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Konkrete Konfliktsituationen im Verkehr

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Na ja, vielleicht wussten sie ja ausnahmsweise mal etwas sicher, oder der Anrufer hat sie darüber gleich informiert. Irgendwie muss sich meiner Meinung nach bei denen vorher in der Birne ein Konstrukt ergeben haben, was sie dann zu diesem Verhalten geführt hat. Wie genau es enstand kann man nur mutmaßen.

Falls Zweifel am Hergang bestehen, es gibt natürlich dank Zeitalter des Smartphones eine Menge schöner Bilder des Autos auf der Gegenfahrbahn. :D

Habe keins auf dem Rechner und auf Facebook ist bisher auch nix gelandet, aber habe bei meiner Freundin eins gesehen, die war Teil der Gruppe. Wenn sich da geklärt hat, wie das alles weiter verläuft, kann ich das ja dann gerne mal hier zum besten geben. :)
 
Zumal man die Zweierreihe im Interesse des einfacheren Überholvorganges auch bei weniger Personen argumentiert kriegt. Die Rechte des geschlossenen Verbandes (ab 16 Personen) gehen ja noch etwas weiter als nur nebeneinander fahren zu dürfen.
 
Also vorort gab es wohl nicht mehr viel zu diskutieren, die waren einsichtig und die Streife des anderen Bezirks hat denen wohl auch einen halben Einlauf verpasst. Bleibt trotzdem noch die Frage, was jetzt im Nachhinein draus wird. Man kennt ja da so gewisse Geschichten.
 
Gestern war wieder schön. Zwei Frauen, die der Ansicht waren, mit mir im Straßenverkehr zu flirten ;) Die eine hatte erst ihre Hupe getestet, um mir dann an der roten Ampel erst sich auszukotzen und meine Avancen mit einem Mittelfinger zu quitieren. Die andere verwies auf einen nicht vorhandenen Radweg und war der Ansicht mich dann mit Vollgas zu überholen. Diese fragte ich, ebenfalls vorher an der roten Ampel, wo denn der Radweg sei und auf das Schweigen empfahl ich ihr dann doch zunächst erst einmal das Laufen zu lernen.

Aber sonst war es eher ruhig mit den Dosenjungs und -mädels
 
Uns hat Letztens eine Nass gemacht ... Wir dann hinterher und an der Ampel standen wir dann mit ihr, da hab ich sie gefragt, ob wir sie auch mal Nassmachen sollen.... Fragender blick von ihr " oooh habe ich sie nass gemacht mit dem Scheibenwischer? Das tut mir leid, war keine Absicht" und dann kam noch was von wird sie in Zukunft drauf achten glaub ik, da freut man sich doch
 
Von den Konfliktsituationen mit dem PKW-Verkehr möchte ich gar nicht erst anfangen. Zu viele für meinen Geschmack, aber vor allem eher Einheitsbrei. Wobei ich sagen muss, dass es hier doch recht gelassen zugeht. Abgesehen von einem Idioten, der mich verprügeln wollte (es aber nicht tat, weil ich ihm sagte er solle es gerne tun), sind die Fahrer hier doch recht dezent. Gemittelfingert wird von meiner Seite trotzdem, also auch hier keine heile Welt.

Interessant finde ich in der Stadt die Geisterfahrer. Da wird man sogar beleidigt, weil man auf der richtigen Seite fährt!! Dabei lassen die Wege keinen Zweirichtungsverkehr zu, da sie knapp über dem Mindestmaß liegen und durch parkende PKW sogar zum Teil un- oder zumindest schwer benutzbar sind. Diesem Klientel begegne ich jedoch generell, egal ob alt oder jung, Frau oder Mann, mit einem Stierblick und keinerlei Anzeichen, ihnen aus dem Weg zu gehen. Meist ziehen die in letzter Sekunde noch rüber. Aber warum sollte ich (verbotenerweise) auf den Gehweg ausweichen oder mich klein machen?
 
Geisterradlern begegne ich offensiv. Er ist falsch unterwegs und muss sich anpassen. Wenns mal nen Schulterschluss gibt, ist das sein Problem oder ich drück mal auf meine AirZound. Da wachen die meisten auf. Wenn ich mal ne kurze Strecke auf der falschen Seite bin weils nicht anders geht, fahr ich sehr defensiv.
 
Ohne die Gefährlichkeit von Geisterradelei herunter spielen zu wollen, ist es aber nur ein Produkt einer sehr fragwürdigen Verkehrsplanung (linksseitige Benutzungspflicht oder Freigaben etwa) in Verbindung mit aggressiven Revierverhalten auf der Straße. Obwohl es sicher auch einige gibt, die einfach zu faul sind, auf die richtige Straßenseite zu wechseln.
Die Flucht vor den Geistertölpeln auf die Straße, macht erfahrungsgemäß am wenigsten Probleme. Denn wenn "Draufhalten" schief geht, geht man über den Lenker und auch wenn man rechtzeitig zum Stehen kommt, bekommt ja immernoch den Tölpel ab. Das der dann ähnliche Verletzungen hat, ist mir eigentlich Schnuppe.
 
Geisterradler hatte ich gestern auch. Es waren sogar Mofafahrer auf dem Weg unterwegs. Da denk ich mir schon, warum ich nicht trotzdem auf der Fahrbahn fahren soll, wenn ich auf dem Radweg das weitaus höhere Risiko habe, mit anderen zusammenzustoßen.

Dafür durfte ich dann mit diversen Volkspolizisten rechnen und einer hat mir an der Ampel nicht nur Schläge angedroht.


Mir erschließt sich nicht, warum Autofahrer scheinbar vom § 1 StVO ausgenommen sind.
 
Mann muss sich nicht alles gefallen lassen. Dann gibts halt Drohungen zurück.Meine Erfahrung: Auf die Behörden kann ich weder als Präventive zählen noch als Executive wenn was passiert ist. Dann helf ich mir halt selbst.
 
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Geisterradlern begegne ich offensiv. Er ist falsch unterwegs und muss sich anpassen. Wenns mal nen Schulterschluss gibt, ist das sein Problem oder ich drück mal auf meine AirZound. Da wachen die meisten auf. Wenn ich mal ne kurze Strecke auf der falschen Seite bin weils nicht anders geht, fahr ich sehr defensiv.

Schulterschluss? Du nimmst also billigend in Kauf, dass jemand durch Deine vorsätzliche körperliche Einwirkung verletzt werden könnte? Ist ja durchaus denkbar, dass sich mal jemand langlegt, nachdem Du ihn gerempelt hast. Oder wie meinst Du "Schulterschluss"?

Mann muss sich nicht alles gefallen lassen. Dann gibts halt Drohungen zurück.Meine Erfahrung: Auf die Behörden kann ich weder als Präventive zählen noch als Executive wenn was passiert ist. Dann helf ich mir halt selbst.

Dann pass gut auf, dass Du nicht mal den Falschen oder besser: den Richtigen gerätst, der Dir Deinen Spaß an der Selbstjustiz austreibt.
 
:D Bei Geisterradlern halte ich meine Schulter aber auch Raus, nur so für den fall
 
Uns hat Letztens eine Nass gemacht ... Wir dann hinterher und an der Ampel standen wir dann mit ihr, da hab ich sie gefragt, ob wir sie auch mal Nassmachen sollen.... Fragender blick von ihr " oooh habe ich sie nass gemacht mit dem Scheibenwischer? Das tut mir leid, war keine Absicht" und dann kam noch was von wird sie in Zukunft drauf achten glaub ik, da freut man sich doch

mir ist das neulich sogar wirklich aus Versehen passiert. Ich sitze im Auto (Dienstwagen den Ich nicht so oft fahre) und spritze an der Ampel wartend an die Scheibe. Leider hat die Frau im Auto neben mir durchs offene Fenster auch was abbekommen. Ich denke Sie hat meine Entschuldigung akzeptiert.
 
Schulterschluss? Du nimmst also billigend in Kauf, dass jemand durch Deine vorsätzliche körperliche Einwirkung verletzt werden könnte? Ist ja durchaus denkbar, dass sich mal jemand langlegt, nachdem Du ihn gerempelt hast. Oder wie meinst Du "Schulterschluss"?



Dann pass gut auf, dass Du nicht mal den Falschen oder besser: den Richtigen gerätst, der Dir Deinen Spaß an der Selbstjustiz austreibt.
Oh genau. Jetzt wird Forenforensisch jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Zum Schulterschluss: wenn ich kein Platz zum ausweichen habe, habe ich keinen. Auch wenn ich dem Geisterradler schon im voraus zu verstehen gebe dass er ausweichen sollte in dem ich mich nicht illegal auf den Gehweg begebe hat das bisher immer für Klarheit gesorgt. Genau so wie wenn ich an einer Verengung auf der Strasse in der Mitte fahre und somit die Situation klarstelle.

Und wenn ich mich wehren muss in Situationen heisst das noch lange nicht dass ich selbstjustiz ausübe. Aber ich werde mit Sicherheit kein Blatt mehr vor den Mund nehmen in diversen Situationen.

Gesendet mit meinem supergeilen Schmardfon
 
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Mit Geisteradlern habe ich es eigentlich noch nie zu tun gehabt.

Das liegt warscheinlich daran, das ich die in unserer Region katastrophale Situation der Radwege nach meiner Auslegung benutze. Ich benutze Radwege da wo sie sinnvoll sind. Den großteil der Radwege sind nicht so angelegt wie der Gestzgeber vorschreibt. Ein Verkehrschild mit dem Hinweis auf einen Radweg macht aus einem Trampelpfad nicht gleichzeitig einen Radweg.

Und ein Radweg muss nicht zwingend sicherer sein als die Straße.

Also da wo der Radweg sicherer ist benutze ich ihn. An sonsten benutze ich die Straße. Es gibt Autofahrer die damit nicht einverstanden sind und die mit lautem Hupen oder Gestikulieren darauf aufmeksam machen. Aber die Verantwortung für mich und meine Sicherheit entscheide ich selber.

Ich habe die meisten heiklen Situationen nicht auf den Radwegen sondern auf der Straße. Wobei es auch ganz üble Ecken von Radwegen gibt wo die Straße dann sicherer ist. Man wird eben mit einem Fahrrad auf der Straße wenn überhaupt eben nur geduldet. Ein lästiges Übel, dem man auch an Ampeln nicht den Platz rechts auf der Straße gönnt. Der wird dann demonstrativ zugefahren. Demnach kann ich dann nicht mehr standesgemäß rechts am Straßenrand auf grün warten. Ich muss in die mitte der Straße.

Ich kann diese Feindschaften des einen oder anderen nur belächeln. Aber es ist schon erschreckend was in dem einen oder anderen Kopf so vor sich geht!!!

Da find ich es gut, daß es in Deutschland so ein strenges Waffengesetz gibt.:mad:

Seit letztem Jahr hatte ich eigentich mal vor mit Zollstock und Kamera zu dokumentieren wie es um die ausgeschilderten RADWEGE in meiner Region bestellt ist. Ich habe es aus Bequemlichkeit aber noch nicht gemacht. Ich bin mir aber sicher, daß 50% der Radwege wegen ihrer Beschaffenheit gar keine sind.

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