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Reynolds " 653 "

So ganz los komm ich von dem Thema nicht, – hier nur zur Ergänzung.

Im Englischem Nachbarforum hab ich eine gute Beschreibungen und auch den angeblichen Sinn dieser Rohr-Melange, gefunden.
Für mich höhrt sich das ganz plausible an, und ich kann das fahren von 653 für mich so auch bestätigen, hab aber auch noch nie auf 753 gesessen, um zu behaupten, das es zu steif währe. Nach heutigen, knuppelharten Alu und Carbon-Rahmen vermutlich sowieso kein Maßstab mehr.

Reynolds have sent me a helpful reply so don't spend any more time on this one on my account. I'll tell you what they said as it's interesting and other folk might appreciate it too. In essence, 653 was invented following feedback from Eddy Merckx that a pure 753 frame was too harsh for certain stages. So Reynolds produced a 653 tubeset which combined 753 stays with 531 main tubes and forks. Not any old 531 though, but an even thinner gauge than usual - just for use in the 653 set. Eddy and other riders were very pleased with the result, which combined a light, ultra-stiff and efficient transmission with a more forgiving and comfy ride. Nowadays when folks are after a similar ride builders use 725 stays and usually 631 for all other tubes. I heard it from the horse's mouth.

"Cold drawn" has nothing to do with whether the tubes are heat treated or not; it's simply the term used to describe drawing the tubing through dies and piercing with mandrels to get the tubing to the specified wall thickness and butting.

Hier der Link zum Faden:
https://www.bikeforums.net/classic-vintage/1079768-trying-understand-reynolds-653-a.html
 
Ich werfe hier auch noch mal einen Stein in den See...
653%20Reynolds%20Decal%20History_zps4s7vntdg.jpg


Quelle
 
Bei der Diskussion versteh ich ein paar Sachen nicht. Also so ein Stahl hat eine bestimmte Festigkeit und die ist bei den wärmehandelten Materialien wie 753 höher als beim 531. Daher kann man dünnere Wandstärken realisieren und es hät halt doch noch. Soweit so gut.
Aber für die Steifigkeit ist das nicht von Belang weil der Elastizitätsmodul der verschiedenen Stahlsorten sich kaum unterscheidet, vielleicht max. +-5%. Für die Steifigkeit ist hauptsächlich Rohrgeometrie (und natürlich die Muffen etc.) zuständig. Ein Rohr gleicher Abmaße aber dünnerer Wandstärke kann also physikalisch nicht steifer sein als das Wasserrohr. Es ist halt nur höher belastbar bzw. leichter. Woher kommt also die Meinung das 753er steifer ist als 531er?
 
Es ist m.E. so das die sogen. Wasserrohre einfach überdimensioniert , dazu schwer .
Die guten Rohre halten der auftretenden Belastung auch stand , evtl. gerade so noch , sind aber viel leichter ,deshalb werden die eingesetzt .
Das die irgendwie steifer sind ist nur ein Gerücht , eher ist das Gegenteil der Fall .
 
Bei der Diskussion versteh ich ein paar Sachen nicht. Also so ein Stahl hat eine bestimmte Festigkeit und die ist bei den wärmehandelten Materialien wie 753 höher als beim 531. Daher kann man dünnere Wandstärken realisieren und es hät halt doch noch. Soweit so gut.
Aber für die Steifigkeit ist das nicht von Belang weil der Elastizitätsmodul der verschiedenen Stahlsorten sich kaum unterscheidet, vielleicht max. +-5%. Für die Steifigkeit ist hauptsächlich Rohrgeometrie (und natürlich die Muffen etc.) zuständig. Ein Rohr gleicher Abmaße aber dünnerer Wandstärke kann also physikalisch nicht steifer sein als das Wasserrohr. Es ist halt nur höher belastbar bzw. leichter. Woher kommt also die Meinung das 753er steifer ist als 531er?
Ein Rohr mir geringerer Wandstärke kann nicht steifer sein als ein dickwandigeres Erzeugnis.
Dehnsteifigkeit E * A
Biegesteifigkeit E * I
Schubsteifigkeit G * A
Elatstizitätsmodul E ist bei allen Stahlsorten sehr ähnlich (um die 210000 N/mm²)
Schubmodul G ebenfalls (um die 80000N/mm²)
Die Steifigkeiten der Rohre hängen also allein von der Geometrie des Querschnittes mit A=Fläche und I=Flächenträgheitsmoment 2.Grades ab. Von daher trägt natürlich der gesamte Querschnitt und nicht, wie oben behauptet, "nur außen".
Die Steifigkeit eines Rahmen hängt aber mehr von den Rohrverbindungen an den Knotenpunkten des Rahmens und der eingesetzten Laufräder ab. An welchen Stellen wird ein Rohr angelötet, werden Muffen verwendet, wie lang/hoch ist der Rahmen usw.
Auch für die Stabilitätsberechnungen, Knicken oder Beulen beispielweise, ist die Querschnittsfläche bzw- Wanddicke entscheidend.
 
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