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Rennrad 2012 - bis ca. 4500€ - die Qual der Auswahl

kris411

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Hallo liebe Freunde des schnellen Radfahrens,

nachdem ich 2011 ca. 4000 km mit dem Crosser gefahren bin und mich bei schönerem Wetter völlig auf die Staße gezogen fühle steht für das kommende Frühjahr ein echter Renner ins Haus.
Inzwischen habe ich die Auswahl nach vielem Hin und Her halbwegs eingegrenzt.
Nachdem ich auch hier ein wenig recherchiert habe spare ich mir die Frage nach Shimano, Campa, oder SRAM - ich wrde versuchen bei einem loaklen Händler mal meine Finger alle Gruppen zu bekommen. Aktuell bin ich noch mit einer Shimano 105er unterwegs.

Folgende Modelle ssstehen im Moment zur Auswahl:

Cannondale Supersix Evo RED - SRAM Red, Kysium Elite, 4700€
Cannondale Supersix DI2 - Shimano Ultrgra DI2, Kysium Elite, 3800€
Canyon Ultimate CF 9.0 Pro - Campa Chorus 11s, Kysium Elite, 2600€
Canyon Ultimate CF SLX 8.0 - Shimano Dura Ace, Kysium Elite, 3000€
Canyon Ultimate CF SLX 9.0 - Shimano Dura Ace, R-SYS SL, 4000€
Canyon Ultimate CF SLX 9.0 LTD - Campa Super-Record 11s, R-SYS SLR, 4600€

Mein Favorit ist im Moment das Canyon Ultimate CF SLX 8.0, was vor allem daran liegt das ich hier im Forum fast ausschließlich Beiträge gefunden habe die die R-SYS Laufräder total auseinandernehmen.
Sind diese Laufräder (und vor allem die 1000€ mehr) überhaupt irgendwie rational empfehlenswert für einen Hobbyfahrer im Vergleich zu den Kysium Elite, oder erkauft man sich damit nur vornehmlich den Neid (oder Spot...) anderer? Selbiges stellt sich für die LTD Ausführung, ist eine Super-Record mehr als nur Prestige?
Wobei hier ja auch wieder andere Laufräder mit Bereifung drauf sind, könnte man die R-SYS SLR auch mit normalen Conti Reifen versorgen, oder muss man dann immer die "spezial" Bereifung verwenden?

Dann haben wir noch die Cannondale Räder, welche in der Ausstattung natürlich nicht ganz mit dem Versender mithalten können, allerdings lese ich auch nur Lob in den höchsten Tönen für dieses Rad.

Ich freue mich sehr auf Eure Meinungen zu den Rädern und was für einen Hobbyfahrer (ich peile so 5000 km die Saison an) sinnvoll ist.

Viele Grüße
Kris
 
Soviel Geld willst du ausgeben und dann soll da so ein seelenloses Fertigprodukt bei rauskommen? Muss halt jeder selber wissen. Deine 5000km kannst du auch mit einem Ultegra-Renner für nen Tausi runterreissen, aber für viereinhalbtausend Euro könnte man auch schon ein richtig schönes Rad aufbauen...
 
Kein Rad von Deiner Auswahl würde mir zusagen. Wenn ich mich allerdings für ein Rad Deiner Auswahl entscheiden müsste, wäre das Canyon mit der Chorus meine Wahl. Es ist unter den vorausgewählten Rädern im doppelten Sinn das preiswerteste Rad. Bei einen Budget von 4,500 ist noch ein erstklassiger Radurlaub mit drin.
Das soll nicht heißen, dass ich kein Verständnis für die Anschaffung eines hochpreisigen Rades hätte, aber unter dieser Auswahl halte ich das Billigste für das Beste.
 
Wer 4500,-EUR für ein Rad ausgeben will (und kann), der sollte eigentlich charakterlich soweit gefestigt sein, dass er für das viele Geld genau das Rad kauft, von dem er auch überzeugt ist. Und nicht weil im Forum einer sagt, kauf das. :rolleyes:
 
Für 5000 Jahreskilometer reicht ein 8 kg-Alubock mit schlichter Ausstattung Rival/105er bzw. Veloce-Ausstattung, Laufräder sollten aufgrund der Alltagstauglichkeit Stahlspeichen haben, so was kostet einzeln 2-300 Euro... und so ein Set ist min. 3000 Preiswerter als das Budget :rolleyes:
 
Wer 4500,-EUR für ein Rad ausgeben will (und kann), der sollte eigentlich charakterlich soweit gefestigt sein, dass er für das viele Geld genau das Rad kauft, von dem er auch überzeugt ist. Und nicht weil im Forum einer sagt, kauf das. :rolleyes:

Du sprichst mir aus der Seele.
Sicherlich kann jeder mit seinem Geld machen was er möchte, für mich jedoch ein Unding soviel Geld auszugeben, bei sowenig Ahnung. Liegt es am Internet, dass man sich nicht mehr selbst einliest, Radläden abklappert, Messen besucht? Gerade das hat mir immer viel Spass gemacht.

Ansonsten: Keins der Räder. In dieser Preisklasse einen Massrahmen oder zumindest einen Rahmen von der Stange und selbst aufbauen/aufbauen lassen.

MfG
Frank
 
4.500€ -> Selbst ein Rad zusammenstellen und entweder selbst zusammenbauen oder vom Radhändler des Vertrauens aufbauen lassen.
Aber ein CANYON bei 4500€ ?! Nein. :eek::eek::eek:





(Ich mag Canyon nicht :crash:)
 
.
Sind diese Laufräder (und vor allem die 1000€ mehr) überhaupt irgendwie rational empfehlenswert für einen Hobbyfahrer im Vergleich zu den Kysium Elite, oder erkauft man sich damit nur vornehmlich den Neid (oder Spot...) anderer? Selbiges stellt sich für die LTD Ausführung, ist eine Super-Record mehr als nur Prestige?


Viele Grüße
Kris
Super Record/Sram Red/Dura Ace sind alles drei wunderbare Schaltungen. Aber alles über ´ner 105er ist in meinen Augen
für den "gemeinen Hobbyfahrer" schon Prestige... Aber das ist auch in Ordnung und macht ja auch Spaß. Bei Laufrädern sehe ich das auch so. Da reicht schon jeder 250Euro Satz.
Mit einem Ksyrium Elite hast Du echt einen richtig guten "Sorglos-Satz". Mehr würde an mein Rad nicht dran kommen.
Schaltung mußt Du wissen welcher Hersteller, und wenn Du das Geld hast kauf ruhig die höchste Gruppe.
Hab ich auch getan. Es macht ja Freude, aber brauchen tut man das nicht. Wenn alle das hätten was sie brauchen.
Würdest Du nur noch Bulls Räder mit 105er und Aksium sehen;)
Zu den Rahmen kann ich nichts raten, würden mir alle nicht zusagen.
 
Hobbyfahrer oder Profi: Die Schaltung hat den wenigsten Einfluß auf die "Performance" des Rades.

Was mich noch mehr irritiert als der Wunsch nach einem Canyon: Du willst bei Deinem lokalen Händler alles austesten und dann online kaufen?

Wenn Du mal wirklich etwas technische Unterstützung benötigst, wird der Dich freundlich aber bestimmt auf seinen Ausgang verweisen.

Die R-Sys sind leicht und steif, aber die Carbonstäbchen währen mir zu fragil im Alltag. Mit dem gleichen Gewicht oder auch nur mit 300g mehr kann man bessere und weniger empfindliche Laufräder bauen.......
 
Danke für die bisherigen Kommentare, obgleich manche davon wenig hilfreich waren.
Welches Budget und welche Gruppenklasse kann doch jeder halten wie er will. Ich könnte auch einfach an den Crosser Rennradbereifung dranpappen, aber ich habe mich nunmal für ein eigenständiges Rad entschieden.
Ich persönlich mag die 105er STIs nicht, wenn dafür eine Ultegra, Dura-Ace oder ganz was anderes dran muss - dann ist es eben so. Das Rad soll ja schließlich auch gefallen.
Ich habe mit den örtlichen Händlern leider keine gute Erfahrung gemacht, wenn jemand einen wirklich verlässlichen im Grossraum Hannover kennt, ich bin für Vorschläge offen.
Der Idee mit dem Baukasten Rad werde ich noch einmal nachgehen.
Ich kann es gut nachvollziehen das viele über Versender pikiert sind, aber das Preis-Leistungsverhältniss ist unschlagbar.
Und zum Thema überzeugt sein: Ich hole mir lieber die Meinung anderer ein als mich in einem Jahr zu ärgern das ich für selbes Geld etwas viel Geileres hätte haben können.
 
Na ja, Du hast ein Budget, bei dem man rein qualitativ kaum nioch einen richtigen Griff ins Klo machen kann.

Die Frage ist, was Du erwartest??

Geschwindigkeit kann man nicht kaufen. Geht es um Langlebigkeit? Das wäre eine 'Anforderung.

Egal wie, das Ding muss in erster Linie passen.


Ein Versenderteil sollte man sich meines Erachtens nur dann anschaffen, wenn man alles selber schrauben kann und will.
Benötigt man Hilfe oder will sein Rad warten lassen usw. dann ist der gute Händler wohl die bessere Wahl.

Was meinst Du denn mit "schlechten Erfahrungen"?

Es gibt sicher viele, die wenig von Ergonomie und Technik verstehen oder nur schnell verkaufen wollen. Aber eben nicht nur..........
 
Danke für die bisherigen Kommentare, obgleich manche davon wenig hilfreich waren.
Welches Budget und welche Gruppenklasse kann doch jeder halten wie er will. Ich könnte auch einfach an den Crosser Rennradbereifung dranpappen, aber ich habe mich nunmal für ein eigenständiges Rad entschieden.
Ich persönlich mag die 105er STIs nicht, wenn dafür eine Ultegra, Dura-Ace oder ganz was anderes dran muss - dann ist es eben so. Das Rad soll ja schließlich auch gefallen.
Ich habe mit den örtlichen Händlern leider keine gute Erfahrung gemacht, wenn jemand einen wirklich verlässlichen im Grossraum Hannover kennt, ich bin für Vorschläge offen.
Der Idee mit dem Baukasten Rad werde ich noch einmal nachgehen.
Ich kann es gut nachvollziehen das viele über Versender pikiert sind, aber das Preis-Leistungsverhältniss ist unschlagbar.
Und zum Thema überzeugt sein: Ich hole mir lieber die Meinung anderer ein als mich in einem Jahr zu ärgern das ich für selbes Geld etwas viel Geileres hätte haben können.

Ich teile zwar die meisten der geäußerten Vorbehalte, aber ich will mal versuchen, etwas diplomatischer die Situation darzulegen. :D

Wenn Du zu den Glücklichen gehörst, die so ein Budget des öfteren mal investieren können, dann greif ruhig zum Versender-Rad. P/L ist unbestritten sehr gut. Aber um ein gutes Bike auf die Straße zu bringen brauchst Du weit weniger Geld. Irgendwo zwischen 1000 und 2000€ liegt die Grenze, ab der für den Hobbyfahrer die Grenze des fahrerisch Sinnhaften erreicht ist und es nur noch um Hobby geht. Wenn man sich dann entscheidet, gleich 4500€ auszugeben, und sich die auch wirklich aus den Rippen leiert, ist ein Versenderrad eher eine ungewöhnliche Wahl. Schließlich ist das Massenware. Ungefähr so, als würde man sich das Geld für ein sportliches Auto zusammen sparen, und dann kauft man sich einen 5er BMW, den jeder Langweiler als Dienstwagen fährt.

Abgesehen davon scheinst Du bislang wenig erfahrung mit der Rahmengeometrie zu haben. Auch vom Crosser kann man da nicht 1zu1 übertragen. Deshalb ist es schon etwas risikobehaftet, einfach mal viel Geld in einen Rahmen zu stecken. Das sollte gut überlegt sein.

Ich würde daher eher dazu raten, mal mit einem Bike um die 1500€ anzufangen (ruhig ein Versender) und in einigen Jahren nochmal über ein 4500€-Bike nachzudenken.
 
Oder, wenn es was richtig Edles sein soll, das passt und bei dem der Spaß mit den Jahren immer größer wird: lass Dir von einem Könner einen Rahmen auf Maß bauen, vorzugsweise aus Edelstahl (Reynolds 953) oder Titan. Mit ordentlichen Komponenten kannst Du Dein Budget voll ausschöpfen ;) und bekommst für das viele Geld eine Qualität, die kein Versender so bieten kann. Musst nach einem Sturz nicht panisch nach Mikrorissen suchen, ist aber nicht so e
Eisdielentauglich wie das Rad aus der ganzseitigen roadbike-Annonce...

Gruß, svenski.
 
Egal wie, das Ding muss in erster Linie passen.

Endlich schreibt mal jemand die richtigen Worte. Damit geht es eigentlich doch los. Was nutzt einem das tollste Rad, wenn man die nichtpassende Geo nur mit Hilfsmitteln wie massiven Spacern oder erigierten Vorbauten hinbiegen kann?!

Also erstmal vermessen (lassen), passende Geo rausfinden und dann geht's los mit Firmen und Farben. Man kann derzeit noch tolle 2011er Rahmen recht günstig im Ausverkauf kriegen, weil die Container mit den Neuveröffentlichungen schon unterwegs sind.

Und ob das Preis/Leistungsverhältnis bei Versendern wirklich das Tollste ist, merkst du nicht beim Kauf, sondern im Falle eines Falles. Und da sei mal auf einiges gefasst, besonders was Ausfallzeiten für Reparaturen/Ersatz angeht. Die Fahrradtechnik ist aber überschaubar, und wenn du 2 Hunnies für Werkzeug abzweigst, wärst du davon unabhängig. Aber dann kannste auch gleich selber zusammenbauen, und dein Rad gehört dir auch richtig.
 
Hallo,
danke für die vielen hilfreichen Ratschläge.
Bei den Maßen weiß ich was ich benötige an Oberrohrlänge, Vorbau, Lenkerbreite, etc.
Was ich nicht weiss sind Details wie Sitzwinkel, Lenkwinkel, etc. - ich werde mal die Händler abklappern ob ich dort passend vermessen werden kann. Ein Händler bietet eine profesionelle Laservermessung an, mal schauen.
Das Rad selber aufbauen - gerade dafür finde ich fehlt mir die Erfahrung. Rahmen, Gruppe, Laufräder krieg ich noch zusammen, bei Vorbau, Lenker, Sattelstütze, Sattel wäre ich überfragt was sich am besten eignet.
Zum Thema Hobby: Ich möchte schon etwas mehr als zum Feierabend eine gemütliche Runde drehen. 200km und mehr machen aktuell auf meinem Crosser keinen Spass. Sicherlich braucht man kein teures Rad für Komfort und Langstreckentauglichkeit, ich bin hier wohl einfach zu stark von den üblichen "Fach"zeitschriften belastet.
 
Man muß da auch ein wenig auf sein Herz hören finde ich.
Bei den Budget machst Du eh nichts falsch und bei der Summe ist es am wichtigsten nachher ein Rad zu haben
wo man sich freut, wenn man es aus der Garage schiebt.... Also kauf das und bau das an Dein Rad wovon Du
überzeugt bist. Und nicht denkst Du hast einen Kompromiß geschlossen.....
Was man braucht und was nicht, ist ja jetzt hier erläutert worden... Jetzt zählt nur noch wo DU mit glücklich wirst.....
 
Tja, man kann für 4000€ sowas bekommen:

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oder aber SOWAS :eek:

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