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Vom Fetisch der Unbefleckten - Der Schutzblech-Sammel-Faden

@samsara

Der Halter von Tubus ersetzt den Lampenhalter, welcher zur Lampe gehört. Zu lang darf dieser nämlich nicht sein, um lästige Vibrationen im Fahrbetrieb zu vermeiden. Nebenbei, so denke ich sichert eine zentrale Position über dem Bügel die Lampe im Falle eines Sturzes besser als vor dem Bügel (dies musste ich zum Glück jedoch noch nicht ausprobieren)
 

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Re: Vom Fetisch der Unbefleckten - Der Schutzblech-Sammel-Faden
Gibt es eigentlich einen schönen Trick, wie man beim Bohren von Löchern in Schutzbleche sauber die Mitte trifft? Eine improvisierte Lehre, oder dgl?
Interessierte Grüße!
 
Gibt es eigentlich einen schönen Trick, wie man beim Bohren von Löchern in Schutzbleche sauber die Mitte trifft? Eine improvisierte Lehre, oder dgl?
Interessierte Grüße!

Gibt es eigentlich einen schönen Trick, wie man beim Bohren von Löchern in Schutzbleche sauber die Mitte trifft? Eine improvisierte Lehre, oder dgl?
Interessierte Grüße!
Ich baue mir eine kleine Hilfskonstruktion auf. Ein Anschlag für's Blech, halbwegs passende Distanzhölzln zum Anzeichnen. Von beiden Seiten, so ergibt sich automatisch die Mitte.

Körnerschlag, mit einem 3er vorbohren und dann schrittweise zum gewünschten Durchmesser.

blech1.jpg


blech2.jpg


Hier hat sich's zufällig ergeben dass das Distanzhölzchen gerade gepasst hat, ansonst eben die Mitte der beiden Striche. Und mehr auspacken wollte ich diese neuen Bleche auch nicht, das kommt erst unmittelbar vor dem Aufbau.

Gruß aus dem Wein/4, André.
 
Hallo in die Runde -
mein Rahmen geht in die finale Runde und nun wird eventuell noch ein wenig an den Kettenstreben herumgedellt bzw. steht die Bestellung der Schutzbleche an (es wird toll!).

Aktuell scheint im Bereich der Kettenstrebenbrücke relativ wenig Platz für Bleche übrig zu bleiben.

Ist es üblich, die Bleche dort einzuschneiden bzw. so zu kürzen, dass sie gar schon auf Höhe der Kettenstreben enden?

Mit 50/52er Blechen bekäme man im beschriebenen Bereich mit Ach und Krach durch. Die sind aber für 42er Reifen breitentechnisch am unteren Limit.
Bei 58er Blechen müsste wiederum die Blechschere ran.

Wie haben das die Constructeure dazumal gelöst?
Bzw. wie würdet ihr euch entscheiden?

Danke und Gruß!
Klemen
 
Hallo in die Runde -
mein Rahmen geht in die finale Runde und nun wird eventuell noch ein wenig an den Kettenstreben herumgedellt bzw. steht die Bestellung der Schutzbleche an (es wird toll!).

Aktuell scheint im Bereich der Kettenstrebenbrücke relativ wenig Platz für Bleche übrig zu bleiben.

Ist es üblich, die Bleche dort einzuschneiden bzw. so zu kürzen, dass sie gar schon auf Höhe der Kettenstreben enden?

Mit 50/52er Blechen bekäme man im beschriebenen Bereich mit Ach und Krach durch. Die sind aber für 42er Reifen breitentechnisch am unteren Limit.
Bei 58er Blechen müsste wiederum die Blechschere ran.

Wie haben das die Constructeure dazumal gelöst?
Bzw. wie würdet ihr euch entscheiden?

Danke und Gruß!
Klemen
An diesen Stellen wird das Blech eingedellt.
Das ist mit unterschiedlichen Methoden möglich (z.B. mit Holzstücken).
Selbst habe ich das aber noch nicht durchgeführt (und kann Dir daher auch nicht beschreiben, wie das genau geht).
Ich habe das selbst jedoch ebenfalls bald vor mir.

P.S. Hier und hier wurde das jedoch bereits thematisiert (daran will ich mich orientieren).
 
Hallo in die Runde -
mein Rahmen geht in die finale Runde und nun wird eventuell noch ein wenig an den Kettenstreben herumgedellt bzw. steht die Bestellung der Schutzbleche an (es wird toll!).

Aktuell scheint im Bereich der Kettenstrebenbrücke relativ wenig Platz für Bleche übrig zu bleiben.

Ist es üblich, die Bleche dort einzuschneiden bzw. so zu kürzen, dass sie gar schon auf Höhe der Kettenstreben enden?

Mit 50/52er Blechen bekäme man im beschriebenen Bereich mit Ach und Krach durch. Die sind aber für 42er Reifen breitentechnisch am unteren Limit.
Bei 58er Blechen müsste wiederum die Blechschere ran.

Wie haben das die Constructeure dazumal gelöst?
Bzw. wie würdet ihr euch entscheiden?

Danke und Gruß!
Klemen

Auf keinen Fall mit der Blechschere oder sonst einem Einschnitt, damit entsteht nur eine Sollbruchstelle.
Wie Andreas schon schrieb, wird hier plastisch verformt. Ich nutze dafür eine Hilfe aus Holz und einen Holzstab, je nach Kettenstreben.
 
Ist es üblich, die Bleche dort einzuschneiden bzw. so zu kürzen, dass sie gar schon auf Höhe der Kettenstreben enden?

Bei 58er Blechen müsste wiederum die Blechschere ran.

Wie haben das die Constructeure dazumal gelöst?

Bzw. wie würdet ihr euch entscheiden?

Wenn man keine Holzschablone hat, auf der man die Bleche zurechtdengeln kann, sondern die Schablone dafür erst machen müsste, wird das alles sehr aufwendig. So haben die das früher bei den Konstrukteuren wohl gemacht.
Ich habe mir bisher immer mit einer Zange beholfen. So bis 2-3 mm eindellen (pro Seite) geht das ganz gut, mehr habe ich noch nicht gebraucht. Gestern habe ich dazu einen kleinen Knipex Zangenschlüssel benutzt, wegen der glatten Backen. Das Ergebnis sieht ein wenig besser aus als von einer Kombizange, ist aber fast egal weil das sowieso von der Strebe verdeckt wird.
Je mehr man die Stelle eindellen muss, desto unvorteilhafter wird die Zange, denn dann zieht man die Flanken auch vor und hinter der Stelle mit rein. Wäre aber vielleicht auch nur eine Frage der Übung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal der Hinweis, dass ein ein paar Zentimeter tiefer als das TL ragendes Schutzblech den Dreck rund um TL und Kettenstreben enorm verringert.
Bitte nicht über dem TL stoppen, sondern eindellen.

Es ist übrigens nicht schlimm, dass das Schutzblech an dieser Stelle etwas enger liegt. Es kann so z.B. weniger Schlamm" eingesaugt" werden.
 
Wenn man keine Holzschablone hat, auf der man die Bleche zurechtdengeln kann, sondern die Schablone dafür erst machen müsste, wird das alles sehr aufwendig. So haben die das früher bei den Konstrukteuren wohl gemacht.
Ich habe mir bisher immer mit einer Zange beholfen. So bis 2-3 mm eindellen (pro Seite) geht das ganz gut, mehr habe ich noch nicht gebraucht. Gestern habe ich dazu einen kleinen Knipex Zangenschlüssel benutzt, wegen der glatten Backen. Das Ergebnis sieht ein wenig besser aus als von einer Kombizange, ist aber fast egal weil das sowieso von der Strebe verdeckt wird.
Je mehr man die Stelle eindellen muss, desto unvorteilhafter wird die Zange, denn dann zieht man die Flanken auch vor und hinter der Stelle mit rein. Wäre aber vielleicht auch nur eine Frage der Übung.
Also als sehr aufwändig würde ich das Herstellen einer Schablone nicht bezeichnen. Ich habe erst einmal Schutzbleche eindellen müssen (an meinem Toussaint). Dafür habe ich ein relativ dünnes Holzbrettchen genommen, mit der Raspel eine runde Einkerbung reingefeilt und fertig war die Schablone.
 
An diesen Stellen wird das Blech eingedellt.
Das ist mit unterschiedlichen Methoden möglich (z.B. mit Holzstücken).
Selbst habe ich das aber noch nicht durchgeführt (und kann Dir daher auch nicht beschreiben, wie das genau geht).
Ich habe das selbst jedoch ebenfalls bald vor mir.

P.S. Hier und hier wurde das jedoch bereits thematisiert (daran will ich mich orientieren).
Top! Stahlbleche lassen sich dann wohl leichter anpassen als Alubleche, richtig?

Wieviel Platz würdet ihr letzten Endes (Seitenwand zu Kettenstrebe) einkalkulieren? Momentan stehen wir bei 3mm, aber ein leichter Achter und die Tour ist für die Katz…

VO Bleche sind übrigens aus Alu, Berthouds aus Stahl (aus dem Gefächtnis heraus).
 
Top! Stahlbleche lassen sich dann wohl leichter anpassen als Alubleche, richtig?

Wieviel Platz würdet ihr letzten Endes (Seitenwand zu Kettenstrebe) einkalkulieren? Momentan stehen wir bei 3mm, aber ein leichter Achter und die Tour ist für die Katz…

VO Bleche sind übrigens aus Alu, Berthouds aus Stahl (aus dem Gefächtnis heraus).
VO hat beides, sowohl Edelstahl als auch Alu.
 
Wieviel Platz würdet ihr letzten Endes (Seitenwand zu Kettenstrebe) einkalkulieren? Momentan stehen wir bei 3mm, aber ein leichter Achter und die Tour ist für die Katz…
3 mm Platz an jeder Seite wären wirklich etwas knapp.
Hast Du 48 mm (Abstand Kettenstreben) ./. 42 mm (Reifenbreite) = 6 mm gerechnet?
Falls ja: sehr wahrscheinlich bleibt zwischen Schutzblech und Reifen ein größerer Abstand. Die Flanken des Schutzbleches reichen nicht bis zur breitesten Stelle des Reifens herunter.
Schutzblech.jpg
 
3 mm Platz an jeder Seite wären wirklich etwas knapp.
Hast Du 48 mm (Abstand Kettenstreben) ./. 42 mm (Reifenbreite) = 6 mm gerechnet?
Falls ja: sehr wahrscheinlich bleibt zwischen Schutzblech und Reifen ein größerer Abstand. Die Flanken des Schutzbleches reichen nicht bis zur breitesten Stelle des Reifens herunter.
Anhang anzeigen 1577265

Bei dieser Rechnung fehlt aber die Materialstärke des Bleches. Wenn na den gebördelten Rand nicht platt schlägt oder drückt, ist das viel.
Und 2mm Luft bei häufigen Fahrten auf schlammigen Wegen ist nicht viel (spreche aus leidvoller Erfahrung).
 
Stand jetzt sind es auf beiden Seiten 3mm an der breitesten Stelle des Reifen. @Grunelli wird jetzt noch einmal minimal mehr nachdellen, mehr als 2mm kommen wohl an beiden Seiten kaum mehr dazu. Die oben gezeigten Skizzen helfen aber schon einmal weiter, Danke!

Vielleicht habt ihr ja ein wenig mein Vorhaben verfolgt. Lange Zeit waren Carbon Fender für meinen Rando gesetzt, aber mir wurde das letzten Endes zu viel des Guten. Mit Versand/Zoll etc. wäre da mehr als 300 Euro zusammengekommen und da endet auch #gönndir ganz schnell einmal. Und Eindellen wäre da bei den Plaste-Blechen auch nicht möglich gewesen.

Nun überlege ich noch:
  • Berthoud Bleche in Silber, 60mm (und nachträglich schwarz pulvern lassen, weil schwarz nicht verfügbar)
  • VO Bleche in schwarz, 58mm (leider mit diesen dicken Befestigungsbolzen)
  • oder VO Bleche und dann mit Berthoud Streben upgraden (weniger toe-overlap, wobei die VO Bleche glaube ich vorgebohrt sind?)

Gesamtheitlich gesehen: Welches Paket macht am meisten Sinn? Auch wenn man die Gesamtgewichte, die nachträgliche Bearbeitbarkeit und auch die Kosten in Betracht zieht? Oder gibts noch ein weitere Option?

Bitte befreit mich vom Rechechieren und Grübeln…

Lieben Gruß

Klemen
 
Zuletzt bearbeitet:
Stand jetzt sind es auf beiden Seiten 3mm an der breitesten Stelle des Reifen. @Grunelli wird jetzt noch einmal minimal mehr nachdellen, mehr als 2mm kommen wohl an beiden Seiten kaum mehr dazu. Die oben gezeigten Skizzen helfen aber schon einmal weiter, Danke!

Vielleicht habt ihr ja ein wenig mein Vorhaben verfolgt. Lange Zeit waren Carbon Fender für meinen Rando gesetzt, aber mir wurde das letzten Endes zu viel des Guten. Mit Versand/Zoll etc. wäre da mehr als 300 Euro zusammengekommen und da endet auch #gönndir ganz schnell einmal. Und Eindellen wäre da bei den Plaste-Blechen auch nicht möglich gewesen.

Nun überlege ich noch:
  • Berthoud Bleche in Silber, 60mm (und nachträglich schwarz pulvern lassen, weil schwarz nicht verfügbar)
  • VO Bleche in schwarz, 58mm (leider mit diesen dicken Befestigungsbolzen)
  • oder VO Bleche und dann mit Berthoud Streben upgraden (weniger toe-overlap, wobei die VO Bleche glaube ich vorgebohrt sind?)

Gesamtheitlich gesehen: Welches Paket macht am meisten Sinn? Auch wenn man die Gesamtgewichte, die nachträgliche Bearbeitbarkeit und auch die Kosten in Betracht zieht? Oder gibts noch ein weitere Option?

Bitte befreit mich vom Rechechieren und Grübeln…

Lieben Gruß

Klemen
@faulpelz hat natürlich recht, dass die Materialstärke der Bleche berücksichtigt werden muss.
Honjo Bleche sind 0,6 mm dick, Berthoud Bleche 0,4 mm, die Werte dürften für Bleche anderer Marken aus den selben Materialien recht identisch sein. Eine plattgedrückte Bördelung fällt mit doppelter Materialstärke in's Gewicht.

Wenn die dicken VO Bolzen nicht nach Deinem Geschmack sind: irgendwas ist immer, Befestigungsmaterial gibt es auch von anderen Herstellern. Ich selber bevorzuge vorne Honjo-Bleche mit Berthoud-Streben und Berthoud-Plastikclips, und hinten Honjo-Clips, wenn's was für Auge sein soll Honjo-Streben mit Strebenkloben, sonst Berthoud-Streben.

Um ein Urteil über die Platzverhältnisse abgeben zu können, fehlt noch der Abstand Reifen zu Schutzblech in der Mitte. Bei mehr als 20 mm wirst Du auch an den Seiten wohl kein Problem bekommen
 
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