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Neues Rennrad für bis zu 9k: was tun?

Wenn du bereit bist so viel Geld für ein Bike auszugeben stellt sich die Frage, ob du lieber ein Rad von der Stange haben magst, das jeder kennt und so die Kollegen sogleich wissen, was du da tolles fährst (und ich meine das nicht spöttisch, denn für so viel Geld kann man ein absolutes Hammer-Bike erwarten) oder soll es eher ein Bike sein, dass etwas besonders ist und nicht jeder fährt. Also eher ein Bike für dich, best möglich auf dich abgestimt und vom start weg genau passend.
Oft eröffent letztes ganz andere Möglichkeiten.
Natürlich kann man auch ein Rahmenset eines großen Herstellers schießen und das Bike von da aus aufbauen. Das erfordert aber einiges an Eigeninitiative, Kenntnisse und Fähigkeiten oder eben einen Händler der da bereitwillig im anpackt. Ich meine, aus deiner Fragestellung herauszulesen, dass beides nicht unbedingt der Fall ist.

bevor du dich ein einzelne Rahmenmodelle "verliebst" sollte vorab geklärt werden, was du brauchst und was dir passt. Das Supergeile Rahmenset, welches dir im Serientrimm nur mit Spacerturm und Stummelvorbau passt oder gar nicht passend umbaubar ist, ist dann halt auch kein supergeiles Rahmenset mehr. Im Schlimmsten Fall bleibt dann nur noch ein teures Bikes, welches sich nicht gut fährt.
Es sind daher noch viele Fragen offen, die dir die hier oft zum Träumen angeregten Forenuser (im Sinne "was würde ich mir mit 9k Budget wohl kaufen) nicht beantworten können.
Hier brauchst systematiches Vorgehen, Marktkenntnis und natürlich die Möglichkeit soetwas auch umzusetzen, damit da nicht viel Geld an falscher Stelle versenkt wird.

Gruss, Felix
....und zufälligerweise steht dafür lightwolf gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung.
 

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Re: Neues Rennrad für bis zu 9k: was tun?
Suggeriert halt, dass man von der Stange nichts passendes bekommt. Aber ja, wer selbst nicht aufbauen kann/will und im Zweifel Gewicht/Aerodynamik gegen Individualität tauschen will, kann sich was (auf)bauen lassen.
 
Suggeriert halt, dass man von der Stange nichts passendes bekommt. Aber ja, wer selbst nicht aufbauen kann/will und im Zweifel Gewicht/Aerodynamik gegen Individualität tauschen will, kann sich was (auf)bauen lassen.
Um von der Stange wirklich ein perfekt passendes Bike auszuwählen muss man schon sehr genau wissen (weil mit jahrelanger Erfahrung verifiziert und optimiert, oder mit entsprechender Beratung/Fitting), was man braucht. Man brauchst dazu auch einen Anbieter/Händler der fähig und Willens ist, Bauteile (Sattel, Stützenoffset, lenker/Vorbau, Spacer, Kurbellänge) anzupassen. Denn die meisten Bikes von der Stange bekommst du nicht in der Größe L aber mit 170mm Kurbel, 40mm Lenker aber 10mm längerem Vorbau und Stütz ohne Offset, nur als Beispiel).
Wäre das hier so der Fall, wäre die Frage nicht bzw. anders gestellt worden.

Und da liegt der Vorteil eines individuellen Aufbaus bei dem man eben alles vom Start weg so bekommt, wie man es braucht.
Wir haben da mal den Prototypen unseres Kundens skizziert: Bike von der Stange ausm Angebot + Fitting noch in der erstenSaison, weil irgendwas nicht so recht passt + Teile zum Umbau nach Fitting, zum horrenden Ersatzteil- und Werkstattpreis (weil z.b. Lenkervorbaueinheit) und dann ggf. nach dem ersten Jahr noch einen hübschen, besseren LRS. Rechnet er das jetzt zusammen, hätte er sich gleich ein Bike individuell zusammenstellen lassen können, bei dem vom Start weg alles passt, weil alle Relevanten Fragen vorher gestellt wurden. Sattdessen fährt er jetzt dann doch ein teuer gepimtes Rad - immernoch von der Stange...

Für Menschen die gern tüfteln, tunen und optimieren, mag das cool sein. Aber wir erleben hier häufig Fahrer(innen), die die Zeit lieber auf dem Bike als auf Fehlersuche oder in der Werkstatt verbringen.

Gruss, Felix
 
Um von der Stange wirklich ein perfekt passendes Bike auszuwählen muss man schon sehr genau wissen (weil mit jahrelanger Erfahrung verifiziert und optimiert, oder mit entsprechender Beratung/Fitting), was man braucht. Man brauchst dazu auch einen Anbieter/Händler der fähig und Willens ist, Bauteile (Sattel, Stützenoffset, lenker/Vorbau, Spacer, Kurbellänge) anzupassen. Denn die meisten Bikes von der Stange bekommst du nicht in der Größe L aber mit 170mm Kurbel, 40mm Lenker aber 10mm längerem Vorbau und Stütz ohne Offset, nur als Beispiel).
Wäre das hier so der Fall, wäre die Frage nicht bzw. anders gestellt worden.

Und da liegt der Vorteil eines individuellen Aufbaus bei dem man eben alles vom Start weg so bekommt, wie man es braucht.
Wir haben da mal den Prototypen unseres Kundens skizziert: Bike von der Stange ausm Angebot + Fitting noch in der erstenSaison, weil irgendwas nicht so recht passt + Teile zum Umbau nach Fitting, zum horrenden Ersatzteil- und Werkstattpreis (weil z.b. Lenkervorbaueinheit) und dann ggf. nach dem ersten Jahr noch einen hübschen, besseren LRS. Rechnet er das jetzt zusammen, hätte er sich gleich ein Bike individuell zusammenstellen lassen können, bei dem vom Start weg alles passt, weil alle Relevanten Fragen vorher gestellt wurden. Sattdessen fährt er jetzt dann doch ein teuer gepimtes Rad - immernoch von der Stange...

Für Menschen die gern tüfteln, tunen und optimieren, mag das cool sein. Aber wir erleben hier häufig Fahrer(innen), die die Zeit lieber auf dem Bike als auf Fehlersuche oder in der Werkstatt verbringen.

Gruss, Felix
Zu viel Ratio in dem Text. Um München zählt, was auf dem Rahmen und den Komponenten steht.
 
Zu viel Ratio in dem Text. Um München zählt, was auf dem Rahmen und den Komponenten steht.
und jetzt legen wir mal die Vorurteile zur Seite..
jeder aus dem Radsport sollte wissen, dass es wohl auch in München keine homogene zwingend markenversessene Radspsortmasse gibt. Im Allgemeinen zeichnet es den Radsport doch aus, dass jeder fährt, was ihm gefällt. Und wenn einer etwas fährt, um den Radsportkollegen zu imponieren, ist das doch genauso legitim.

Gruss, Felix
 
Ich werfe ein schönes Supersix Hi-Mod in den Ring. Mit Discount könnte es grade noch so klappen. Oder Scott Foil. Immer, wenn ich das in Natura sehe, bin ich sehr angetan. Sieht schon sehr schnell und distinktiv aus.
 
Was hat es mit Abwerten zu tun, wenn ich ein Event, welches sich selber als „Die etwas andere Feierabendrunde“ bezeichnet, halt nicht als Rennen ansehe?
Wenn man sich den Text wirklich durchliest klingt das nach richtigem Rennen. Genau das kenne ich nicht, aber “musste” schon bei ähnlichen Veranstaltungen mehr reinhalten als bei namhafteren Kriterien/RR.
 
Sind denn die Leute denen es wichtig zu sagen das sie ein 10k Rad haben und das zu kommunizieren auch bei diesen Rennen? Lass mich raten, nein.
 
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