Deichkletterer
Wer wenig weiß muss viel glauben
Schöne Fotos!Da ich diese Woche arbeitsfrei habe und nicht jeden Tag an alten, schmutzigen Fahrradteilen rumschrubben will, gab es heute eine Ausfahrt von Sommerfeld (nordwestlich von Berlin) zurück nach Steglitz.
Zunächst ging es also mit dem Rad zum Bahnhof Charlottenburg, um dort in den RE6 in Richtung Wittenberge einzusteigen und sich bis zum Bahnhof Beetz-Sommerfeld chauffieren zu lassen (war ein ziemlicher Bummelzug, welcher teilweise eingleisig fuhr und für das kurze Stück fast eine Stunde brauchte).
In Sommerfeld um kurz nach 10 Uhr angekommen war es dort von der Temperatur her unangenehm frisch. Also war warmstrampeln angesagt (was mir so leidlich gelang).
Die ersten Fotos gab es dann in Kremmen.
Folgenden "PizzaPavillon" fand ich irgendwie interessant (da man rundherum überdacht sitzen kann):
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Auf der Straßenseite gegenüber gab es einen alten Wegweiser aus Stein:
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Kurz darauf (auf dem Weg nach Amalienfelde) folgte ein wunderbar grünes Getreidefeld (Gerste? Hartweizen? Einkorn? Emmer?):
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(sorry für den Finger im Bild)
Dann zwischen Schwante und Vehlefanz (da wurde es von der Temperatur langsam etwas angenehmer), stand da eine Mühle am Wegesrand (ihr Name ist "Bockwindmühle"):
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Ein Weg, welcher seitlich von der Straße abging ("Weg am Mühlensee") machte mich neugierig, so dass ich ihm folgte. Es fand sich ein wunderbares Biotop mehrerer zusammenhängender Gewässer ("Mühlensee), an welchem man (teilweise) entlang gehen (oder radeln) konnte:
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Fortsetzung folgt =>
Klugscheißer Modus an:
„Bockmühle“ ist die Bauform. Die ganze Mühle wird in dem Wind gedreht. Ich kenne so eine Form aus Wilster. Damit wurde eine Schraube zur Entwässerung der Marsch angetrieben. Die Marsch liegt unter dem Meeresspiegel.
http://www.foerderverein-bockmuehle.de/
In den Niederlanden waren das vielfach keine „Mühlen“, sondern Antriebe für archimedischen Schrauben zur Entwässerung.