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Erstmals Latex - Fragen ;-)

Macht es bei den Ventileinsätzen der Vittorias Sinn sie zu verkleben?
Womit?
Einer ist mir jetzt mal mit rausgedreht worden, da hab ich beide kurzerhand mit einer Zange leicht festgezogen und sie halten. Erstmal.
 

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Re: Erstmals Latex - Fragen ;-)
Macht es bei den Ventileinsätzen der Vittorias Sinn sie zu verkleben?
Womit?
Eher nein. Ein undichtes Ventil dürfte daran liegen, dass sich die Gummidichtung gesetzt hat. Mit geklebtem Gewinde ist das nachziehen kontraproduktiv.
Es reicht eigentlich zu wissen, dass misteriöse Schleicher daher kommen können.

Gruß messi
 
Eher nein. Ein undichtes Ventil dürfte daran liegen, dass sich die Gummidichtung gesetzt hat. Mit geklebtem Gewinde ist das nachziehen kontraproduktiv.
Es reicht eigentlich zu wissen, dass misteriöse Schleicher daher kommen können.

Gruß messi
…evtl. missverstanden. Ich habe keine Schleicher und auch sonst keinerlei Probleme mit den für mich sehr guten Vittorias. Lediglich habe ich beim Abschrauben des Pumpenkopfes (Lezyne) einmal den Ventileinsatz mit rausgedreht.
Werde das mal nach dem Festziehen weiter beobachten.

P.S.: in der kalten Garage ist der Druckverlust längst nicht so hoch wie manche hier berichten. Macht die Temperatur was aus oder ist das von Reifen zu Reifen anders?
 
Bei Autocrashtests steckt enormer Aufwand darin die Normtests so praxisrelevant wie möglich zu gestalten. Die Zeiten als man die Karren einfach nur gegen eine Wand geknallt hat liegen über ein halbes Jahrhundert zurück (offset-crash, Daimler-Benz 1969) und seitdem wurde immer weiter daran gefeilt.

Reifenprüfstend wo ein fast daumendicker Dorn zart durch ein vorgebohrtes Loch stupst? Bisschen eine andere Hausnummer. Aber hey, man kann keinen Vorsatz belegen, das stimmt.
"Reifenprüfstend wo ein fast daumendicker Dorn zart durch ein vorgebohrtes Loch stupst? Bisschen eine andere Hausnummer. Aber hey, man kann keinen Vorsatz belegen, das stimmt."

Alles eine globale Verschwörung der Schlauchhersteller, Radmagazine, Testlabore! Endlich deckts einer auf!
Daumendicke Dorne durch ein vorgebohrtes Loch stupsen :-D
 
https://www.tubolito.com/wp-content/uploads/2018/01/puncture-test-3.jpg
Ja, daumendick ist übertrieben, aber meiner Reifenpannen sehen anders aus. Ähnlich praxisrelevant wäre ein Test wie viel kg Gewicht man mit dem Schlauch heben kann.
Da du aus einem einzigen Test eines Herstellers deine Erkenntnisse beziehst zumindest eine Einschätzung zu dem von dir geposteten Foto:
  • Die Nadel an der Spitze ist wesentliche dünner als der Zylinder, auf dem die Nadel sitzt (Foto genau anschauen!) Eine ultradünne Nadel würde vermutlich die Messbarkeit erschweren.
  • Wenn man die Durchstichfestigkeit des Schlauchs unabhängig vom verbauten Reifen testen will, dann muss man natürlich an der für den Durchstich vorgesehenen Stelle erstmal den Mantel entfernen. Nur den nicht montierten Schlauch zu durchstechen wäre nämlich auch viel weniger Praxisnah, da er dann erstmal in alle möglichen Richtungen vor dem Druck der Nadel ausweichen könnte.

Hier hat man sich also durchaus Gedanken gemacht, wie man zu validen Werten kommt, um verschiedene Schläuche unter vergleichbaren Bedingungen messen zu können.

Gerne kannst du ja Anregungen geben, wie man noch vergleichbarere Testbedingungen herstellen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerne kannst du ja Anregungen geben, wie man noch vergleichbarere Testbedingungen herstellen könnte.
Zunächst würde ich mal die Kraft nicht zur interessantesten Messgröße ernennen (“oben“) sondern die Einstichtiefe. Denn der Dorn über den man drüberfährt hat genug Wumms, aber irgendwann ist er eben zuende, beziehungsweise er wird von der Kraft die zum tieferen Eindringen in den Reifen benötigt wird gestoppt. Die paar Newton die der Schlauch dabei beiträgt sind abseits der Vorbohrung nunmal verschwindend klein. Die zweite Grafik bei Tubolito zeigt in erster Linie dass ihr TPU steifer ist als Butyl, denn bei gleichem Druck dahinter entspricht die Kraft dem Volumen ded verdrängten ungefähr Kegelstumpfes, das knittert bei TPU wahrscheinlich irgenwie rein während die gummiartigeren tatsächlich nachgeben, aber dann wohl irgendwann an der Kante des Dorns einreissen.

Ein echter Dorn, bei echten Drücken, (die sind aus Schlauchsicht in den letzten Jahren paradoxerweise eher gestiegen als gesunken, weil alles unter vier bar sowieso tubeless gefahren wird) wird TPU wahrscheinlich bereits bei wenigen zehntel mm sauber durchstanzen, weil ebendiese Steifigkeit dafür sorgt dass bei schon bei niedriger Eindringtiefe hohe Kräfte wirken. In der Grafik von Tubolito z.B. knapp drei mal so hohe Kraft wie bei leichtem Butyl. Durchaus möglich dass bei hohen Drücken TPU schon bei Eindringtiefen durch ist wo selbst bei Leichtbaubutyl noch nicht einmal die Dicke erreicht ist.

Der Kurvenverlauf in der Grafik erweckt den Eindruck dass man einen möglichst hohen Verlauf haben möchte, tatsächlich ist aber eher anders herum: man möchte dass der Verlauf möglichst weit rechts endet (ja, auch darin gewinnt laut Tubolito der Tubolito gegen Butyl), ob der Schlauch dabei nennenswert Kraft gegenhält ist vollkommen nebensächlich (Dichtmilch soll darin übrigens auch nicht sonderlich gut sein...)
 
Gerade von Latex auf TPU gewechselt. Gott sei Dank☹️
IMG20231106152040.jpg
 
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