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Cycles Alex Singer

OK. Aber die meisten Kettenstreben sind doch an der Seite hinter den Kettenblättern verschrammt. Da bringt ein Schutz oben auf der Strebe doch nicht viel, oder?



Dass da Speicher rein gehören, hatte ich mir auch schon gedacht. Aber auf den Fotos sieht es immer eher nach Gummiband aus
Das ist gegen das schlagen der Kette und natürlich damit die Kette im Falle eines Abwurfs nicht über den Lack kratzt. Bei Singer habe ich bisher nur das Gummiband bei dieser Halterung gesehen. Bei Speichen sehen die Halter anders aus.
 

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Re: Cycles Alex Singer
Zwei Fragen beschäftigen mich aktuell.
Aber vielleicht weiß hier einer Bescheid.
  • Warum haben fast alle Räder von AS mit Huret Jubilee Schaltung die Variante mit kurzem Käfig, selbst wenn man damit bei Tripple Plateaux nicht alle Gänge schalten kann? Was sprach gegen den Long-Cage?
  • Viele AS Räder haben diese Halter (siehe Bild) auf der Kettenstrebe. Manchmal sieht man da dann ein Gummiband (sieht zumindestens so aus) gespannt. Was kann das?
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Das mit dem Jubileé und 3fach Kurbel Garnitur und der klassischen Übersetzung funktioniert 1A. Braucht kein long cage schaltwerk. Hab ich auch am Diamant so.

Das mit dem Gummi würde ja schon beantwortet. Wenn da kein Gummi am Rad ist, dann fehlt der einfach.

Ein Alex Singer hat im KdM Mai 24 gewonnen und eins war im KdM April 24 ganz vorn dabei. Ist das Underdog-Dasein im Forum etwa vorbei? Wer ist eigentlich dieser Colnago?
 
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Das mit dem Jubileé und 3fach Kurbel Garnitur und der klassischen Übersetzung funktioniert 1A. Braucht kein long cage schaltwerk. Hab ich auch am Diamant so.

Das mit dem Gummi würde ja schon beantwortet. Wenn da kein Gummi am Rad ist, dann fehlt der einfach.

Ein Alex Singer hat im KdM Mai 24 gewonnen und eins war im KdM April 24 ganz vorn dabei. Ist das Underdog-Dasein im Forum etwa vorbei? Wer ist eigentlich dieser Colnago?

Die Räder von Alex Singer sind schon etwas ganz besonderes.
Gerade deshalb wundert mich das mit dem Short-Cage Jubileé.
Ich durfte nämlich die Tage eine praktisch unberührtes Exemplar von 1974 antesten, bei dem man auf dem großen Kettenblatt nur die Ritzel 1, 2 und 3 schalten konnte. Wenn man es weiß und sich nicht verschaltet, kann man problemlos damit leben. Aber wenn man nicht aufpasst, riskiert man das filigrane Schaltwerk.
 
Das mit dem Jubileé und 3fach Kurbel Garnitur und der klassischen Übersetzung funktioniert 1A. Braucht kein long cage schaltwerk. Hab ich auch am Diamant so.

Das mit dem Gummi würde ja schon beantwortet. Wenn da kein Gummi am Rad ist, dann fehlt der einfach.

Ein Alex Singer hat im KdM Mai 24 gewonnen und eins war im KdM April 24 ganz vorn dabei. Ist das Underdog-Dasein im Forum etwa vorbei? Wer ist eigentlich dieser Colnago?
Die Qualitäten eines Singers sprechen sich langsam rum.
 
Die Räder von Alex Singer sind schon etwas ganz besonderes.
Gerade deshalb wundert mich das mit dem Short-Cage Jubileé.
Ich durfte nämlich die Tage eine praktisch unberührtes Exemplar von 1974 antesten, bei dem man auf dem großen Kettenblatt nur die Ritzel 1, 2 und 3 schalten konnte. Wenn man es weiß und sich nicht verschaltet, kann man problemlos damit leben. Aber wenn man nicht aufpasst, riskiert man das filigrane Schaltwerk.
Zu großes Kettenblatt montiert?
 
Ich war mit dem langen Jubilee am Langlois nicht besonders zufrieden und das bei Standardübersetzung: 30/46X14/24.

Ob das Rad mit dem Suntour Le Tech nach Wiederaufbau besser funktioniert werde ich dann sehen.
 
Kette ist nicht zu kurz?
Doch.
Aber wenn sie länger wäre, würde es Probleme auf dem 26er Kettenblatt geben. Im Endeffekt kann es nicht funktionieren und ich frage mich, warum man es trotzdem so gemacht hat, anstatt das Long-Cage Schaltwerk zu motieren. (Und wenn ich mir die Bilder durchsehe, ist mir aufgefallen, dass es bei vielen Rädern so gemacht wurde. Es scheint also kein Einzelfall zu sein)
 
(Und wenn ich mir die Bilder durchsehe, ist mir aufgefallen, dass es bei vielen Rädern so gemacht wurde. Es scheint also kein Einzelfall zu sein)
Es ist nicht nur bei vielen Rädern so, sonder bei den meisten. Auch an den Herse Rädern sind meist kurze Huret Schaltwerk dran. Auch Simplex SLJ sind oft in Kurz an den Randonneusen.

Ich bin der Meinung, daß das kleine Blatt an einer Randonneuse (das sind ja RENNRÄDER) eh nur für den "Notfall" ist und entsprechend eh nicht viel gefahren wird, da kann die Kette schon mal schlabbern. Ich benutze das kleine an meinen Rädern mit klassischen 3-fach Kurbeln auch so gut wie nie 😬
 
Ich bin der Meinung, daß das kleine Blatt an einer Randonneuse (das sind ja RENNRÄDER) eh nur für den "Notfall" ist und entsprechend eh nicht viel gefahren wird, da kann die Kette schon mal schlabbern. Ich benutze das kleine an meinen Rädern mit klassischen 3-fach Kurbeln auch so gut wie nie 😬
Ich benutze auch an Rädern, bei denen alle Gänge nutzbar sind, die kleinen Ritzel mit dem kleinen Blatt nicht.
Wenn's knapp wird mit der Kapazität, stört es mich auch nicht, wenn die Kette auf Klein-Klein schlackert. Warum auch?
 
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Hier noch ein Bild mit dem Kettenfang-Gummi. Alsich das Schaltröllchen verloren hatte, war der auch sehr hilfreich.

Die Ausfallenden sind übrigens echt dünn. Ich glaube mein Schaltauge müsste mal gerichtet werden. UND ich hab den Bolzen vom Schaltwerk auf der Rückseite mit einer flachen Mutter gekontert.
 
Darf ich vorstellen: 1713

Eine blaue Randonneuse von 1973/74 (?) mit 650B Reifen.
Singer-Muffen, Maxi-Car Naben und Huret Jubilee.
Dafür ohne Beleuchtung. Gewicht: schlanke 11,0kg
Ein schönes Gesamtpaket.

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Das war vorgestern eine Punktlandung. Pünktlich zu meinem 50zigsten kam das Paket mit den letzten Teilen (36 Speichen fürs Vorderrad). Ich habe mich also in den Kellerverdrückt und das Rad aufgebaut um dann noch 2 ½ Stunden damit meine erste Runde zu drehen, bevor ich mich um die bucklige Verwandschaft kümmern durfte.

Freitag vor 2 Wochen stand das Rad nochin einem feuchten Hinterhofverschlag in Grenoble. 12 Tage für eine Vollrestaurierung. Da kann ich mir jetzt selber auf die Schulterklopfen. Tauschen musste ich eigentlich nicht viel. Sattelkerze und Vorbau, weil das Rad dann doch 2cm kleiner als inseriert war (ist mir beim Kauf dummerweise nicht aufgefallen, wegen der 650B Räder). Dann noch die Speichen am VR, weil die ziemlich durch waren. Zusätzlich natürlich alle Verschleißteile (Züge, Hüllen, Lenkerband, Kette usw.) Ansonsten hatte ich alles auseinander, incl. der Maxi-Car Naben. Und jede Menge Politur, Never-Dull,Stahlwolle und Autosol.

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Meine ersten Eindrücke. Fährt sich wirklich toll. Schaltet und Bremst ganz hervorragend. Die 650B Reifensind prinzipiell schon Komfortabel (siehe 50ter Geburtstag :), aber mit den Continental 5000 S TB werde ich wohl nicht glücklich. OK –die sind bestimmt auch nicht für einen Oldtimer gemacht, aber der Höhenschlag geht bei einem Reifen dieser Preisklasse einfach gar nicht. Da gibt es keine Entschuldigung!

Jetzt habe ich noch 8 Tage Zeit bis zur Velovino die ich mit Abstimmungsfahrten nutzen werde. Die Schaltzüge werde ich auch nochmal tauschen, weil die modernen Jagwire zu dünn und rutschig für das alte Schaltwerk sind.

Und dann muss ich mich noch nach einerpassenden Tasche umsehen (Berthoud?)

Und eine Frage bleibt offen: Welche Pumpe könnte passen? Keine aus meiner Sammlung Zefál auf jeden Fall...

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Darf ich vorstellen: 1713

Eine blaue Randonneuse von 1973/74 (?) mit 650B Reifen.
Singer-Muffen, Maxi-Car Naben und Huret Jubilee.
Dafür ohne Beleuchtung. Gewicht: schlanke 11,0kg
Ein schönes Gesamtpaket.

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Das war vorgestern eine Punktlandung. Pünktlich zu meinem 50zigsten kam das Paket mit den letzten Teilen (36 Speichen fürs Vorderrad). Ich habe mich also in den Kellerverdrückt und das Rad aufgebaut um dann noch 2 ½ Stunden damit meine erste Runde zu drehen, bevor ich mich um die bucklige Verwandschaft kümmern durfte.

Freitag vor 2 Wochen stand das Rad nochin einem feuchten Hinterhofverschlag in Grenoble. 12 Tage für eine Vollrestaurierung. Da kann ich mir jetzt selber auf die Schulterklopfen. Tauschen musste ich eigentlich nicht viel. Sattelkerze und Vorbau, weil das Rad dann doch 2cm kleiner als inseriert war (ist mir beim Kauf dummerweise nicht aufgefallen, wegen der 650B Räder). Dann noch die Speichen am VR, weil die ziemlich durch waren. Zusätzlich natürlich alle Verschleißteile (Züge, Hüllen, Lenkerband, Kette usw.) Ansonsten hatte ich alles auseinander, incl. der Maxi-Car Naben. Und jede Menge Politur, Never-Dull,Stahlwolle und Autosol.

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Meine ersten Eindrücke. Fährt sich wirklich toll. Schaltet und Bremst ganz hervorragend. Die 650B Reifensind prinzipiell schon Komfortabel (siehe 50ter Geburtstag :), aber mit den Continental 5000 S TB werde ich wohl nicht glücklich. OK –die sind bestimmt auch nicht für einen Oldtimer gemacht, aber der Höhenschlag geht bei einem Reifen dieser Preisklasse einfach gar nicht. Da gibt es keine Entschuldigung!

Jetzt habe ich noch 8 Tage Zeit bis zur Velovino die ich mit Abstimmungsfahrten nutzen werde. Die Schaltzüge werde ich auch nochmal tauschen, weil die modernen Jagwire zu dünn und rutschig für das alte Schaltwerk sind.

Und dann muss ich mich noch nach einerpassenden Tasche umsehen (Berthoud?)

Und eine Frage bleibt offen: Welche Pumpe könnte passen? Keine aus meiner Sammlung Zefál auf jeden Fall...

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Sehr schön, aber macht die Sattelstellung nicht aua ... 🤔:D
 
Darf ich vorstellen: 1713

Eine blaue Randonneuse von 1973/74 (?) mit 650B Reifen.
Singer-Muffen, Maxi-Car Naben und Huret Jubilee.
Dafür ohne Beleuchtung. Gewicht: schlanke 11,0kg
Ein schönes Gesamtpaket.

Anhang anzeigen 1454449


Das war vorgestern eine Punktlandung. Pünktlich zu meinem 50zigsten kam das Paket mit den letzten Teilen (36 Speichen fürs Vorderrad). Ich habe mich also in den Kellerverdrückt und das Rad aufgebaut um dann noch 2 ½ Stunden damit meine erste Runde zu drehen, bevor ich mich um die bucklige Verwandschaft kümmern durfte.

Freitag vor 2 Wochen stand das Rad nochin einem feuchten Hinterhofverschlag in Grenoble. 12 Tage für eine Vollrestaurierung. Da kann ich mir jetzt selber auf die Schulterklopfen. Tauschen musste ich eigentlich nicht viel. Sattelkerze und Vorbau, weil das Rad dann doch 2cm kleiner als inseriert war (ist mir beim Kauf dummerweise nicht aufgefallen, wegen der 650B Räder). Dann noch die Speichen am VR, weil die ziemlich durch waren. Zusätzlich natürlich alle Verschleißteile (Züge, Hüllen, Lenkerband, Kette usw.) Ansonsten hatte ich alles auseinander, incl. der Maxi-Car Naben. Und jede Menge Politur, Never-Dull,Stahlwolle und Autosol.

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Meine ersten Eindrücke. Fährt sich wirklich toll. Schaltet und Bremst ganz hervorragend. Die 650B Reifensind prinzipiell schon Komfortabel (siehe 50ter Geburtstag :), aber mit den Continental 5000 S TB werde ich wohl nicht glücklich. OK –die sind bestimmt auch nicht für einen Oldtimer gemacht, aber der Höhenschlag geht bei einem Reifen dieser Preisklasse einfach gar nicht. Da gibt es keine Entschuldigung!

Jetzt habe ich noch 8 Tage Zeit bis zur Velovino die ich mit Abstimmungsfahrten nutzen werde. Die Schaltzüge werde ich auch nochmal tauschen, weil die modernen Jagwire zu dünn und rutschig für das alte Schaltwerk sind.

Und dann muss ich mich noch nach einerpassenden Tasche umsehen (Berthoud?)

Und eine Frage bleibt offen: Welche Pumpe könnte passen? Keine aus meiner Sammlung Zefál auf jeden Fall...

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Sehr schickes Rad, Glückwunsch!

Ist der Lack neu? Falls nicht ist der Erhaltungszustand ja sensationell!

Eine Berthoud Tasche wäre typisch, es gibt auch ein Modell namens "Alex Singer". Bei der recht kleinen Rahmenhöhe würde sich die wohl anbieten.

https://www.renehersecycles.com/shop/equipment/bags/berthoud-alex-singer-mini-bag/

Pumpen waren meist von Ad Hoc ("Professional" hieß da das Topmodell) verbaut.

Ein mit Schellack behandeltes Lenkerband würde dem Rad sicher gut stehen!

Falls du neue Reifen suchst... die von Grand Bois fahren sich ganz traumhaft und sind die erste Wahl in Levallois.
 
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Sehr schickes Rad, Glückwunsch!

Ist der Lack neu? Falls nicht ist der Erhaltungszustand ja sensationell!

Eine Berthoud Tasche wäre typisch, es gibt auch ein Modell namens "Alex Singer". Bei der recht kleinen Rahmenhöhe würde sich die wohl anbieten.

https://www.renehersecycles.com/shop/equipment/bags/berthoud-alex-singer-mini-bag/

Pumpen waren meist von Ad Hoc ("Professional" hieß da das Topmodell) verbaut.

Ein mit Schellack behandeltes Lenkerband würde dem Rad sicher gut stehen!

Falls du neue Reifen suchst... die von Grand Bois fahren sich ganz traumhaft und sind die erste Wahl in Levallois.

Der Lack ist original. Da die Reifen (Wolber Super Randonnee) neuwertig und auch der Rest kaum gebraucht war, denke ich, dass das Rad 1000-2000km gefahren wurde und dann 45 Jahre im Schuppen stand. Verkäufer war ein Fahrradmechaniker und wahrscheinlich war das Rad ein Kundenrückläufer.

Danke für den Tipp mit der Pumpe und die Tasche gefällt mir auch. Die habe ich auf der Homepage von Berthoud gar nicht gefunden.

Reifen werde ich wechseln und die Grand Bois haben gute Chancen. Eigentlich habe ich die Contis nur deshalb genommen, weil sie in meinem Zeitfenster lieferbar waren und sie hier im Forum empfohlen wurden.
 
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