• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

116. Mailand - San Remo 2025

Wer gewinnt Mailand - San Remo

  • Pogacar

    Stimmen: 33 22,3%
  • van der Poel

    Stimmen: 39 26,4%
  • Philipsen

    Stimmen: 9 6,1%
  • Pedersen

    Stimmen: 23 15,5%
  • Ganna

    Stimmen: 13 8,8%
  • Milan

    Stimmen: 13 8,8%
  • Pidcock

    Stimmen: 5 3,4%
  • Mohoric

    Stimmen: 0 0,0%
  • Matthews

    Stimmen: 6 4,1%
  • Ein Anderer

    Stimmen: 7 4,7%

  • Umfrageteilnehmer
    148
  • Umfrage geschlossen .

Anzeige

Re: 116. Mailand - San Remo 2025
Schau mal hier:
remo .
naja dieses Jahr flogen die sprinter ja alle recht frueh hinten raus
Eben. Es gibt augenscheinlich momentan nur einen Fahrer auf der Welt, der da mit Pogacar mithalten kann. Sobald MvdP keine Lust mehr hat oder nicht fit ist, kann oder sogar wird Pogacar das Ding gewinnen.
 
Der hat es wirklich versucht, mehrfach. War einfach nicht steil genug um MvdP mit W/kg aus dem Windschatten zu fahren. Deshalb finde ich das Gejammer, dass Pog jedes Rennen zu einer oneman Show machen kann auch nicht angebracht. Das oben raus nur ganz wenige mitfahren können ist klar. Er ist ja nicht umsonst Toursieger und Weltmeister. Aber 1 bis 2 kommen da schon in Frage wenn es gemischtes Profil ist.
Giro (3 Wochen) Tour (3 Wochen), WM, Strade, LBL, Lombardei, usw. Überall war es eine One-man-Show. Das Gejammer kann ich gut verstehen.

MSR wäre ohne Mathieu auch zu einer extremen Machtdemonstration geworden. Und das auf einem relativ flachen Kurs. Und Mathieu macht ja nach den Klassikern Pause, weil er auf diesem Niveau nicht weiterfahren kann. Pogacar dreht dann erst so richtig 🧐
 
Angegriffen hat Pogi ja früh genug, hat aber nur für Ganna gereicht. MvdP war schlicht und ergreifend zu stark für ihn bei den zu dezenten Steigungsprozenten. Das MvdP oben selbst nochmal drauf gelatscht hat, war wie ne Machdemonstration... "Du kannst mich nicht abhängen, ich kann sogar noch schneller".

Und Pogi sah im Gesicht auch echt nach Belastung aus, was man nicht so oft bei ihm sieht.
Vom Sofa läßt es sich gut analysieren :D, ich dachte warum zieht er nicht durch, die Lücke war da und vor 2 Jahren hat es prima funktioniert. Andererseits, der Test hat ihm gezeigt, dass er den besseren Antritt hat, warum dann bergab Kopf und Kragen riskieren?
 
Was man am Sofa, bzw. wenn man selbst keine Rennen fährt, nicht so berücksichtigt ist die mentale Seite. Ständig über Stunden im Kopf wach zu sein, unter größter Anstrengung blitzschnell die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist ein Talent dass nicht jeder hat. Man kann sich noch so gute Pläne bereitlegen, in entscheidenden Augenblicken braucht es intuitive Entscheidungen. MvdP scheint mir in dieser Hinsicht die letzten Jahren nach seiner Verletzung besser geworden zu sein.

(PS: wenn man 20% mehr tritt als alle anderen ist es natürlich egal was man denkt)
 
Angegriffen hat Pogi ja früh genug, hat aber nur für Ganna gereicht. MvdP war schlicht und ergreifend zu stark für ihn bei den zu dezenten Steigungsprozenten. Das MvdP oben selbst nochmal drauf gelatscht hat, war wie ne Machdemonstration... "Du kannst mich nicht abhängen, ich kann sogar noch schneller".

Und Pogi sah im Gesicht auch echt nach Belastung aus, was man nicht so oft bei ihm sieht.
Nein das war keine Machtdemonstration sondern maximal ein taktischer Versuch. Der Poggio hat dort maximal noch 1% Steigung, also spielt dort das geringere Gewicht von Pogi keine Rolle und es ist MVDP Terrain dort. Wenn er es geschafft hätte mit 8-10 Metern Abstand in die Abfahrt zu kommen hätte er mit seinen besseren Bikehandling Skills bergab die Lücke aufgemacht und die Entscheidung wäre da gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eben. Es gibt augenscheinlich momentan nur einen Fahrer auf der Welt, der da mit Pogacar mithalten kann. Sobald MvdP keine Lust mehr hat oder nicht fit ist, kann oder sogar wird Pogacar das Ding gewinnen.
Ach wer weiß wer in 3 Jahren so nachrückt und dann Pogi das leben schwer macht. Die Machtverhältnisse sind im radsport nicht über einen so langen Zeitraum stabil
 
Es ist vielleicht nur meine persönliche Sicht der Dinge, aber ich finde ein Fahrer der alle 5 Monumente gewinnen will, sollte ein "kompletter" Fahrer sein, also einer der alles kann - wie Eddy eben. Dazu gehört auch sprinten auf sehr hohem Niveau. Und das kann Pogacar nicht. Folgerichtig wird er sich an MSR vermutlich ewig die Zähne ausbeißen...

Übrigens habe ich vor 6, 7 Jahren gedacht Wout könnte einer sein, der alle Monumente gewinnt, weil er eben so breit aufgestellt ist/war. Ich hätte ihm sowohl MSR (hat er ja auch) wie auch Lombardei zugetraut. Und alles dazwischen. Nun ja, hätte nicht sollen sein.
 
Und Mathieu macht ja nach den Klassikern Pause, weil er auf diesem Niveau nicht weiterfahren kann. Pogacar dreht dann erst so richtig
Mathieu hat aber im Gegensatz zu Pogi eine (wenn auch verhältnismäßig kurze) Cross-Saison hinter sich und darüber hinaus Pläne im MTB-XCO. Wobei er im Cross wohl nie 100% geben musste. ;)

Anyway - ich freue mich auf die E3 Saxo Classic und Flandern. Bin gespannt wie die Form von WvA ist.
 
Eddy war auch nicht kompletter als Pogacar. er konnte besser sprinten, das ja, aber dafür war er am Berg schwächer. nur damals waren sich die Rennen ähnlicher. darum war es früher nicht so unüblich dass grand tour sieger auch monument sieger waren und um die tour zu gewinnen war ein anderer fahrertyp als heute nötig. Bergankünfte gab es viel weniger und wenn es welche gab, hat die meist wer anderes als eddy gewonnen. war aber egal, bei den bergetappen, wo das ziel im tal lag, hat er gewonnen, weil er auf der abfahrt alles aufgeholt hat oder den anderen davon fuhr und die besten bergfahrer konnten überhaupt nicht zeitfahren, da haben die dann 5 - 10 minuten verloren. reicht dann für den Gesamtsieg für eddy
 
Eddy war auch nicht kompletter als Pogacar. er konnte besser sprinten, das ja, aber dafür war er am Berg schwächer. nur damals waren sich die Rennen ähnlicher. darum war es früher nicht so unüblich dass grand tour sieger auch monument sieger waren und um die tour zu gewinnen war ein anderer fahrertyp als heute nötig. Bergankünfte gab es viel weniger und wenn es welche gab, hat die meist wer anderes als eddy gewonnen. war aber egal, bei den bergetappen, wo das ziel im tal lag, hat er gewonnen, weil er auf der abfahrt alles aufgeholt hat oder den anderen davon fuhr und die besten bergfahrer konnten überhaupt nicht zeitfahren, da haben die dann 5 - 10 minuten verloren. reicht dann für den Gesamtsieg für eddy
V.a. liegt das Problem in der Peaksetzung heutzutage.
Zu Merckx Zeiten ist das ganze Feld von März bis Oktober quasi alle Rennen durchgefahren. Selbst in den 90er Jahren waren Fahrer wie Zabel mit 100 Renntagen pro Jahr keine Seltenheit.
Damals sind alle auf Standgas gefahren und extreme Leistungspeaks wie aktuell waren deutlich seltener.
Heutzutage ist jeder Spezialist. Nur ganz wenige wie Pogi fahren das ganze Jahr vorne mit weil er ein brutal hohes Grundniveau hat. Seine Peaksetzung kann er aber auch nicht auf jedes Rennen optimal setzen. Da hat es ein MvdP leichter, der sich gezielt die Klassiker herauspickt und danach ruhiger macht. Zu dieser Zeit muss aber ein Pogacar schon wieder Giro und Tour gewinnen.
 
Einige haben sich doch gefragt ob Ganna nicht locker MvdP einbekommt, gab es heute extra mal eine Vorführung.
Nichts gegen Ganna, Druck ohne Ende und tolle Form dieses Jahr, aber MvdP in den Klassikern abhängen ist trotzdem kein Selbstläufer.
 
Einige haben sich doch gefragt ob Ganna nicht locker MvdP einbekommt, gab es heute extra mal eine Vorführung.
Nichts gegen Ganna, Druck ohne Ende und tolle Form dieses Jahr, aber MvdP in den Klassikern abhängen ist trotzdem kein Selbstläufer.
Stimmt, und gleichzeitig waren es heute aber mit 80km doch ein, zwei mehr als am Wochenende, also schwer vergleichbar.
Ganna Sieger der Herzen, MvdP Sieger am Rad.
 
Zurück