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Konkrete Konfliktsituationen im Verkehr

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Man muss ja nicht mal nen Platten haben, aber was ist wenn man stürzt?
*Kopfschüttel*:rolleyes:
 
Tagelang ist doch nix, ich kenn' einen Radweg, wo letztes Jahr die Scherben einer blauen Flasche monatelang rumlagen. Aber hauptsache, Zeichen 240 ist immer sauber und ordentlich.:rolleyes:
 
Bei solchen Versäumnissen der Strassenreinigung genügt es im Allgemeinen, dort freundlich anzurufen und die entsprechenden Umstände zu schildern.
In Frankfurt und Umgebung gibt es sogar ein Meldeportal für Schäden, Verunreinigungen und sonstige Beeiträchtigungen, von dem ich häufig Gebrauch mache. Bei den meisten Meldungen wird recht zügig reagiert.
Die haben langsam erkannt, dass sie mehr für den Radverkahr tun müssen.
 
Man muss ja nicht mal nen Platten haben, aber was ist wenn man stürzt?
*Kopfschüttel*:rolleyes:

Das sind ernsthaft ein paar fette Scherben, also keine kleinen Splitter bei. Ok, ich könnte mit dem Besen hinfahren und das wegmachen, aber
ist das wirklich meine Aufgabe? Ich finds echt seltsam, dass das Glas so lange da liegt. Ich mach mal gleich ein Foto wenn es noch da ist.

Tagelang ist doch nix, ich kenn' einen Radweg...

Allerdings ist das meiste Glas auf dem Gehweg und das ist kein abgelegener Geh/Radweg.
 
Bei uns gib's nen Radweg außerorts der ist soweit ich mich erinnern kann noch nie gekehrt worden.
Da liegt alles drauf was man sich vorstellen kann oder nicht kann .
Wer sich darauf mal verirrt ist nach 100m wieder auf der Straße und lässt sich lieber anhupen.
Auch die Sonntagsausflüglermfahren mittlerweile auf der nicht gerade verkehrsberuhigten Straße.

Das das niemanden kümmert ist mir ein völliges Rätsel ?
 
Ich habe großartige Erfahrungen mit E-Mails an die zuständigen Gemeinden bzw. Städte gemacht. Morgens gemailt, abends weg.

Ich habe allerdings auch selbst schon mal den Radweg gereinigt, weil ich meine Mitstreiter auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit (vom Sehen und freundlichen Gruß) kenne und ihnen die Platten auf dem Weg heim oder zur Arbeit ersparen wollte.
 
Das sind ernsthaft ein paar fette Scherben, also keine kleinen Splitter bei. Ok, ich könnte mit dem Besen hinfahren und das wegmachen, aber
ist das wirklich meine Aufgabe? Ich finds echt seltsam, dass das Glas so lange da liegt. Ich mach mal gleich ein Foto wenn es noch da ist.


Ich habe heute, Sonntag, also ca. 5-6 Tage nachdem die Flasche mitten auf dem Gehweg lag, vorhin Fotos gemacht da ich soweiso gerade wieder daher kam.
Es ist zwar etwas weniger Glas aber sieht noch so aus:

http://s14.directupload.net/images/140309/begubb5f.jpg

http://s1.directupload.net/images/140309/987mi55h.jpg

http://s14.directupload.net/images/140309/l5ji3ef9.jpg

Es ist alles an der gleichen Stelle aufgenommen und fette Scherben gehen quer über den gesamten Geh/Radweg....ein wenig weiter vorne wo der Geisterradfahrer kommt, ist noch die mega Scherbe auf dem Radweg. Die fetten Scherben rechts am Rand waren gestern noch teilweise auf dem Radweg.
 
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Ich würde da jetzt jeden Tag vorbei fahren, noch mehr Fotos machen, mich immer mehr darüber ärgern, noch mehr Beiträge auch in anderen Foren schreiben, aber auf gar keinen Fall würde ich die Scherben selbst mit dem Fuß an den Rand schieben!
Sowas muß man knallhart durchziehen, wo kommen wir denn sonst hin wenn plötzlich jemand selbst die Initiative ergreifen würde ...
 
Ich würde da jetzt jeden Tag vorbei fahren, noch mehr Fotos machen, mich immer mehr darüber ärgern, noch mehr Beiträge auch in anderen Foren schreiben, aber auf gar keinen Fall würde ich die Scherben selbst mit dem Fuß an den Rand schieben!
Sowas muß man knallhart durchziehen, wo kommen wir denn sonst hin wenn plötzlich jemand selbst die Initiative ergreifen würde ...


Ich berichte lediglich ALLGEMEIN darüber, dass eine zerbrochene Flasche mal eben ne Woche auf einem öffentlichen Geh/Radweg liegt, da ich denke es wird auch vielen Radfahrern so ergehen warum sie ungern Radwege benutzen. Es geht nicht spezifisch um diese eine Flasche sondern allgemein darum wie viel Zeit sich die Strassenreinigung lässt bis sie Glas von einem öffentlichen Gehweg wegfegt. Ich dokumentiere das nur ein wenig zynisch und will einfach sehen wie lange das da noch liegt.

Ich werde ganz bestimmt 1000 Glasscherben, die über mehrere qm verteilt sind mit dem Fuss zusammenkehren noch gehe ich da mit einem Besen hin und mache die Arbeit der Stadtreinigung.
 
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Kann die Diskussion auch nicht ganz verstehen muss was mit fassenach zu tun ham
Ich würd ja nie nach en stürm mal nen äst wegräumen
Lieber bleib ich stehen und ruf die Feuerwehr
Wozu ist die sonst da
 
Es geht nicht spezifisch um diese eine Flasche sondern allgemein darum wie viel Zeit sich die Strassenreinigung lässt bis sie Glas von einem öffentlichen Gehweg wegfegt. Ich dokumentiere das nur ein wenig zynisch und will einfach sehen wie lange das da noch liegt.
hoffentlich hast du bei der Stadt auch Bescheid gesagt, daß Glasscherben auf dem Weg liegen...
 
[...]auf gar keinen Fall würde ich die Scherben selbst mit dem Fuß an den Rand schieben!

Gut so, denn das ist gefährlicher Unsinn! Kenn' einen, der dadurch seinen Fuß verloren hat (blaue Scherben in der Fußsohle, dazu noch gesetzlich versichert). Früher hatte er den coolen Namen Keinschuh-Timmy. Jetzt wird er nur noch Stumpy genannt. :oops:
 
Interessant, was so alles als benutzungspflichtiger Radfahrweg durchgeht. Hatte gestern das Vergnügen zwischen MG und Wegberg einige Strecken zu sehen. Da war ein gemeinsamer Rad- und Fußweg ausgeschildert, aber direkt darunter: "Achtung! Radweg beschädigt". Als Weg präsentierte sich gerne dann ein Feldweg, oder ein zuerst geteerter, der in einen Feldweg übeging. Schön waren auch die Sonntagsradfahrer, die sich als Geisterfahrer beschäftigten. Da war der Hinweis eines Autofahrers, doch den Angebotsstreifen neben der parkenden Autoreihe zu benutzen noch harmlos...
 
Ich bin heute Zeuge geworden, wie eine Autofahrerin die rote Ampel übersah und eine ältere Radfahrerin, die die Fußgängerfurt gerade überquerte gleich ummähte... Gott sei Dank nicht schlimmeres passiert. Zumindest konnte die Frau aufstehen und hatte erstmal keine sichtlichen Spuren. Und das ohne HELM!!! ;)
Sie musste dann doch ins KH wegen Hüftschmerzen. Ihr Mann war sichtlich gezeichnet und tief besorgt.
Die Autofahrerin hatte den Schreck ihres Lebens, hat sich aber rührend um das Wohl beider gekümmert (Ich glaube, ich muss mein Weltbidl über Fahrerinnen von gehobenen Deutschen Automarken ändern :p)
Nee, sowas möchte ich niemals selbst erleben.

Was mir wieder aufgefallen ist: Die einzigen Zeugen, die dort blieben waren meine Frau und ich, die im Auto an dritter Position an der Ampel standen und ein Fußgänger, der ebenfalls die Furt benutzen wollte.
Das ist eine dreispurige Straße und diese ganzen arroganten Idioten sind in ihrem Blechkisten sitzengeblieben und haben schön zugeschaut, wie wir der Dame aufgheholfen und das Rad beiseite getan haben.
Das ärgert mich gerade maßlos!

Ich habe vor genau einem Monat Ähnliches erlebt. Allerdings ging es dort "nur" um einen Zwist zwischen Autofahrer und Radfahrer, der etwas eskalierte. Als sich die Streithähne beruhigt hatten, waren auf einmal alle weg... -.-
 
Also ich wäre auch im Auto sitzen geblieben und hätte beobachtet, bis alles soweit okay ist und wäre weitergefahren.
Ist mir jetzt auch grad shiceegal, welche Meinung Du von mir hast!

Gemäß deiner Beschreibung sehe ich das so:
Ein Auto ist über eine rote Ampel und fährt eine Radfahrerin an.
Die Autofahrerin, der Lebensgefährte der Radlerin, ein Fußgänger und zwei Personen aus einem PKW (zusammen 5!!! Personen)
kümmern sich um die Dame, die auch wieder aufstehen kann.
Wozu sollen jetzt alle, wie vom Donner gerührt, da rumstehen und den fließenden Verkehr, sowie die demnächst eintreffenden
Polizei- und Rettungkräfte behindern???
 
Als Verunfallter freut man sich, wenn potentielle Zeugen einem die Personalien da lassen. Die Minute, die das maximal braucht, wird sicher kein Rettungsfahrzeug behindert und der restliche Verkehr hat in dieser Situation bestimmt Verständnis :rolleyes: (Und wenn nicht: Auch egal).
 
@parasonic997
Was ich für eine Meinung von dir habe, steht doch gar nicht zur Debatte und ich werde mir auch nicht einfach so eine Meinung über dich bilden. Ich finde es eben nur traurig macht mich wütend. Sicher hat jeder seine Gründe. Arbeit, Termine blablabla. Wie gesagt, es dauert vielleicht 5-10 mins dann kann man wieder verschwinden, falls man sich wirklich als Zeuge zur Verfügung stellt. Soviel Zeit sollte sein.
Wie Beinbiest schon sagte: Mehr Zeugen sind immernoch besser als einer.
Wer hier wen behindert spielt auch keine Rolle! Schon gar nicht bei einem Unfall mit Personenschaden (ich rede nicht von lächerlichen Blechschäden, wo die beteiligten unbedingt warten müssen, bis die Polizei da ist).
 
Um hier mal ein paar Klischees zu bedienen: Ganz übel für mich als Radfahrer sind in zufälliger Reihenfolge
- Rentner in japanischen Stufenheck- oder B-Klasse Fahrzeugen
- SUV Fahrer
- Frauen in "niedlichen" Kleinwagen
- Testorsterongesteuerte Idioten in tiefergelegten und Heckverspoilerten Fahrzeugen beliebiger Bauart, gern aber BMW und VW
- Taxifahrer
- Busfahrer
Mit anderen Worten: 90% der Autofahrer :-)

Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
 
Schöne Story einer Radgruppe aus Berlin, die letzten Sonntag von Berlin nach Usedom gefahren ist. Kurz bevor die Gruppe in Küstennähe kam, hatte wohl ein engagierter Dorfbewohner des ländlich idyllischen Mecklenburg-Vorpommerns - stellte sich so im Nachhinein raus - die Polizei benachrichtigt, dass eine außer Kontrolle geratene Großgruppe Rennradler (In Realität 15 Leute in sauberer 2er Reihe) die Straßen in seinem Bezirk unsicher mache.

Daraufhin fühlte sich wohl eine zuständige Streife dazu veranlasst, diesem Anrauf nachzugehen und kam der Gruppe Radler auf einer kilometerlangen Gerade entgegen gefahren. Aus irgendeinem Grund haben diese beiden Dorfpolizisten es nicht für nötig gehalten, irgendwo zu wenden und sich die Gruppe mal von hinten, oder der Seite anzuschauen, nein die beiden Schlaumeier hielten einfach mal 50 Meter vor Erreichen der Gruppe frontal in diese aus dem Gegenverkehr hinein.

Da die Gruppe mit etwa 40 km/h Geschwindigkeit bei Rückenwind unterwegs war, blieb für das Bremsen und Ausweichen natürlich wenig Luft und hatte zur Konsequenz, dass die dahinter fahrenden Personen natürlich noch weniger Reaktionszeit hatten. Mit sehr viel Glück blieb es trotz Stürzen und erheblichen Materialschäden bei geringen Verletzungen. Die wohl gleich sehr einsichtigen Polizisten merkten schnell, dass sie da richtig Scheiße gebaut hatten, pochten aber erstmal auf die Ordnungswidrigkeit in Form der 2er-Reihe, für die die Gruppe aus zu wenig Fahrern bestehe. Der Einwand, dass sie hingegen soeben frontal in eine Radgruppe gefahren seien, was zu Stürzen führte, leuchtete den beiden wohl schnell als schlimmerer Sachverhalt ein.

So musste eine Streife eines anderen Bezirks gerufen werden, um den Unfall aufzunehmen. Die Anzeige und rechtliche Auseinandersetzung steht jetzt noch aus, ich werde bei Interesse gerne über den weiteren Verlauf berichten.
 
Das liest sich wie das Drehbuch für eine schlecht gemachte Vorabendlandkrimiserie. Da muss es neben dem total verpeilten Polizeichef auch immer den einen oder anderen Vollpfosten im Streifendienst geben.
In dem Zusammenhang vollkommen unverständlich ist, dass die auf Anhieb genau wussten, dass eine 15-Personen-Radfahrergruppe zu klein zur Bildung eines geschlossenen Verbands ist.
 
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