lange Laufleistung haben und gute Trainingsreifen sein.
Nun habe ich aber auch gelesen dass andere Reifen das RR schneller machen sollen. Nun ist meine Frage: Wie groß ist der Einfluss der Reifen auf die Durchschnittsgeschwindigkeit? Gleicher Fahrer gleiche Technik vorausgesetzt.

Solange Du keine Rennen fährst, wo es auf Sekunden ankommt, ist es relativ egal (solange Du keinen Schwalbe Marathon aufziehst ;-). Ich fahre zwar auch als Hobbyfahrer den leicht laufenden Michelin Pro2Race, aber nicht wegen des Leichtlaufs, sondern weil er sehr komfortabel rollt - und davon profitiere ich auf jedem Kilometer.
 
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Auf meiner kleinen 29 km Hausrunde (welliges Profil im Bereich 200-300 hm) getestet:

Conti Ultrasport 23-622 Draht auf RR 8,4 kg: Schnitt 34,11 km/h

Schwalbe Marathon 28-622 auf Sporttourer 11,4 Kg: Schnitt 32,5 km/h
 
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ICh weiss nicht inwieweit man das quantifizieren kann. Aber das Fahrgefühl auf meinen Ultremos ist unbezahlbar....
 
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In meinen Augen ein unnsinniger Thread!
Wie will man das Testen? Gefällstrecke, aus dem Stand losrollen, immer die gleiche Position einnehmen, Zeit messen? Ein äußerst iteratives Verfahren, was für Maschbauer ;)
Ehrlich, ob ich nun mit 70 oder 71 den Berg runter fahre, ist doch egal. Und das ein Reifen auf einer Tour von 3h den Schnitt um 2 km/h anheben soll, halte ich eher für Bikerlatein. Da spielen so viele Faktoren mit.

Aber vergleicht bitte keine RR-Slicks mit Trekkingreifen!
 
AW: Reifen und Geschwindigkeit

Auf meiner kleinen 29 km Hausrunde (welliges Profil im Bereich 200-300 hm) getestet:

Conti Ultrasport 23-622 Draht auf RR 8,4 kg: Schnitt 34,11 km/h

Schwalbe Marathon 28-622 auf Sporttourer 11,4 Kg: Schnitt 32,5 km/h
Bei haargenau dem gleichen Wetter und dem gleichen Wind?
Und der Sporttourer mit seinen 11,4 Kg ist Berg hoch eh langsamer als ein 8,4 Kkg schweres RR, auch wenn Du da super schnelle Reifen aufziehst, oder mal die Reifen tauschst.

@Topic,
der Continental Grand Prix Supersonic ist wohl so ein typischer schneller RR-Reifen. -> purer Luxus - Spitzenleistung, aber max. für 1000 Km
 
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Erst einmal vielen Dank für eure Antworten. Ich erkenne daraus dass der Unterschied gar nicht so groß und vor allem unwesentlich ist.
Ich meinte auch keine konkreten Zahlen in o,ooo km/h oder so. Ich wollte einfach mal wissen ob man sich vor einem Rennen lieber einen schnelleren Reifen drauf macht oder ob es eben keine Rolle spielt. Bei einem Trainingsreifen spielt der Rollwiderstand ja keine Rolle weil man sich ja eben Kraft und Ausdauer antrainieren will. Dabei dachte ich speziell an den Michelin Carbon. Würdet ihr den auch beim Rennen fahren? Obwohl, die Frage ist genau so blöd. Was macht es, ob ich als 25. mit 0,5 sec. früher oder später ankomme?
Nochmals vielen Dank für die Antworten!
 
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Ich glaube solange nicht jemand die Mäntel auf nem Prüfstand testet kann man nur spekulieren. (Wind, Tagesform, ......)

Ich glaube schon das Verschiedene Profile, Materialien und Arten dort einen Effekt zeigen. Aber solange du nicht bei der Tour ums Gelbe Trikot mitfährst ist das vollkommen egal. Wenn der Reifen schlechter abrollt trainierst du nur einfach mehr :)
 
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Bei haargenau dem gleichen Wetter und dem gleichen Wind?
Und der Sporttourer mit seinen 11,4 Kg ist Berg hoch eh langsamer als ein 8,4 Kkg schweres RR, auch wenn Du da super schnelle Reifen aufziehst, oder mal die Reifen tauschst.

@Topic,
der Continental Grand Prix Supersonic ist wohl so ein typischer schneller RR-Reifen. -> purer Luxus - Spitzenleistung, aber max. für 1000 Km

Du hast es einerseits erkannt (3 Kg und gerader Lenker machen einen Unterschied), andererseits auch wieder nicht (denn bsp. mit dem Supersonic wäre das 11 Kg Rad auch nicht wirklich schneller)! Man kann es nämlich gar nicht vergeichen bzw. messen. Es gibt so viele Störeinflüsse, selbst auf der gleichen Strecke und bei wenig Wind/Windstille. Für Conti Ultrasport wird man hier schon gesteinigt, vom Trekkingreifen Marathon will ich gar nicht erst anfangen.

Fazit: Es ist, wenn man keinen Prüfstand hat, sowas von egal für den Schnitt. Das ist zu 90 % Kopfsache. Ich bin ohne Übertreibung ehrlich gespannt, was meine geplanten pro2race zum Prügelknaben Ultrasport ausmachen.
 
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Generell kann man sagen das hoher Grip auch einen hohen Rollwiderstand einher bringt. Auch eine steifere Karkasse damit der Reifen nicht so stark walkt und besser rollt ist schlecht für den Komfort. Man kann also nicht alles in einem haben.
 
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Ich fahre derzeit auf dem Trainingsrad Krylion Carbon und auf dem anderen Rad pro race2. Für ein Rennen würde ich den pro race aufgrund des besseren Grip bevorzugen. Der Krylion ist super-pannensicher, ist aber in Kurven und speziell bei Nässe dem pro race unterlegen. Beim Rollwiderstand kann ich keinen Unterschied feststellen.
 
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