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Konkrete Konfliktsituationen im Verkehr

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Nicht umsonst heißt es in der VwV-StVO zu linksseitigen Radwegen: "Am Anfang und am Ende einer solchen Anordnung ist eine sichere Querungsmöglichkeit der Fahrbahn zu schaffen.". Ohne Wenn und Aber.
Ich sehe daher (als juristischer Laie) die StVB schwer in Mithaftung, wegen grober Nichteinhaltung der Verkehrssicherungspflicht.

Das wäre schön, wenn es so wäre. Leider gilt folgendes, Verstöße gegen die STVO sind mit einem Bußgeld versehen. Verstöße gegen die VwV zur STVO (und auch gegen §45 Abs. 9 STVO) sind leider völlig ohne Strafe. Das heißt, als Verkehrsteilnehmer kann man gegen illegale Schilder höchstens Klage einreichen. Das ist mit meinem Kostenrisiko verbunden und dauert sehr lange, dazu kommt viel Zeit die man verliert. Die Leute in der Behörde, haben kein eigenes finz. Risiko, die Zeit wird denen Bezahlt. Dazu kommt, dieser Vorgang muss für jedes Schild einzeln gemacht werden. Ein Bürger hat da also kaum Möglichkeiten. Das dürfte der Grund sein, warum ADFC usw. meistnes nur "Bitte Bitte" machen.

Das für fehlende Querungshilfen gehaftet wird glaube ich kaum. Die STVO ist so ausgelegt, das egal wie viel Misst eine Behörde gebaut hat, die Verkehrsteilnehmer haben immer auch mindestens gegen "Angepasst Geschwindigkeit" oder sonstige Reglungen verstoßen. Die paar Fälle wo man doch eine Chance hätte, werden dann meistens mit Schildern entschärft: "Radwegschäden" oder "Eingeschränkter Winterdienst"
 
@gruni1984: Auch, wenn du bezüglich der Hürden und Risiken betreffend Pflichtradwegklagen Recht hast, bleibt einem dennoch das kostenlose, risikolose Mittel des Widerspruches (sofern die Frist noch nicht abgelaufen ist). Da der nicht begründet werden muss, beschränkt sich der Zeitaufwand auf das Adresseraussuchen, dürfte also im Minutenbereich bleiben.
Vielleicht würden die Behörden mit weniger blauen Lollis um sich werfen (also § 45 (9) STVO in Verbindung mit aktueller Rechtssprechung korrekt anwenden), wenn sie in Papierkram ersticken (genug Radfahrer gibt's ja). Erfahrungsgemäß kennen die Behördenmitarbeiter die aktuelle Rechtslage noch nicht mal.
 
Wie gesagt es geht nicht um den verwaltungstechnischen Anspruch auf RWBP-Aufhebung, sondern um zivilrechtliche Ansprüche nach einem Unfall. Hier können auch die VwV eine große Rolle spielen und auch die sonstigen Bauvorschriften.
Zum Bußgeld: die paar Euro gebe ich für meine Sicherheit gerne aus. Nochmal als Erklärung zum oben genannten Fall: ich sehe für mich einen Widerspruch zwischen §1 und RWBP-Anordnung, so dass ich die Anordnung schon ohne Weiteres als nichtig betrachte. In den Gegenden, wo ich verkehre (OWL und Mittelfranken), hatte ich bisher auch keine Probleme deswegen.
Ein größeres Problem hier ist eine Mitschuld bei einem Unfall, das wird schnell 4-stellig.
 
was ist den eine Sichere Querung der Fahrbahn ?
noch schwammiger kann mans doch garnicht schreiben
 
was ist den eine Sichere Querung der Fahrbahn ?
noch schwammiger kann mans doch garnicht schreiben
Sicherer geht's nicht... Naja, man könnte noch etwas Asphalt draufklatschen... :D
gruenbruecke-543x199.jpg

(Quelle: www.derwesten.de)
(aber sowas wird natürlich nur für die Viecher gebaut. Radfahrer sollen gefälligst rüberfliegen....)
 
wenn du mit MB unterwegs bist geht's schon nur mit Karl dem Käfer oder Rudi dem Hirsch bekommst vielleicht Probleme
 
Sicherer geht's nicht... Naja, man könnte noch etwas Asphalt draufklatschen... :D
gruenbruecke-543x199.jpg

(Quelle: www.derwesten.de)
(aber sowas wird natürlich nur für die Viecher gebaut. Radfahrer sollen gefälligst rüberfliegen....)

Das krasse an der Brücke ist, daß sie für unglaublich viel Geld gebaut wurde und ein paar Meter parallel neben der AB eine Bundesstraße verläuft, auf die man mit dieser Brücke die ganzen Tiere drauf steuert. Auf dieser Bundesstraße sind seit Bau der Brücke die Wildunfälle drastisch gestiegen. Wäre die Brücke 2km entfernt gebaut worden, wär alles gut gewesen weil die Bundesstraße da eine Kurve macht. Die Planer halten immer noch an ihrer Meinung fest, daß diese Brücke dort sinnvoll sei. :mad::mad:
 
Das krasse an der Brücke ist, daß sie für unglaublich viel Geld gebaut wurde und ein paar Meter parallel neben der AB eine Bundesstraße verläuft, auf die man mit dieser Brücke die ganzen Tiere drauf steuert. Auf dieser Bundesstraße sind seit Bau der Brücke die Wildunfälle drastisch gestiegen(...)
Boah... wobei ich ja eigentlich die Idee eines Übergangs für Tiere ganz gut finde. Aber natürlich nicht so idiotisch umgesetzt...
 
Das krasse an der Brücke ist, daß sie für unglaublich viel Geld gebaut wurde und ein paar Meter parallel neben der AB eine Bundesstraße verläuft, auf die man mit dieser Brücke die ganzen Tiere drauf steuert. Auf dieser Bundesstraße sind seit Bau der Brücke die Wildunfälle drastisch gestiegen. Wäre die Brücke 2km entfernt gebaut worden, wär alles gut gewesen weil die Bundesstraße da eine Kurve macht. Die Planer halten immer noch an ihrer Meinung fest, daß diese Brücke dort sinnvoll sei. :mad::mad:

in Rösrath bei Köln wurde ebenfalls so eine Brücke gebaut (über die A3).........
und dann gleich für viel Geld noch eine zweite über die parallel laufende Bundesstraße...... :rolleyes:
 
Aus Sicherheitsgründen (nach §1 darf man sich selbst nicht gefährden) fahre ich (bis auf wenige Ausnahmen) bis zu dieser sicheren Querungsmöglichkeit vor. In 95% der Fälle erreiche ich sie nie, weil bis dahin der Radweg aufhört bzw. auf die rechte Seite wechselt.

Mit dem Auto mach ich das auch oft so, dass ich mir aus dem Strassenverkehrs-Wunschkonzert das beste für mich raussuche. Beim Radfahrer überholen darf ich mich nach Paragraph 1 nicht selbst gefährden, was bei Gegenverkehr schnell passiert, wenn man dafür zu weit links fahren müsste. Daher übeholen wir Autofahrer auch schon mal mit 30cm Abstand. Bremsen oder langsam fahren ist keine Option. Kennt ihr ja vom Radfahren.
Dehalb parken wir ja auch immer auf Radwegen, weil das nach abwägung aller Möglichckeiten oft als der bequemste Weg erscheint. Jedenfall bequemer als 30 Meter weiter zu parken und sich dabei ggf. selbst zu gefährden.
:daumen:
 
Mit dem Auto mach ich das auch oft so, dass ich mir aus dem Strassenverkehrs-Wunschkonzert das beste für mich raussuche. Beim Radfahrer überholen darf ich mich nach Paragraph 1 nicht selbst gefährden, was bei Gegenverkehr schnell passiert, wenn man dafür zu weit links fahren müsste. Daher übeholen wir Autofahrer auch schon mal mit 30cm Abstand. Bremsen oder langsam fahren ist keine Option. Kennt ihr ja vom Radfahren.
Dehalb parken wir ja auch immer auf Radwegen, weil das nach abwägung aller Möglichckeiten oft als der bequemste Weg erscheint. Jedenfall bequemer als 30 Meter weiter zu parken und sich dabei ggf. selbst zu gefährden.
:daumen:

Das schlimme ist nach all den Einträgen, die Du hier bisher abgeladen hast, dass ich Dir in Deiner Eigenschaft als Autofahrer die vorsätzliche Gefährdung schwächerer Verkehrsteilnehmer bedenkenlos zutraue.
Wenn Du auch nur in Ansätzen so handelst, wie Du hier behauptest, gehörst du zweifellos zu der Gruppe Autofahrer, denen die charakterliche Eignung zum führen eines KFZ eindeutig fehlt. Ich hoffe doch sehr, dass Du Deine hier zum Ausdruck gebrachte Neigung zur gezielten Provokation nur in der Anonymität des Internets und nicht auch im realen Straßenverkehr auslebst.

Für den Fall, dass Du Dich hier wieder abmeldest, wäre mir das durchaus recht. In einem Radfahrerhasserforum würdest Du ohnehin mehr Nestwärme finden.
 
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Jetzt mal nicht rasistisch werden
Ist ja immerhin ein meinungsforum
Denn Freiheit ist immer die Freiheit des anderen
Man hat natürlich auch die Freiheit andere Meinungen Nicht zu mögen :p
 
Zum Glück hat man auch die Freiheit, dem Thread nicht mehr zu folgen und damit diesem Schwachsinn nicht mehr ausgesetzt zu sein.

Zum Glück verhalten sich 99% der Pkw-Fahrer da draußen vernünftig und die "Luschen" am Steuer sind die Ausnahme.
 
Heute war es in Berlin und südlich davon ganz seltsam. Auf 120 km nicht einmal zu eng überholt worden - teilweise so weit links, dass ich Angst hatte, dass die Autos von der Fahrbahn abkommen und den nächstbesten Baum mitnehmen - auch hat niemand gehupt, kein dichtes Auffahren und alle haben die Vorfahrtsregeln beachtet. Sind hier in der Region vielleicht alle Verrückten in den Urlaub geflogen und ich habe davon nichts mitbekommen? Vielleicht gehe ich morgen mal ein paar Passanten beleidigen und fahre bei Rot über Ampeln. Jemand muss doch den Ursprungszustand herstellen. Was sollen die Touristen sonst von dem hart erarbeitetem Ruf Berlins halten? In diesem Sinne: Ihr könnte mich alle mal :D
 
Die waren alle in Wildau einkaufen und haben sich um die drei freien Behindertenparkplätze geprügelt:p
 
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