Die Frage stellst Du besser hier: https://www.rennrad-news.de/forum/threads/kaffee-espresso-zubereitung.174715/Was hält das Schwarmhirn denn von der La Pavoni Europiccola?
Da wird Dir sicher geholfen.
Vorab: Ich hab mit dem Ding geliebäugelt. Weil sie so schön aussieht. Weil ich Manufactum-Generation und für so was anfällig bin. Ich hab mich nach Überlegen und dem Konsum etlicher Videos dann doch dagegen entschieden.
Ich glaube, das ist eine Diva.
- Du hast nicht wirklich Kontrolle über die Temperatur, außer durch Warten (aufheizen) und Leerbezüge (Abkühlen) nach Gefühl.
- Du kannst den Druck am Hebel steuern. Das heißt aber auch, dass Du wissen musst, was Du tust, und dass Du das dann auch immer wieder reproduzieren musst.
- Das Ding muss lange vorheizen.
- Wenn der Tank leer ist, musst Du das Ding abkühlen lassen, um Wasser nachzufüllen.
- Das Ding ist zumindest neu ziemlich teuer für das, was es kann.
Für Menschen, die in diesem Faden unterwegs sind, Vintage-Uhren tragen, analog fotografieren und Vinylscheiben sammeln, ist die Maschine zwar unpraktisch, aber stilvoll und sicher eine Alternative zur Drei-Gruppen-Gastro-Maschine.
Wer nach Pareto mit 20 Prozent Aufwand 80 Prozent Geschmack will, und das vielleicht nur zwei- bis dreimal am Tag, für den ist das nichts. Da bietet sich eine moderne Maschine mit Thermobloc, PID-Steuerung und programmierbaren Bezugsmengen eher an. Kein Vorheizen, kein Temperaturgeeiere, vernünftige Drucksteuerung.