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Kaufberatung zu gebrauchtem Rennrad

Fainkerl

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Moin Zusammen :-)

Ich, Marc, will mir mein erstes Rennrad kaufen.

Was habe ich mit dem Radsport bislang zu tun? Eher weniger bis nichts.
Bin ein BüroHengst der bislang nur Krafttraining nach Feierabend gemacht hat.
Nun, nachdem ich mich mehrfach in Spinning-Kursen verirrt habe, will ich dieses Jahr im Rennrad-Sport angreifen (macht total Laune).

Ich bin 1,89m groß und habe eine Schrittlänge von ca. 90cm.
Aktuell schaue ich nach langer Recherche im Internet(korrigiert mich im Zweifel gern:p) nach Rahmengrößen --> XL, 60cm

Da ich noch keine Straßen-Rennrad-Erfahrung habe, will ich erstmal überschaubar viel Geld ausgeben, aber so wie jeder, dass meiste dabei rausholen.
Mein Budget wären ca.1000-1200€ (darf auch günstiger sein ;)).

Ich möchte ein wirkliches Rennrad und kein Gravel oder Tourer, da ich durchaus sportive Ambitionen habe.
Gemütliche Touren sind nicht geplant.

Meine konkreten Fragen:
Ist es sinnvoller, ein 8 Jahre altes Carbonrad von Wilier (Zero7 aus 2017) mit Ultegra Ausstattung zu kaufen (Fahrleistung 1000km) oder ein neues Fahrrad zu erstehen, dann aber aus Alu und mit schlechteren Komponenten?

Die Fragen die mich hierbei generell umtreiben sind zb.:
  • Sind zB. Ultegra Schaltung von 2017 genau so "entwickelt" wie aktuelle aus 2025?
  • Verlieren Fahrradrahmen "Steifigkeit" bei Ihrer Benutzung (bei einer vergangenen Nutzungen von zB. 20t km)?
  • Auf was würdet Ihr beim Gebrauchtkauf achten? Risse im Rahmen - okay, aber wie prüft man sinnvoll Lager?
  • was fällt euch noch ein?

Edit:
Folgende Gebraucht-Räder hatte ich im Blick:

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und erste Hilfestellung für einen Fahrrad/Rennrad Anfänger und verbleibe
mit besten Grüßen aus dem Münsterland
 
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Re: Kaufberatung zu gebrauchtem Rennrad
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Nplus1

Hilfreich
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Neues Rad, weil du dann alle Verschleißteile neu hast, dazu Garantie. Wenn du ein 8 Jahre altes Rad kaufst sind die Teile mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wirklich mit den aktuellen kompatibel.
 
Neues Rad, weil du dann alle Verschleißteile neu hast, dazu Garantie. Wenn du ein 8 Jahre altes Rad kaufst sind die Teile mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wirklich mit den aktuellen kompatibel.
Hey danke dir - absolut wichtiges Thema! Habe vor, einige Kilometer damit abzureißen. Danke für den schnellen Input!
 
Ist es sinnvoller, ein 8 Jahre altes Carbonrad von Wilier (Zero7 aus 2017) mit Ultegra Ausstattung zu kaufen (Fahrleistung 1000km) oder ein neues Fahrrad zu erstehen, dann aber aus Alu und mit schlechteren Komponenten?
Sind zB. Ultegra Schaltung von 2017 genau so "entwickelt" wie aktuelle aus 2025?
Ich gehe davon aus, dass das Wilier eine 11-fach Ultegra R8000 hat. Das ist, wenn man ehrlich ist, 1:1 eine 11-fach 105 R7000 – und deren Nachfolgerin 12-fach 105 R7100, die man i. d. R. an heutigen Neurädern in deiner Preisklasse findet, ist dementsprechend nicht schlechter. Alu-Rennräder sind halt tendenziell schwer mit schweren Laufrädern und aufrechter Geometrie, oft auch mit etwas flacherem Lenkwinkel, weil an Einsteiger gerichtet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man damit natürlich auch schnell und sportlich fahren kann, aber man spürt den Unterschied zu einer "Rennfeile".
Verlieren Fahrradrahmen "Steifigkeit" bei Ihrer Benutzung (bei einer vergangenen Nutzungen von zB. 20t km)?
Wäre mir nichts bekannt.
Risse im Rahmen - okay, aber wie prüft man sinnvoll Lager?
Drehen und horchen bzw. fühlen :) Dazu die Laufräder ausbauen. Fürs Tretlager wenn möglich die Kette vom Kettenblatt runternehmen. Beim Steuersatz einfach den Lenker hin- und herbewegen.
was fällt euch noch ein?
Eine Kettenlehre mitnehmen, um den Verschleiß festzustellen (braucht man irgendwann sowieso, wenn man sein Rad nicht regelmäßig in die Werkstatt zum Service gibt – Pfui!). Belagstärke der Bremsbeläge prüfen (vorher Bilder von neuen Bremsbelägen anschauen als Referenz). Zähne der Kassette anschauen (noch trapezförmig oder schon Haizähne?).
 
Ich gehe davon aus, dass das Wilier eine 11-fach Ultegra R8000 hat. Das ist, wenn man ehrlich ist, 1:1 eine 11-fach 105 R7000 – und deren Nachfolgerin 12-fach 105 R7100, die man i. d. R. an heutigen Neurädern in deiner Preisklasse findet, ist dementsprechend nicht schlechter. Alu-Rennräder sind halt tendenziell schwer mit schweren Laufrädern und aufrechter Geometrie, oft auch mit etwas flacherem Lenkwinkel, weil an Einsteiger gerichtet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man damit natürlich auch schnell und sportlich fahren kann, aber man spürt den Unterschied zu einer "Rennfeile".

Wäre mir nichts bekannt.

Drehen und horchen bzw. fühlen :) Dazu die Laufräder ausbauen. Fürs Tretlager wenn möglich die Kette vom Kettenblatt runternehmen. Beim Steuersatz einfach den Lenker hin- und herbewegen.

Eine Kettenlehre mitnehmen, um den Verschleiß festzustellen (braucht man irgendwann sowieso, wenn man sein Rad nicht regelmäßig in die Werkstatt zum Service gibt – Pfui!). Belagstärke der Bremsbeläge prüfen (vorher Bilder von neuen Bremsbelägen anschauen als Referenz). Zähne der Kassette anschauen (noch trapezförmig oder schon Haizähne?).
Fettes Dankeschön für deine super detaillierte Auskunft!
Das hier wäre einer der "Gebracht-Anwärter" (falls du drüber schauen magst) :-)

Hast einen guten, zusätzlichen Punkt getroffen - ich schaue auf eine sportivere Geometrie, den Lenkwinkel hatte ich noch nicht auf dem Schirm!
 
Ich würde Dir empfehlen, stets auch den Neupreis des jeweiligen, oder eines vergleichbaren, Rades gegen-zu-prüfen, nicht wenige Gebrauchträder werden meiner Erfahrung nach zu überteuerten Preisen angeboten und kosten neu kaum mehr.

Beste Grüße,
 
Wenn sowas irgendwo im Bekanntenkreis rumsteht kann man das natürlich wunderbar nehmen, danach aktiv suchen würde ich aber nicht. An dem Teil entspricht nichts mehr den heute verbauten Standards.
 
Hallo Marc, willkommen.
Gegen Gebrauchtkauf spricht m.E. nichts; ich fahre ein Orbea Orca aus 2017/2018 mit einer mechanischen (d.h. nicht elektronischen) Shimano 105 Ausstattung und würde das Rad jederzeit einem Anfänger weiterempfehlen; ich könnte mir locker was moderneres leisten, aber solange das Rad besser in Form ist als ich und mich durch die Pyrenäen trägt, was solls.

Worauf Du m.E. schauen solltest:

Wenn Du vorhast, Berge zu fahren, willst Du lieber gleich eine bergtaugliche Ausstattung haben mit einer Übersetzung bis runter auf 1:1 (also zB vorne klein 34 Zähne und hinten groß 34 Zähne, oder noch besser gleich eine leichte Untersetzung, hinten also größer als vorne. Häufig sind nur Standardschaltungen verbaut, deren Auslegung diese großen Sprünge (zB hinten 11-34) nicht zulässt, dann muß man zB auf längere Schaltwerke hinten umbauen, was auch noch mal Geld kostet, selbst wenn man´s selbst umbauen kann.

Dann muß man im Zweifel noch ein paar Euro in die Anpassung des Vorbaus investieren, das ist aber vergleichsweise Kleingeld, und dann noch mal ca. 100 Euro für einen Satz ordentlicher Pedale (zB Shimano Ultegra SPD-SL).

Wenn Du nicht unbedingt eine elektronische Schaltung willst sondern mit Schaltzügen klarkommst (wie Millionen anderer Rennradfahrer....) dann ist das im Zeitalter von "es muß elektronisch sein" ohnehin eine erhebliche Ersparnis.

Wichtig ist tatsächlich der verbaute Felgensatz. Die am verlinkten Willier verbauten Mavics sehen so aus wie jene, die an meinem Orbea verbaut waren - die Dinger waren für meine Gewichtsklasse (ca. 100kg) viel zu weich und wackelten wie ein Lämmerschwanz. Gerade einmal 20 Speichen sind da nicht so der Hit. Ich hab´ dann umgerüstet auf DT Swiss PR1400 Dicut (ähnlich wie diese anscheinenden Nachfolger ER1400 Dicut) und dann war's auch beim Antritt am steilen Berg stabil. Da wird man dann schnell auch noch mal gute 600 Euro los; dazu dann noch neue Bremsbeläge bei Felgenbremsen....

Beste Grüße
Chris
p.s.: Das Willier scheint (sic!) einen langen Schaltkäfig hinten verbaut zu haben; das wäre schon mal gut. Letztlich braucht man für die Beurteilung Infos, welche exakten Teile (Umwerfer vorne / Derailleur hinten) mit Teilebezeichnung verbaut wurden, dann kann man die "Schaltungskapaziät" ausrechnen und weiß dann, was ggf. "noch geht". Erstbesitzer sollten eigentlich ein Datenblatt haben; ansonsten hilft ggf. der alte Herstellerkatalog.
pps: Und der vordere Schnellspanner in Fahrtrichtung geht echt gar nicht :-)
ppps: In jedem Fall bei Gebrauchtkauf mal zwischen das kleine Kettenblatt und den Rahmen gucken. Wenn es mal unter Last einen massiven Kettenabwurf nach innen gab ("Chainsuck"), gibt´s gerne mal fette Kratzer am Tretlagergehäuse, u.U. bis hinein in´s Carbon. Sollte man vor dem Kauf sehen, nicht hinterher...
 
Zuletzt bearbeitet:
S
Wenn sowas irgendwo im Bekanntenkreis rumsteht kann man das natürlich wunderbar nehmen, danach aktiv suchen würde ich aber nicht. An dem Teil entspricht nichts mehr den heute verbauten Standards.

Ja, insbesondere auf zeitgemäße Reifenfreiheit würde ich persönlich achten.

Hier ein Beispiel, was man neu für überschaubaren Preis schon bekommen kann, sogar in geeigneter Größe (..was nicht zwangsläufig heißen muss, dass die Geo die richtige ist....).
 
Hallo Marc, willkommen.
Gegen Gebrauchtkauf spricht m.E. nichts; ich fahre ein Orbea Orca aus 2017/2018 mit einer mechanischen (d.h. nicht elektronischen) Shimano 105 Ausstattung und würde das Rad jederzeit einem Anfänger weiterempfehlen; ich könnte mir locker was moderneres leisten, aber solange das Rad besser in Form ist als ich und mich durch die Pyrenäen trägt, was solls.

Worauf Du m.E. schauen solltest:

Wenn Du vorhast, Berge zu fahren, willst Du lieber gleich eine bergtaugliche Ausstattung haben mit einer Übersetzung bis runter auf 1:1 (also zB vorne klein 34 Zähne und hinten groß 34 Zähne, oder noch besser gleich eine leichte Untersetzung, hinten also größer als vorne. Häufig sind nur Standardschaltungen verbaut, deren Auslegung diese großen Sprünge (zB hinten 11-34) nicht zulässt, dann muß man zB auf längere Schaltwerke hinten umbauen, was auch noch mal Geld kostet, selbst wenn man´s selbst umbauen kann.

Dann muß man im Zweifel noch ein paar Euro in die Anpassung des Vorbaus investieren, das ist aber vergleichsweise Kleingeld, und dann noch mal ca. 100 Euro für einen Satz ordentlicher Pedale (zB Shimano Ultegra SPD-SL).

Wenn Du nicht unbedingt eine elektronische Schaltung willst sondern mit Schaltzügen klarkommst (wie Millionen anderer Rennradfahrer....) dann ist das im Zeitalter von "es muß elektronisch sein" ohnehin eine erhebliche Ersparnis.

Wichtig ist tatsächlich der verbaute Felgensatz. Die am verlinkten Willier verbauten Mavics sehen so aus wie jene, die an meinem Orbea verbaut waren - die Dinger waren für meine Gewichtsklasse (ca. 100kg) viel zu weich und wackelten wie ein Lämmerschwanz. Gerade einmal 20 Speichen sind da nicht so der Hit. Ich hab´ dann umgerüstet auf DT Swiss PR1400 Dicut (ähnlich wie diese anscheinenden Nachfolger ER1400 Dicut) und dann war's auch beim Antritt am steilen Berg stabil. Da wird man dann schnell auch noch mal gute 600 Euro los; dazu dann noch neue Bremsbeläge bei Felgenbremsen....

Beste Grüße
Chris
Hey Chris,
ebenfalls danke für die tollen Inputs!
Bei uns im Münsterland sind die höchsten Berge Müllhalden :p Bergfahrten sind, auf absehbarer Zeit, nicht geplant.
Da ich erstmal nur bei besserem Wetter fahre (sonst Spinning) und keine Berge am start habe, dachte ich, dass eine Felgenbremse reichen kann.
Das Thema mit dem Felgensatz hatte ich null auf dem Schirm - Danke dir! Bin bei 90kilo und werde das Gewicht halten / noch etwas runtertrimmen.
Für elektronische Schaltungen reicht das Budget nicht aus und sind für meine Anfänge überskaliert.
 
S


Ja, insbesondere auf zeitgemäße Reifenfreiheit würde ich persönlich achten.

Hier ein Beispiel, was man neu für überschaubaren Preis schon bekommen kann, sogar in geeigneter Größe (..was nicht zwangsläufig heißen muss, dass die Geo die richtige ist....).
Alter Schwede...
Und so korrigiert sich das Budget nach oben :p
Danke für deinen Tipp. Vllt. ist eine Jobrad-Option auch was passendes.
 
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Rädern um die 2000€ am besten, da du dafür schon super Carbonrahmen und moderne Schaltgruppen bekommst.

Jobrad lohnt sich in den meisten Fällen finanziell nicht, aber im Zweifel natürlich besser als Schrott zu kaufen oder ewig zu warten.
 
Hey, ich bin ja eher der "Gebrauchtrad-Fan". Habe selber die meisten meiner Räder gebraucht gekauft und war damit stets happy.

Das Wilier macht mir auf den ersten, schnellen Blick doch einen sehr guten EIndruck. Wenn da min. 25mm reifen reinpassen (was der Fall sein sollte), hätte ich persönlich keinen Schmerz.

Bevor ich mir irgendso eine bockschwere Alumöhre in NEU hole, habe ich lieber Spass auf so einem ganz netten Wilier Triestina
 
S


Ja, insbesondere auf zeitgemäße Reifenfreiheit würde ich persönlich achten.

Hier ein Beispiel, was man neu für überschaubaren Preis schon bekommen kann, sogar in geeigneter Größe (..was nicht zwangsläufig heißen muss, dass die Geo die richtige ist....).
Alter Schwede...
Und so korrigiert sich das Budget nach oben :p
Danke für deinen Tipp. Vllt. ist eine Jobrad-Option auch was passendes.
Bei einem Budget für 2k wäre aus meiner Sicht gegen das Canyon auch absolut nichts einzuwänden 👍
 
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Rädern um die 2000€ am besten, da du dafür schon super Carbonrahmen und moderne Schaltgruppen bekommst.

Jobrad lohnt sich in den meisten Fällen finanziell nicht, aber im Zweifel natürlich besser als Schrott zu kaufen oder ewig zu warten.
Nach meinem Laienverständnis denke ich auch, dass ein Neukauf für 1k-1,2k€ keinen Sinn macht.
Zu Jobrad - Danke für die Info - Dachte, dass es für Neueinsteiger interessant sein kann wg. den Wartungen usw.
 
Hey, ich bin ja eher der "Gebrauchtrad-Fan". Habe selber die meisten meiner Räder gebraucht gekauft und war damit stets happy.

Das Wilier macht mir auf den ersten, schnellen Blick doch einen sehr guten EIndruck. Wenn da min. 25mm reifen reinpassen (was der Fall sein sollte), hätte ich persönlich keinen Schmerz.

Bevor ich mir irgendso eine bockschwere Alumöhre in NEU hole, habe ich lieber Spass auf so einem ganz netten Wilier Triestina
Moin :-)
bin hin- und hergerissen, Spinning ist genial und das "Cardio-High" danach brutal gut :-P
Es besteht halt immer noch die Gefahr, dass es mir aus irgendeinem Grund nicht gefällt (adhoc fällt mir nichts ein, aber was solls).
Ich denke die Marschrichtung 1.000€ gebraucht oder 2.000€ neu ist gesetzt.
 
Moin Zusammen :-)

Ich, Marc, will mir mein erstes Rennrad kaufen.

Was habe ich mit dem Radsport bislang zu tun? Eher weniger bis nichts.
Bin ein BüroHengst der bislang nur Krafttraining nach Feierabend gemacht hat.
Nun, nachdem ich mich mehrfach in Spinning-Kursen verirrt habe, will ich dieses Jahr im Rennrad-Sport angreifen (macht total Laune).

Ich bin 1,89m groß und habe eine Schrittlänge von ca. 89cm.
Aktuell schaue ich nach langer Recherche im Internet(korrigiert mich im Zweifel gern:p) nach Rahmengrößen --> XL, 60cm

Da ich noch keine Straßen-Rennrad-Erfahrung habe, will ich erstmal überschaubar viel Geld ausgeben, aber so wie jeder, dass meiste dabei rausholen.
Mein Budget wären ca.1000-1200€ (darf auch günstiger sein ;)).

Ich möchte ein wirkliches Rennrad und kein Gravel oder Tourer, da ich durchaus sportive Ambitionen habe.
Gemütliche Touren sind nicht geplant.

Meine konkreten Fragen:
Ist es sinnvoller, ein 8 Jahre altes Carbonrad von Wilier (Zero7 aus 2017) mit Ultegra Ausstattung zu kaufen (Fahrleistung 1000km) oder ein neues Fahrrad zu erstehen, dann aber aus Alu und mit schlechteren Komponenten?

Die Fragen die mich hierbei generell umtreiben sind zb.:
  • Sind zB. Ultegra Schaltung von 2017 genau so "entwickelt" wie aktuelle aus 2025?
  • Verlieren Fahrradrahmen "Steifigkeit" bei Ihrer Benutzung (bei einer vergangenen Nutzungen von zB. 20t km)?
  • Auf was würdet Ihr beim Gebrauchtkauf achten? Risse im Rahmen - okay, aber wie prüft man sinnvoll Lager?
  • was fällt euch noch ein?

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und erste Hilfestellung für einen Fahrrad/Rennrad Anfänger und verbleibe
mit besten Grüßen aus dem Münsterland
Erstmal top, eine Beratungsanfrage mit Beschreibung und ohne dickes Aufblasen von "ich bin bestimmt saustark" und "reichen 10k für ein Rad".

Gebrauchtkauf, tolle Schnäppchen sind möglich, vor allem wenn man auch Alu oder Felgenbremsen ok findet. Ansonsten, man sollte sich auskennen und den Verkäufer einschätzen können.

Wenn man keine edlen Label benötigt wäre doch ein Besuch bei Rose eine Option, für 2k gibt´s Neues mit dem ganzen Paket an Sicherheit.
 
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Erstmal top, eine Beratungsanfrage mit Beschreibung und ohne dickes Aufblasen von "ich bin bestimmt saustark" und "reichen 10k für ein Rad".

Gebrauchtkauf, tolle Schnäppchen sind möglich, vor allem wenn man auch Alu oder Felgenbremsen ok findet. Ansonsten, man sollte sich auskennen und den Verkäufer einschätzen können.

Wenn man keine edlen Label benötigt wäre doch ein Besuch bei Rose eine Optik, für 2k gibt´s Neues mit dem ganzen Paket an Sicherheit.
Ich danke dir für dein Nachricht und das Lob :-)
Habe noch 2 gebrauchte Drahtesel editiert in der Beschreibung:

Und die Rose-Empfehlung nehme ich mit, sind bei mir ums Eck.

Ist aktuell meine Frage, 2k€ zum Einstieg und im Zweifel verkaufen (weil es doch nichts für mich ist) oder mit 700-1000€ gebraucht starten und im evtl. nachkaufen :idee:
 
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